Trickdog Moe

Trickdog Moe
Trickdog Moe

Bevor Moe einzog, wusste ich ganz genau: Mein Hund wird tolle Tricks beherrschen. Nicht nur schnödes Apportieren – nein! Mein Hund wird ein Trickdog.

Ich habe Literatur gekauft. Ein Buch hat es mir ganz besonders angetan: TrickDogs – coole Kunststücke für pfiffige Hunde*. Ja, habe ich. Also einen pfiffigen Hund. Woher ich das weiß? Nun, Moe weiß ganz genau, wann er den Mülleimer ungestört ausräumen kann und wann Essenszeit ist.

Ich übte. Verschiedene Tricks. Verschiedene Ansätze. Und immer wieder neu. Klicker? Habe ich. Leckerlies? Alle Sorten, verschiedene Größen. Alternative Belohnungen, wie Ball oder Frisbee? Na logo!

Heute habe ich mal eine Liste gemacht, was „wir“ können. Dabei sind ganze 16 Tricks zusammen gekommen und für mich hört sich das wie eine Niederlage an. Nur 16 Tricks??? Ein Trickdog kann aber schon ein bisschen mehr, oder? Wie kommt das, dass wir es in 6 gemeinsamen Jahren nicht auf mehr Tricks bringen?

Unsere bescheidene Trickliste
Unsere bescheidene Trickliste

Ich bin kein Trainer, mein Hund ist kein Trickdog.

Das steht fest. Aber wieso? Ist nicht jeder Hund zum Trickdog geboren? Oder liegt es daran, dass Moe kein Jack-Russel, Collie oder Aussie ist?

„Vertrauen zwischen Mensch und Hund, ein liebevoller Umgang miteinander, aber auch Konsequenz, die richtige Führung und Disziplin – das sind die wichtigsten Grundlagen einer erfolgreichen Erziehung.“

und

„Ohne eine solide Erziehung gibt es nun mal keine Tricks.“ (Buch: TrickDogs von Simone Doepp & Gabriele Metz).

Habe ich also bereits in der Erziehung versagt? Muss ich bei Moe bei Null anfangen, damit er endlich auf einem Skateboard fährt (das wir nicht besitzen) und anständig apportiert?

Wie, süss gucken reicht nicht?
Wie, süss gucken reicht nicht?

Üben und nochmals Üben

Sitz und Platz konnte Moe bereits, klar, mit 7 Monaten sollte so ein Grundwissen vorhanden sein. Alle anderen Tricks auf meiner Liste habe ich ihm beigebracht. Keine Sorge. Dafür klopfe ich mir nicht auf die Schulter. Mal ehrlich: Pfötchen geben lernt der Hund an 2 Tagen.

Das für Moe Schwerste, was ich ihm bisher beigebracht habe, ist der Trick „Revier“. Dabei soll er Gegenstände, auf die gezeigt wird, umrunden. Bäume, Bänke, Menschen, Stühle etc. Klappt zu 85 % zuverlässig.

Das Apportieren und wir

Was wir hingegen niemals nie in Perfektion erreichen werden, ist das Apportieren. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Stunden Training wir da hinein gesteckt haben, wie oft wir es versucht haben.

Unzählige Versuche mit der Schleppleine, auf beiden Seiten schlechte Laune. Moe fand es richtig bescheuert, an der Schleppleine zu uns heran gezogen zu werden und damit einem Zwang ausgesetzt zu sein. Und mir tat er Leid. Er sollte doch Spaß am Apportieren haben und nicht wie ein Fisch an der Angel zu uns gezogen werden!

Mach ich das gut?
Mach ich das gut?

Schleppleine funktionierte für uns, nach mehreren Versuchen, einfach nicht. Habt ihr es mal mit Geduld probiert? Unzählige Stunden haben wir auf der Wiese ausgeharrt. Damit Moe sich langweilt und vielleicht doch auf die Idee kommt, in unsere Richtung zu Apportieren und das verdammte Ding endlich in unserer Hand abzulegen.

