Start in die Hundefotografie

Start in die Hundefotografie
Start in die Hundefotografie

Diesen Hundeblog gibt es seit fast 5,5 Jahren. Große Veränderungen gab es hier nicht, mal eine neue Kategorie, mal ein bisschen mehr Social-Media-Buttons, mal weniger. Was mich immer gestört hat, ist die Qualität meiner Fotos. Wenn man sich mal auf anderen Blogs umschaut, hat man das Gefühl, dass alle nur mit akkurat beleuchteten, perfekt auf die Situation abgestimmten Hunden durch die Lande ziehen, die gerne fotografiert werden – aber bitte nur mit der Spiegelreflex. 😉

Ich wusste also, irgendwann wird es bei mir auch so weit sein, Gruppenzwang und so. Im Jahr 2013 hatte ich mir schon mal eine Spiegelreflex zugelegt, eine Canon. Und war damit mega unzufrieden. Zu schwer, zu kompliziert und eigentlich hatte ich überhaupt keine Zeit, mich damit auseinander zu setzen. Schlussendlich verkaufte ich sie nach 2 Monaten wieder, weil sie die meiste Zeit im Schrank lag.

Ja, das war irgendwie schade. Weil eigentlich wollte ich doch so ein Ding haben, wie die ganzen Profis. Ich tröstete mich damit, dass mein Blog eben anders überzeugen würde und  man mit dem Apfeltelefon schon ganz passable Fotos erzeugen kann. 😉

Trotzdem hat mich das Thema Hundefotografie und wie man es richtig macht, nicht losgelassen. Dann sah ich Anfang des Jahres bei Dogge Floris und seinem Frauchen das Buch: Mein Hund – So fotografieren Sie Ihren Liebling mal ganz anders* von Regine Heuser (Franzis Verlag). Ich wusste, das Buch will ich auch haben. Es dauerte aber noch bis Juni, da fragte ich einfach mal beim Verlag nach einem Rezensionsexemplar.

Mein Hund – So fotografieren sie Ihren Liebling mal ganz anders, Regine Heuser
Mein Hund – So fotografieren sie Ihren Liebling mal ganz anders, Regine Heuser

Ist das Buch für Anfänger?

Ja. Auf jeden Fall. Und es war tatsächlich gut, dass ich noch keine Kamera besaß, als ich das Buch zum ersten Mal las. Denn schon die ersten Tipps von Regine Heuser sind Gold wert: Finde die Kamera, die zu dir passt. Natürlich kann man sagen, dass eine DSLR professionell ist, aber ich habe ja auch an mir gemerkt, dass man die nicht immer mitschleppen will. Da reicht dann vielleicht eine gute Kompaktkamera wunderbar aus.

Ich arbeitete mich also durch die Kapitel durch, lernte vieles zur Verschlusszeit, zur Blende,  was High-Key und Low-Key ist, sah mir an, wie man ein Histogramm nutzt.

Regine Heuser gibt Tipps zum Outdoor-Shooting, wie man eine tolle Location findet und lässt auch den harmonischen Bildaufbau nicht außen vor.  Für mich war natürlich das Thema „Fotos am Strand“ spannend, da Moe und ich auch dort oft fotografieren.

Das Indoor-Shooting wird in dem Buch auch sehr ausführlich behandelt, auch das wird für uns in nächster Zeit interessant. Ich finde es unheimlich spannend, welche Requisiten man nutzen kann und wie man mit Hintergründen so arbeitet, dass ein richtig tolles Hundeportrait dabei heraus kommt.

Tipps zum richtigen Fotografieren
Tipps zum richtigen Fotografieren

Das vorletzte Kapitel behandelt die Nachbearbeitung der Fotos, also über Photoshop. Das nutze ich selber schon lange, allerdings noch nicht so ausführlich. Regine Heuser erklärt alles sehr gut und ausführlich, man hat zu keiner Zeit das Gefühl, ein richtiges Fachbuch in den Händen zu halten, das zu komplex ist. Das letzte Thema ist „Start-up als Tierfotograf“ und war für mich jetzt nicht so spannend.

Das Buch „Mein Hund – so fotografieren Sie Ihren Liebling mal ganz anders“ wurde also zu meinem Begleiter.

