Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum: Wie geht es Moe?

Stellt euch einen Raum vor, der sehr klein ist. Einen Raum, in dem ihr euch nicht so richtig bewegen könnt. Einen Raum, in dem ihr euch überlegen müsst: Möchte ich jetzt im Bett liegen oder am Schreibtisch sitzen – denn beides geht nicht.

Und dann stellt euch vor, dass da noch ein 34 Kilo schwerer Bollerkopf herumläuft und seinen Platz beansprucht.

Wenn ihr euch das vorstellen könnt, sage ich: Herzlich Willkommen in unserem aktuellen Zuhause! 🙂

Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum
Wie geht es Moe?

Wir wohnen nun schon gute 3 Monate in unserem neuen Heim. Zeit, mal Revue passieren zu lassen und euch von dem aktuellen Stand zu berichten.

Zu allererst die große Frage:

Wie geht es Moe?

Ich habe mir viele Gedanken gemacht und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, mache ich sie mir immer noch. Der Umzug ist an keinem von uns spurlos vorbei gegangen und immer noch stehe ich mir häufig selbst im Weg. Moe ist da ganz anders.

Denn: Moe macht es wirklich toll. Er ist ein richtiger Schatz. Den Umzug hat er super gemeistert, er war kaum schmollig (außer, als sein Körbchen weg war – da war er wirklich nicht begeistert…) und wir haben keine große Verhaltensänderung bemerkt. Er hat normal gefressen, ist nicht krank geworden.

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Gab es Verhaltensänderungen?

Denn als ich damals von unserem Umzug berichtete, bekam ich folgende Nachricht via Facebook, die mich sehr nachdenklich stimmte:

Vorsicht mit solchen Aktionen. Wir denken immer der Hund steckt das schon weg und Hauptsache er ist mit uns zusammen-ABER auch Hunde haben Stress sich in neuen Situationen zurecht zu finden und 36qm für 2 Personen mit Hund ist arg wenig um sich mal zurück ziehen zu können und zur Ruhe zu kommen.

Das sind aber Bedürfnisse die ein älterer Hund hat, also Obacht das er das gut wegsteckt und es ihm nicht an die Nieren geht. (ich weiss wovon ich Rede nachdem ich meinem Labimädchen und die ist erst 4 Haus und Garten „weggenommen“ hab um vorübergehend in einem 20qm Gartenhaus zu wohnen bis das neue fertig war.

Sie konnte den Stress und die Veränderung nicht bewältigen und baute extrem ab vom Gewicht her, schlechte Blutwerte und fing an einzupuschern. Seit wir im Februar ins neue Haus gezogen sind hat sie nicht mehr eingepuschert (vorher beinahe täglich), sie hat schon wieder etwas zugenommen und Blutbild sieht schon besser aus.

Es hing also nachweislich mit der Veränderung in meinem Leben zusammen. Will Dir keine „Angst“ machen, aber Dich sensibilisieren Moe auch die nächsten Wochen noch gut im Auge zu behalten und nicht zu glauben ab dem Tag wo die Kartons weitgehend ausgepackt sind wäre der Stress fürs Tier vorbei…Alles Gute euch 3 im neuen Heim!

Natürlich machte mir diese Nachricht Sorge. Mute ich Moe zu viel zu? Schätze ich ihn falsch ein? Eigentlich bin ich der Ansicht, dass Hunde Meister der Anpassung sind. So lange sie mit ihrem Rudel zusammen sind, ist alles in Ordnung – immerhin war das der Eindruck, den ich von Moe bei unseren Camping-Urlauben immer bekommen habe.

Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum
Am Liebsten ganz dicht dabei: Moe

Außerdem war es doch so: Wir haben in einem Haus auf über 120 qm mit Garten gelebt. Moe hatte alle Möglichkeiten, sich in andere Räume zu legen, in den Garten zu gehen. Und wo war er? Entweder lag er

  1. zu unseren Füßen unter dem Schreibtisch
  2. in seinem Körbchen an den Schreibtischen
  3. auf dem Teppich hinter seinem Körbchen, in der Mitte des Raumes

Die weiteste Entfernung hatte er mal im Sommer, als er sich auf die Fliesen im Essbereich legte – also vielleicht 3–4 Meter von uns entfernt. Maximal.

