Warum bloggst du?

Warum bloggst du?
Warum bloggst du?

Ich blogge seit April 2010. Darüber gesprochen habe ich das erste Mal vielleicht ein, zwei Jahre später. Heute möchte ich euch erzählen, wie es sich als Hundeblogger lebt, ob man damit Geld verdienen kann – und warum manche einen für bescheuert halten.

1. Als Hundeblogger schreibt man für eine Nische

Ja, das ist richtig. Und es macht verdammt viel Spaß. Allein die Tatsache, dass sich auf meinem Blog (fast) nur Menschen tummeln, die selber einen Hund haben, sorgt dafür, dass ich im Vergleich zu den ganzen Fashion- und Lifestyle-Blogs kaum Hater, Trolle und so weiter anziehe.

Natürlich gibt es immer den ein oder anderen, der meine Meinung nicht teilt, der vielleicht nach Rat sucht um „nervige Hundehalter“ in die Flucht zu schlagen oder  sonstwie Stunk machen möchte. Da ich meine Kommentare aber selber verwalte, heißt es hier: Und tschüss! Ihr werdet gekickt (siehe Punkt 3).

Der absolute Vorteil ist, dass ich durch diesen Blog unheimlich viele Gleichgesinnte gefunden habe, aus manchen sind sogar gute Bekannte oder auch Freunde geworden, die man auch abseits des Hundeblogs kontaktiert. Das ist ein tolles Gefühl! Ja, ich schreibe gerne für meinen Nischenblog.

2. Wofür machst du das eigentlich?

Diese Frage wird mir nicht nur gestellt, ich habe sie mir eine Zeitlang auch selber gestellt. Lange habe ich mich nicht getraut, diesen Blog überhaupt zu erwähnen. Ich dachte mir, dass viel Negatives kommen könnte und ich kann echt schlecht mit Kritik umgehen.

Versteht mich nicht falsch, konstruktive Kritik ist super, die brauche ich und nehme sie gerne an. Was mich wahnsinnig macht, ist diese persönliche Kritik: „Warum machst du das, das liest doch keiner, ich hab noch nie einen Blog gelesen, das ist Zeitverschwendung, mach was Vernünftiges in deiner freien Zeit, zum Beispiel Sport (oder um es mit den Sportfreunde Stiller zu sagen: Mag doch einfach Tischtennis, mein Kind)“. Ja nee.

Also, warum mache ich das eigentlich? Ganz einfach: Ich blogge für mich selber. Ganz eigennützig. Und vielleicht mittlerweile auch ein bisschen für euch, für meine Leser.

Trotzdem: ich bin und werde nie ein Ratgeber-Blog sein. Dafür habe ich keine Expertise. Alles, worüber ich schreibe, habe ich mit Moe selber erlebt, durchgemacht oder getestet.

Das können schöne Erlebnisse sein, Ausflüge, Produkttests, Tierarztgänge, Futterumstellungen, etc: Alles, was mich bewegt, und mit Moe zu tun hat, hat bei Moe & Me seinen Platz.

Ein digitales Tagebuch, dass so lange besteht, wie Moe lebt. Oder ich Lust habe. Was mich zu Punkt 3 bringt:

3. Mein Blog, meine Regeln.

Ja, so einfach ist das. Ich muss nicht jeden Kommentar zulassen. Wirst du beleidigend, bist du raus. Bin ich der Meinung, ich müsste diese Woche nicht bloggen – so what. Mir fällt nichts ein, ich möchte euch aber unbedingt die coolen Fotos von Moe zeigen, die ich neulich gemacht habe – tja, da müsst ihr wohl durch. Es gibt zum Glück das kleine „X“ oben rechts (links in Safari), das unseren Blog verschwinden lässt. 😉

4. Copycat – du machst es so, und ich auch?!

Neulich schrieb Sabrina einen sehr guten Blogartikel, der mich zum Nachdenken anregte: „Sind wir Hundeblogger die besseren Menschen“ – weil wir uns gegenseitig anstacheln, uns verrückt machen, weil es der eine so macht, der andere anders?