Kritik am Blog: Alles gut, aber die Fotos…

Wenn man selber an seinem Blog herum kritisiert, ist das das eine. Wenn man sich aber der Kritik von anderen stellt… Trotzdem  habe ich das einfach mal gemacht. In unserer Facebook – Dogblogger -Gruppe konnte man sich Feedback zum eigenen Blog abholen. Feedback-Geber waren die anderen Blogger. Und was war einer der Hauptkritikpunkte an Moe & Me? Genau, die Fotos. Das hat gesessen.

Da nützt es auch nichts, wenn man sich selber einredet, dass die eigenen Fotos eben persönlich sind. Mit einer besseren Kamera werden Fotos ja nicht unpersönlich. Und umso mehr ich auf dem Thema herum dachte, desto lauter wurde die Stimme im Kopf: „Du brauchst eine neue Kamera!“

Das Baby: Die Nikon D3300
Das Baby: Die Nikon D3300

Neue Kamera – super Fotos?!

2 Wochen habe ich überlegt, entschieden, verworfen. In den Warenkorb gelegt, wieder nachgedacht, Videos geschaut, Rezensionen gelesen, und dann: endgültig entschieden. Für die Nikon D3300*, im Kit mit AF-S DX 18-55 VR II Objektiv, Tasche und Speicherkarte. Eine gute Einsteigerkamera, eine DSLR, nicht zu schwer vom Gewicht, leicht zu verstehen und ich hatte ja schon ein paar Videos geschaut, das Buch gelesen – kann doch nichts mehr schief gehen, oder?

Die Ernüchterung kam schnell. Akku aufgeladen, hingesetzt, auf dem Tisch das Buch, in den Händen die Kamera. Modus auf M (Manuell, weil Automatik macht ja keiner) und die Anweisungen im Buch mal ausprobiert. Klappte nicht. Warum? Nicht das richtige Objetiv, die Fotos wurden blaustichig, unscharf.

Blaue Stunde oder falsche Einstellung?
Blaue Stunde oder falsche Einstellung?

Ich war frustriert. Was half? Genau, erstmal der Automatikmodus und Nachdenken. Eine neue Kamera macht eben keinen super Fotografen, auch wenn das echt toll wäre.

(Schuld war der Weißabgleich, den ich mit meinen dicken Wurstfingern auf Kunstlicht gestellt hatte. Mal ehrlich: Das konnte ich nicht wissen. Oder? 😉 )

Youtube, dein Freund und Helfer

Zum Glück gibt es ja so ein paar Helferlein im Internet, wenn man mal nicht weiterkommt. Empfehlen kann ich da die Videos von Torsten Stolze. Diese sind wirklich für Dummies wie mich gemacht, komplett einmal die Grundlagen der Fotografie mit einer DSLR in mehreren Videos. Hier seht ihr das Erste in der Reihe:

Da die Videos nicht zu lang sind, außerdem leicht verständlich, kann man sich als Anfänger ganz wunderbar hinsetzen, seine Kamera in der Hand halten und ausprobieren. Außerdem finde ich die Fotos von Torsten Stolze wahnsinnig schön, obwohl er keine Tierfotografie macht. 🙂

Das 2. Buch: Haustierfotografie

Videos sind zum Lernen super, quasi eine Art „Fernkurs“. Nichtsdestotrotz mag ich einfach Bücher. Es dauerte also nicht lange, (genau genommen einen Tag nach Kamera-Kauf), da bestellte ich mir noch 3 andere Bücher zum Thema Tierfotografie. Auf 2 dieser Bücher warte ich noch und werde sie euch gesondert vorstellen.

Haustierfotografie von Paul Walker
Haustierfotografie von Paul Walker

Das eine ist aber schon angekommen. Es ist das Buch „Haustierfotografie“* von Paul Walker. Das Buch wollte ich aus 2 Gründen haben: Es hat ein gesondertes Kapitel zum Thema Hunde in Aktion, welches für mich wichtig ist, da ich weiß, dass ich mir früher oder später noch ein Zoomobjetiv zulegen werde. Die Fotos sind wahnsinnig schön, da das Buch die Haustierfotografie im Allgemeinen behandelt, gibt es auch richtig tolle Fotos von Katzen, Vögeln, Meerschweinchen etc.