Trotzdem beobachte ich ihn natürlich. Aber das habe ich auch vorher bereits getan. Manchmal fühle ich mich wie eine irre Hundemutti, die ihren Spross 24/7 analysiert, damit ihr ja nichts entgeht. Und trotzdem läuft nicht alles perfekt – wäre ja auch zu schön. 😉

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Nicht alles perfekt, aber nah dran. 😉

Was mir der Umzug aber gezeigt hat: Ich muss mir nicht zu viel Sorge um das Zusammenleben im Wohnmobil machen. Hier ist es klein und eng. Wir leben auf knapp 36 qm, 2 Menschen, 1 großer Hund. Und es funktioniert. Nicht immer reibungslos, aber mit etwas Organisation klappt es.

Ganz klar: Bei anderen Hunden kann das ganz anders laufen. Sicherlich ist nicht jeder Vierbeiner so drauf wie Moe und braucht vielleicht deutlich mehr Freiraum.

Die Nachteile unseres engen Zusammenlebens liegen natürlich auch auf der Hand: Mit Einzug haben wir Drei sämtliche Privatsphäre komplett aufgegeben. Manchmal echt nicht schön (zum Glück hat das Bad einen Schlüssel 😉 ).

Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum
Privatsphäre? Nö.

Man lernt, Kompromisse einzugehen, wenn es nur noch ein Bett gibt, dass tagsüber auch noch hochgeklappt wird. Vorbei die Zeiten, in denen einer am Schreibtisch gearbeitet und der andere faul im Bett herum gelegen hat. 😉 Ebenso vorbei: Die Zeiten, in denen die Nächte durchgearbeitet wurden (*juchu*).

Moe lernt, dass nicht jeder Platz super zum Schlafen ist. Manchmal schmerzhaft, aber auf jeden Fall lehrreich (habe ich schon erwähnt, dass ich paddelig bin? 😉 ).

Was mich aktuell richtig stört, sind die Spaziermöglichkeiten. Die nerven mich tatsächlich und ich bin mir sicher, wenn ich euch das nun erzähle, werdet ihr nur mit dem Kopf schütteln und denken: „Ihre Probleme hätte ich gern.“ Und ihr habt sicherlich Recht.

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Moe apportiert die Colorline

Fakt ist: Moe hat nur wenig Möglichkeiten, ohne Leine zu laufen. Und ja: Das nervt mich. Weil ich verwöhnt bin. Wir mussten nie für eine Gassirunde ins Auto steigen. Hier würde ich es ab und an gerne machen.

Denn wir haben im Grunde nur 2 Möglichkeiten für unsere Spaziergänge: In die eine Richtung geht es auf der Promenade (Leinenpflicht) Richtung Hundestrand.

Fällt meist raus, da zu voll (wir wohnen schließlich im OSTSEEBAD LABOE!), zu weit weg (15 Minuten strammes Gehen) und im Sommer eben auch zu heiß für die empfindlichen Hundepfötchen (asphaltierter Weg).

Also in die andere Richtung. Die ist eigentlich ganz nett, sie führt durch ein kleines Waldstück ins Militärgebiet. Hier kann Moe nur bedingt frei laufen.

Denn das ist der Fördewanderweg – im Sommer hochfrequentiert von selbstmörderischen Fahrradfahrern, schreienden Kleinkindern und nach Sonnencreme riechenden Zweibeinern.

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Unser Privatstrand (Schön wär’s!)

Glücklicherweise haben wir dort einen kleinen „Privatstrand“, wie ich ihn liebevoll nenne. Hierher zieht es nur wenige Menschen, denn der Aufgang/Abstieg ist eine ziemliche Kletterpartie und der Strand ist auch ein Naturstrand – nicht schön, aber Moe stört es nicht (mich im Übrigen auch nicht).

