Im Test: Wildborn Nassfutter und Trockenfutter

Im Test: Wildborn Nass- und Trockenfutter

[Anzeige] Diese Woche steht ganz im Sinne der Hundeernährung. Während ich mir bereits Gedanken darüber gemacht habe, was Moe wohl beim Fressen denkt, geht es heute um den Napfinhalt.

Und seit gut 5 Wochen landet bei Moe ein neues Futter im Napf, nämlich: Wildborn.

Wir haben im April ein großzügiges Testpaket bekommen – ein großer Sack Trockenfutter und 6 große Dosen Nassfutter.

Wir stellen euch gerne den Inhalt unseres Testpakets vor und erzählen euch, was Moe geschmeckt hat, was uns nicht so überzeugt hat – und natürlich geben wir euch am Ende eine Einschätzung, ob das Futter wieder bei uns im Napf landen darf oder nicht.

Moe testet: Nassfutter von Wildborn

Wildborn ist ein Hersteller von Nass- und Trockenfutter für den Hund. Auch im Programm sind Nahrungsergänzungsmittel sowie Knabberkram für den Vierbeiner.

Im Test: Wildborn Hundefutter
Crystal Stream, Silver Creek und Wetland Duck

Laut Unternehmenswebsite wird ausschließlich in Deutschland produziert, es werden keine Geschmacksverstärker verwendet und nur auf natürliche Zutaten gesetzt. Weiterhin wirbt Wildborn mit einem „enorm hohen Fleischanteil“ in ihren Produkten.

Moe ist nicht unbedingt mäkelig, was sein Futter angeht. Gerade bei Nassfutter gibt es sehr selten Probleme, sodass ich mir hier gute Chancen und eine hohe Akzeptanz erhoffte.

Moe durfte folgende Sorten aus dem Multipack von Wildborn testen, jeweils in der 800g Dose:

  • Meadow Lamb
  • Golden Buffalo
  • Wild Mustang
  • Crystal Stream
  • Silver Creek
  • Wetland Duck

Positiv ist die Deklarierung anzumerken. Ich bin nun nicht diejenige, die den Tagesbedarf von Moe zu 100% nachrechnet und ihm grammgenau irgendwelche Vitamine oder Nährstoffe zuführt. Mir ist es wichtig, ihn abwechslungsreich und hauptsächlich getreidefrei zu ernähren.

Die Deklarierung reicht mir daher vollkommen aus und ich habe nichts daran auszusetzen, ich würde aber behaupten, dass dies nicht auf jeden zutrifft. Als Beispiel dient hier die Deklarierung des „Meadow Lamb“:

Zusammensetzung: 94,5% Lamm (66% bestehend aus Lammherzen, Lammfleisch, Lammleber, Lammlungen, Lammpansen, 28,5% Lammfleischbrühe), 2% Johannisbeeren, 2% Cranberries, 1% Mineralstoffe, 0,1% Yucca-Extrakt, 0,1% Grünlippmusche-Extrakt, 0,1% Anissamen, 0,1% Bockshornklee, 0,1% Moringa Olifera

Hier könnte man anmerken, dass die Deklarierung, welchen Anteil die einzelnen Teile haben (Herzen, Fleisch, Leber, Lunge, Pansen), verbessert werden könnte.

Im Test: Wildborn Hundefutter
Meadow Lamb, Golden Buffalo, Wild Mustang

Wie gesagt: Für mich ist diese Form der Deklarierung ausreichend, was aber daran liegt, dass ich Moe sowieso sehr abwechslungsreich füttere und bisher noch jeder Bluttest wunderbar in Ordnung war, sowie sein Allgemeinzustand in Ordnung ist.

Sowohl die analytischen Bestandteile als auch die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe je kg werden auf jeder Dose aufgeführt, selbstverständlich sind sie aber auch online einzusehen.

Was mir sehr gut gefällt: Die meisten Dosen sind sortenrein und enthalten nur eine Fleischquelle. Gerade bei Entenfleisch habe ich es oft gesehen, dass dort aus Kostengründen Huhn untergemischt wird, dies ist bei Wildborn nicht der Fall.

Bei der Sorte Crystal Stream wird Lachs und Forelle gemischt, dies ist aber die Ausnahme.

Nun aber die große Frage: Wie hat es denn geschmeckt?

Die erste Dose war bei uns Crystal Stream: Eben besagter Lachs & Forelle Mix. Dazu muss man wissen, Moe ist großer Fisch-Fan und liebt getrocknete Sprotten und bisher auch jedes Nassfutter mit Fisch. Dieses leider nicht – er hat es knallhart stehen lassen.

Da unser Test so begann, hatte ich ein wenig Sorge, wie er die anderen Sorten wohl annehmen würde. Die Sorge war allerdings unbegründet, denn die weiteren Dosen wurden anstandslos und vor allem schnell gefressen und der Napf leer geschleckt.

