Hätte ich das mal vorher gewusst – 11 Fakten, warum du keinen Hund halten solltest

Seien wir doch mal ehrlich: Wir alle lieben unsere Fellpüschels. ABER: Manchmal möchte man seinen Vierbeiner doch nur auf den Mond schießen, oder? Und nicht immer ist alles rosa Zuckerwatte im Zusammenleben.

Ich rede hierbei nicht von Krankheiten, für die keiner etwas kann und für die gegebenenfalls auftretenden Unannehmlichkeiten. Ich rede hier von: Canis rabiatus oder auch wahlweise Canis Bollerkopf-Esel.

Ja, Moe ist manchmal wirklich sturer als ein Esel und er kann mich auch in diversen Situationen verzweifeln lassen. Auch wenn ich mich bemühe und es in diesem Blog vor allem um das Positive geht, manchmal muss man sich auch auskotzen dürfen. 🙂

Deswegen gibt es hier mal einen Einblick in unser tägliches Zusammenleben und einen Überblick für die, die noch nicht Hundebesitzer sind (und es danach vielleicht auch gar nicht mehr werden wollen!).

„Hätte ich das mal vorher gewusst“ – Warum du keinen Hund halten solltest

Fakt 1: Hunde bringen dich zum Heulen.

Fakt 1: Hunde bringen dich zum Heulen
Fakt 1: Hunde bringen dich zum Heulen

Hunde bringen dich zum Heulen – vor Stolz. Immer mal wieder. Weil du so stolz auf deinen Vierbeiner bist, wenn er irgendwas gut gemacht hat. Mir ging es so, als Moe sich ganz vertrauensselig und sehr, sehr ruhig auf die Seite gelegt hat und sich streicheln ließ – von jemandem, der wirklich große Angst vor Hunden hatte. Ich bin fast geplatzt vor Stolz und hatte Tränchen in den Augen.

Sie bringen dich zum Heulen – vor Wut. Weil irgendwas nicht klappt und du an dir selber verzweifelst. Vielleicht will er einfach nicht aufhören, an der Leine zu ziehen. Oder es ist so ein Tag, an dem nichts, aber auch gar nichts klappt. Auch das haben wir schon erlebt und erleben es immer wieder.

Natürlich: Meistens ist es ein Menschen gemachtes Problem. Was kann mein Hund dafür, wenn ich ihm falsche Signale gebe, selber schlecht gelaunt bin? Nichts. Aber dort kanalisiert sich die ganze Wut und wer ist schuld? Genau. Der Hund. (Nein, nicht wirklich. Aber wenn man vor Wut weint, dann sieht man das (ungerechterweise) so.).

Hunde bringen dich zum Heulen – vor Trauer. Wenn sie gehen, wenn du Abschied nimmst, ist das wohl mit das schlimmste Gefühl auf der Welt. Allein der Gedanke daran lässt mich schlucken und mir läuft es eiskalt über den Rücken. Warum muss ein so wundervoller Begleiter irgendwann gehen und lässt uns mit uns allein zurück? Warum erobert dieses Tierchen erst unser Herz, um es danach zu brechen? Gemeinheit.

Fakt 2: Hunde lassen dich wie ein Arschloch dastehen.

Funktioniert am Besten, wenn du so einen Philanthropen an der Seite hast wie ich.

„Ach Frauchen, du findest den Zweibeiner da hinten irgendwie eklig/merkwürdig/gruselig? Ich sag mal eben Hallo.“

Dies könnte so ein kleiner Satz aus Moes Kopf sein. Das ist besonders schön, wenn man schnell an gewissen Menschen vorbeiwuseln und sich mal NICHT einen Monolog von 30 Minuten anhören will.

Ja, ich bin nicht gut in Small Talk und nein, ich mag mich eigentlich nicht gerne mit Menschen unterhalten, die ich kaum kenne. Schon gar nicht will ich aber merkwürdige Menschen auf der Straße kennenlernen. Moe macht es trotzdem möglich.

Solltest du also durch und durch ein Misanthrop sein, schaff‘ dir bloß keinen Hund an. Die Gefahr, Kontakt zu Menschen zu bekommen, ist viel zu groß!