Nichts. Wir sind stur. Aber in der Hinsicht ist Moe der größte Dickkopf der Welt.  Am Strand bleibt er einfach im Wasser stehen und kommt nicht mehr raus. Und irgendwann zieht man sich selber bei Minustemperaturen die Hose hoch und steigt ins Wasser, um das Spielzeug und einen frierenden Hund abzuholen.

Deswegen sieht bei uns „Apportieren“ so aus, dass Moe sein Spielzeug immer in einem Abstand von ca. 1 Meter (oder 3 Fußlängen) vor uns ablegt. Er bringt es niemals in die Hand oder direkt vor die Füße. Nicht einmal zu Hause. Dort funktioniert das Apportieren überhaupt nicht, alles wird ins Körbchen geschleppt und dort abgelegt.

Platz geht aber immer!
Platz geht aber immer!

Auch die Idee, ein Spielzeug gegen ein anderes einzutauschen, oder ein Spielzeug gegen ein Leckerlie, damit Moe näher an uns heran kommt, hat rein gar nichts gebracht. Nein. Moe apportiert nicht vernünftig. Und wir sind mit unserem Latein am Ende. Jetzt wird einfach gespielt, wie Moe es gerne hätte: Wir gehen die paar Schritte zum Spielzeug und werfen munter weiter. Du hast gewonnen.

Unser Lieblingstrick – einfach, aber witzig

Unser Lieblingstrick ist daher auch sehr simpel: Moe soll von hinten durch die Beine laufen und dann stoppen und nach oben zu mir schauen. Wir nennen das „Kuckuck“ und es funktioniert nahezu perfekt.

Auf jeden Fall haben wir beide an diesem Trick sehr viel Spaß und ich bin gerade dabei, es zu erweitern: Bisher hat Moe Sitz gemacht, ich habe mich hingestellt und ihn dann mit „Kuckuck“ dazu aufgefordert, zwischen meinen Beinen durch zu huschen.

Lieblingstrick: Kuckuck
Lieblingstrick: Kuckuck

Nun baue ich den Trick auch immer wieder unterwegs ein, indem ich einfach vor ihm weitergehe und Moe quasi „im Lauf“ zwischen den Beinen hindurch geht und dann ein Stück mitläuft. Das wird aber noch ein ganzes Stück Arbeit. 😉

Kann dein Hund…

Wahrscheinlich ist die Antwort darauf immer ein Nein. Denn Moe kann nicht viel. Nicht einmal Slalom konnte ich ihm vernünftig beibringen. Da hilft auch kein Buch mit Anleitungen mehr.

Unser Target Training ist wegen des Lernens für meine Abschlussprüfung viel zu kurz gekommen und dann auch endgültig eingeschlafen. Wiederholung (wahrscheinlich) ausgeschlossen.

High Five kann ich auch!
High Five kann ich auch!

Woran es liegt, dass ich Moe nichts beibringen kann? Ich vermute, zum Einen an meiner Ungeduld & Inkonsequenz.

Hallo, das ist doch einfach, warum verstehst du das denn nicht? Mach das doch so. Mach das jetzt! Ach egal, ok, Sitz ist auch gut. Dann mach halt Sitz. Hier, bekommst deinen Keks. Hast du fein gemacht.

Zum Anderen liegt es aber auch an Moes Übermut & Verfressenheit.

GIB MIR DEN KEKS SONST HAU ICH DIR DIE PFOTE INS GESICHT!

Er ist bei neuen Sachen, die er nicht gleich versteht, auch total aufgedreht (wahrscheinlich übertrage ich das auf ihn) und will eigentlich nur den Keks. Und zeigt dann alles, was er kann. Egal, ob es gerade gefordert ist oder nicht.

Mittlerweile bin ich ziemlich frustriert, denn ich würde es echt toll finden, wenn Moe gewisse Dinge könnte. Zum Beispiel diesen tollen Trick, den wir bei Emmely gesehen haben. Oder morgens die Zeitung nach Hause tragen und sie nicht unterwegs a) ausspucken oder b) im Körbchen zerfleddern, wenn wir nicht schnell genug sind. Ich habe es fast aufgegeben.

Tricksen wir los?
Tricksen wir los?

