Warmup Cape – Schön warm und trocken

Warmup Cape zum Wenden
Warmup Cape zum Wenden

Falls ihr euch wundert, was Moe da für ein Bekleidungsstück trägt: Dies ist das Warmup Cape classic, sehr sinnvoll und praktisch.

Das Warmup Cape hat 2 Funktionen: Es trocknet und hält warm. Heute möchte ich euch einmal vorstellen, wie wir das Warmup Cape nutzen und warum es für uns für die kalten Herbst- und Wintermonate nicht mehr wegzudenken ist.

Große Wasserliebe

Moe ist unheimlich gerne am und leider auch im Wasser. Sobald wir Richtung Strand kommen, folgt er seinem Näschen und das sagt: WASSER IN SICHT!

Aktuell haben wir eine Wassertemperatur von 12°C – ich kann euch sagen, das ist schon nicht mehr so richtig warm, wenn man eine Zehenspitze eintaucht! Moe taucht allerdings nicht nur eine Pfotenspitze ein, nein – meistens geht er noch richtig schwimmen.

Ich liebe das Wasser!
Ich liebe das Wasser!

Das wäre alles kein Problem und ich möchte ihm den Spaß auch gönnen. Allerdings: Durch die Unterwolle trocknet Moes Fell superschlecht, wenn er erst einmal nass ist und selbst nach dem Trockenrubbeln friert er ganz erbärmlich. Das hält ihn nicht davon ab, trotzdem ins Wasser zu gehen, aber gesund ist das nicht.

Unser Weg vom Hundestrand nach Hause dauert zu Fuß ca. 15 – 20 Minuten. In dieser Zeit kühlt Moe komplett aus und ist richtig am Schlottern. Dazu kommen noch die Probleme mit der Blase: Meist kann er 1-2 Tage nicht mehr richtig pullern und ich vermute, das hängt mit der Unterkühlung zusammen.

Wie gesagt: Moe wird immer abgetrocknet, aber das reicht nicht aus. Wir haben uns also nach einer Art Bademantel für Hunde umgesehen und wurden fündig.

Das Fit4Dogs Warmup Cape

Das Warmup Cape im Einsatz
Das Warmup Cape im Einsatz

Die liebe Anna von dem tollen Shop lotteundanna.de hat da nämlich was ganz Feines: Das Warmup Cape von Fit4Dogs. Es handelt sich dabei um eine Art „Bademantel“ für den Hund. Das Warmup Cape besteht aus 2 Stoffen, die miteinander vernäht sind:

  1. innen schwarzes Frottee: Dieses saugt die Feuchtigkeit auf und leitet sie vom Hund weg
  2. außen braunes Fleece: Wärmt den Hund

Beide Materialien sind durch eine feuchtigkeitsundurchlässige Membran getrennt. Diese verhindert, dass Feuchtigkeit von der einen auf die andere Seite durchdringt. Durch den breiten Gürtel mit Klettverschluss sitzt das Warmup Cape perfekt am Hund und verrutscht nicht. Das Cape ist bei 30°C waschbar, allerdings nicht für den Trockner geeignet. Ich vermute, das hängt mit der Membran zusammen.

Unser Test

Sandig aber warm
Sandig aber warm

Natürlich haben wir, wie ihr sehen könnt, das Cape direkt am Meer getestet. Wo auch sonst. 😉 Das Ankleiden geht sehr leicht: Einfach vorne über den Kopf ziehen und hinten werden die Beine jeweils durch ein locker sitzenden Gummizug gesteckt, sodass das Cape auch nicht hin- und herrutscht. Danach wird der Gürtel umgeschnallt und der Hund ist fertig angezogen.

Optisch finde ich das Cape natürlich am schönsten, wenn die braune Seite außen ist, denn die schwarze Innenseite aus Frottee sieht sehr nach Bademantel aus. Aber ganz ehrlich: Hauptsache, Moe friert nicht! Und genau das war nicht der Fall.

Das Cape gefällt uns
Das Cape gefällt uns

Wichtig war mir auch, dass er sich nicht unwohl fühlt und sich trotzdem gut bewegen kann. Auch das ist mit dem Warmup Cape absolut kein Problem. Dadurch, dass der Sitz des Gürtels selber eingestellt werden kann, haben Rüden kein Problem beim Pieschern.

Durch die undurchlässige Membran habe ich mir auch kurz Gedanken gemacht, ob es Moe darin vielleicht zu warm wird, weil sich die Wärme eventuell staut. Aber davon war nichts zu spüren. Als ich ihm das Cape zuhause auszog, war der Körper nicht übermäßig aufgeheizt. Aber es wurde auf dem Nachhause-Weg nicht geschlottert und gefroren.

Sehr gemütlich!
Sehr gemütlich!

Wichtig ist, dass das Cape groß genug gewählt wird, damit auch der Rutenansatz bedeckt ist. Das ist vor allem bei Hunden, die zu einer Wasserrute neigen, extrem wichtig und vorbeugen schadet da nie. Denn so eine Wasserrute ist extrem schmerzhaft für den Hund, wie wir schon einmal erfahren mussten (zum Glück nicht bei Moe).