Fakt 3: „Das hat er ja noch nie gemacht!“ – wird dein neuer Leitspruch.

Ich schwöre bei meinem Leben: Diesen Satz wollte ich niemalsnie über die Lippen bringen, ja, geschweige denn überhaupt, ihn denken! Und was passierte? Genau, dieser Satz flutsche ungeplant heraus. Mehrfach. Und immer in Situationen, bei denen gar kein Kommentar angebracht gewesen wäre, sondern wenn überhaupt eine Entschuldigung.

Aber warum ist das so? Warum wird dieser verdammte Satz doch ausgesprochen? Bei mir war es die Überraschung, es war nicht geplant. Ich dachte in diesen Momenten nur: AchduliebeGüte, das kann doch jetzt nicht wahr sein, oder?

Das hat er ja noch nie gemacht!
Das hat er ja noch nie gemacht!

Und die beste Entschuldigung, die mir einfiel war: „Das hat er ja noch nie gemacht!“ – hat der betroffenen Person nicht wirklich weiter geholfen. Klar, oder? 🙂

Fakt 4: Sie sehen deinen Hund und beurteilen dich.

Das ist so. Punkt. Mir kann keiner erzählen, dass ihm das nicht selber schon passiert ist. Na klar, ich bin nicht frei von Vorurteilen und schon gar nicht frei davon, mir Gedanken zu machen. Wenn ich also jemanden mit einem Chihuahua sehe und das Frauchen passt optisch in meinen Augen dazu, dann denke ich mir meinen Teil.

Sagt das was über mich aus? Eine ganze Menge, fürchte ich. Dabei mache ich das nicht absichtlich und es ist auch nicht so, dass ich dieser Person keine Chance geben würde.

Trotzdem weiß ich: Auch ich werde eingeschätzt, gemustert und beurteilt, wenn ich mit Moe unterwegs bin. Die meisten behalten ihre Meinung glücklicherweise für sich. Andere können das nicht so gut und so musste ich mir blöde Sprüche anhören, wie: „Hehe, da geht der Hund mit dem Frauchen spazieren.“ – oder auch: „Du bist ja klein! Du kannst ja fast ausreiten!“.

Diese blöden Sprüche machen mir nicht mehr viel aus, zeigen sie doch, wie viel Hirn eigentlich bei solchen Menschen vorhanden ist. Aber etwas bleibt: Der Hund wird gesehen, der Halter beurteilt. Immer.

Fakt 5: Dein Hund zeigt dir neue Stufen der Peinlichkeit.

Wenn dir alles und jeder peinlich und unangenehm ist, solltest du dir definitiv keinen Hund ins Haus holen. Oder erst Recht, wie man es nimmt. Denn eines kann ich versprechen: Dein Hund wird irgendwann einmal, irgendwo, etwas richtig Unangenehmes anstellen. Und dann kommt ganz schnell Fakt 3 dazu, da kannst du dir sicher sein.

Das letzte, was mir mit Moe richtig unangenehm war, war folgende Situation: In unserem wundervollen Urlaub auf Sylt bin ich morgens mit Moe vor dem Frühstück eine große Runde gegangen. Normalerweise gehen wir mindestens so lange, bis er alle seine Geschäfte erledigt hat. An diesem Tag wollte er aber partout kein Häufchen setzen, warum auch immer. Er musste wohl nicht.

Fakt 5: Dein Hund zeigt dir neue Stufen der Peinlichkeit.
Fakt 5: Dein Hund zeigt dir neue Stufen der Peinlichkeit.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf, um die Insel zu erkunden. Dabei führte uns der Weg auch kurz durch die Innenstadt. Normalerweise vermeide ich es, dort in der Mitte zu laufen, da man dort am meisten auffällt und am ehesten Gegenverkehr erwarten kann.

Auf Sylt sind rechts und links aber Geschäfte, Laternen und wasweißichnichtalles. Kurzum: Wir mussten mittig durch die Stadt gehen. Und dann passierte es: Mitten in der piekfeinen Innenstadt, vor den Augen irgendwelcher sehr betuchten Menschen, setzte Moe seinen Goldzinken.

