Unser Lieblingsort: Der Strand

Happy Place – der Strand
Happy Place – der Strand

Ich bin mir sicher, jeder von euch hat ihn: Seinen Lieblingsplatz, den „Happy Place“. Wir möchten euch heute an unseren mitnehmen. Also Schuhe aus, Büx hochkrempeln und ab ans Meer!

„Wer den Weg ans Meer nicht weiß, gehe nur dem Flusse nach.“

Wir ihr wisst, wohnen wir ziemlich nah dran am Wasser. Genau genommen sind es ca. 10 Minuten Fußweg, dann kann man auch schon die Seeluft schnuppern. Bis zum Hundestrand ist es zwar etwas weiter, aber alleine die Tatsache, am Meer entlang laufen zu können, entschädigt dafür.

Hab den Leuchtturm!
Hab den Leuchtturm!

Das Tolle an unserem Wohnort: Immer wenn die ganzen Touris abgezogen sind, gehört der Strand uns. Im Sommer ist das in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Dann können die Hunde auch unerlaubterweise an die Badestrände, dann kümmert es keinen mehr.

Im Frühjahr, Herbst und Winter gehört der Strand fast uns alleine. Klar gibt es auch hier Hundebesitzer. Aber Kieler gehen seltener an den Strand, vielleicht liegt das daran, dass sie es theoretisch jederzeit könnten.

Dreckschnute
Dreckschnute

Moe und ich fühlen uns am Strand unglaublich wohl. Dabei spielt es keine Rolle ob es der Strand vor der Haustür oder ein anderer ist: Selbst im Urlaub fahren wir zu 99% ans Meer.

Es ist dieses Gefühl von Freiheit, die frische Luft, sich einfach mal den Kopf durchpusten lassen, wenn gar nichts mehr geht.

Und das Meer hat so vieles zu bieten: Nicht nur die Tiere, Muscheln und Algen, das Wasser sieht je nach Lichteinstrahlung immer wieder anders aus.

Hallo, kleine Krabbe!
Hallo, kleine Krabbe!

Ich liebe es, wenn das Wasser rau ist. Wenn es stürmt, der Sand fliegt und man das Salz auf den Lippen schmeckt. Das ist genau mein Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein an den Strand? Ja, kann man machen. Muss aber nicht sein. Zu voll, zu laut – zu warm.

Meine ganze Kleidung hat sich dem Leben am Meer angepasst. Früher standen hohe Stiefel und High Heels im Schrank, enge Hosen, Röcke, Kleider. Und jetzt? Hoodies, Windjacken, Outdoorschuhe, eine Menge Haarbänder, Mützen, Schals und bequeme Jeans.

Moe hatte das „Ich-liebe-das-Meer“- Gefühl von Anfang an: Er konnte zwar nicht gleich schwimmen, aber das Toben am Meer, im Sand, das gefällt ihm mehr als alles andere. Darum achte ich auch darauf, dass alle seine Spielzeuge den Strandtest bestehen, genauso wie seine Halsbänder und Leinen. Denn was nützt es mir, wenn er die Dinge nicht an unserem Lieblingsort, an dem wir so oft sind, dabei haben kann?

Füße im Wasser
Füße im Wasser

So kam es, dass unser absolut-super-duper Lieblingsspielzeug der Leuchtturm von Rogz geworden ist. Der ist bestimmt schon 1000 Mal im Wasser gelandet und wurde ebenso oft gerettet. Nicht nur von Moe, sondern auch von Queen – bis sie ihren eigenen hatte. Endlich mal ein Spielzeug, dass alles übersteht.

Trotzdem: Selbst wenn ein Spielzeug gut schwimmt, leuchtet uuuund immer gut sichtbar ist, heißt das nicht, das Moe es sieht. Und so ist er dann manchmal verwirrt, wenn der Leuchtturm plötzlich auf der anderen Körperseite schwimmt.

Ich könnt' schwören, eben war er noch da!
Ich könnt‘ schwören, eben war er noch da!

Zum Glück hört er auch im Wasser auf mich, so dass ich ihm das Spielzeug zeigen kann. Aber sonst?

Generell kann Moe im Wasser apportieren, allerdings niemals bis an den Strand. Moe ist eben ein richtiger Seehund und bleibt im Wasser. Egal wie lange und egal wie kalt es ist: Nö, hier bleib‘ ich. Du kannst das Spielzeug gerne selber heraus holen.

Shake it off
Shake it off

Und somit muss ich immer mindestens bis zu den Knien mit ins Wasser, wenn ich mit Moe spielen möchte. 🙂 Glücklicherweise bin ich mittlerweile abgehärtet, trotzdem denke ich hin und wieder über die Anschaffung eines Neopren-Anzugs nach.

„Haben Sie nie bemerkt, daß die Leute draußen am offenen Meer einen besonderen Menschenschlag bilden? Es ist beinah, als lebten sie des Meeres eigenartiges Leben. Nicht bloß in ihrem Fühlen, auch in ihrem Denken ist Wellengang und Ebbe und Flut. (Henrik Ibsen)“

Ob ich mir vorstellen könnte, mal wo anders zu wohnen? Ja, tatsächlich. Ursprünglich wollte ich immer an die Nordsee. Dort ist das Klima noch rauher und das Wasser salziger. Ebbe und Flut sind klar erkennbar und die Ostfriesen sind ein tolles Völkchen.

Apportieren am Strand
Apportieren am Strand

Es würde aber durchaus auch ohne Meer gehen. Vielleicht ein Jahr. Mit Urlaub am Meer. Dann könnte ich das wohl aushalten.

Butter bei die Fische: Ohne Strand geht es bei uns langfristig nicht. Sicher, Berge können toll sein. Große Städte auch. Aber ohne Strandgeruch, nassem Hund und Sand in jeder Ritze des Hauses – das kann ich mir nicht vorstellen.

Seebär
Seebär

Habt ihr auch einen Lieblingsort? Nehmt ihr uns dorthin mit?

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