Weihnachtsstress bei Moe & Me

Jedes Jahr nehme ich mir im Dezember vor, ruhiger zu werden. In die Stimmung zu kommen, in der man als Kind war. Das Staunen über die Glitzerwelt, das Nicht-Abwarten-Können vor Heiligabend, das Schmücken der Wohnung genießen können und nicht daran zu denken, dass man den Kram irgendwann ja auch wieder wegräumen muss. Ich vermisse die Adventssonntage, an denen man nicht an Montag gedacht hat. Die Sorglosigkeit. Irgendwie ist all das in den letzten Jahren zurück gegangen und Weihnachten ist spürbar erst am 24.12. Mit Glühwein, Spekulatius und Hund – am Strand. Da fällt dann der ganze Stress ab und wir können uns auf die Familienbesuche vorbereiten.

Dieses Jahr ist es sogar noch spürbar anders geworden. Da Moe, obwohl das Kortison extrem reduziert wurde, immer noch sehr oft raus muss und schlapp ist, stresst das nicht nur ihn, sondern auch uns. Wir sind auch besorgt gewesen, weil er letzte Woche sehr dehydriert gewirkt hat, obwohl er soviel trinkt. Er hat 3 Kilo abgenommen in der kurzen Zeit. So langsam päppeln wir ihn wieder auf, aber wir haben keine richtige Diagnose bekommen, was er nun hat. Bis Januar muss er auf jeden Fall noch Kortison bekommen, danach sehen wir weiter.

Wir haben nun noch ein paar Tage, um uns so langsam auf Weihnachten einzustellen. Die Vorbereitungen sind soweit getroffen, die Geschenke verpackt, der kleine Weihnachtsstrauß leuchtet und die Amaryllis blüht. Das Geschenk für Moe fehlt noch, aber das wird nächste Woche besorgt. Noch weiß ich gar nicht, was er bekommen soll.

Worauf wir uns allerdings wirklich freuen: Im Januar fahren wir drei für eine Woche nach Dänemark und lassen den ganzen Stress hinter uns. Die Vorweihnachtszeit mag zwar nicht richtig Stressfrei sein, genauso wie Silvester. Aber danach lassen wir es uns richtig gut gehen.

Wir wünschen euch schon einmal einen schönen 4. Advent, genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen!

Frohen 4.Advent!

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