In dem Moment habe ich nur noch dem Herrchen die Leine in die Hand gedrückt, schnell den Haufen weggemacht und bin weitergegangen – nicht ohne ein Gemurmeltes: „Das hat er ja noch nie gemacht.“ (Hat er übrigens schon mal gemacht. In Kroatien – aber da war es Nacht und es waren nicht so viele Menschen unterwegs. 🙂 ).

Alleine die Tatsache, dass mich diese Geschichte bis heute beschäftigt und hängen geblieben ist, zeigt doch, wie herrlich uns unsere Hunde blamieren. Passend dazu und falls dir das an Peinlichkeiten nicht reicht, lege ich dir noch meinen Artikel: Peinlich, peinlich – Mein Leben als Frauchen ans Herz.

Fakt 6: Du stumpfst ab.

Einer der Vorteile, warum du dir vielleicht doch einen Hund anschaffen solltest, vielleicht sogar einen Welpen: Kratzer und Bisse machen dir nach einer gewissen Zeit nichts mehr aus. Im Gegenteil, sie gehören zur Zierde dazu.

Blaue Flecken? Geschenkt. Nichts ist so hübsch, wie Krallenspuren auf dem nackten Rücken, weil dein Liebling beim Schwimmen im Meer mit dir Kuscheln wollte.

Oder die beißenden Eckzähnchen, die sich schmerzhaft in deinen Daumennagel bohren, weil du mit der Leckerchen-Versorgung nicht schnell genug hinterher kommst. Die blutigen Füße im Sommer, wenn du in Flip Flops mit deinem Vierbeiner Gassi gehst und er es sich liebevoll mit seinen Pfoten auf deinen Füßen bequem macht. Oder…

Ich könnte ewig so weiter machen. Wichtig zu wissen ist, dass die Dinge, die wirklich mal Schmerzen bereitet haben, dir nichts mehr anhaben können.

Fakt 7: Dein Bett und deine Couch haben mehr Haare an sich als dein Hund.

Es wird haarig: Wenn du noch keinen Hund hast, solltest du es dir an dieser Stelle wirklich noch einmal überlegen. Oder dir einen Nackthund zulegen oder eine Rasse, die nicht haart. Denn jetzt wird es eklig.

Hunde, die im Fellwechsel sind, verlieren verdammt viel Fell. Für einen Nicht-Hundebesitzer ist das kaum vorstellbar. Und wo die überall landen und sich wiederfinden! Auf der Toilettenschüssel. Im Zahnputzbecher. Auf der Matratze, auf dem Kopfkissen. Im Schrank. Unter dem Schrank. Auf dem Schrank. Auf der Couch. Im Kühlschrank. Im Essen. In Gläsern. Auf dem Teppich. In der Bewerbungsmappe. In der Waschmaschine.

Haaren? Ich doch nicht!
Haaren? Ich doch nicht!

Und du kannst dir sicher sein: Egal, wie viel du putzt, wie viel du saugst: Die Haare sind trotzdem da. Und sie bleiben.

Wenn du einen Hund hast, der so richtig haart, kannst du dir sicher sein: Nichts ist mehr wie vorher. Ich habe einmal scherzhaft gesagt, wenn wir aus einer Wohnung ausziehen, findet man wahrscheinlich noch nach 3 Jahren Haare von Moe. Vielleicht ist das sogar die Wahrheit.

Fakt 8: Ab sofort hast du immer ein schlechtes Gewissen, wenn du etwas Leckeres isst.

Zumindest wird das so sein, wenn du einen besonders verfressenen Vierbeiner hast (wie Moe). Das erste Mal kannst du vielleicht noch widerstehen, denn schließlich hast du dich mit Hunden beschäftigt, weißt, dass du ihn nicht am Tisch füttern solltest. Außerdem ist menschliches Essen ja Gift für unsere Hunde. Weiß jeder.

Wenn dieser Vierbeiner nur nicht so traurig gucken würde, wenn du gerade genüsslich in deinen Cheeseburger beißt… Er scheint dir zu übermitteln: „Mensch, ich bin soooooooo hungrig. Und dieses Essen, das du da hast, das wäre gerade jetzt perfekt für mich. Du kannst das doch nicht ganz alleine essen. Oder? ODER?!“

HUNGER!!!
HUNGER!!!

