Wie ich Frauchen die Ablenkung brachte

Bei meinem Frauchen knallen gerade ein paar Synapsen durch. Stellt euch folgende Situation vor: Um 4:30 Uhr klingelt der Wecker. Frauchen läuft wie angeknipst los, macht sich fertig und düst zur Arbeit. Ich drehe mich dann lieber noch mal um, Frühstück gibt es erst ein bisschen später, wenn ich Herrchen wecke.

Dann habe ich einen super Tag und mache das, was ein vollarbeitender Bürohund so macht. Wenn abends Fressi-Zeit ist, kommt mein Frauchen wieder. Und eigentlich ist dann auch unsere Kuschel- und Spielzeit. Aber nicht im Moment!

Stattdessen faselt die Olle irgendeinen Kram von wegen „Nicht jetzt, Moe!“ und schiebt mich zur Seite. Sie verbringt ihre Zeit jetzt lieber mit BÜCHERN. Und PAPIER! Was im Grunde das Gleiche ist. Frauchen räumt es von rechts nach links, stapelt es, klappt ein Buch auf und das andere wieder zu. Nervig! Und vor allem: langweilig!

Und weil mein Frauchen gerade so bekloppt vor sich hin lernt, habe ich gedacht, ich gönne ihr mal ein bisschen Abwechslung. Ganz in Bonjos Sinne, Langsamkeit, Entschleunigung, Durchatmen. Ich fing an, Chaos zu veranstalten.

Weil weder das Herunterschubsen des Ordners, meine zauberhafte Nase noch Bellen den gewünschten Erfolg hatten, musste ich deutlicher werden.

Frauchen, schau doch mal!
Frauchen, schau doch mal!

Ok, ich gebe zu: War nicht mein bester Versuch.  Batman hätte das auch nicht besser gekonnt. Frauchen hat nur müde gelächelt und meine Pfote wieder runtergeschoben. Ok, nächster Versuch. Plan B muss her. Aber was mache ich nur? Frauchen war schon wieder in irgendwelche Buchungssätze vertieft.

Ich kann  euch sagen, mein ganzes Trickrepertoire hat nicht ausgereicht um Frauchen hinter diesen blöden Büchern hervor zu locken. Nichts, aber auch gar nichts habe ich tun können. Also ging es dem Feind an den Kragen.

Noch mal analysieren
Noch mal analysieren

Ok. Feind erkannt, Feind gebannt. Oder so Ähnlich. Jedenfalls habe ich mir ihr Rechnungswesen-Buch geschnappt und sie bekommt es nicht wieder! Zumindest nicht, bevor sie nicht mit mir gespielt hat.

Und obendrauf gibt es noch eine Hypnose. Die ist gratis. Damit kommt das Frauchen durch die Prüfung, ohne noch mehr Lernen zu müssen. Klappt bestimmt

Der Hypnose-Blick
Der Hypnose-Blick

Den Blick kann ich gut, oder? Er war auch zielführend. Wir haben gespielt und danach gab es mein Fressi. Aber mal ehrlich, das kann ich doch jetzt nicht jeden Abend machen, oder?

Ich muss noch eine Lösung für das Problem finden. Aber erstmal bleibt das Buch unter Verschluss.

Was sind eure Ablenkungstipps und wie gut funktioniert eure Hypnose?

Nur verletzt, nicht tot.
Nur verletzt, nicht tot.

Anm. d. Red.: Für diesen Blogpost wurde nur ein Rechnungswesen-Buch leicht verletzt. Und glaubt uns, es war mehr als verdient. 😉

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