Was kann Moe denn eigentlich?

Mal abgesehen davon, dass wir wohl nie in einer Manege stehen und unsere Tricks vorführen werden, kann Moe doch ein bisschen was. Tricks, die zumindest kleine Kinder etwas Staunen lassen, wie das Winken. 🙂 Und Moe hat andere Tricks drauf, die ich ihm nie beibringen musste:

  • Betteln
  • ins Bett kuscheln
  • sich dreckig machen
  • schwimmen
  • alle Menschen lieben
  • Seelentröster sein
  • Leckerlies finden

Und das ist doch eine ganze Menge, oder? 🙂

Leg dich ist doch Platz, oder?
Leg dich ist doch Platz, oder?

Hat also doch mit der Erziehung zu tun!

Ich denke, nein. Denn ich würde behaupten, dass Moe ein recht gut erzogener Hund ist, der sehr wohl die Pfeiler unseres gemeinsamen Zusammenlebens akzeptiert und befolgt:

  1. Ein Nein ist ein Nein.
  2. Wenn „Aus“ gesagt wird, habe ich das, was in meiner Schnute ist, auszuspucken.
  3. An der Leine wird nicht gezerrt.
  4. Hochspringen an Menschen ist absolut Tabu, es sei denn, es gab ein Kommando („Hopp“).
  5. Auf die Couch oder ins Bett darf ich nur nach ausdrücklicher Aufforderung.
  6. Am Esstisch gibt es kein Futter für mich.

Aber: Hunde sind Individuen. Und jeder hat seine Stärken und Schwächen, ebenso wie wir Menschen. Ich muss wohl akzeptieren, dass Moes Stärken darin liegen, Nasenarbeit zu leisten, zu apportieren, wie er das möchte und für Menschen da zu sein. Auf einem Skateboard werde ich ihn wohl nie sehen. Schade eigentlich.

Ich erschnüffel alle Leckerlies!
Ich erschnüffel alle Leckerlies!

Wie ist es mit euren Hunden: Habt ihr einen Trickdog an eurer Seite?

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Kommentieren

24 Gedanken zu „Trickdog Moe“

  1. Haha, deine Stimmung zum Thema „Tricks“ kann ich gut nachvollziehen.
    Ich wollte Lucy auch eine Menge Tricks beibringen. Auch mit Handicap könnte Lucy viele Dinge, wenn sie ja nur nicht so ein schlimmer Motivations-Muffel wäre. Außerdem lässt sie sich super leicht ablenken (Oh, ein Grashalm) und ich bin bei vielen Dingen wohl auch zu inkonsequent, und zu fahrig.

    Trotz allem kann Lucy ein paar einfach Trick wie High-Five, Winken, Bitte-Bitte (aus dem Sitz heraus beide Vorderpfoten auf mein Knie) Slalom durch die Beine… und außerdem sabbern, schnarchen, Spielzeug verteilen und haaren.

    Apportieren tut Lucy übrigens auch nicht. Hinterher rennen ja, aber meistens nimmt sie das Spielzeug nicht mal ins Maul oder sie packt es und rennt damit wie wild hin und her, aber niemals zu mir. Aber was soll’s. ^^