Spätestens nach einem aufmunternden Nasenstüber und ganz viel verteiltem Hundesabber wirst du schwach. Du willst dich schließlich nicht wie ein Arschloch fühlen, richtig? Richtig. Hundi hat gewonnen, du teilst ab sofort dein Essen. Und zwar immer dann, wenn das Fellwesen es will. 🙂

(Nein, Moe wird nicht am Tisch gefüttert. Und Cheeseburger gibt es hier sowieso nicht. Ich gebe aber wohl zu, das manchmal ein kleines Käsestückchen unterm Tisch landet. Ein Klitzekleines. Und gebettelt, das wird hier nie! 😉 )

Fakt 9: Alleine auf die Toilette? Vergiss es.

Um es mal vorab klar zu stellen: Selbst der härteste Rüde wird sich nicht mit seinem (neuen) Herrchen im Hoch- und Weitpinkeln messen wollen (korrigiert mich, liebe Herrchen, wenn ich falsch liege). Trotzdem gibt es Hunde, und da zählt Moe definitiv dazu, die wollen gerne überall dabei sein.

Im Schlafzimmer. Im Büro. In der Küche. Und ja: Auch im Bad. Egal, wie warm es da ist, wie abgestanden die Luft, wie stinkig: Moe bleibt. Alles versucht, immer gescheitert. Klar, ich könnte ihn aussperren. Aber ich will mich ja nicht mit Schmolli auseinander setzen müssen…

Fakt 10: Du lernst, dass nicht nur du schlechte Tage haben kannst.

Ed von Schmoll, oder auch Schmolli, haben wir ab und zu mal zu Gast. Und das sind besondere Tage. Tage, an denen nichts klappt, Moe so richtig bocklos ist.

Verschiedene Gründe sind dafür die Ursache: Nicht das bekommen, was er wollte (Ball, Naschi, etc), Runde zu kurz, zu lang, Wind, Frauchen doof, Herrchen doof, schlecht geschlafen, die Nachbarskatze nicht verjagen dürfen… Die Liste ist lang.

Trotzdem hat Moe meist sehr gute Tage.
Trotzdem hat Moe meist sehr gute Tage.

Und schlechte Tage beim Hund sind echt nicht schön, glaub mir, die willst du nicht erleben. Schließlich hast du dir den Vierbeiner doch angeschafft, um dich aufzuheitern, richtig?

Wenn du das denkst, hol dir lieber einen Plüschhund. Denn beleidigt sein, dass kann dein Hund sicher besser als du (während du mit schlechtem Gewissen daneben sitzt und die Welt nicht mehr verstehst).

Fakt 11: Du sorgst dich um deinen Hund. Mehr als um dich selbst.

Auch das kann ich dir garantieren: Wenn dein Hund (vor allem, wenn es dein erster sein sollte) die kleinste Krankheit oder die winzigste Verletzung hat: Du bist verrückt vor Sorge, kümmerst dich voller Umsicht um deinen Hund, versuchst ihn zu trösten. Selbst wenn er sich nur ein bisschen die Pfote vertreten hat.

Bei dir selber, da bist du nicht so pingelig. Schwere Erkältung und du kannst dich kaum bewegen? Ach egal, das wird schon gehen. Krankschreiben wegen Erkältung mit Fieber? Ach was, ein paar Tabletten rein und weiter geht’s. Aber was ist, wenn dein Hund ein paar Mal niest? Natürlich! Direkt zum Tierarzt.

Du willst immer noch einen Hund? Selber schuld.

Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Es könnte sein, dass du vor Liebe und Stolz zu deinem Vierbeiner schier platzt. Das du dich albern und daneben benimmst, weil du es liebst, wie dein Hund sich freut. Das du als erwachsener Mensch Bälle durch die Gegend wirfst und dich ömmelig freust, wenn sie wieder zurück gebracht werden.

Du willst immer noch einen Hund? Selber schuld.
Du willst immer noch einen Hund? Selber schuld.

Das du dich fit hälst, weil du mit deinem Hund mithalten willst. Es könnte sogar sein, dass du plötzlich wieder anfängst, zu lesen (Man muss ja wissen, wie der Hund erzogen werden/was er futtern sollte).