Nein. Aus dem Alter bin ich definitiv raus. JA, ich hole mir Tipps. Aber ich vertraue trotzdem mehr auf mein Bauchgefühl. Und wenn mir mein Bauchgefühl sagt, es ist kein Problem den Hund alle halbe Jahre mit Babyshampoo zu waschen, dann mache ich das so. 😉

Was verdienst du denn so?
Was verdienst du denn so?

5. Ach, du bist Blogger? Was verdient man dabei denn so?

Meist lautet ja die Devise: Über Geld spricht man nicht. Außer beim Bloggen. Wenn ich mich denn mal traute, davon zu erzählen, dass ich blogge, kam immer gleich die Frage nach dem Nutzen: „Was verdienst du denn? Bekommst du Sachen geschenkt? Ich kenne da einen Youtube-/Facebook-/Lifestyle-/Was-auch-immer- Blogger, der bekommt jede Woche mindestens 10 Pakete!“

Ja. Schön wäre es. Als Hundeblogger bewegt man sich in einer Nische (siehe Punkt 1), was zwar nicht bedeutet, das man überhaupt kein Geld verdient oder verdienen kann – aber längst nicht in den Dimensionen wie andere Blogger. Vielleicht kommt das irgendwann, wer weiß. Der Hundemarkt wächst ja stetig weiter. 😉

Letztendlich habe ich mich damals dafür entschieden, Produkttests als eigene Kategorie aufzunehmen, weil ich selber gerne schöne Dinge für Moe kaufe und weil sich die Anfragen häuften. Und es waren viele tolle Produkte dabei. Ich schätze mich sehr glücklich, bisher viele spaßige und wundervolle Kooperationen mitgemacht zu haben und freue mich schon auf die noch Kommenden. 🙂

Trotzdem wird Moe & Me nie ein ausschließlicher Kommerz-Blog: Es wird keine Bannerwerbung geben und ich werde niemals ein Produkt bewerben, von dem ich nicht 100 % überzeugt bin.

6. Wie kommt man denn in die Zeitung?

Ich schreibe regelmäßig eine Kolumne in den Printmedien, für die Dog’s Avenue. Auch das wussten bislang nicht so viele, weil ich ungern Eigenwerbung mache. Manche Blogger haben mich dann gefragt, wie ich es in die Zeitung geschafft habe und ich möchte euch gerne die Antwort geben: Ich wurde gefragt.

Ich habe mich nicht irgendwo beworben und ich lege es auch nicht darauf an, dauerhaft in den Printmedien zu sein. Mir macht es Spaß, ich finde es witzig, ich würde es immer wieder tun – aber am Liebsten schreibe ich für’s Internet. 🙂

7. Gastartikel, oh je…

So gerne ich hier im Blog Artikel schreibe, so schwer tue ich mir mit Gastartikeln. Zu kurz, zu lang, Fotos nicht passend, argh! Selber habe ich aber unheimlich gerne Gastartikel im Blog, gerade zu Themen, zu denen ich definitiv nichts beisteuern kann. Dazu gehören vor allem Erziehung beim Welpen, Themen was die Hündin angeht oder auch sehr spezifische Themen wie Fellpflege.

Ich freue mich immer riesig, wenn ich dabei Unterstützung durch einen Gastartikel, also durch euch, erhalte! 🙂

8. SEO vs. Wie mir der Schnabel gewachsen ist

So manches Mal denke ich: Hach, der Artikel ist doch ganz gelungen. Wenn den jetzt noch ein paar mehr Leute lesen würden… Trotzdem werde ich wohl nie suchmaschinenoptimiert schreiben. Meistens sind suchmaschinenoptimierte Texte nämlich nur für Google und Co. und nicht für den Menschen konzipiert, für den Leser. Ich schreibe aber 1. für mich und 2. für euch (Siehe Punkt 2). Und da ist mir das Ranking ziemlich egal.