Sogar die Ziege (Silver Creek) war kein Problem – diese hoben wir bis zum Schluss auf. Moe mag Ziegenfleisch generell nicht, weder als Naschi noch als Nassfutter – so dachte ich. Merkwürdigerweise war es bei diesem Nassfutter überhaupt kein Problem…

Das Nassfutter von Wildborn liegt preislich bei 400g bei 6,23 €/ Kilo (bei 6 Dosen), bei den 800 g Dosen sind es 4,74 € / Kilo (bei 6 Dosen). Damit kostet die kleine Dose 2,29 € und die große 3,79 €, was ich durchaus angemessen finde – tatsächlich bezahle ich teilweise deutlich mehr.

Das Nassfutter würden wir wieder kaufen, allerdings vor allem die Sorte Wetland Duck und Wild Mustang. Dies sind die Sorten, die Moe gefühlt am Liebsten mochte.

Moe testet: Trockenfutter von Wildborn

Im Test: Wildborn Hundefutter
Im Test: Wildborn Hundefutter

Zusätzlich zum Nassfutter hatte Moe auch die Gelegenheit, sich durch einen 15 Kilo Sack Wildborn Prime Chicken kaltgepresst mit Hühnchenfleisch zu futtern. Hat er nicht ein Glück? 🙂

(Ich warte ja insgeheim noch auf den Süßkramhersteller, der so großzügig ist – Chips gehen natürlich auch immer!)

Optisch gefiel mir der Sack gut, ihr wisst ja: Ich bin ein Verpackungsopfer. 😉

Der Geruch des Trockenfutters ist sehr angenehm, auch die Konsistenz finde ich super. Da es kaltgepresst ist, sind es unterschiedlich große Brocken, die allerdings bei der Größe weniger für kleine Hunde geeignet sind.

Für Moe sind die Brocken gut, da er kauen muss. Ich bin ein Fan von kaltgepresstem Futter, da bei diesem Verfahren keine Hitze, sondern großer Druck zum Einsatz kommt.

Kritiker sagen, dass dadurch Rohstoffe nicht so gut aufgeschlüsselt werden wie beim extrudieren – aber hier muss jeder für sich entscheiden.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Moe gut mit kaltgepresstem Futter zurecht kommt (wir haben wirklich jahrelang kaltgepresstes TroFu gefüttert, bevor wir auf BARF und nun auf wechselnde Ernährung umgestiegen sind).

Die Zusammensetzung liest sich so: Hühnertrockenfleisch (gemahlen 30 %), Kartoffelflocken, Forellen (getrocknet und gemahlen 10 %), kaltgepresstes Rapsöl (5 %), Reiskeime, Rübenmark, Seealgen getrocknet, Birnen getrocknet, Äpfel getrocknet, Kieselgur, Heidelbeeren getrocknet, Thymian getrocknet, Rosmarin getrocknet, Fenchel getrocknet, Kresse getrocknet, Chicorée getrocknet, grüne Heilerde, Yucca Schidigera getrocknet und gemahlen, Tausendgüldenkraut (0,01 %)

Im Test: Wildborn Hundefutter
Unser Beutel Wildborn Prime Chicken

Auch hier werden sowohl die analytischen Bestandteile sowie die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe je kg deklariert.

Ich muss leider sagen, dass mich die Zusammensetzung nicht wirklich überzeugt. Einerseits, weil der Fleischanteil mit zusammengerechnet 40% doch eher gering ist.

Andererseits, weil so viel anderes stattdessen drin ist und vor allem die Kartoffelflocken einen großen Anteil einnehmen (umso weiter eine Zutat in der Deklaration vorne steht, umso höher ihr Gesamtanteil).

Im Test: Wildborn Hundefutter
Trockenfutter Stückchen

Vertragen hat Moe es dennoch sehr gut, nur die Akzeptanz lies nach einiger Zeit deutlich nach. Mittlerweile frisst er es noch sehr gerne aus dem Dummy oder wenn der Hunger besonders groß ist.

Allerdings muss ich fairerweise dazu sagen, dass das bei fast allen Trockenfutter-Sorten passiert. Nur eines ist hier die große Ausnahme.

Edit: Auch im Programm ist übrigens ein Trockenfutter mit einem deutlich höheren Fleischanteil. Das Soft Diamond hat einen Fleischanteil von 72% und ist damit eine gute Alternative.

Fazit: Wildborn Nassfutter empfehlenswert.

Das Nassfutter von Wildborn werden wir, in den oben genannten Sorten, gerne nachkaufen. Hier war die Akzeptanz groß, Moe hat es gut vertragen und für mich ist die Deklaration absolut ausreichend. Preislich liegen die Dosen im Mittelfeld und hier gibt es nichts zu meckern.

Das Trockenfutter von Wildborn hat uns leider, aufgrund des geringen Fleischanteils, nicht ganz überzeugt. Die Methode des Kaltpressens finde ich super. Vielleicht gibt es hier eine Möglichkeit, den Fleischanteil deutlich zu erhöhen, dann wäre auch das Trockenfutter für uns eine Überlegung wert.

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