Tipps für den Umzug mit Hund

Mitten im Chaos!
Umzug mit Hund

Ja! Endlich geschafft! Dieses Gefühl, wieder mal einen Umzug mit Hund gemeistert zu haben, ist toll. Es hat seine Zeit gedauert. Klar. Aber ich denke, wir haben es relativ stressfrei gemeistert. Moe ist nicht weggelaufen und wir leben uns so langsam ein.

Aus diesem Grund habe ich ein paar Umzugstipps für euch zusammen getragen, die uns sehr geholfen haben. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei, wenn ihr demnächst mit euren Vierbeinern umziehen wollt.

TIPP 1: Langsam an die neue Umgebung gewöhnen!

Die Vorbereitung des Umzugs ist sehr wichtig. Wenn ihr die Möglichkeit habt, geht ein paar Mal bevor ihr den großen Umzug startet in die neue Wohnung / Haus und nehmt euren Hund mit. Zeigt ihm alle Zimmer, führt ihn an der Leine herum. So kann er alles in Ruhe kennen lernen, die Gerüche aufnehmen und es ist schon beim zweiten Mal nicht mehr so fremd.

Außerdem hat der Vorab-Besuch den Vorteil, dass der Hund nach dem Besuch in der neuen Wohnung wieder in vertrautes Terrain zurück kann und so die Veränderung nicht wie aus heiterem Himmel passiert. Auch für uns Menschen ist es sehr stressig, wenn wir einfach so, ohne Vorbereitung, mit einer neuen Situation klar kommen müssen und ein neues Revier ist für den Hund genau so stressig wie für uns Menschen.

Ihr könnt auch vielleicht schon ein Spielzeug in der neuen Wohnung lassen, damit beim nächsten Besuch gleich vorgesorgt ist und der Hund sich gleich über ein Stück Heimat in der Fremde freut.

TIPP 2: Rückzugsort schaffen!

Wenn ihr 2 Körbchen / Decken etc. habt, die euer Hund auch gerne nutzt, richtet ihm doch gleich einen Rückzugsort in dem neuen Zuhause ein. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr in kleinen Schritten umzieht und einen großen Umzug später plant. So war es auch bei uns: Eine Woche vor unserem endgültigen Umzug waren wir immer stundenweise in dem neuen Haus, um kleinere Dinge zu renovieren und zu putzen etc.

Moe hatte in der Zeit immer das Körbchen aus dem Auto zur Verfügung, und das Körbchen steht auch jetzt noch dort für die Übergangszeit.

Später wird es wieder ins Auto verfrachtet, aber für den Anfang ist es gut so und Moe fühlte sich gleich zu Hause.

Wo soll ich bohren?
Wo soll ich bohren?

TIPP 3: Radio hören und entspannt bleiben!

Neue Umgebung bedeutet auch ungewohnte Geräusche. Moe hat in den ersten Tagen ständig die Ohren gespitzt und ab und an auch angeschlagen, weil der die Geräusche nicht zuordnen konnte. Um ihn zu beruhigen und damit er auch entspannen konnte, haben wir das Radio laufen lassen. Das hat gut geholfen. Außerdem hat er im neuen Haus auch etwas Leckeres zum Knabbern bekommen, denn das entspannt ja bekanntlich auch. 😉

TIPP 4: Großen Umzug planen!

Der große Umzug war dann wirklich ein Klacks für Moe und für uns: Wir hatten uns Unterstützung von der Familie geholt. 2 Familienmitglieder blieben bei uns im Haus zusammen mit Moe, während der Rest von uns die Möbel aus der alten Wohnung in den Sprinter lud.

Als wir die Sachen dann im neuen Haus abluden, wurde Moe kurzerhand ins Schlafzimmer verfrachtet. Das Ausladen hat ca. 30 Minuten gedauert, diese Zeit hat er in seinem Körbchen verbracht. Danach haben wir ihn in den Garten gelassen und er hat sich sehr gefreut. So konnte er auch während des Ausladens nicht weglaufen und hatte danach quasi eine kleine „Belohnung“.

Hätten wir keine Unterstützung gehabt, hätten wir Moe für die Zeit zu einem Hundesitter gegeben, um es noch stressfreier zu gestalten. Woran wir uns konsequent gehalten haben, waren die Gassi-Zeiten: gerade in der neuen Umgebung war das wichtig für Moe. Die Spaziergänge waren am Anfang recht langsam und eher kurz, da er viel Schnüffeln wollte.

Endlich geschafft!

Obwohl wir uns sehr bemüht haben, muss jeder von uns sich noch etwas eingewöhnen. Aber früher oder später wird alles vertraut sein und auch Moe wird sich eingelebt haben.

