Tierkommunikation: Wie geht das?

Tierkommunikation: Ein Thema, dass bei mir in der Beziehung vorher viele Fragen, teilweise Belustigung und Unverständnis hervorgerufen hat.

Mein Freund kann mit Tierkommunikation absolut nichts anfangen. Er hält das für absoluten Hokuspokus. Ich persönlich war skeptisch, aber gleichzeitig sehr neugierig: Wie funktioniert das?

Etwas direkt abzulehnen, ohne sich vorher mal ein wenig damit beschäftigt zu haben, finde ich falsch. Als sich Jessica von TIER-W-ISH bei mir meldete und fragte, ob ich Interesse daran hätte, Moe über sie mal ein paar Fragen zu stellen, konnte ich einfach nicht „Nein“ sagen.

Tierkommunikation - wie geht das
Tierkommunikation mit TIER-W-ISH

Zu groß meine Neugier, ich wollte wissen: Was ist dran? Gibt es Menschen, die mit Tieren kommunizieren können?

Und bevor wir zu meinen Fragen kommen, die ich Jessica habe an Moe übermitteln lassen, möchte ich Jessica selbst zu Wort kommen lassen.

Ich bin mir sicher: Einigen von euch geht es wie mir. Ihr stellt euch Fragen, wie z.B.: Wie funktioniert so eine Kommunikation? Geht das mit jedem Tier?

Ich durfte Jessica vorab alles fragen. Dabei konnte ich sie ein wenig kennenlernen und für mich war das essentiell: Die Fragen, die ich gestellt habe, die Antworten, die Moe mir vielleicht geben würde – es war wichtig für mich, dass ich der Person ein wenig vertrauen konnte.

Jessica hat auf mich einen sehr lieben, warmherzigen und freundlichen Eindruck gemacht, sodass ich weder Scheu hatte, meine Fragen an sie zu stellen, noch an Moe. 😉

Tierkommunikation: Was passiert da eigentlich? Fragen an Jessica von TIER-W-ISH

Liebe Jessica, vielen Dank, dass ich dich mit meinen Fragen löchern darf. Tierkommunikation finde ich wahnsinnig spannend und hatte immer die Absicht, dies mit Moe auszuprobieren. Vielleicht war es also Schicksal, dass du dich bei mir gemeldet hast. 🙂

Magst du dich meinen Lesern einmal in ein paar Sätzen vorstellen, damit wir dich besser kennen lernen können?

Ich heiße Jessica Fiedler, ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und wohne mit meinem Mann und unserer kleinen Tochter in der Nähe von Hannover.

Ich bin gelernte Mediengestalterin und Medienfachwirtin und arbeite seitdem ich Mama bin in Teilzeit. 2014 habe ich bei Karin Müller meinen ersten Jahreskurs in Tierkommunikation belegt und war so begeistert, dass ich noch 2 weitere Jahreskurse besucht habe.

Tierkommunikation - wie geht das
Jessica von TIER-W-ISH

Zunächst einmal die vielleicht wichtigste Frage heute: Was versteht man eigentlich unter Tierkommunikation und wie funktioniert das?

Tierkommunikation bedeutet, dass ein Tierkommunikator mit einem Tier ins Gespräch geht, allerdings ist es eher ein Tieren Zuhören als ein mit Tieren sprechen. Kennst du den Satz von Tierbesitzern: „Manchmal denke ich er versteht genau was ich sage.“

Und genauso ist es. Dein Tier versteht genau was du sagst. Das funktioniert durch Telepathie. Wie die Gedanken beim Tierkommunikator ankommen ist unterschiedlich, bei mir erzählt das Tier hauptsächlich mit seiner Stimme, andere bekommen Gefühle und/oder Bilder.

Könnte ich lernen, mit Moe selbst zu kommunizieren? Was braucht es dafür?

Natürlich, jeder kann lernen mit Tieren zu kommunizieren, dafür braucht man eigentlich „nur“ einen Aus-Schalter für den Kopf. Du musst dich komplett darauf einlassen und es gehört natürlich etwas Übung dazu, um die Zirbeldrüse die für unseren 6. Sinn zuständig ist, zu trainieren.

Ich halte einen Kurs für absolut sinnvoll, wenn es über das eigene Tier hinausgeht, weil dort noch Ethik-Grundsätze und vieles mehr erklärt wird. Ich denke allerdings auch, dass alle Tierbesitzer die eine enge Bindung zu ihrem Tier haben es sowieso verstehen.

Du hast z.B. alles was Moe angesprochen hat eigentlich sowieso schon gewusst, das spricht doch für sich, oder?