Vielleicht überlege ich mir irgendwann, wie ich ältere und gar nicht so schlechte Artikel mal wieder in den Fokus rücke. Stöbern lässt sich in meiner Blogstruktur ja leider nicht so gut. Aber ausschließlich für Google zu schreiben, das überlasse ich anderen.

Wir schreiben nicht für Google & Co.
Wir schreiben nicht für Google & Co.

9. Wie lange brauchst du für einen Blogartikel?

Je nachdem, welches Thema ich behandle, nimmt ein normaler Artikel 2-3 Stunden in Anspruch. Das Fotos machen, bearbeiten, Text Korrektur lesen, manchmal auch die Recherche dauern eben seine Zeit. ABER ES MACHT MIR SPAß! Und selbst wenn es die Leute gibt, die das als verschwendete Lebenszeit betrachten: Andere zocken irgendwelche Computerspiele oder haben sonst welche Hobbies. Wer bin ich, das zu verurteilen?

Eben. Mein Hobby ist dieser Hundeblog und in den investiere ich so viel Zeit wie ich das gerne möchte und kann.

Fazit

Warum bin ich also ein Hundeblogger? Weil es mir Spaß macht, weil ich die Möglichkeit habe und weil ich denke, dass meine Erfahrungen mit Moe auch andere interessieren. Deswegen mache ich weiter.

Warum bloggt ihr - oder warum nicht?
Warum bloggt ihr – oder warum nicht?

Und nun zu euch: Wann habt ihr euch für das Bloggen entschieden und warum macht ihr das eigentlich? 😉

Kommentieren

33 Gedanken zu „Warum bloggst du?“

  1. Liebe Nicole,

    Deine Worte könnten aus meiner Feder stammen, fast.

    Ich denke genau wie Du und blogge, um Erinnerungen an Socke und unser Leben mit ihr zu schaffen. Daher wird es auf meinem Blog nur Geschichten geben, die mit Socke zu tun haben. Es gibt keine Fotos von mir, meinem Esssen oder meinen Geburtstagsgeschenken – wenn sie nicht von Socke stammen oder mit ihr zu tun haben. Und ganz ehrlich schaue ich mir das auch nicht so gerne an, aber das ist Geschmacksache. Bitte jeder, wie er mag. Das ist ja das Tolle am Bloggen. Du musst nicht alles lesen. Aber jeder findet, was ihm gefällt.
    Einfach Socke ist bei mir Programm. Als mir eine Bloggerin neulich sagte, dass ich bei Google schon wieder vor ihr stehe, war ich baff. Ich habe das noch nie geprüft, denn es ist mir egal. Ich schreibe für mich, was bestimmt einige nicht verstehen. Dabei freue ich mich, über jeden Kommentar, jede private Nachricht, Telefonate und persönliche Kontakte…..Und wenn es passt, dann verbringt man auch gerne gemeinsam Silvester an der Ostsee. ;o) Ja, es hat geklappt….
    Aber ich kann auch ohne…..

    Und Produkttests – sorry -überzeugen mich in der Regel nicht. Gerade die Halsbänder und Leinenvorstellungen bringen mir nicht die Infos, die ich möchte. Lässt es das Fell verfilzen, wie riecht es, wenn es nass wurde und wie sieht es nach einem Jahr aus, ist der Karabiner verrostet….????
    Bei Bettchen möchte ich wissen, ob der Hund schwitzt, wie es nach dem Waschen aussieht und wie die Füllung nach einem Jahr aussieht. Alles andere kann ich mir in den Shops ansehen….Und dann werden auf zig Blogs dasselbe gezeigt.

    Bitte nicht böse sein, aber ich möchte auch hier ehrlich sein.

    Ehrlich sage ich daher auch, ich würde sogar Produkte testen, aber nur exklusiv, nach echtem und längerem Gebrauch und mit ehrlicher Bewertung. Ich glaube nicht, dass das gewünscht ist.

    Ich weiß, dass mein Blog für viele totenlangweilig ist, weil ich nur über Socke schreibe, weil bei uns vieles optimal ist und weil ich keine Gewinne auslobe. Wenn ich es nicht aus dem genannten Grunde tun würde, hätte ich bestimmt schon aufgegeben. Ich mag aber meine kleine Leserschaft und werde erst einmal weitermachen.