Ich werte es zumindest als gutes Zeichen, dass Moe nie sein Futter verweigert und auch direkt auf dem Rücken geschlafen hat – so wie sonst auch. Er ist allerdings noch sehr müde und schläft viel.

Ein paar weitere Tipps  zum Umzug mit Hund hat auch Anna von Canistecture zusammen geschrieben. Diese findet ihr hier.

Seid ihr auch schon mal mit eurem Vierbeiner umgezogen und habt Tipps, entweder zum Umzug selber oder für die Zeit danach? Lasst es mich wissen und schreibt es in die Kommentare. 🙂

Wir leben uns jetzt langsam ein
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7 Gedanken zu „Tipps für den Umzug mit Hund“

  1. Liebe Nicole, vielen Dank für die guten Tipps – ich hoffe immer noch darauf, dass wir dieses Jahr noch einige davon anwenden können :-)! Jetzt euch erstmal eine gute Eingewohnungszeit und alles Gute im neuen Heim! Liebe Grüße, Alexandra




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  2. Hallo liebe Nicole,

    alles was du geschrieben hast, kann ich nur unterschreiben. Genau so haben wir es auch gehandhabt. Viele Vorbesuche, bei denen renoviert wurde und die Hunde mitdurften. Begleitet von gewohnten Utensilien, wie z.B. Hundedecke, Kauspielzeug und Leckereien. Umzug gut geplant und Hunde in der jeweils ruhigen Umgebung betreut. Alles hat prima geklappt und die Eingewöhnungsphase ging ruhig und ohne Auffälligkeiten vorbei.

    Ich wünsche euch einen guten Start in eurem neuen Heim, lebt euch gut ein, habt viel Freude und Spaß und genießt das Gefühl, in einem gerade rundum erneuerten Zuhause zu sein.

    Liebe Grüße
    Anke




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  3. Wir sind noch nie mit Hund umgezogen. Deine Tipps habe ich mir aber notiert und wer weiß, vielleicht kommen sie eines Tages zur Anwendung.

    Schön zu hören, dass es euch in eurem neuen Haus gefällt und ihr schon ein wenig eingewöhnt habt.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  4. Moin, viel Spaß in Eurem neuen Zuhause. Ich hoffe, Du fällst nicht in ein Loch, so ganz ohne Umzugs- oder Prüfungsstress. 🙂

    Öhm, ja, Jetzt habe ich erst mal schnell nachgezählt, ich hatte 8 Umzüge mit Dackel Paul, 4 davon mit zwei Hunden. Gedanken wegen der Hunde habe ich mir eigentlich nur organisatorisch gemacht. Wohin während des eigentlichen Umzugs, damit sie einem da nicht vor die Füße laufen?

    In der halben Stunde des Heraustragens der Möbel/Sachen aus der alten Wohnung und beim Hineintragen in die neu habe ich Ihn kurzerhand in seiner Transportbox geparkt.

    Renoviert habe ich immer mit Hund. Das war dann auch immer die erste Übernachtung (mit Isomatte und Schlafsack für mich und einer Decke für Paul). Am Abend hab ich dann Pommes geholt. Da war Paul dann das erste Mal alleine in der Wohnung.

    Probleme gab’s nie. Was ich jedoch immer direkt gemacht habe, ich habe mich nach dem nächsten Tierarzt für einen eventuellen Notfall erkundigt, und bin den Weg einmal abgelaufen, bzw. abgefahren.

    Viele Grüße Edgar




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  5. Wir freuen uns, dass der Umzug geschafft ist und wünschen Euch viel Glück im neuen Heim. (*virtuell Brot und Salz übergeb*)
    Ich denke nicht, dass wir mit Socke umziehen, aber wenn dann hören sich Eure Tipps gut an. Schritt für Schritt, den eigenen Stress durch gute Organisation mindern und den Hund mit positiven Erlebnissen erfreuen.

    Alles Gute und viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  6. Bislang bin ich erst einmal umgezogen, aber das zählt nicht, das war von meinen Züchtern zu Frau Zweibein. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Insofern bin ich sehr dankbar für diese tollen Tipps!
    Liebe Grüße und viel Freude am neuen Zuhause
    Lotta




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  7. Hallo Nicole,
    vielen Dank für den tollen Beitrag. Wir ziehen auch bald mit unseren 3 Hunden um und sind schon auf der Suche nach hilfreichen Tipps. Den Tipp mit dem Rückzugsort finde ich super, das werden wir auf jeden Fall auch ausprobieren. Da wir einen Privatumzug planen, werden wir uns sicherlich an ein Umzugsunternehmen wenden, die den Umzug für uns dann auch etwas stressfreier gestalten können. Das wird dann sicherlich auch stressfreier für die Hunde.

    LG
    Anna




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