Kann ich dich nach einer Tierkommunikation ein weiteres Mal kontaktieren, wenn mir etwas nicht klar ist oder ich eine zusätzliche Frage habe?

Natürlich. Ich antworte immer noch einmal auf das Feedback um Unklarheiten aufzulösen und Fragen zu klären.

Tierkommunikation - wie geht das
Tierkommunikation mit Moe

Reicht eine einmalige Sitzung pro Tier oder würdest du empfehlen, regelmäßig in Kontakt mit dem Tier zu treten?

Die meisten Menschen die zu mir kommen haben einen bestimmten Grund für die Tierkommunikation. Meist sind es Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten. Nach einer Kommunikation fällt meistens „Arbeit“ an und dann braucht alles seine Zeit.

Natürlich ist es schön für jedes Tier, wenn es öfter mal gefragt wird wie es ihm geht und ob alles richtig läuft.

Kannst du mit jedem Tier in Kontakt treten, unabhängig von der Art des Tieres?

Ja auf jeden Fall. Tier ist Tier. Seele ist Seele.

Gab es bereits ein Tier, mit dem du keinen Kontakt aufbauen konntest – und woran lag dies deiner Meinung nach?

Nein, das gab es bis jetzt nicht. Manche sind redseliger als andere, aber generell sind Tiere immer sehr dankbar für die Gespräche. Deshalb ist es wichtig, dass ihre offenbarten Herzensangelegenheiten dann ernst genommen und auch umgesetzt werden.

Gibt es Fragen, die man einem Tier besser nicht stellt? Falls ja, warum?

Man muss sich darüber klar sein, dass man in so einem Gespräch die Verantwortung die man als Besitzer hat nicht auf das Tier abwälzen kann.

Fragen, ob eine Operation stattfinden soll oder sogar, ob das Tier eingeschläfert werden möchte, stelle ich nicht. Das sind Entscheidungen die muss der Besitzer alleine tragen. Und eine Vorraussetzung ist natürlich, dass es immer zum Besten des Tieres ist.

Musst du in einer bestimmten Stimmung sein, um mit einem Tier in Kontakt zu treten? Wie sehen deine Vorbereitungen aus? Hast du einen bestimmten Platz, an dem du dich aufhältst?

Im besten Fall mache ich vorher eine Meditation, um mich zu zentrieren und ich sitze zu Hause immer an unserem Tisch auf meinem Platz. Es ist das Herz unserer Wohnung und ich kann dort gut schreiben. Jedoch ist nichts davon eine Voraussetzung.

Es geht immer und überall sobald ich etwas Ruhe habe. Bei meinen Klienten arbeite ich am liebsten, wenn ich alleine bin. Der Schutz hingegen ist sehr wichtig, ich baue mir vor jeder Kommunikation ein mentales Schutzschild auf, damit die düsteren Geschichten nicht zu nah an mich rankommen. Es sind viele Tiere aus dem Tierschutz dabei die schon schlimme Dinge erleben mussten.

Ich weiß, dass man Tierkommunikatoren auch beauftragt, wenn das Tier verschwunden ist. Hast du schon einmal in so einer oder einer ähnlichen Situation helfen können?

Das habe ich tatsächlich schon, jedoch ist es ein schwieriges Thema für den Fall das man nicht helfen kann, weil das Tier z. B. nicht sagen könnte wo genau es feststeckt oder es tatsächlich in der Zwischenzeit verstorben sein könnte.

Ich habe mal gehört, dass es Tierkommunikatoren gibt, die auch Sterbebegleitung bei einem Tier machen. Bietest du so etwas auch an?

Ich wurde nach so etwas noch nie gefragt und eigentlich finde ich, dass es ein sehr intimer Moment zwischen dem Tier und seinem Besitzer ist in dem sich beide völlig ihren Gefühlen hingeben sollten anstatt über irgendetwas nachzudenken.

Wenn es Tieren richtig schlecht geht ist eine Kommunikation einfach auch schlichtweg zu anstrengend und man sollte sein Tier damit nicht zusätzlich belasten, sondern ihm Ruhe gönnen. Hier würde ich dann im Einzelfall entscheiden, ob es das Beste für das Tier ist.

Tierkommunikation - wie geht das
Ich war sehr gespannt auf Moes Antworten…

Kann man auch mit einem Tier in Kontakt treten, wenn es bereits verstorben ist?

Können ja, doch das mache ich nicht, denn jede Seele sollte das Recht auf Ruhe haben und ich habe sehr großen Respekt davor.

Würdest du einen Auftrag ablehnen und wenn ja, welche Gründe könnte das haben?

Wenn ein Kriterium von den oben genannten erfüllt wird. Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir das noch nicht passiert ist.

