Urlaub? Natürlich nur mit Hund!

Alle unsere Urlaube dieses Jahr und auch die letzten Jahre hatten eine Konstante: Unser Hund Moe. Ohne ihn ist für mich Urlaub unvorstellbar, zumindest ein längerer Urlaub. Dementsprechend achten wir immer darauf, dass der Urlaub mit Hund für uns alle ein Erlebnis wird und keiner großartig zurücksteckt. Helfen können da ein paar Fragen, die man sich vor Reiseantritt stellt, um das Bestmögliche für alle Mitreisenden, auch den Hund, herauszuholen.

Ohne Planung geht es nicht

Urlaub mit Hund bedeutet also erst einmal eines: Planung, Planung und nochmals Planung. Bevor wir unsere großen Urlaube wie Schweden, Kroatien oder auch Dänemark angegangen sind, wollten wir  unter anderem Folgendes wissen:

  • Gibt es eine Maulkorbpflicht?
  • Kann man mit Hund die öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzen?
  • Wie sieht es aus mit Restaurantbesuchen?
  • Sind die Einheimischen Hunden gegenüber tolerant?
  • Welche Ausflugsziele gibt es mit Hund?
  • Welche Unterkünfte sind hundefreundlich?

Kieler Strand

Normalerweise kommen wir immer über airbnb unter, wenn wir nicht gerade Campen. Dementsprechend haben wir noch keine einzige Hotelerfahrung mit Hund – was aber überhaupt nicht schlimm ist. Klar, so ein Frühstücksbuffet ist eine tolle Sache. Aber auch nicht angenehm, wenn man getrennt hin muss, da der Hund vielleicht nicht mitkann. Alleine mag ich Moe in einem fremden Hotelzimmer nicht lassen, obwohl er das Alleine bleiben ja generell kennt und auch zuhause keine Probleme damit hat.

Campingplatz Pula, Kroatien

Immer sinnvoll: Eine Checkliste für den Urlaub

Eine Checkliste für den Urlaub haben wir seit ca. 1 Jahr. Wir haben unsere mühevoll zusammengestellt und doch immer wieder etwas vergessen. Das Schlimmste, was uns in der Hinsicht mal bei einem Wochenendausflug passiert ist, war eine vergessene Leine. Der Hund war freudig wie immer aus dem Kofferraum gehüpft, die Leine lag jedoch noch zuhause, so dass wir eine Neue kaufen mussten.

Damit das nicht wieder passiert, besser eine Checkliste vorbereiten. Eine richtig Gute haben wir in dem Fressnapf Special zum Thema Urlaub mit Hund gefunden. Dort gibt es auch weitere Tipps, unter Anderem Fliegen mit Hund oder wie der Hund sicher im Auto transportiert wird.

Bjerregard Strand

Auf der Seite findet ihr außerdem eine Infografik zu den Einreisebestimmungen einzelner Länder, die uns bei unserer Reiseplanung nächstes Jahr unterstützen wird (wir planen eine Reise nach Irland und Schottland). Wichtig ist auch, dass man sich vorab über die möglichen Reisekrankheiten beim Hund informiert um, wo es geht, vorbeugen zu können, beispielsweise mit einem guten Zeckenmittel. Wichtig für uns in Schweden war die Frage: Was kann man kurzfristig tun, wenn der Hund Wasser trinkt und danach Durchfall bekommt? Welche Medikamente sollten wir mitnehmen? Auch da hat die Seite gute Tipps und eine kleine Checkliste mit nützlichen Dingen.

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4 Gedanken zu „Urlaub? Natürlich nur mit Hund!“

  1. Wenn ich daran denke, wie wir unseren ersten richtigen Urlaub mit unserem Dingo verbracht haben – echt ziemlich abenteuerlich 🙂 Heute gibt es ja so viele Möglichkeiten sich zu informieren … und so viele Länder haben ihre Einreisevorschriften vereinheitlicht. Aber 1993 war es eher ein „Überraschungspaket“.
    Auch der erste Urlaub mit Lady und Dingo (1998) war noch nicht viel besser planbar 🙂 Aber immerhin waren wir gut vorbereitet und hatten keine Probleme.

    Bei uns gibt es seit Jahren einen Hundekoffer – immer gefüllt mit Schüsseln, Untersetzter, Handtücher, Decken, Notfallset, Kopien aller wichtiger Unterlagen (Versicherung, Impfausweise, Tasso-Unterlagen), Handvorrat notwendiger Medikamente, Leinen und Halsbänder auf Ersatz. Dieser Koffer ist immer gepackt und griffbereit – wir prüfen immer nur kurz vor Abreise, ob Medikamente u.ä. noch haltbar sind. Der Rest wird dann immer nach Urlaubsort und -dauer ergänzt 🙂
    Aber eine Liste ist sicher auch sinnvoll!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara




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  2. Nein, wir nehmen Charly nicht immer mit in den Urlaub. Ich finde, man darf sich auch einmal eine Auszeit nehmen. Für Kurzurlaube darf er natürlich mit. Da wir dann aber in Österreich bleiben, hält sich unser Gepäck in Grenzen.

    Beim Packen bin ich mit 3 Kindern sowieso in Übung und da macht eine Liste mehr nicht mehr so viel aus.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  3. Ich finde, schwierig wurde es bisher mit meiner Kleinen immer, wenn es in den Flieger gehen sollte. Flugreisen mit Hund sind nach einem sehr stressigen Trip mit Käfig für uns tabu. Dieser ist nun schon 8 Jahre her. Ich habe meine Hündin selten so nervös und gestresst gesehen.
    Reisen mit dem Auto sind da schon eher unser Ding gewesen. Ein Appartement-Trip nach Italien war komplett unproblematisch. Die ganze Familie hatte hier und da Mal ein Auge auf unseren Vierbeiner, was das Ganze deutlich stressfreier gemacht hat. Bei längeren Fahrten lassen wir sie dennoch lieber bei meiner Schwester, die einen großen Garten zur Verfügung hat. Wenn man weiß, in welchen Händen und in welchen Räumlichkeiten sich der Hund befindet und auch noch sicher gehen kann dass er/sie sich dort wohlfühlen kann, sollte man diese Option durchaus nutzen.
    Ein Urlaub sollte in erster Linie erholsam bleiben, um gestärkt die vielen kleinen und großen Problemchen des Alltages bewerkstelligen zu können. Stress eines unerholten Herrchens(Frauchens) im Alltag wirkt sich langfristig auf den Vierbeiner viel negativer aus, als die kurzfristige Trennung vom Rudelführer.




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