Der zweite Grund war das Kapitel: Nachbearbeitung, bzw. Bildbearbeitung. Da wurde ich allerdings sehr enttäuscht, die Dinge, die dort vorgestellt wurden, waren für mich nichts Neues. Für absolute Photoshop-Anfänger sicherlich super, aber wer sich schon mal mit dem Programm auseinander gesetzt hat, wird da nichts Neues finden.

Trotzdem hat sich auch das Buch für mich gelohnt. Es hat mir ein paar neue Ideen gegeben, wie ich Moe in Szene setzen kann.

Haustierfotografie
Haustierfotografie

Wie geht’s weiter?

Ich werde natürlich ein bisschen üben, also wird es in nächster Zeit noch nicht so die super-tollen-Fotos hier geben. Das braucht wohl seine Zeit. 😉 Aber ich gebe mein Bestes. Wenn die anderen 2 Bücher angekommen sind, stelle ich euch die auch vor. Und sobald ich neue Objektive habe, werde ich auch darüber berichten. Vielleicht gibt es ja doch noch den ein oder anderen Anfänger im Bereich Hundefotografie, der es spannend findet, wie ein anderer Anfänger seinen Weg findet.

Nächstes Mal weniger Blau, bitte. :-)
Nächstes Mal weniger Blau, bitte. 🙂

Und für alle anderen Hund- und Hobbyfotografen: Vielleicht habt ihr ja noch einen wertvollen Tipp für mich, wie habt ihr angefangen?

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25 Gedanken zu „Start in die Hundefotografie“

  1. Also sooo schlecht sieht Moe in blau gar nicht aus… 😉

    Und was die Kamera betrifft, da hilft wohl nur ausprobieren. Vielleicht suchst Du Dir ein Thema (was weiß ich – Portrait mit verwischtem Hintergrund) und probierst Dich darin erst mal aus usw. usf.

    Mir hat zum Beispiel auch sehr ein Buch zur Kamera geholfen. Da werden in der Regel alle Einstellungen exakt beleuchtet und Beispiele vorgestellt. So kann man seine Kamera Schritt für Schritt kennenlernen.

    Das Buch von Regine Heusler hingegen hat mich persönlich jetzt nicht so überzeugt. Gerade für reine Anfänger finde ich es jetzt etwas zu wirr. Aber natürlich nimmt man aus jedem Buch ein paar Tipps mit.

    Viel Spaß mit dem neuen Schätzchen und wir sind schon gespannt, was Du noch so alles nun produzierst… lach

    LG Andrea mit Linda




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  2. Huhu 🙂
    Genau dieses Problem hatte meine Vi auch und sich genau diese Kamera auch gekauft. Aber es ist schwer… ich sitzte immer so wie sie es mag ganz still oder flitze über die Wiese um dann zu hören „ahh verdammt.. du musst nochmal flitzen“ jaja so sind sie 😉 Wir haben so ein Buch zur Kamera… ich kann mal schauen was das für eins ist wenn du magst!? Ansonsten probieren wir rum was das zeugs hält und die Festplatte ist voll mit „unscharfen“ Bildern von mir 😉

    Schlabbergrüße Bonjo




    0
    • Hey Bonjo,

      geteiltes Leid ist halbes Leid, oder? (1€ ins Phrasenschwein) Frauchen hat die Speicherkarte auch schon einmal komplett vollgeknipst und 3/4 der Bilder sind echt Grütze geworden. Aber sie übt fleißig weiter, zu meinem Leidwesen.
      Deswegen, wenn ihr da einen guten Buchtipp habt, immer her damit! Wir sind für alles dankbar. 🙂

      Liebe Grüße
      dein Moe




      0
      • DATA BECKER, Das große Kamerahandbuch zur Nikon D3200 (ja wir haben das Vorgängermodell) von Kyra Sänger und Christian Sänger




        0
  3. *lach* also blau steht ihm wirklich super! 😀 Als ich das erste mal mit meiner Spiegelreflexkamera herumprobiert habe, kam alles weiss raus und iiiiirgendwo war noch ein kleiner schwarzer Fleck zu entdecken 😀
    Übung mach den Meister und in diesem Fall macht das Üben echt Spass. Ein bisschen Zeit mit dem Hund verbringen und dabei noch Fotos schiesse, finde ich gar nicht mal so schlecht!
    Viel Spass weiterhin & ich freu mich schon auf die nächsten Fotos von Moe in Action ;P
    Liebe Grüsse
    Elli & Betty