    Liebe Grüße, Anja und Lucy




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  2. Ich finde 16 Tricks garnicht so bescheiden. Ich wollte Genki, genau wie du, auch ganz viele tolle Tricks beibringen und natürlich habe ich auch ein Trickbuch. Aber im Endeffekt sieht das Ergebnis bei uns sehr bescheiden aus. Genki kann Sitz, Platz, Hier, Bleib, Steh (was irgendwie fast das selbe ist wie Bleib) Zurück, Pfote, High Five, und Peng. Ganze 9,5 Tricks also und die meisten davon klappen auch nur mit einer Erfolgsquote von 50%. Genau genommen kann er richtig zuverlässig vielleicht 3 oder 4. Bei Momo sieht es noch bescheidener aus.
    Bei uns weiss ich auch, woran es liegt: An mir. Der letzte Trick, den ich Genki beibringen wollte, war Slalom. Das hat aber alles nicht so recht geklappt und ich war schnell frustriert und habe aufgegeben und das Trickbuch seit dem irgendwie nicht mehr angefasst. Genki macht es mir aber auch nicht leicht, weil er ja meistens eher garnicht auf Leckerchen anspringt, also wenig Anreiz hat, das zu tun, was ich will. Dazu hat er eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. Ich glaube letzteres ist bei Momo besser. Wenn ich zum Beispiel Genki und Momo für ein Foto platziere und sage „Sitz“ und dann „Bleib“, erstarrt sie zur Salzsäule und bleibt unbeweglich in der Position, bis ich sie lobe. Genki dagegen bleibt zwar auch sitzen, aber er guckt die ganze Zeit irgendwo in der Gegend rum, seine Aufmerksamkeit ist selbst da überall, nur nicht bei mir.
    Ich hab aber noch nicht aufgegeben. Irgendwann, ja , irgendwann können meine Hunde auch ganz tolle Tricks. 😉




    0
    • Wir dürfen die Hoffnung einfach nicht aufgeben, Monika! 😉 Ja, es ist echt nicht so leicht und mit 2 Hunden stelle ich mir das ganze nochmal so schwierig vor. Ich scheitere ja schon bei einem. Ich bewundere es immer, wie Genki und Momo für Fotos still sitzen und beide in die Kamera gucken. Mit einem Hund ist das ja manchmal schon ein Unterfangen!

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  3. 16 Tricks und doch kein Trickdog? Ab wieviel Tricks ist man denn einer? 16 Tricks sind doch eine Menge und zwar unabhängig vom Alter. Emmely kann mit ihren ihren zwei Jahren zwar mehr als 16, dennoch heißt das ja nicht, dass sie mit 4 Jahren dann doppelt so viele wie jetzt kann.
    Bei Emmely habe ich das Apportieren übrigens mit einem Futterbeutel aufgebaut, aber das habt ihr ja bestimmt schon ausprobiert oder?
    Das mit der Fixierung auf den Keks kenne ich auch zu gut, dann nutze ich Kekse die zwar auch toll aber nicht soooo toll sind 😉
    Und an manchen Tricks üben wir echt laaaange, an einem schon seit einem Jahr und trotzdem will es nicht so recht klick machen.. Aber so lange Emmely Spaß dabei hat, bleiben wir dran.
    Und es gibt sooo viele andere Dinge die man mit seinem Vierbeiner machen kann. Emmely will halt gerne arbeiten – was ist ihr so ziemlich egal 😉




    0
    • Oh ja, den Futterbeutel hatten wir auch oft im Einsatz. Aber keine Chance: Da hungert Moe lieber, als das er den in die Hand abgibt. Wir haben echt alles durch – ohne Erfolg.

      Ich finde, Emmely ist ein richtiger Trickdog. 😀

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  4. Mhhh ich erkenne immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen Moe uns Sparta 😉
    Sparta bringt den Ball nämlich höchstens bis zu einem Meter Entfernung.
    Es gibt nur zwei Ausnahmen.
    1. Wenn ich nach Hause komme, bringt er mir sofort freudestrahlend seinen aktuellen Lieblingsball.
    2. Bälle von andern Hunden. Solange er weiß, nein, das ist nicht mein Ball, bringt er ihn. Sobald er auf den Gedanken kommt, oh das könnte jetzt meiner sein, kommen wir wieder zum Normalverhalten zurück.

    Bevor wir Emily hatten, haben wir Sparta ein paar Tricks beigebracht, er ist da auch super pfiffig und versteht das alles echt schnell. Seit wir Emily haben, hält sich das mit den Tricks in Grenzen. Denn das, was Sparta kann, kann Emily nicht, und das was Emily spaß machen würde findet Sparta doof.
    Wenn wir nun also versuchen etwas mit den beiden im gleichen Raum zu machen, neigen sie dazu einfach alles was sie können abzuspielen, um den anderen zu überbieten und zu erst ein Leckerli zu bekommen 😉

    Aber so sind sie eben. Und seit dem die beiden zusammen sind, war Sparta glaube ich auch erst zwei Mal langweilig, dafür hat Emily super gesorgt 😉