Das ist leider auch der einzige Bereich, an dem Moe mal so richtig rennen darf – zerfetzte Pfoten leider ab und an inklusive. Man darf halt nicht zimperlich sein…

Ich glaube fast, Moe stört das alles nur wenig. Er würde jederzeit an den Strand gehen. Immer. Das wird wohl niemalsnie langweilig.

Allerdings: Wenn es nach ihm ginge, dürften es wohl in letzter Zeit mehr Tricks unterwegs sein – die fallen nämlich seit einiger Zeit weg, weil ich mich selbst schwer aufraffen kann.

Das Dummy-Spaß-Apportiertraining ist auch weggefallen. Wir haben es erst einmal hier geschafft, denn im Wald mag ich das gerade nicht mit den ganzen Insekten.

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Hier ist keine Leinenpflicht

So sehr ich es hier als Mensch genieße – und das tue ich, aus ganzem Herzen (die Sonnenuntergänge sind DER HAMMER!) – so schwer fällt es mir als Hundehalter, mich mit der Umgebung anzufreunden.

Mir fehlt einfach eine grüne Wiese, auf der Moe mal unbeschwert laufen kann. Auf der wir mal 5 Minuten Ball spielen können, ohne Angst zu haben, dass er sich die Pfote aufschneidet. Luxusprobleme.

Vielleicht finden wir diese Wiese noch. Sonst steigen wir halt ins Auto und fahren in unser altes Örtchen. Das sind ja auch nur 10 Minuten Fahrt. 😉

Vielleicht interessiert es euch auch, wie es uns Zweibeinern eigentlich so geht mit der veränderten Situation. Also:

Wie geht es uns?

Dennis hat es irgendwie alles besser weggesteckt. Wenn er nicht wäre, würde ich hier wohl auf dreihundertzwölf Kisten sitzen und die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.

Er ist die treibende Kraft, der hier alles am Laufen hält, wenn ich nicht mehr kann – und das, obwohl er mit Sicherheit gerne mal seine hysterische Freundin gegen Ruhe eintauschen würde.

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Meine beiden Männer

Mir ist es sehr schwer gefallen und mir fällt es immer noch schwer. Es gab und gibt Phasen, in denen ich zweifle, in denen es mir wahnsinnig schwer fällt, mich von Dingen zu trennen.

Ich habe teilweise so bescheuerte Auswüchse, was das Sammeln von Sachen angeht, dass es mich selbst krank macht. Die Vorstellung, ich würde mit 90 Jahren, mit 20 Katzen Hunden in meinem Müll sitzen und Steine zählen, ist also nicht ganz abwegig.

Ich merke, dass ich mich ständig hinterfragen muss, warum genau ich an etwas hänge. Das kostet enorm Kraft und ich bin danach leer. Dabei ist der Wunsch, sich zu reduzieren, durchaus da. Und es kam noch nicht ein einziges Mal der Moment, dass mir etwas gefehlt hätte, was ich weggeworfen habe. Trotzdem: Trennung ist schwer…

Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum
Momente der Ruhe

Ende August/Anfang September ist die Caravan Salon in Düsseldorf. Dorthin werden wir auf jeden Fall fahren und ich freue mich schon sehr darauf. Bis dahin wird jeder Euro, der irgendwie irgendwo über ist, beiseite gelegt. Unser finanzielles Polster dürfte nämlich noch deutlich wachsen…

Unserem Ziel, in Zukunft etwas weniger zu arbeiten, sind wir damit natürlich auch kein Stück näher gekommen. Im Gegenteil. Wir hatten uns gewünscht, wenigstens Samstags komplett frei zu machen – das ist aktuell nicht möglich. Samstag und Sonntag sind normale Arbeitstage. Feierabend ist frühestens um 21 Uhr. Das schlaucht, ehrlich.

Noch geben wir nicht auf. Wir arbeiten weiterhin daran, bald losfahren zu können. Dafür muss aber auch unser Auto verkauft werden, was mich tatsächlich etwas traurig stimmt.