    Ich finde Deinen Blog herrlich und Deine Gründe zu bloggen überzeugen mich sehr. Aber das weißt
    Du ja schon…..

    Alles Liebe
    Sabine mit Socke




    0
    • Danke liebe Sabine,

      deine Gründe, Produkttests nicht überzeugend zu finden, finde ich sehr spannend. Ich habe mich schon oft gefragt, ob es vielleicht Sinn machen würde, die Produkte nach einem Jahr oder so noch einmal vorzustellen, zu zeigen, wie sie nun aussehen.
      Das ist auf jeden Fall eine Anregung, über die ich mal nachdenken werde. Denn wir haben viele Dinge immer noch im Einsatz, aber längst nicht alles. Vielleicht wäre es da lohnenswert, erneut drüber zu berichten.

      Silvester an der Ostsee, ach wie schön. 🙂 Ich freue mich, dass ihr etwas gefunden habt!

      Nein, dein Blog ist absolut nicht langweilig, sonst hättest du auch nicht so viele Leser. Aber eigentlich weißt du das ja auch. Socke und dein Schreibstil wächst einem ans Herz und nach einer Zeit kann man gar nicht mehr ohne die Abenteuer von Socke. 🙂

      Danke für deine lieben Worte und deinen ehrlichen Kommentar. Ich freue mich, dass du gerne hier vorbei kommst.

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
      • Also mich würden die Produkte nach einem Jahr Gebrauch echt interessieren. Eine interessierte Leserin hättest Du also schon.

        Ich danke Dir für Deine Antwort und ich möchte betonen, dass es wirklich nicht persönlich gemeint ist und auch nur meine Meinung ist. Ich denke, es gibt viele Leser, die begeistert sind.

        Ich werde sicher über die Kühldecke, meine Wild Hazel Tasche und die Antischlingnäpfe schreiben, das letzte Gebrauchsjahr Revue passieren lassen und es wird nicht unbedingt gut ausfallen.

        Noch ein Wort zu den Gastartikeln. Manchmal wird man in der Bloggerwelt von den Artikeln erschlagen und ich gebe zu ich kann sie nicht alle lesen oder kommentieren.

        Wenn ich etwas über Socke schreiben darf, dann würde ich das eigentlich fast überall tun. Ich tue mich halt nur so schwer, Gastartikel bei mir zu veröffentlichen, wenn sie nichts mit Socke zu tun haben…. Daher bin ich noch auf der Suche nach einer Form, die zu uns passt. Es muss passen, nichts, was es schon gibt. ;o) Es muss unser sockiger Weg werden….

        Wir lesen uns..

        Viele liebe Grüße
        Sabine mit Socke




        0
  2. Vielen Dank für diesen Beitrag! Der gibt mit Mut. Ich habe genau aus diesem Grund auch angefangen zu schreiben. Ich lese und interessiere mich so sehr für Hunde, dass ich mir irgendwann gedacht habe, warum nicht mal dies alles aufschreiben. So entstand mein Blog. Von meinen Freunden weiß es auch niemand nur meine beste Freundin, die dies auch ziemlich cool findet. Ich habe nur noch ein paar Probleme im Hintergrund die Webseite zu optimieren. Aber da bin ich dran! Irgendwann werde ich mich bestimmt auch trauen mehr darüber zu reden! Lieben Gruß und vielen Dank! Tine




    0
    • Liebe Tine,

      sehr gerne. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Bloggen, denn das ist das Wichtigste. Und diese kleinen „Problemchen“ mit dem Hintergrund bekommst du sicher schnell hin. 🙂

      Liebe Grüße & danke für deinen Kommentar!
      Nicole




      0
  3. Liebe Nicole, bei mir sind es fast haargenau die gleichen Gründe – deshalb habe ich auch angefangen und ich finde es auch großartig, dass man auf seinem eigenem Blog Pippi Langstrumpf spielen kann. 🙂 Lese gerne deine Artikel und du machst alles richtig! SEO optimierte Artikel sind seelenlos und will keiner lesen. Und Google ranked dich ja trotzdem ganz oben, also alles gut.
    Liebe Grüße Rebecca




    0
  4. Halllihallo!