    0
  4. Als ich 2011 mit dem Blog angefangen habe, habe ich die Fotos mit einer stinknormalen Kamera gemacht, dementsprechend unscharf waren auch die Bilder *hust* Im Sommer 2012 zog dann meine erste DSLR ein, die Nikon D3100 und mit der habe ich bis letzten Winter fleißig geknipst. Angefangen im Sportmodus und jetzt im manuellen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen 🙂 Was ich dir aber empfehlen kann – und das hast du ja vor – dir schnell ein Telezoom (ich kann das Sigma 70-300mm empfehlen, das ist auch nicht so teuer) zu besorgen. Das Kit-Objektiv ist schön und gut, stößt aber schnell an seine Grenzen und wenn Moe mal rennt, musst du quasi an ihm drankleben 😉

    Liebste Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren. Im digitalen Zeitalter hat man ja Gott sei Dank die Möglichkeit „blöde“ Bilder einfach zu löschen – und du glaubst gar nicht, wie viele ich täglich so lösche 😉




    0
    • Tatsächlich habe ich genau das von dir erwähnte Objektiv auf meiner Wunschliste! 🙂 Ich hab es auch auf deinem Blog damals gesehen und das kommt als nächstes. Mal sehen, wie die Flitze-Bilder dann aussehen, denn du hast Recht: Mit dem Kit-Objektiv wird das nicht so richtig was… 🙂

      Danke für deinen Kommentar & liebe Grüße!
      Nicole




      0
  5. Huhu 🙂 Ich habe hab auch erst mit dem Fotografieren angefangen, als der Blog da war! Da zog dann die Nikon D3100 ein und ein Jahr habe ich mit dem Kit-Objektiv geknipst … hab einfach erstmal im Automatik fröhlich drauf los geknipst (Learning by doing … und so 😉 ) Ich spare auch noch auf eine neue Kamera und Objektiv hin! Mittlerweile ist die 50mm Festbrennweite mein Standardobjetik … gerade bei Bewegungsfotos ist die Erfolgsrate relativ gering … aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen 😉

    Liebe Grüße, Caro mit Amber (die meistens doppelt und dreifach Flitzen muss, bis das Foto im Kasten ist 😉 )




    0
    • Haha, Flitzen macht unseren Hunden ja nichts aus, zum Glück. 😀 Ich behaupte mal, generell ist meine Erfolgsrate im Moment sehr gering, aber es gibt ja sowas wie eine Löschen-Taste. 😀

      Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße
      Nicole




      0
  6. Oh danke!!! Du sprichst mir aus der Seele. ? Ich wurde ja auch durch die DogBlogger angefixt schöne Fotos von Cajus machen zu wollen. Ich bin noch blutigerer Anfänger als Du… aber es wird. Zumindest wenn er still hält. ? Bewegtbild ist echt noch mal was anderes. ?
    Ich bin gespannt auf Deine neuen Bilder… & für jeden Geheimtipp offen. ?

    Liebe Grüße,
    Sarah von dogfaible




    0
    • Hihi, wir Anfänger müssen zusammen halten, Sarah. 🙂

      Demnächst stelle ich noch 2 Bücher vor und halte euch auf dem Laufenden. 🙂

      Liebe Grüße & Danke für deinen Kommentar!
      Nicole




      0
  7. Hallo Moe!
    Ja, da wirst du mit deinem Frauli noch so einige Stunden verbringen. Mein Frauli hat das Fotografieren früh angefangen. Im Jahr 2003 zog die erste Digitalkamera ein, aber auch analog wurde geknipst. Geknipst – genau, also da war nix mit Bildaufbau usw. dabei. Auch anfangs wurde mit der Digi nur fleißig draufgehalten. Mit der Zeit und der nächsten Kamera lernte Frauli besser mit dem Ding umzugehen. Rocky war ein perfektes Model und machte alles mit. Von der Kompaktkamera stieg Frauli auf eine Bridgekamera um (eine Panasonic Lumix) und die Bilder wurden prima. Mit jedem Foto lernte sie dazu. In Rockys letztem Lebensjahr entstanden über 40.000 Fotos, aber natürlich waren nicht alle zu gebrauchen.
    Frauli war längst auf eine Sony Alpha DSLR umgestiegen und hatte sich natürlich auch ein Vario-Objektiv zugelegt. Aber mit der Zeit wurde das Fotografieren anstrengend und Frauli wollte die schwere Kamera und 2 Objektive nicht ständig mitschleppen. Immer öfter entstanden nur schnell Handyfotos. Klar, macht das Apfeltelefon der 6. Generation tolle Bilder, aber kein Vergleich zur Spiegelreflex. Inzwischen hat sie die Spiegelreflex verkauft und sich eine Panasonic Lumix Bridgekamera der neusten Generation zugelegt und das Fotografieren macht so viel Spaß wie nie. Die neusten Fotos in meinem Blog sind alle mit dieser Kamera gemacht worden und sie sehen doch nicht schlecht aus, oder?