Immerhin haben wir unseren betongrauen Caddy nun auch fast 4 Jahre und es ist einfach ein super Auto (unseren letzten Umzug haben wir nur mit ihm gestemmt ♥).

Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum
Ist doch alles ganz dufte hier.

Es geht voran. Zeitlich in Sieben-Meilen-Stiefeln, gefühlstechnisch eher im Schneckentempo. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn ihr mögt (haha, nö. Auch so. 😉 ).

Habt ihr vielleicht Fragen an uns, auf die ihr gerne Antworten hättet? Irgendwas zum Thema Hund, Reisen, Verkleinerung,…? Und noch viel wichtiger: Plant jemand von euch auch, auf die Messe in Düsseldorf zu gehen? 🙂

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16 Gedanken zu „Wohnen mit Hund auf kleinstem Raum: Wie geht es Moe?“

  1. Das klingt schwierig und irgendwie auch positiv zugleich. Ich bewunder euch weiterhin für euern Weg. Du wirdt deinen Hund am besten kennen und sehen wie es ihm geht. Aber wie ich lese, musst du dir da eher weniger Sorgen machen.
    Auf der Caravan wünsch ich euch viel spaß. Wir fahren jedes Jahr hin und träumen während wir eine Reizüberflutung erleben.
    Lg Becki




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  2. Liebe Nicole!

    Sehr schön und ehrlich geschrieben… Es wird richtig deutlich, dass so ein Unterfangen nicht einfach unter dem Motto „wir sind dann mal weg!“ läuft. Es sind ja nicht nur viele äußere Veränderungen, die einen Menschen schon stressen können, sondern auch die inneren Veränderungen die Mensch durchlebt.

    LG Tina




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    • Danke liebe Tina. Nein, es ist alles andere als „wir sind dann mal weg“ – dafür wäre ich auch zu sehr Kopf-Mensch. Es gibt ja auch vieles, an das gedacht werden muss. Hätte ich für mich allein die Verantwortung, wäre ich wohl schon unterwegs. Aber so braucht das alles seine Zeit.

      Vielen Dank und liebe Grüße
      Nicole




      0
  3. Liebe Nicole,
    ich bin hin- und hergerissen zwischen Bewunderung, wie ihr das alles meistert, und auch ein bisschen bedauern und Mitleid mit der für dich stressigen Situation. So eine Veränderung zehrt an den Nerven. Ich hab es selbst gemerkt. Da ich aber eher der Typ „Hier bin ich geboren, hier werd ich auch mal rausgetragen“ bin, fallen mir persönlich solche Veränderungen noch viel schwerer.

    Da ich aber aus unseren Gesprächen deutlich herausgehört habe, dass du nicht so an einem Ort, sondern nur an deinen beiden „Männern“ hängst, bin ich sicher, dass ihr drei das zusammen schafft. Du hast sogar zwei Ruhepole um dich rum, die dich wursteln lassen. Ihr habt sicher eine tolle Reise und erlebt eine wunderbare Zeit.
    Übrigens, auch wenn ich einen riesengroßen Garten und den Wald direkt vor der Tür habe, fahre ich sehr oft zwischen 15 und 20 km zum Gassi.

    Grüßle
    Sandra & Shiva




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    • Du hast es auf den Punkt gebracht, liebe Sandra. Wichtig sind meine beiden Männer. 🙂

      Beruhigend, dass du auch solche Wege auf dich nimmst – aber wenn man Einsamkeit sucht, findet man die wahrscheinlich selten in der Nachbarschaft. 😉

      Vielen Dank und liebe Grüße
      Nicole




      0
  4. Ich weiß genau, was Du meinst. Als wir im Rahmen der Handwerkerarbeiten viele Wochen fast nur im Arbeitszimmer des Socke-nHalters leben konnten und das ist nicht 36 qm groß, da machten wir uns Sorgen um Socke. Sie hat in der einiges zugenommen und wir hatten Angst, dass Ihr die Enge zu schaffen macht. Wir haben zum Glück keine Veränderung im Wesen bemerkt. Nur als der Spuk vorbei war, drehte sie so richtig auf und durfte dann nicht wegen ihres Rückens….

