Urlaub in Dänemark

Vor kurzem haben wir drei uns eine kleine Auszeit genommen und sind nach Dänemark gefahren um Urlaub zu machen. Dabei waren noch Dennis‘ Mutter und Freund mit Pointerhündin Tola, die auch das schöne Häuschen ausgesucht haben.

In der Nähe von Hvide Sande an der Nordsee lag es dann, in einer Ferienhaussiedlung nicht weit entfernt vom Strand. Nur eine riesige Düne ( die wirklich schwer zu erklimmen war) trennte uns vom Wasser.

Wir hatten uns zuvor informiert, was uns mit Hund zu erwarten hatte. Im Jahr zuvor waren wir schon da gewesen, allerdings in einer anderen Ecke. Zudem hatten wir gehört, dass die Gesetze verschärft wurden. Zum einen bekam Moe vorher endlich einen europäischen Impfpass, zum anderen mussten wir feststellen, dass wir Moe wohl nicht ohne Leine laufen lassen dürfen. Das ist vor allem am Strand schade, denn die lange Leine hatten wir natürlich zuhause vergessen.

Da aber nicht sonderlich viel los war ( das Wetter war an den ersten Tagen nicht wirklich gut) und auch die anderen Deutschen ihre Hunde frei laufen ließen, hatten wir keine Bedenken mehr. So konnten sich Moe und Tola am Strand richtig austoben. Trotz eisiger Wassertemperatur war Moe im Wasser, auch Tola hat sich reingetraut. Wir auch- am letzten Tag. Aber nur mit den Füßen, das war kalt genug.

Die beiden Hunde haben sich toleriert. Moe hatte immer Angst um sein Futter, und Tola war zeitweilig genervt von dem hibbeligen Hund, der nicht richtig zu Ruhe kam. Leider ist Moe außerhalb seiner eigenen vier Wände sehr aufgekratzt, was wir zu spüren bekamen, als wir wieder daheim waren- der Sonntag wurde fast komplett durchgeschlafen, nur unterbrochen durch kurze Spaziergänge und Mahlzeiten.

Zu der Hundefreundlichkeit der Menschen in Dänemark kann ich nicht viel sagen. Zumindest ist es schwierig, ein Restaurant zu finden, in dem die Hunde willkommen sind. Wir wollten den einen Abend anlässlich eines Geburtstages auch Essen gehen, reingelassen wurden wir dann freundlicherweise in eine Burger- und Frittenbude. Das wahrscheinlich auch nur, weil der gute Mensch hinter der Theke kein Deutsch sprach, jedenfalls hat er die beiden geduldet. Benommen haben die beiden sich ja auch so halbwegs.

Sonst hatten die beiden Hunde auch so ihren Spaß- es gab einen Garten, und, für Moe besonders toll, eine Sandkiste, die er auch prompt umgegraben hat. Außerdem durften die Hunde den einen Tag auch frisch gefangenen Fisch fressen, was beide sehr genossen haben.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub!

 

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