    Das Buch Hundefotografie liegt auch unterm Kopfkissen und Frauli schmökert gerne drin rum. Immer auf der Suche nach der neusten Inspiration. Ich freu mich aber schon auf deine weiteren Erlebnisberichte im Bezug auf die Fotografie.

    Flauschige Umpfötelung
    Shiva Wuschelmädchen und ihr Frauli, dass sich mir vollumfänglich anschließt




    0
  8. Hallo Nicole,

    lass dich nicht entmutigen – die ersten 10000 Bilder sind die schlechtesten. Mit einer neuen Kamera braucht man eine Weile, bis Einstellungen und Bedienung in Fleisch und Blut übergeht. Direkt im M-Modus zu starten stelle ich mir auch frustrierend vor. Der A (AV)-Modus ist für Einsteiger sicherlich die entspanntere Variante. Es gibt auch eben einfach Situationen, in denen man keine Zeit zum Nachdenken und Einstellen (M-Modus) hat. Wenn sich dein Fotoobjekt schnell bewegt und man erst ewig Rädchen an der Kamera dreht, ärgert man sich schnell über ein verlorenes Motiv.

    Im Einstieg ist es zudem einfach wichtig, ein Gefühl für Belichtungszeiten, Blende und Empfindlichkeit zu bekommen. Und zwar jeder Wert für sich allein.

    Für flitzende Hunde würde ich direkt den T-Modus nutzen, um die Bewegung einzufrieren. Hier langt in der Regel schon 1/500 Sek aus. Wenn du dann wirklich gar nicht mehr nachdenken magst, stellst du ISO zusätzlich auf Auto 🙂

    Was ich dir aber direkt empfehle: Die Bilder nicht aus der Kamera als JPG kommen lassen. Fotografiere am besten im RAW-Format. Dann ist auch ein falsch eingestellter Weißabgleich total egal und du hast in den Fotos keine Farbstiche mehr. Die RAW-Bilder brauchen zwar wesentlich mehr Platz, aber helfen ungemein bei der Erstellung guter Bilder.

    Aber bleib dran! Das blaue Hundebild ist doch gar nicht schlecht – mache es einfach mal Schwarz-Weiß 🙂




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  9. Liebe Nicole,
    komplett touché – das ist auch genau mein Thema – argghhh. Ich habe zwischendurch mit der Mega-Hammer-Schickilacki-Kamera meines Freundes fotografiert, aber ich hatte echt kein gutes Gefühl mit 1.500 € beim Spazieren rumzulaufen. Ich suche aktuell auch noch nach der idealen Kamera für meine Bedürfnisse und daher kommt dein Artikel goldrichtig. Direkt gebookmarked und die Bücher werde ich mir auch zulegen. Vielen Dank für die Tipps und ich freue mich schon auf eure Bilder! 😀 Zudem ist es beruhigend, dass nicht nur ich noch etwas „hemdsärmelig“ fotografiere. Hehe. Liebe Grüße Rebecca




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  10. Nun, wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich auch Vieles umsetzen, was ich auf einem Seminar gelernt habe. Die Ausrüstung liegt zu Hause. Es fehlt die Zeit zum Üben…..Daher wünsche ich Dir viel Erfolg beim Umsetzen Deiner Ziele….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  11. Hallo Nicole,

    ich finde mich in deinem Post total wieder. Hatte auch schon das Problem mit dem Weissabgleich und stand da wieder Ochs vor Berg. Mit Bewegungsbildern tue ich mich auch immernoch schwer. Ich spare auch gerade auf en Telezoom-Objektiv. Aber ich denke es ist auch keine Schande den Automatik-Modus zu verwenden. Freue mich auf deine Bilder und weiteren Berichte.

