Zelturlaub in Norddeich, Norden

An Pfingsten waren wir dieses Jahr wieder Zelten.

Dieses Mal ging es aber nicht nach Sankt Peter Ording, so wie letztes Jahr, sondern nach Norddeich. Aber irgendwie war dieses Jahr alles anders…

Zu allererst habe ich mich darüber gewundert, dass so wenig eingepackt wurde. Das Motto war: Reisen mit Minimalgepäck. Ziemlich doof für mich, denn ich musste Affi zuhause lassen. Zum Glück wurde nichts an meiner Futter- und Leckerliportion gekürzt, sonst wäre ich glatt zuhause geblieben!

Nach 5 Stunden Fahrt durfte ich erstmal den Campingplatz erkunden-natürlich an der Leine. Da waren so viele Hasen unterwegs, mit denen ich gerne gespielt hätte! Aber nichts da. Frauchen steht irgendwie nicht so sehr auf Hasenbraten. Und dabei haben wir einen neuen Campingkocher…

Nachdem das Zelt aufgebaut war, gab es erstmal Abendessen. Danach sind wir lange auf dem Deich spazieren gewesen, bis meine Eltern sich entschlossen haben, irgendwo einzukehren. Sehr gemütlich war es da und ich hatte eine nette Begegnung mit einem kleinen Dackel. Frauchen wollte den natürlich gleich wieder adoptieren. Der hatte sogar noch Milchzähne, hat Frauchen gesagt. Habe ich nicht geschmeckt, kann ich also nicht beurteilen. Und weich waren sie auch nicht, eher spitz. Aber nett war der Kleine.

Dann ging es „heim“, also ab ins Zelt. Und nun ging der Abend erst richtig los: Platzregen und Gewitter! Habt ihr sowas schon einmal im Zelt erlebt? Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugetan und habe mich ganz dicht an Frauchen gekuschelt. Am liebsten wäre ich zu ihr in den Schlafsack gekrochen!

Am nächsten Tag kam dann die Überraschung: auf der anderen Seite unseres Zeltplatzes war der Bach über die Ufer getreten und wir hatten vor dem Zelt eine riesige Matschwüste! Iiiih war das eklig. Deswegen sind wir an dem Tag auch lieber nach Norden gefahren und haben uns die Stadt angeschaut. Da stand der Boden wenigstens nicht unter Wasser…

Gegen Abend hatte es wohl genug geregnet und wir sind endlich trocken geworden.

Nach einer weiteren Nacht im Zelt haben wir auch schon wieder zusammen gepackt und sind ein letztes Mal an den Hundestrand gefahren.

Dort hatte ich allerdings leider ein bisschen Ärger mit Frauchen: Auf dem Rückweg wollte ich noch nicht nach Hause und bin mit ein paar Hundekumpels stiften gegangen. Das gab ein ordentliches Gemecker, sag ich euch. Aber jetzt ist schon wieder alles gut und ich freu mich auf den nächsten Urlaub-diesmal vielleicht auf einer bequemen Couch…

 

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1 Gedanke zu „Zelturlaub in Norddeich, Norden“

  1. Das Minifrauchen war letztens dort auf Klassenfahrt. Es hat ihr prima gefallen, vor allem die dortige Seehundstation hat Eindruck gemacht. Leider ist das Wetter derzeit noch nicht so wirklich sommerlich, aber was soll’s. Wenn der Hundestrand okay ist, ist alles andere sowieso nur Nebensache. Die Gelegenheit mit anderen Hundekumpels loszudüsen hätte ich mir übrigens auch nicht entgehen lassen 😉 .
    LG, Enya




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