Wie gefährlich sind Rinder- und Schweineohren ?

Wie gefaehrlich sind Rinder- und Schweineohren?
Wie gefaehrlich sind Rinder- und Schweineohren?

Den Anlass zu diesem Artikel liefert Facebook. Moe sollte gestern, so wie es einmal die Woche üblich ist, sein Rinderohr mit Fell bekommen. Da folgte plötzlich ein Aufschrei meines Freundes:

„Hast du nicht mitbekommen, dass man die nicht mehr füttern soll?“ 

Nee. Habe ich nicht. Schon wurde der oben abgebildete Artikel herausgekramt und mir vorgelegt: Tierärzte in Gettorf (also hier bei uns in der Nähe) hatten in letzter Zeit 2 Fälle, bei denen die Hunde während des Kauens an einem Rinder- oder Schweineohr erstickt sind. Laut Aussage waren die Hunde daran gewöhnt, Kauartikel zu fressen und waren unter Aufsicht, trotzdem kam jede Hilfe zu spät.

Ich habe schon gehört und gelesen, dass es auch bei geübten Barfern zum Beispiel bei größeren Knochen dazu kommen kann, dass mal etwas hängen bleibt und das Knochen unter Aufsicht gegeben werden sollen. Bei Kauartikeln war mir das bisher nicht bewusst. Ich frage mich: was kann man dem Hund denn jetzt noch geben?

Laut Artikel gibt es andere Kausnacks, die besser geeignet sind, sowohl von der Form als auch von der Größe. Ja, aber was denn? Pauschal alles andere? Das kann ich mir nicht vorstellen. Es mag sein, dass das Risiko etwa bei Geweihstangen gering ist, denn diese sind ja auch relativ hart. Die würde Moe gar nicht anrühren. Was ist mit den anderen Kausnacks? Moe hatte zum Beispiel mal einen Dentastix quer, das war auch nicht angenehm. Den haben wir ihm aber herausziehen können, seitdem gibt es das auch nicht mehr. Mit allem anderen hatten wir jedoch noch nie Probleme.

Was ich jetzt mit unseren Rinderohren mache, weiß ich noch nicht. Der Text hat mich doch verunsichert. Vielleicht einfach in kleine Stücke schneiden?

Habt ihr schon von solchen Unfällen gehört, füttert ihr Schweine- bzw. Rinderohren?

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20 Gedanken zu „Wie gefährlich sind Rinder- und Schweineohren ?“

  1. Hallo,
    ich bin eine begeisterte Leserin Ihres Blogs und finde es total spannend das Leben von Moe mitzuverfolgen.

    Leider haben wir (Tino,Chihuahua 4 Jahre alt) und ich so etwas schon erlebt und ich muss sagen, das war alles andere als schön! Tino wäre fast an so einem Teil erstickt! Das war das schrecklichste Erlebnis mit meiner kleinen Fellnase, als er plötzlich bewustlos zusammengebrochen ist und nicht mehr geatmet hat. Ich konnte das Teil in seinem kleinen Rachen nicht ausmachen und hab ihm (auch aus meiner hilflosigkeit heraus) einen Finger ganz tief in den Hals gesteckt. Anscheinend habe ich das Teil das steckte in den Magen geschoben, denn daraufhin konnte er wieder Atmen und hat mich ganz verwirrt angesehen. Nach einer Minute hat er sich wieder ganz normal verhalten und sich gewundert warum ich ihn keine Sekunde aus den Augen gelassen hab bis wir beim Tierarzt waren.. Ich habe ihn danach noch einige Tage gestalkt 🙂 In unserem Fall ist nochmal alles gut gegegangen und Tino erfreut sich bester Gesundheit!
    Aber eines ist klar – wir füttern keine Schweine- oder Rinderohren mehr oder etwas in dieser Art.
    Liebe Grüße aus Wien
    Tino und Petra




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    • Das ist wirklich eine schreckliche Geschichte und ich hoffe, dass wir sowas nie miterleben müssen! Gut, dass es so ausgegangen ist! Wir hatten wie gesagt eine ähnliche Situation mit einem Dentastix, wobei längst nicht so schlimm, wie du das beschreibst. Aber erschrecken tut man sich ja doch und seitdem gibt es das eben auch nicht… Ich werde mir mal überlegen, was ich nun mache.
      Viele Grüße,
      Nicole




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  2. Ich denke, dass hund oder man sich an fast allem verschlucken/ ersticken kann. Somit muss jeder für sich diese Entscheidung treffen, ob er Ohren, etc. füttert oder nicht. Lilly hatte letztens auch große Probleme mit einem Rinderohr, deswegen gibt es die Dinger jetzt erst mal nicht mehr, was sich aber auch jederzeit wieder ändern kann 😉

    Liebste Grüße




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    • Du hast Recht, entscheiden muss jeder für sich selber. Interessant, dass ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. Das stimmt mich nachdenklich…
      Liebe Grüße!