    Liebe Grüße, Anne




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  12. Liebe Nicole,

    ich wünsche Dir auch viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei/mit Deiner neuen Kamera und hoffe, Du bekommst bald die Bilder, die Du Dir wünscht und bei denen Du findest, Moe ist gut getroffen.
    Meine Ansprüche an Bilder sind deutlich geringer und auch mein Interesse an der Fotografie – daher wäre mir der Aufwand zu groß 🙂
    Aber genau das ist doch das Schöne – auch am Bloggen – jeder hat andere Schwerpunkte und möchte für sich andere Ziele erreichen.

    Ich finde eure blaue Phase übrigens auch sehenswert und freue mich auf die weitere Entwicklung.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara




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  13. Ich fotografiere schon seit mehreren Jahren. Angefangen habe ich aber mit der Videografie im Teeniealter. Und als es die ersten DSLR mit Videofunktion gab, habe ich direkt zu geschlagen 😀 Nun mache ich beides 🙂 wobei mir die Nachbearbeitung von Videos viel mehr Spaß macht. Photoshop und ich sind keine Freunde 😀 Ich kann die Videos und das Buch von Benjamin Jaworskyj empfehlen. Mit Witz erklärt und total interessant gemacht 🙂 und Übung macht den Meister. Egal wieviel man liest, am besten man probiert sehr viel einfach selber aus. Viel Spaß dabei 🙂




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  14. Na da können wir ja gemeinsam üben, bei mir ist ja auch erst vor einer Woche eine Nikon D3100 eingezogen und ich bin fleißig am üben, allerdings jetzt schon total begeistert, weil ich finde, man sieht einfach den Unterschied. Nix gegen unsere Apfelschnappschüsse, die möchte ich natürlich auch nicht missen, aber die Nikon schießt schon deutlich bessere Bilder. Ich finde, dass die z.T. viel mehr Ausdruck haben und liebe es, Bilder von Chilli zu knipsen und bisschen auszuprobieren. 🙂

    Also auch dir weiterhin ganz viel Spaß beim Knipsen und denk immer dran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. 😉

    Liebe Grüße senden Jule & Chilli




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  15. Huhu,

    bei dem Thema bin ich gerne dabei. Ich fotografiere seit 2 Jahren recht viel
    und habe auch schnell gemerkt, dass meine „normale“ Kamera (Nikon Coolpix P520) mich nicht voll zufrieden stellen kann.

    Ich habe versucht schöne Bewegungsbilder von unserem Hund zu machen….
    ja schön war anders 🙂 daher habe ich mir jetzt vor knapp einem Monat meine erste Spiegelreflex zugelegt.

    Die Nikon D5200 – ich bin Nikon treu geblieben, da mir die Bedienung schon bei meiner alten Kamera gefallen hat. Bisher bin ich sehr zufrieden und endlich gelingen auch schöne Bilder von dem kleinen Flitzehund !
    Die Kamera hat „Idioten-gerecht“ eine Einstellung extra für Tiere und Bewegung und die ist optimal für meine Bedürfnisse.

    Viel Spaß noch beim Probieren!! Bin gespannt auf die Ergebnisse 🙂




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  16. Ich finde es total beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin, die sich mit unscharfen Fotos herumärgert. Danke für die tollen Buchtipps. Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht.

    Blau steht Moe supergut. *lach*

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  17. Hallo Nicole,
    mir ging es nach meinen ersten Versuchen mit der neuen Kamera (bei mir eine Pentax K3) ganz ähnlich. Die Fotos waren einfach bescheiden … und dann wurde mir noch an den Kopf geworfen, es sei gut, dass ich keine Fotografin geworden bin. Ich würde ja immer im falschen Moment abdrücken. Autsch, das tat weh!

    Aber inzwischen werden die Bilder immer besser. Besonders von meinem Hund sind schon einige sehr schöne Treffer dabei. Einige davon gibt es in der Beagle-Zeitung zu sehen und es werden in den nächsten Tagen noch bessere folgen (Beiträge in Vorbereitung).
    In diesem Sinne: Bleib dabei! Besonders in deinen neueren Beiträgen sind schon so schöne Bilder und Fortschritte zu sehen.




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