Welches Hundefutter sollte man füttern?

Ich bin mal wieder ganz durcheinander. Unser Moe hat seit gut einem halben Jahr Schuppen im Fell und das kommt mir nicht ganz richtig vor. Trotz einer vom Arzt verschriebenen Lachsöl- und Vitamintablettenkur ist es nur bedingt besser geworden, ganz weg sind die Schuppen jedenfalls nicht und das Fell kommt mir auch nicht so glänzend vor wie es mal war.

Wenn man sich im Internet mit dem Thema Futter beschäftigt und ausgiebig sucht, dann kommt man auch unausweichlich auf die Stiftung Warentest. Und eben diese Herrschaften haben im Jahr 2010 herausgefunden, dass das Happy Dog, welches wir ja füttern, und auch ein paar andere, „gute Hundefutter“, z.B. die Bio-Marke Defu, zu wenig Vitamin A in ihrem Futter haben.

Ich als Verbraucher muss bei einem Hundefutter davon ausgehen können, dass alles drin ist was der Hund braucht. Auf die Marke Happy Dog kamen wir auf Empfehlung von Menschen, die auch einen Hund mit empfindlichem Magen haben. Zudem hat mich überzeugt, dass die Firma Interquell, die im Übrigen auch hinter Defu steckt, laut Peta ohne Tierversuche Tierfutter herstellt.

Aber was ist das jetzt mit dem Mangel an Vitamin A? Dauerhaft kann so ein Mangel zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen, zu Abmagerung, Erblindung und Lungenentzündungen. Bei dem Gegenteil, also einer Überversorgung, würden die Knochen zu weich werden.

Also was tun? Wie viel Vitamin A braucht ein Hund täglich? Bei meiner Suche bin ich auf einen Richtwert gestoßen, der besagt das ein Hund je Kilogramm Gewicht 70-100 IE ( Internationale Einheit) braucht. Daraufhin habe ich mir die TroFu-Packung geschnappt und versucht ein bisschen herumzurechnen, was aber nicht so wirklich funktionieren wollte. Denn Moe bekommt ja nur einen Teil TroFu, der Rest ist Nassfutter, bei dem keinerlei Angaben drauf sind.

Zum Anderen las ich, dass die meisten Händler ihr TroFu sowieso überdosieren, da die Vitamine sich bei einer Haltbarkeitsdauer von 2 Jahren verflüchtigen und man darum das Futter erst kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums kaufen sollte. Dann kann ich es ja gar nicht mehr abschätzen! Woher soll ich wissen, wie viel denn da noch drin ist?

Ich wollte nicht barfen um nicht dem Stress ausgesetzt zu sein, einen Ernährungsplan mit konsequenten Berechnungen der jeweiligen Zusammensetzung von Rohprotein, Fett und Rohfaser aufzustellen. Und jetzt soll ich doch wieder rechnen? Mache ich mir vielleicht zu viele Gedanken?

Nächstes Mal beim Tierarzt werde ich jedenfalls mal nach einer Blutuntersuchung fragen um eventuelle Unterversorgungen aufzudecken. Falls es sich dann tatsächlich um einen Vitaminmangel handelt, werde ich aufs Barfen umstellen, in der Hoffnung, dass es Moe dann wieder besser geht.

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2 Gedanken zu „Welches Hundefutter sollte man füttern?“

  1. Da sieht man mal wieder wie wichtig die Thematik Futter doch ist. Meiner Meinung nach sollten sich Hundebesitzer allgemein mehr darüber informieren, was sie ihrem Liebling zu fressen geben. Bei den Hunden trifft das Sprichwort eben auch zu: „Du bist was du (fr)isst“ 🙂

    Grüße

    Valentina




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