    Also ich blogge erst seit März. Warum? Weil ich immer schon gerne geschrieben habe. Mein Traum wäre es, eine berühmte Bestseller-Autorin zu sein. Ja, ich kann schreiben, ich hab auch gute Ideen, aber ich finde nie ein Ende und verliere mich ständig in Kleinigkeiten. Das kann man lernen… naja, man… ich irgendwie nicht. Aber ich habe Kurzgeschichten bzw. meinen Blog für mich entdeckt. Ich habe immer schon gerne aus der Sicht meines Hundes geschrieben. Jenny hat auf einer Homepage (die es längst nicht mehr gibt) über ihr Leben berichtet. Rocky hatte eine eigene Homepage und hat über Facebook und in einem Forum (auch nicht mehr existent) berichtet. Shiva hat nun diesen Blog. Sie ist aber die erste, die ich relativ regelmäßig berichten lasse. Bisher macht es mir tierisch Spaß und es sieht so aus, als würde ich diesmal den richtigen Weg für meine Leidenschaft gewählt haben.
    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva




    0
    • Liebe Sandra,

      ich finde, gerade diese Kleinigkeiten machen einen Blog aus. Man kann sich schließlich nicht immer mit den riesigen Themen beschäftigen. 🙂
      Wichtig ist der Spaß, den man selber mitbringt. Und der überträgt sich dann (hoffentlich) auf die Leser. Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Freude beim Bloggen!

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  5. Ein toller Post! Und ich mag deinen Blog so wie er ist – auch mit stinknormalen Handybildern 😉 Ihr seid ein echtes Vorbild für uns – aber das weißt du ja schon. 5 Jahre, das ist wirklich Wahnsinn und ihr könnt stolz sein!
    Bleibt bitte so wie ihr seid!!

    Ich habe vor knapp einem Jahr damit angefangen, weil wir Milo ausgestellt haben und ich eine Internetseite für unseren Zuchtrüden wollte 🙂 mittlerweile bin ich am Bloggen hängen geblieben und „da so reingerutscht“… Ausstellungen haben wir dieses Jahr nur eine besucht – gebloggt habe ich da mehr 😉 vielleicht nächstes Jahr wieder. Mal sehen.

    Gepunktete Grüße
    Katharina mit Milo




    0
    • Hallo ihr 2,

      DANKE für das liebe Kompliment! 🙂 Interessant, wie das bei euch entstanden ist. Und gut, dass du so viel bloggst ohne auf Ausstellungen zu gehen! Ich bin aber trotzdem gespannt, wie so etwas abläuft und würde das gerne mal bei euch lesen.

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  6. Ich glaube, damit sprichst du den meisten Hundebloggern aus der Seele. Wenn wir nicht alle irgendwie hauptsächlich für uns selbst Bloggen würden, sondern nach Ruhm, Berühmtheit und/oder Geld streben würden, dann hätten wir uns ganz sicher eine andere Sparte ausgesucht, als das Hundebloggen. Hier kann man einfach weder so eine große Leserschaft gewinnen, wie andere Blogtypen, noch damit reich werden. 😉

    Übrigens finde ich oft, dass dieses Nischenbloggen auch irgendwo seinen Charm hat. Man bekommt zwar keine 50 Kommentare zu einem Post (also, ich zumindest nicht), aber die Kommentare, die man bekommt, sind ja dann meistens nicht von irgendwelchen anyonymen Leuten aus dem Internet, sondern von Leuten, die man irgendwie „kennt“ und zu denen man ein (Hunde)gesicht vor Augen hat. Das macht das ganze ja auch persönlicher.