Was war der bisher schönste Moment für dich während oder nach einem Gespräch?

Jedes Gespräch ist besonders, Tiere sind so einzigartig und von fast allen könnte man sich gut und gerne eine Scheibe abschneiden.

Es ist beeindruckend wie sie die Welt sehen und oft auch wie sie mit Schmerzen umgehen und was sie alles für ihre Besitzer tun und auf sich nehmen. Manche sind geradezu poetisch und es gibt große Philosophen.

Der Moment des Feedbacks nach dem Gespräch ist natürlich immer schön, wenn der Besitzer zufrieden ist und ich helfen konnte. Gerade nach meinem ersten Gespräch war es besonders aufregend, als ich festgestellt habe, dass ich eine offensichtliche Punktlandung gemacht habe, obwohl ich damit selbst nie gerechnet hätte.

Denn ich selbst habe den Kurs in Tierkommunikation sehr skeptisch begonnen. Ich freue mich natürlich auch noch über spätere Feedbacks, wenn ich dann nach ein paar Monaten höre, wie gut sich die Situation o.ä. verbessert hat.

Vielen Dank, liebe Jessica, für deine ausführlichen Antworten. Für mich war das absolutes Neuland und ich verstehe nun besser, wie du mit Moe in Kontakt treten konntest.

Und du hast Recht: Vieles von dem, was du bei dem Gespräch mit Moe „herausgefunden“ hast, wusste ich irgendwie. Ich werde mich auf jeden Fall weiter mit der Tierkommunikation beschäftigen, weil ich das Thema wirklich interessant finde!

Übermorgen werde ich euch berichten, wie es mir mit der Tierkommunikation ergangen ist. Welche Zweifel ich hatte, welche Fragen Moe beantwortet hat und wie mein Fazit dazu lautet. Ihr dürft gespannt sein! 🙂

Falls ihr bis dahin mit Jessica in Kontakt treten möchtet, weil ihr euch selbst für eine Tierkommunikation interessiert, könnt ihr das gerne per Mail an tier-w-ish@web.de tun.

Vorher interessiert mich aber natürlich: Wie steht ihr zu dem Thema? Habt ihr vielleicht bereits Erfahrungen mit Tierkommunikation gemacht?

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Folge uns bei Pinterest

Kommentieren

5 Gedanken zu „Tierkommunikation: Wie geht das?“

  1. Hallo Nicole! Ich finde das Thema sehr interessant. Und ich halte es für durchaus möglich, mit Tieren in Kontakt zu treten. Was mich dabei allerdings interessieren würde, ist ganz einfach, wie halte ich seriöse von unseriösen Angeboten der Tierkommunikation auseinander? Denn es gibt da wohl leider, wie in fast allen Branchen, durchaus auch schwarze Schafe, die den Menschen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
    Denn, ich muss gestehen, ich würde das am liebsten bei meinem Hund auch einmal versuchen!
    Liebe Grüße, Antonietta




    1
    • Liebe Antonietta,

      da sprichst du natürlich absolut ein wichtiges Thema an und ehrlicherweise kann ich dir dazu gar keine Antwort geben.

      Ich bin selbst absolut skeptisch (auch jetzt noch) und würde wohl mit der Tierkommunikatorin vorab in Kontakt treten. Wenn ich ihr vertrauen kann und sie mir sympathisch ist, dann würde ich mich wohl für sie entscheiden. Ob man nachher glaubt, was bei der Befragung herauskommt, ist die andere Sache.

      Liebe Grüße und vielen Dank,
      Nicole




      1
  2. Nun, ich habe mit Socke schon Tierkommunikation machen lassen und habe auch ein Seminar zu dem Thema besucht. Mit hat es geholfen, weil ich so viele Fragen hatte und die Tierkommunikatorin mir die Sorgen nahm. I

    Ich selber habe auf dem Seminar tolle Erfahrungen gemacht und etwas gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören. Ich selber kann aber nicht mit Socke sprechen.

    Für mich als Kopfmensch ist es schwer fest daran zu glauben, aber ganz von der Hand weisen kann ich es auch nicht.
    Es würde zu weit führen von meinen Erlebnisse, die mich von dem Funktionieren überzeugen und Dinge, die mich zweifeln lassen zu schreiben.

    Ich denke, dass das jeder für sich selber entscheiden muss…..

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




    0
  3. Interessante Ansatzpunkte.
    Leider nach dem Tod meines Charlys zur Zeit ohne Hund. aber es wird wieder einer folgen und da ist es gut zu wissen wie man es richtig macht.:)




    0

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. Tierkommunikation mit Moe | Hundeblog Moe and Me

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*