Wohnungssuche mit Hund – Part 2

Wohnungssuche mit Hund
Wohnungssuche mit Hund

Ende Mai werden wir umziehen. Nicht weit weg, nur auf die andere Seite der Förde, auf die sogenannte Sonnenseite. Es zieht uns Richtung Laboe bzw. weiter raus, nach Wendtorf. Manche von euch kennen die Ecke vielleicht.

Und wisst ihr, wer uns bei der Wohnungssuche unterstützt hat? Genau, Anna von Canistecture. Sie hat uns nämlich mit ihrer Checkliste für die Wohnungssuche mit Hund genau das richtige Werkzeug an die Hand gelegt. Ich bin nämlich jemand, der gerne aus dem Bauch heraus entscheidet und da ist so eine Checkliste, an der man sich orientieren kann, Gold wert. Die Checkliste findet ihr hier.

Wohnungssuche mit Hund

Wir ziehen nun das zweite Mal mit Hund um. Das letzte Mal war vor ca. 4 Jahren, als wir unbedingt raus aus der Stadt, ans Meer wollten. Das ist nun für uns fußläufig zu erreichen, aber: irgendwann wachsen die Ansprüche. Nun wollten wir uns vergrößern, aus einer 69 Quadratmeter Wohnung sollten ca. 90 werden. Das war der Plan. Außerdem wollten wir auf die andere Seite der Förde, dort, wo nachmittags die Sonne scheint und kein Schatten ist. Außerdem ist der Sandstrand dort schöner, der Hund hat einen besseren Hundestrand an dem er sich nicht verletzt.

Kurzerhand wurde gekündigt (ja, das machen wir immer bevor wir etwas Neues haben, um den Druck zu erhöhen) und eine Liste gemacht: Was wollen wir, was brauchen wir, was ist zwingend notwendig? Unsere persönliche Checkliste lautete so:

  • Erdgeschoss oder maximal erster Stock, damit Moe so wenig Treppen wie nötig laufen muss
  • ein geräumiges, helles Arbeitszimmer
  • ein kleiner Garten oder zumindest ein Balkon
  • eine Einbauküche
  • ein Ofen wäre ganz nett
  • eine Genehmigung vom Vermieter, das eventuell vorhandene Gästezimmer untervermieten zu können

Der Wunsch nach einer Badewanne war auch da, genauso wie ein pflegeleichter Boden. Aber: Das sind die Dinge, auf die wir auch verzichten könnten.

2 Besichtigungen, eine Entscheidung

Wir haben uns über das Internet zwei Angebote heraus gesucht, uns Annas Liste geschnappt und sind losgefahren. Das erste Angebot fiel relativ schnell durch: Die Größe war toll, erster Stock, mehr ein Haus im Haus als eine Wohnung, viele Zimmer, hell- aber komplett renovierungsbedürftig. Dazu noch ein anderer Hund im Haus und eine Katze, zusätzlich noch eine Pferdewiese direkt vor der Tür. Letzteres für mich ein absoluter Traum, für Moe und meinen Freund eine absolute Katastrophe. Moe findet Pferde gruselig, Dennis bekam sofort tränende Augen und konnte erst einmal nichts mehr sehen- Allergie vom Feinsten.
Klar, da konnten und wollten wir nicht einziehen.

Bei dem zweite Objekt wussten wir nicht einmal, worauf wir uns einlassen würden: In der Anzeige war kein einziges Bild. Nur knappe Angaben, 120 Quadratmeter, Wintergarten, Kamin, EBK und Garten. Das war alles an Info außer der Miete und der Kautionsangabe.

Tja, was soll ich sagen: Das Haus ist es geworden. Über und unter uns sind Ferienwohnungen, deren Vermietung wir ab Mai übernehmen. Für uns ist das ein absoluter Glücksgriff. Moe hat in Zukunft einen riesigen Garten zur Verfügung, der ausbruchssicher ist und einen kleinen Teich hat. Die ehemaligen Hausbesitzer haben eine deutsche Dogge und wenn die es nicht schafft, zu flüchten, schafft Moe es erst Recht nicht. 🙂

Dennis hat sein Arbeitszimmer, wie er es sich wünscht. Und ich? Ich habe die Badewanne, den Wintergarten und den Kamin- also mehr, als ich wollte.

Was für uns interessant war: Beide Vermieter waren sehr hundefreundlich. Glücklicherweise hatten wir bisher auf unseren Wohnungssuchen immer Glück, was Moe angeht.

Nun geht es bald an den anstrengenden Teil, den Umzug und das Einrichten. Darauf bin ich wirklich gespannt. Ihr werdet auf jeden Fall zwischendurch mal mit Fotos versorgt, wie Moe sich einlebt. Bis dahin hält Dogge Gill die Stellung. 🙂

Noch ist es ihr Garten

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