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  5. Liebe Nicole,

    ein toller Beitrag, der zu 100% auf uns zutrifft. Ich kann es nicht glauben. Socke beherrscht zwar etwas mehr Tricks (ich habe mal alle auf dem Blog notiert, finde die Liste abr nicht mehr :0( )

    „…will eigentlich nur den Keks. Und zeigt dann alles, was er kann. Egal, ob es gerade gefordert ist oder nicht.“

    Socke ist manchmal auch so aufgeregt, dass sie einfach alles abspult, was sie kann.
    Gut ist das Kommando „Porno“. Hier legt sich Socke auf den Rücken, für Ultraschalluntersuchungen sehr praktisch.

    Aber Socke kann viel mehr, nämlich mich sehr glücklich und nachhaltig zufrieden machen. Und ich finde, dass ist der beste Trick der Welt….

    Ein wunderbarer Beitrag, liebe Nicole.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




    0
    • Danke Sabine, für deine lieben Worte… Ich musste unglaublich lachen über deinen Kommentar und bin überzeugt, jeder Hund sollte das Kommando „Porno“ kennen. Und wir üben das jetzt. *lach*

      Liebe Grüße
      Nicole




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  6. Ich bringe den Ball auch nicht wirklich, eigentlich gleich wie bei dir, Moe. Aber 16 Hundetricks? Dass ist mehr als die meisten Hunde bei uns in der Nachbarschaft. Ich kann gerade Mal 8 Hundetricks!




    0
  7. Hallo Ihr Zwei,

    zuerst einmal: IHR SEID NICHT ALLEIN! =)

    Adgi sammelt alles was wir werfen an einem Ort und dieser Ort ist nicht meine Hand! Aus dem Wasser heraus bringt er es…es bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig, wenn die Wellen am Po kitzeln.
    Ich rede mir ein, dass mein Hund einfach zu schlau ist. Er erkennt einfach, dass es ein doofes Spiel ist, etwas nachzujagen und es dann nicht behalten zu dürfen.
    Es ist immer alles eine Frage der Sichtweise. Also Moe: kluges Kerlchen.

    Wegen dem zwischen den Beinen laufen- bei uns heißt das „Tunnel“. Adgi läuft auch zwischen den Beinen mit. Wir haben ihn mit einem Leckerli gelockt, dass wir vor unseren Bauch halten. Das klappt wirklich gut.
    Und weißt du, was man daraus toll machen kann? Slalom um die Beine-vielleicht Trick 17? =)

    Slalom um Dinge verweigert Adgi auch, eine Zeit lang haben wir es mit Agility versucht. Das endete damit, das Adgi sich auf die Seite gelegt hat und sich keinen Millimeter mehr bewegt hat.

    Wir verzweifeln zur Zeit an „Schäm dich“. Die zwei gängigsten Methoden haben wir versucht-Zopfgummi um die Schnute (das habe ich abgebrochen, weil man ihnen ja die Schnute nicht zu lange zu halten soll) und Klebestreifen auf die Schnute kleben (habe ich abgebrochen, als er von oben bis unten voll damit war)

    Vielleicht sind sie keine Trickdogs aber ich bin auch nicht gut um Zeichnen, Singen oder Schneiden

    Liebe Grüße

    Anika und ein bettelnder Adgi
    -Ist das nicht auch ein Talent?-




    0
    • OOOOOH ja, schäm dich haben wir auch lange geübt. War wie bei dir: Zopfgummi war richtig doof, da ist Moe dann auch „ausgerastet“ und hat sein Schnuti immer über den Teppich geschubbert, bis das Gummi ab war. Tesa hat ihn gar nicht interessiert. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  8. Moe kann alles, was für ein harmonisches Zusammenleben wichtig ist. Außerdem sind 16 Tricks doch schon eine stramme Leistung. Und das mit dem Apportieren, na ja…. 😉 Da würde ich als alte Retrievertante noch ein wenig am Ball – sorry Dummy bleiben.