Deine Mittagspause wird Gassirunden beinhalten, du wirst mehr in der Natur unterwegs sein, als je zuvor. Du wirst die Jahreszeiten intensiver mitbekommen, dein Freundeskreis wird sich ändern.

Und du wirst eines erleben: Die unvergleichliche Partnerschaft zwischen Mensch und Hund. Viel Spaß dabei.

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17 Gedanken zu „Hätte ich das mal vorher gewusst – 11 Fakten, warum du keinen Hund halten solltest“

  1. Haja, ich kann so vieles bereits nachvollziehen, genauso ist es 😉

    Lottes Peinlichstes war bis jetzt, dass sie immer anderen Leuten ins Gesicht pupsen muss. Hier zu hause passiert das echt selten, es muss immer bei anderen sein dann schön direkt daneben ordentlich einen ziehen lassen.
    Und als sie einmal beim Bäcker direkt vor die Eingangstür gepieselt hat, das war auch unangenehm.
    Was da noch kommen mag…
    Aber ich bereuhe keine Minute, dass ich mir die süße Flauschmaus ins Haus geholt habe 🙂

    Liebe Grüße




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  2. Hunde sind halt herrlich schamlos und direkt. Wat mut dat mut und wenn es mitten im Restaurant ist (Kim). Rustikal im Pferdestall groß geworden ist die Abgrenzung zu Deko-Strohballen in Restaurants nicht wirklich gegeben…

    Gott sei Dank waren wir nahezu die letzten Gäste… lach

    LG Andrea mit Linda




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  3. Großartiger Artikel! Und trotzdem möchte man alle das nicht eintauschen gegen ein hundeloses Leben. Ich mag deine Art zu schreiben so gerne. Ich sitze schon wieder mit einem fetten Grinsen hier 🙂




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  4. Ach du hast ja sooo Recht.

    Häufchen in der Stadt? Das toppe ich-bzw Adgi:
    Ich wollte „nur mal schnell“ zu DM. Im Hochsommer, Rostock rappel dichte. Mein Freund sollte sich samt Hund in eine schattige Seitenstraße stellen. Noch bevor wir zu besagter Seitenstraße kam, haut Adgi die Hacken in Teer und nach kurzem pressverzogenem Gesicht ein Lächeln auf der braunen Hundeschnute. Es war vollbracht: es war alles raus, was keine Miete zahlt und das in flüssig.
    Ich also mitten in der Innenstadt den Versuch gewagt, zu sammeln, um mich eine Traube, dass die vorbeiströmenden Menschen glaubten, ich würde Break Dance machen.

    Und ein Fakt 12: mit nem bulligen bzw. großen Hund brauchst du nicht glauben, die Männer würden sich nach dir umdrehen-zu 90% wird sich nach dem Hund umgedreht. 😉

    Liebe Grüße und hey, die Selbstironie kann uns nie wieder einer nehmen.

    Anika und der kackpuhund Adgi




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    • Hahaha wie wahr der Fakt 12 doch ist, das mussten wir auch mit Molly feststellen!

      Alice, ihre Schwester und der angesehenen, viel beliebteren Molly




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  5. Ja, wenn man immer wüsste, was einen mit Hund erwartet. ; o) Daher sind Deine Warnhinweise goldrichtig und sehr amüsant. Vor allem für nicht Hundehalter, betroffene Hundehalter stimmen Dir sicher betroffen zu……

    Aber ganz ehrlich, die meisten der genannten Punkte treffen auf Socke nicht zu. Socke haart nicht, geht nicht aufs Klo und bettelt am Tisch nicht usw. . Sie hat andere Macken, die ich aber gut annehmen kann. Mich hätte das nicht abschrecken können….

    Viele liebe und heitere Grüße
    Sabine mit Socke




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  6. Jaaaa…. ich könnte die Liste erweitern und die Peinlichkeiten nehmen manchmal kein Ende. Aber man lernt das Leben mit Humor zu nehmen… sehr viel Humor… Ich könnte mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen, auch wenn ich Shiva ab und an mal gerne als Astronaut melden könnte. An anderen Tagen bringt sie mich dazu, dass ich die Welt umarmen könnte. Solange diese Tage überwiegen und sie sich jedesmal fast ein Loch ins Knie freut, wenn ich heim komme… solange hat sie mein Herz bedingungslos erobert.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva (die grade haart wie bekloppt)




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  7. Jaaaa, ich stimme dir in allen Punkten zu. Als Charly bei uns einzog, entschieden wir, dass er am Tisch nicht gefüttert wird. Na ja, … das hielt nicht lange an. *lach* Ich versuche aber, es in Grenzen zu halten.