    Zu den Produkttests, die Sabine angesprochen hat: Ich muss gestehen, dass ich Produkttests, wenn ich sie auf anderen Blogs lese, meistens auch eher als „Produktvorstellung“ sehe, als als tatsächlichen Test. Man kann Hundesachen auch irgendwie schlecht verlässlich testen. Was der eine Hund in 5 Minuten zerfetzt, kann beim anderen Hund 3 Jahre halten. Halsbänder und Geschirre finde ich eh schlecht zu testen – Ich habe das Problem mit verfilzten Haaren nicht und Probleme mit Karabinern und Schnallen hatte ich auch noch nie, deshalb ist da meistens für mich der optische Faktor das ausschlaggebende Kriterium. Deshalb freue ich mich auch trotzdem immer solche Produktvorstellungen zu lesen – Weil ich gerne neue Produkte kennenlerne. Aber ich denke nicht zwangsweise, dass auch jedes Produkt, das vom
    Tester für gut befunden wurde, für uns das Richtige ist.




    0
    • Liebe Monika,

      damit hast du natürlich Recht: Das was wir testen und bei uns gut ankommt, kann für den nächsten eventuell schon wieder große Grütze sein. Aber ich finde, durch die Produkttests auf den Blogs findet man auch eben immer wieder Neues. Und das finde ich so spannend daran.
      Ja, Nischenblogs sind toll und ich habe da auch absolut ein Herz für – auch abseits der Hundeblogs. 🙂 Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  7. Liebe Nicole,

    ich bin ja ein echter Neuling und da machen mir deine Worte richtig Mut! Ich möchte in meinem Blog auch das machen, wonach mir gerade ist… Seit meinem Beginn vor zwei Wochen schaue ich natürlich, was die anderen so machen (es gibt so viele Blogger..puhhh). Da denke ich dann manchmal..wow..da kannst du nicht mithalten. Und dann macht man hier und da noch den ein oder anderen Fehler und fühlt sich ganz doof. Ich werde versuchen, davon Abstand zu nehmen und beim Spaß-haben zu bleiben;)

    Liebe Grüße!

    Jule mit Frieda




    0
    • Moin ihr Zwei,

      Fehler machen? Das gibt es ja nicht wirklich beim Bloggen, zumindest wüsste ich nichts. Letztendlich ist doch nur wichtig, dass du deine eigene Meinung vertrittst und auf deinem Blog das postet, was dich beschäftigt und dir Spaß macht.

      Außerdem mag ich deinen Blog sehr gerne. Endlich noch eine von der Küste! 😀

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  8. Hallo Nicole, hallo Moe 🙂

    Ja, warum bloggen wir eigentlich? Bei mir kam es durch mein Hobby. Die Tierfotografie. Dadurch das ich Timmy am meisten vor der Kamera habe, gab es auf meiner Fotografie Homepage überwiegend Bilder von Timmy. Das hat mich gestört, so hat Timmy seine eigene Seite bekommen. Eigentlich nur für die Fotos. Da ich aber schon immer gern geschrieben habe, gab es auch bisschen Text dazu. So hat sich das ganze bei uns entwickelt. Viele unterschätzen den Beagle und die Meldungen über abgegebene Beagle häuften sich. Da habe ich angefangen auch andere Texte zu schreiben. Nicht nur persönliche. Wie man den Beagle artgerecht beschäftigen kann zB.
    Momentan ist es sehr ruhig auf dem Blog, da für mich im Studium die letzte und schwerste Prüfung ansteht (Mathe ;)) Aber bald soll es wieder los gehen. Ich habe viele neue Ideen und hoffe, alles so umzusetzen. Ich blogge über das, was mir Spaß macht. Was Timmy Spaß macht. Ich mache es in erster Linie für mich. Wenn jemand anderes etwas aus meinen Artikeln mit nehmen kann, dann freut mich das aber natürlich sehr.

    Viele meiner Freunde wissen nicht, dass ich blogge. Meine Familie weiß es, versteht das aber nicht ganz (Was ist denn ein Blog?) 😉
    Ich erzähle es auch nicht groß rum, ich glaube, die halten mich auch so schon für verrückt genug 😉

    Lange Rede 😀
    Ein wirklich schöner Artikel. Ich mag deinen Blog sehr gerne. Ich finde dich unheimlich sympathisch und es macht mir Spaß deine Artikel zu lesen. Macht weiter so!