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  3. Huhu,

    bei uns im Bekanntenkreis sind auch schon 2 Hunde an Schweineohren erstickt.
    Daher bekommt das unser Hund auch nicht, wir bleiben bei der Kauwurzel, danach ist Sie richtig verrückt.

    Ciao




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  4. Hm, erst dachte ich, das ist mal wieder so eine Panikmache aber die Kommentare hier stimmen mich jetzt schon nachdenklich. Der Terrier röchelt manchmal tatsächlich, wenn er versucht so ein anscheinend weichgekautes Stück zu schlucken, würgt es dann aber wieder hoch. Bei der Fluse kam so etwas noch nicht vor, allerdings knuspert der solche Ohren auch in 3 Minuten weg. Mir war bis vor ein paar Monaten auch gar nicht bewusst, wie fies sich Markknochen im Kiefer verklemmen können – die gibts eh nur sehr selten und seit dem Bild das ich gesehen habe gar nicht mehr…




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  5. Was alles passieren kann. Ich kenne die Gefahr nur bei Markknochen. Diese können sich im unteren Gaumen verkanten.
    Zum Glück bekommt Socke so etwas nicht. Das würde uns noch fehlen…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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    • UZiuiui ….wir haben auch einen Socke….was für einer ist den Deiner? Mein Socke ist ein Schäfi und ich frage nich jetzt auch, was ich ihm davon noch geben soll…den er sit auch soooooo gierig und schlabbert so ein Ohr in einer Mini Zeit in sich hinein :-O




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  6. Zum Glück bekommt Charly keine Rinder- oder Schweineohren, denn er verträgt sie nicht so gut. Aber unsicher macht einen so ein Artikel schon ….

    Verschlucken kann ein Hund sich an jedem Kauartikel, da ist guter Rat teuer.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  7. Huhu,
    klar ist das ein trauriger Vorfall aber für unseren gibt es weiter Rinder- oder Schweineohren, denn ich finde das muss jeder für sich selbst entscheiden. Und demnach dürfte man eigentlich kaum was füttern.




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  8. Hallo.
    Wie schon im Artikel steht: „was kann man dem Hund denn jetzt noch geben?“
    Die Antwort wäre: Nichts.

    Unfälle sind tragisch aber passieren immer wieder und zwar in JEDER Situation und grundlegend ist alles gefährlich. Wenn man Unfälle komplett vermeiden möchte, dann sollte man sein Tier vielleicht in einem Glaskasten setzen, da er da am Sichersten wäre.
    Ich weiß das war jetzt etwas provokant formuliert und natürlich muss das jeder für sein Tier selbst entscheiden, aber ich kann meinen Hund nicht vor allen Gefahren schützen und das muss ich als Besitzer auch begreifen.
    Mein Hund darf vor allem eines: Hund sein. Das heißt er darf auf Stöckchen oder Kauartikel die er mag kauen, durch den Wald toben, freilaufen (in erlaubten Gebieten) und auch mit anderen Hunden spielen, Bälle hinterherrennen (was lt. Tierärzte für den Bewegungsapparat der Hunde auch nicht ok ist) etc
    Das sind alles Dinge die immer eine gewisse Gefahr beherbergen und zu schlimmen Verletzungen bis zum Tode führen können. Wenn ich über eine Straße laufe kann auch ein Raser ankommen und mich umfahren. Dennoch gehe ich weiterhin über die Straße…




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  9. Kauknochen, nie wieder, mein Dackel wäre fast daran erstickt, wenn ich das Teil nicht aus seinem Rachen raus bekommen hätte.

    Rinderohren und Schweineohren sind dagegen nie ein Problem gewesen.

    Viele Grüße
    Edgar




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  10. Ich füttere meinem Cairn auch gerne Schwrineohren, die er sehr mag. Ich versuche sie zu halbieren, habe aber bis jetzt noch nichts gefunden, womit das gut geht. Nicht mit einer normalen Schere, nicht mal mir der Blechschere…..wer weiß Rat?




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  11. Sammy, Chihuahua, 1 Jahr alt, hat immer ein Schweineohr hier liegen.
    Er bekommt Terra Canis als Hauptfutter, was ja recht fettarm ist.
    Zum kauen hat er sein Schweineohr, durch den höheren Fettgehalt und das halt ansonsten fettarme Futter gleicht sich das gut aus. Er ist nicht zu dick oder zu dünn.
    Er kaut begeistert an dem Schweineohr rum, aber nicht in riesen Mengen und kaut kleine Stücke ab. Ein Schweineohr hält bei ihm etwa 1 Woche.
    Bei Hunden die kaum kauen wäre ich da auch vorsichtig, aber dann sollte man denen eigentlich auch keine anderen größeren Kausnacks geben, gleiche Gefahr.
    Sollte man also immer vom Tier abhängig machen finde ich.
    Sammy liebt sie und erfreut sich sehr daran.




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