Oben am Hals lässt das Cape auch genug Platz, sodass ich ohne Probleme an Moes Halsband komme und er das Warmup Cape den kompletten Weg nach Hause tragen kann. Mit einem Geschirr wird das natürlich eher schwieriger, denn dafür ist keine Vorrichtung angebracht.

Fazit

Daumen hoch für das Warmup Cape! Für uns ist es sehr sinnvoll, gerade für die Strandspaziergänge, bei denen Moe nun endlich auch im Winter plantschen gehen darf, wenn er möchte.

Aber nicht nur das: Wenn der Schnee endlich da ist und Moe nass nach Hause kommt, wird es ihm sicherlich gefallen, sich in das Cape zu kuscheln. Auch nach dem Duschen ist es sehr sinnvoll, denn damit vermeide ich, dass Moe alles nass macht – er braucht wirklich Stunden zum Trocknen und er lässt sich absolut nicht föhnen.

Das Warmup Cape ist toll!
Das Warmup Cape ist toll!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Lotte & Anna, die uns diesen Test ermöglicht und uns das Cape kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt haben! Das Warmup Cape wird definitiv eines der nächsten Wunderdogs-Produkte werden.

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14 Gedanken zu „Warmup Cape – Schön warm und trocken“

  1. oh! Toll! So etwas bräuchte ich für nächste Woche!
    Da fahren Ren und ich nämlich wieder Richtung Lübeck 🙂 Und da mein wasserverrückter Cocker auch nur im Wasser ist wäre das ein absolut brauchbares Teil!
    Ich befürchte nur dass ich es nicht mehr rechtzeitig bekomme wenn ich es heute noch bestelle 🙁

    Aber das kommt definitiv auf unsere Wunschliste 🙂

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy




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    • Durch das Klettband um den Bauch lässt es sich zwar schmal einstellen, aber ich fürchte, für Windhunde ist unser getestetes Warmup Cape von der Größe her nichts.

      Viele Grüße
      Nicole




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  2. Wir haben das Cape auch und Lilly hasst es :-/ Angeschafft haben wir es, weil sie im ersten Ostseeurlaub im März direkt eine Wasserrute bekommen hat. Ja, der Punktehund schafft das auch ohne schwimmen zu gehen *hust* Letztendlich muss sie das Cape aber auch nur tragen, wenn sie mal länger im Auto warten muss. Sicher ist sicher 😉

    Liebste Grüße (und schöne Fotos 🙂 )




    0
    • Echt? Wie kann Lilly das denn hassen, das ist doch so herrlich flauschig? Echt schade. Aber ihren Mantel trägt sie doch, oder?

      Vielen Dank für das Kompliment, das freut mich sehr! 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole




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      • Lilly ist insgesamt nicht so der Freund von Kleidung 😉 Bei Winter- und Regenmantel hat sie eingesehen, dass es ihr mehr nützt als schadet. Beim Cape erschließt sich ihr der Sinn noch nicht so ganz 😉




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  3. Das sieht wirklich nach einer tollen neuen Errungenschaft aus! Hätten wir hier ein anständiges Wasserloch in der Nähe, würden wir sowas wohl auch brauchen, da Emmely auch super gerne schwimmt – jahreszeitenunabhängig. Und mit dem vielen Fell dauert es auch ewig, bis es trocken ist..

    Liebe Grüße
    Lizzy und das Indianermädchen




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  4. Hey!
    Super tolle Fotos habt ihr gemacht. Und das Cape scheint auch sehr gut zu sein. Wärmt sicher sehr gut – Glaube aber unser Joschi (Vizsla) würde „ausrasten“ wenn ich ihm das anziehen würde ?

    LG und einen schönen Abend noch!




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  5. Liebe Nicole, lieber Moe,

    ich habe das Warmup Cape direkt einer Freundin empfohlen. Ihre Hündin friert um diese Jahreszeit sehr schnell, weil sie kein Unterfell hat. Sie geht zwar nicht ins Wasser, aber dafür wird’s bei dem feuchten Wetter auch mal schnell am Bauch nass. Bin mal gespannt, ob sie ihn ausprobiert. Cabo und ich haben einen anderen Mantel im Gebrauch: den WetDog. http://kalteschnauze-blog.de/der-wetdog-hundemantel-im-test/
    Damit bin ich auch sehr zufrieden. Allerdings ist der ne ganze Ecke teurer. Darum könnte das Warmup Cape eine gute Alternative sein. Was mich grundsätzlich an den Mänteln stört, ist die Passform. Trotz Gurte, Schnallen, Klettverschluss und Co. sehen die Mäntel optisch immer merkwürdig aus. Aber Hauptsache, den Hunden ist nicht mehr kalt. 😀

    Viele Grüße
    Silvana & Cabo




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