    Liebe Grüße von uns!




    0
    • Hihi, das kenne ich von Instagram auch – irgendwann wurden es immer mehr Fotos von Moe und immer weniger Fotos von allem anderen – da musste dann eben auch ein anderer Name her. 😀

      Ich drücke dir alle Daumen für deine Prüfung, Mathe wäre für mich der absolute Horror! Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.

      Liebe Grüße & danke für das Kompliment,
      Nicole




      0
  9. Huhu,
    du sprichst mir aus der Seele. Ich habe damals Sandys Blog angefangen um einfach meiner Erinnerungen festzuhalten. Dann ist er eine Zeitlang leider eingeschlafen aber um so mehr freue ich mich wieder dabei zu sein. Leider hat sich in der Zeit viel getan und mir persönlich gefallen die Produktetests überhaupt nicht. Lese diese eig. nie. Einige Blogger haben mich gefragt auch mal aus meiner Wahlheimat zu schreiben und ich finde es eine nette Idee um ein wenig dieses Lebensabschnittes fest zu halten und mit meinen Lieben zu teilen. So finden Erlebnisse mit Sandy und was mich gerade beschäftigt den Weg in meinen Blog.
    Ich finde deinen Blog toll. Weiter so.
    Viele Grüße Vanni mit Anhang




    0
    • Moin!

      Ich denke, das wichtigste ist eben, seinen eigenen Stil im Blog zu haben und die Themen niederzuschreiben, die einem gefallen. Wenn das eben Produkttests sind, warum nicht. Ich persönlich finde die super spannend. Aber zum Glück gibt es ja auch immer noch andere Themen, über die man bloggen kann und ich hoffe, dass bei uns einfach auch ein bisschen was für dich dabei ist – trotz Produkttests. 🙂

      Viel Spaß beim Bloggen!

      Viele Grüße
      Nicole




      0
      • Hi Nicole,
        na klar darf ja jeder schreiben was er möchte. Ich warte dann einfach auf den nächsten Beitrag 🙂 . Finde euren Blog toll und du schreibst sehr sympathisch. Mir persönlich bringen die Tests nix, da wir keine Möglichkeit haben uns davon selbst zu überzeugen. Das eine mal wo ich auf Heimaturlaub bin werde ich bestimmt nicht meine 20kg Freigepäck für Halsbänder, Bettchen und Co. opfern. Sorry, da gibts nur Naschereien die ich im Handel bekomme weil ich keine andere Möglichkeit habe.
        Habt nen tollen Tag.
        Vanni mit Anhang




        0
  10. Hallo ihr beiden,

    eine gute Frage, die ihr da stellt.
    Ich wollte am Anfang eigentlich eine Möglichkeit Lucy’s Leben festzuhalten und dazu habe ich dann Facebook genutzt. Und dann kam euer Aufruf zu den Grimassen-Fotos und ich wurde auf die tolle DogBloggerGruppe aufmerksam gemacht und dann, ja dann war der Blog da.
    Und obwohl meine Texte eher so Larifari sind, macht mir doch die Kommunikation riesigen Spaß.

    Ich hoffe, das bleibt auch noch die nächsten fünf Jahre so 😉

    Liebe Grüße, Anja und Lucy




    0
  11. Hallo Nicole!

    Schön, dies mal von einem erfahrenen Hundeblogger wie dir zu hören.

    Ich finde, du bist ein Vorbild für viele Hundeblogger, zumindest mir geht es so. Ich hoffe natürlich, auch in 5 Jahren noch dabei zu sein, so wie du.

    Eins haben wir auf jeden Fall gemeinsam, dass man sich ein wenig schämt und das ungern Freunden und Familie gegenüber zu erwähnen. Ich habe auch keinen meiner Freunde eingeladen, meine Seite zu liken oder ähnliches. Irgendwie kam ich mir da blöd vor. Heute, nach ungefähr 8 Monaten kommen manche von selber und finden es toll. Darüber freue ich mich immer sehr.