    Mit Hund wird einem wenigstens nicht langweilig und lachen soll ja sehr gesund sein.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  8. Klasse geschrieben. Ich kann jeden einzelnen Fakt voll unterschreiben.
    Sehr peinlich ist es mir immer, wenn einer meiner beiden Durchfall hat. Den kann man ja bekanntlich schlecht aufsammeln, vor allem in hohem Gras, wie es aktuell überall zu finden ist. Die Passanten sehen aber nur nen kackenden Hund und nen Besitzer, der das nicht wegmacht.




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  9. Hihi, beim Lesen habe ich mich mehrmals wiedererkannt. Du hast es wunderbar auf den Punkt bzw. auf elf Punkte gebracht, dass ein Hund das Leben definitiv verändert. Ich selbst bin allerdings heilfroh, dass ich kein geschminkter Yuppie mit Pumps mehr bin, der übers Wochenende nach Italien jettet, sondern auf einem Bauernhof lebe mit einem Schuhschrank voller Gummistiefel – und zwei wundertollen Hunden.




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  10. Super geschrieben! Hat mir ein sehr großes Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Vielen dank! Fast jeder Punkt trifft bei uns zu. Ich habe zwei sehr kleine Hunde (unter anderem einen Chihuhahuha. Ein Notfallhund, der falsch gehalten wurde). Ich höre sehr oft Kommentare wie: Sind das überhaupt Hunde oder doch Katzen? Oder: Ach wie süß. Wahre Kampf Hunde nicht? Das ist manchmal echt nervig. Unglücklicherweise „passt“ mein Krümel nicht zu mir. (Er ist durchgehend braun und sehr klein und ich trage nur schwarz ^^) Trotzdem liebt man seinen Vierbeiner und manchmal umso mehr. Hat man einmal einen Hund, hat man immer einen Hund.

    Liebe Grüße




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  11. Toller Beitrag und ja es stimmt, Haare überall aber ein Leben ohne mein Baby könnte ich mir nicht mehr vorstellen 🙂 ich brauche kein Kind, weil meine fellnase auf dem Rücken, mit allen Vieren von sich gestreckt sabbernd und schnarchend sich von mir streicheln und knutschen lässt und mich verdattert anschaut wenn ich es wage aufzuhören 🙂




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  12. Ich finde es von Grund auf gut, dass Hundebesitzer ihre Erfahrungen mitteilen, damit Menschen die sich einen Hund zulegen wollen, informiert werden. Leider bemängel ich die leichtfertige Anschaffung eines Hundes aus Einsamkeit. Oft wird sich auch ein Hund aufgrund des Aussehens ausgesucht. Der meist von den Eigenschaften überhaupt nicht passt. Desweiteren vergessen die meisten Menschen, dass die Erziehung eines Hundes über die gesammte Lebensdauer geht. Da reicht ein bisschen Hundeschule nicht. Und selbst dann hat man die Wahl zwischen: man toleriert die unangenehmen Verhaltensweisen, hier das begleiten auf die Toilette z. B.,oder man macht etwas dagegen. Wer sagt, dass man sowas einem Hund nicht abgewöhnen kann, ist einfach faul. Ich hatte 16 Jahre einen foxterrier und die sind auch nicht immer einfach und zudem noch recht intelligent. P.s. mir war es egal was andere Leute über meinen Hund sagten und ich habe mich gerne mit Hundemenschen unterhalten, da die meist herzlich sind.




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  13. standing ovation.
    Von mir. Und von meinen Hunden. Is klar. Die applaudieren eh immer, wenn ich aus eurem Blog vorlese…..
    (Himmel, hab ich das gerade laut zugegeben ?!?!? *handvordenkopfschlag*
    LG
    Katja




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