    Ich denke, dass es auch immer auf die eigene Einstellung ankommt. Wir waren zwar oft genervt und müde, wussten aber wofür wir es tun und, dass es auch ein Ende hat. Zudem war der Socke-nHalter noch nicht mobil, so dass wir eh nicht so viele unterwegs waren. Für Euch ist es der erste Schritt zum Abenteuer und nicht eine Notsituation, in die ihr unverschuldet gekommen seid und aus der es kein Ende mehr gibt. Vielleicht spürt Moe das auch.

    Schade nur, dass Moe nicht mehr so viel Auslauf hat. Es fragt sich nur, ob er das auch vermisst und, ob das nicht auch ein gutes Training für die Zukunft ist.

    Ich würde mir wünschen genau dort zu leben, auch wenn ich zum Gassigehen öfter einmal ins Auto steiegn müsste.

    Ich bewundere Euch sehr…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




    1
    • Selbstverständlich. Ich glaube auch, dass vieles mit der inneren Einstellung zu tun hat. Leider kann man nicht immer was für seine Gefühle und an manchen Tagen bin ich vielleicht auch einfach zu emotional, kann dann nicht mehr klar denken.

      Vielleicht kommt ihr ja bald wieder… Ich würde mich freuen.

      Herzliche Grüße
      Nicole




      0
  5. Wir haben 6 Monate auf 32 qm gewohnt. Mit 2 Hunden und 2 Menschen. Das ging. Sogar hervorragend. Aber es ist auch viel Disziplin. Wir mussten raus und uns auspowern. Nicht nur die Hunde, sondern ich auch. Denn der einzige Vorteil ist auch fluch zugleich: Hausarbeit ist fix erledigt.
    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi




    1
    • Naja das stimmt teilweise. Du hast Recht, Hausarbeit ist etwas schneller erledigt – dafür habe ich das Gefühl, ich müsste jetzt noch häufiger saugen, weil sich die Flusen nicht mehr so gut verteilen. 😀

      Ich denke, man gewöhnt sich an alles. Ich würde auch gerne mehr rausgehen, aber leider lässt die Arbeit das im Moment nicht zu. Hoffentlich wird das bald anders.

      Danke und liebe Grüße
      Nicole




      0
  6. Huhu Ihr Drei,
    Klingt wie immer nach Abenteuer, ein bisschen wünschen und vielen positiven Gedanken! Ich glaube ganz fest an euren Traum und bewundere das Durchhaltevermögen!
    Mal sehen, vielleicht sind wir auch auf der Messe..
    Liebe Grüße
    Lizzy mit Emmely und Hazel




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  7. Ja, hier *meld* Die Messe steht tatsächlich seit diesem Wochenende auf dem Plan. Wir überlegen gerade nur noch: Fahren wir mit dem Auto hin und übernachten und geben die Jung tagsüber in einer Pension ab? Fliegen wir hin und hoffen auf eine freie Hundesitterin hier? Fahren wir mit dem Zug? Planerei mit 2 Hunden, die nie nie fremdbetreut werden ist immer so ne Sache…