    Ich habe ja eigentlich aus zwei Gründen angefangen, zum einen nervte es mich, dass man über Yorkies zwar Infos im Netz findet, man aber Stunden braucht, die Infos zu finden, die man sucht. Zum anderen wollte ich die Zeit der Trächtigkeit und Aufzucht unserer Welpen festhalten und dachte, das sei sicher für andere interessant. Das sich mein Blog so schnell so schön entwickelt, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es macht mich stolz.

    Produkttests finde ich toll. Gerade wenn man so Zwerge hat wie wir, ist es nicht immer einfach, passende Halsbänder oder Mäntel für den Winter zu finden. Da sind andere dankbar, wenn man ihnen einen Tipp gibt. Auch finde ich es schön, neue Produkte zu entdecken und vielleicht gefällt es meinen Lesern und sie hätten das auch gerne.

    Vielleicht sind wir Hundeblogger ein wenig verrückt. Verrückt nach unseren Hunden auf jeden Fall. Und das ist gut so 😉

    LG Kellie




    0
  12. Liebe Nicole,

    eine gute Frage… Bei mir hat es auch etwas mit Archivierung zu tun – dem Wunsch, für mich selbst und vielleicht einige Leute, die es interessiert, festzuhalten, was ich erlebt und gelesen habe. Meine Bücherschränke und der Speicher meines E-Book-Readers sind voll, auf der Festplatte des Computers wimmelt es nur so von Fotos aus der Bretagne. Aber immer, wenn jemand sagte, „Zeig doch mal!“, hätte ich erst ewig suchen und sortieren müssen. Das fand ich schade, und so wurden meine Kategorien „Bücher“ und „Schöne Orte“ geboren.
    Mit dem Gedanken, über Hunde zu bloggen, hatte ich gespielt und ihn wieder verworfen – mein Hund, der Flaschengeist, ist kamera- und menschenscheu. Da wären so viele andere eher in der Öffentlichkeit Zuhause und besser geeignet, um Sympathien für Vierbeiner zu werben, dachte ich mir. Doch dann kam es anders: Auf Facebook ließ sich jemand aus meinem Bekanntenkreis sehr negativ über Auslandshunde aus. Ich war fix und fertig und merkte, dass ich eine kleine vierbeinige Co-Autorin brauchte. Erst so fühlte sich das Blog an wie meins – schließlich mache ich auch offline wenig ohne Hund. Und offenbar kann es doch gar nicht genug Geschichten geben, die den Leuten klar machen, dass ein Hund nicht nur ein Hund ist. Der Flaschengeist wird wohl nie „normal“ sein, aber solange es ihr gut geht, ist das okay für mich. Und da halte ich es ganz mit deinem Punkt 3: Mein Blog (und mein Hund), meine Regeln. Wer nichts über Angst lesen will, der muss es auch nicht tun….

    Liebe Grüße,
    die Teilzeitbretonin




    0
  13. Hach, … wer kennt die Frage nicht. Und was bekommst du fürs Bloggen? Wenn ich für diese Frage jeweils einen Euro verlangen würde, wäre ich bald reich. Dein Artikel geht zu Herzen. Und macht Mut, weiterzumachen. Danke!

    Ich schaue total gerne bei deinem Blog vorbei und habe deinen Moe ins Herz geschlossen.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




    0
  14. Wenn ihr beide “Nischen-Blogger” seid, dann darf ich mir ja etwas einbilden, dass ich zu eurem Leserkreis gehören darf, ich fühle mich sehr geehrt und wünsche mir noch ganz viele tolle Berichte, auch wenn ich selten kommentiere, ich lese sie fast alle. Herr Bohne




    0
  15. Ein sehr schöner Beitrag!
    Auch ich blogge um mein Leben mit Hund fest zu halten.
    Trotzdem freut man sich natürlich darüber, wenn auch andere Hundebesitzer lesen was man da schreibt.
    Liebe Grüße

    Anja & Caydin




    0

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*