    Liebe Grüße, Birgit und Finley (der zwar 1A apportiert aber keine 16 Tricks beherrscht)




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  9. Klar kann ich auch ganz viele Tricks…. aber keine Ahnung wie viele das sind!
    Viel wichtiger als Tricks ist doch, dass ihr euch gefunden habt und füreinander da seit!

    Schlabbergrüße Bonjo




    0
  10. Liebe Nicole,

    16 Tricks? Das stimmt schon mal nicht. Wie Moe sich vor der Kamera in Szene setzt, das ist MINDESTENS Trick Nr. 17. „hehe“ „zwinker“

    Wenn ich mal an Paul denke, der konnte „natürlich“ viel mehr, das Problem dabei, die meisten hat er sich selber beigebracht und auf einige hätten wir gerne verzichtet. „seufz“




    0
  11. Nicht jeder Hund muss „tausend“ Tricks beherrschen.
    Und nicht jeder Hund lernt gleich oder will auch erst gar keine Tricks lernen.

    Zudem braucht es wirklich RUHE ! Ruhe ist das A und O.
    Konsequenz natürlich auch…
    Wenn du schon angespannt bist und alles zu schnell willst, wird es nichts ;).

    Aber ja, manchmal liegt es auch an der Rasse.
    Nicht das Moe doof ist – kein Hund ist doof. Aber jeder Hund hat verschiedene Interessen, diese sind auch Rasseabhänging.
    Vielleicht liegen Moes Fähigkeiten ganz woanders.

    LG, Carola mit Deco + Pippa




    0
    • Nö, du hast Recht, tausend Tricks nicht. Aber so ein paar in Perfektion wären schon fein. 😀 Vielleicht muss ich mehr Baldrian-Tees trinken, um ruhiger zu sein, du hast nämlich absolut Recht: Ich mache Moe wahrscheinlich komplett konfus. 🙂

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  12. 16 Tricks sind doch super – wenn das Grundwissen da ist und die Tricks klappen, dann ist doch daran nichts auszusetzen! Solange Hund und Frauchen glücklich sind, genügend Bewegung und Liebe bekommen, ist es doch egal wieviele Tricks ein Hund nun kann. Wichtig ist doch nur, dass der Hund eine gewisse Herausforderungen bewältigen kann, eine Aufgabe hat und sich nicht langweilt. Ich finde eure Tricks toll – das Winken würde ich ja gern mal sehen 😀 und das mit dem Revier finde ich interessant!




    0
  13. Bestimmte Dinge bzw. Tricks zu können ist bestimmt nicht rasseabhängig sondern eher Ausdruck der Persönlichkeit. Meine erste Hovawart-Hündin Cora wollte zwar einen Ball geworfen haben, hat ihn dann auch einmal gebracht, aber mir nur vor die Füße geworfen. Beim zweiten Mal hat sie ihn gar nicht mehr gebracht. Ich mußte ihn dann suchen, wo immer er auch lag. Sie hat das nicht mehr interessiert. Auch sonst hat sie außer Sitz, Platz und Bleib nicht wirklich Tricks gekonnt und war auch nicht mit Leckerchen zu motivieren. Meine jetztige Hovawart Hündin Daska ist ganz wild darauf, ihren Wurfknochen zu fangen und wieder zu bringen. Ohne daß ich das ausdrücklich gefordert habe, gibt sie mir ihn in die Hand. Auch hebt sie alles vom Boden auf und gibt es mir in die Hand, um was ich sie bitte (ja, tatsächlich sage ich: bitte gib es mir). Sie kann außer Sitz, Platz, bleib auch Slalom zwischen die Beine, Twist, Turn, Männchen, Pfote rechts und links und anderes. Sie ist auch mit Leckerchen total gut zu motivieren. Obwohl beide von der gleichen Rasse, doch total unterschiedlich. Also ich finde, Hauptsache die Hunde sind glücklich mit dem, was man mit ihnen macht. Ob einer nun das eine kann, und das andere nicht, ist nebensächlich. Und Moe ist bestimmt glücklich bei Dir, das wird in Deinen Beiträgen und Bildern ganz deutlich.
    Liebe Grüße
    Ingrid mit Daska




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