    Ich bin übrigens ganz bei Dir mit der hysterischen Freundin (hier: Ehefrau) die die Hände über dem Kopf zusammen schlägt und eigentlich nur heulen möchte (wobei: ich werde besser!). Vor 2 Wochen machte ich schlauerweise einen Plan wie wir das Haus mit 120 qm Wfl und an die 200 qm Nutzfläche (Müllfläche!) am besten in Häppchen teilen. Ergebnis: Jeden Raum einzeln (inkl Flure, Terrasse und Garage) ergab 22 Tätigkeitsfelder. Macht 22 Wochen, wenn wir jede Woche einen Raum anpacken. 1 Kämmerchen ist schon geschafft 😉 Es ist ein Mammutprojekt. Glücklicherweise bleibt uns das nächtelange Arbeiten erspart weil wir zum einen die Bude zu Bargeld machen können, ich zum anderen ja schon seit vielen Jahren fleißig am alleine werkeln bin und mich tödlich langweile, wenn ich nicht mindestens 4 Stunden am Tag arbeite.
    Und ich bekenne mich hier auch zum täglichen Gassifahren – jeden Tag die gleiche Strecke würde mich kirre machen. Wir wechseln zwischen 2-4 Runden in der Woche ab – je nach Wetterlage. Und nachdem wir hier schon wieder bei 30 Grad vor uns hingrillen seit Tagen und wir fast nur baden gehen können leide ich mit Dir. Gibt ja auch nix schlimmeres als Touris, die den schönen Strand und Wald mit ihrem Ego bevölkern 😛

    Und lass Dich nicht immer von den anderen verrückt machen. Du kennst Deinen Hund am besten und weißt, was gut für ihn ist!

    Liebe Grüße
    Susanne




    1
    • Moin Susanne,

      Hundebetreuung, stimmt… Wir werden Moe bei unserer Familie abgeben, die liegt sozusagen für uns „auf dem Weg nach unten“. 😉 Und danach geht es für uns in die Bahn. Wir wollen nicht mit dem Auto den weiten Weg fahren, außerdem müssen wir auf unseren Kilometerstand achten (wir wollen das Auto ja auch noch verkaufen können 😉 ).

      Ein Plan zum Ausmisten und ausräumen ist übrigens super. Wir haben damit gefühlt viel zu spät angefangen und es auch nicht mit der nötigen Disziplin durchgezogen. Hätten wir zeitiger begonnen, hätten wir vielleicht auch noch etwas mehr verkaufen können. Aber es ist wie es ist. Ich bin froh, dass wir den Kram los sind. Jetzt fehlen nur noch die Kisten unter meinem Schreibtisch, aber ich traue mich nicht einmal, die zu öffnen. 😉

      Vielleicht sehen wir uns ja auf der Messe!

      Liebe Grüße
      Nicole




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  8. Klingt nach einem tollen Abenteuer! Für mich wäre das nichts. Mir sind die 150 qm schon zu wenig. Ich denke aber, in einem Wohnwagen sieht die Sache schon wieder ein wenig anders aus. Dafür habt ihr dann die Natur vor eurer Tür. Auch nicht schlecht …

    Und unsere Hunde stecken Veränderungen meistens besser weg, als wir.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  9. Liebe Nicole,
    man darf sich einfach von anderen Menschen nicht verunsichern lassen, denn schließlich ist jeder Hund ein eigenständiges Individuum.
    Nachdem unser Haus im letzten Jahr abgebrannt ist, und wir Knall auf Fall mit 20 Quadratmetern zurechtkommen mussten, haben wir auch erst gedacht, dass unsere Amy Probleme kriegen wird. Amy ist eine BX und wiegt mal locker etwas mehr als 40 Kilo. Ja, sie fand es komisch und weil auch so gar nichts nach uns roch fühlte sie sich merklich unwohl. Aber, das Vertrauen, dass alles, was ihre Menschen machen, in Ordnung ist, hat sie nie verloren. Wir haben ihr von klein an beigebracht, das im Haus nicht gespielt wird, sondern nur geruht und gegessen. Alle Aktivitäten waren schon immer nach draußen verlagert. Daher hatte sie sich schnell in den 20 Quadratmetern (inclusive Kochecke und Bad) eingelebt. Was ihr fehlte, waren nur die verschiedensten Schlafplätze, sie wechselt die sehr oft. Inzwischen wohnen wir wieder komfortabler, aber ich kann nicht sagen, dass sie auffällige Verhaltensweisen zeigte. Das Vertrauen ist einfach das Wichtigste.
    Liebe Grüße, einen schönen Sommer und noch viel Freude mit Moe wünscht Petra




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