Gastbeitrag: Silvester mit Hund – Teil 7

Bonjo in der Küche
Bonjo in der Küche

Nun ist schon fast Ende November und wir bekommen immer noch nicht genug von unserer Reihe: Silvester mit Hund. 😉 Heute berichtet uns Bonjos Frauchen von ihrem gemeinsamen Silvester – und an welchem „besonderen“ Ort sie feiern.

„Mit Bonjo habe ich jetzt schon insgesamt drei Silvester „gefeiert“, wobei „feiern“ nicht das richtige Wort ist! Bonjo würde das bestimmt nicht so nennen und ich auch nicht. Silvester gehört nicht zu unseren Lieblingstagen!

Ich erinnere mich noch genau an unser erstes gemeinsames Silvester. Das war 2012. Da wusste ich von dem ganzen Drama noch nichts und war ganz zuversichtlich, dass wir ein schönes und ruhiges Silvester „feiern“ würden. Ich stellte mich mit Bonjo in den Flur um auch etwas von den bunten Knallern am Himmel zu sehen. Bonjo war aber alles andere als ruhig!

Bonjo in der Küche

Er bellte, war extrem aufgedreht, hechelte und wollte nach vorne stürmen… zum Glück war er an der Leine so wurde das schlimmste verhindert. Ich ging dann lieber mit ihm rein aber den restlichen Abend war er nicht mehr wirklich zu beruhigen. Da musste ich mir für unser zweites Silvester aber was einfallen lassen!!! Ich entschied mich für die Bach-Blüten-Rescue-Tropfen.

Unser TA sagte auch noch, dass wir bei der Masse an Hund ruhig einige Tropfen mehr geben sollten und auch schon ein paar Tage vorher damit anfangen sollten. Gesagt getan, ich konnte Bonjo diese auch direkt ins Maul tropfen, alles super dachte ich mir. Das wird prima klappen. Aber Pustekuchen! Das half überhaupt nicht! Nicht ein bisschen! Bonjo bellte, hechelte und wollte am liebsten in mich hinein kriechen.

Also kam der Versuch Nummer drei. Dieses Silvester habe ich mich anders vorbereitet. Ich las ein bisschen hier und da und fand auch eine Lösung, die mir als sehr gut erschien (was hatte ich auch zu verlieren). Als es an unseren dritten Silvester auf 24 Uhr zuging, zog ich mich mit Bonjo in die Küche zurück. Machte die Musik ein bisschen lauter, setzte mich mit Bonjo auf den Fußboden und hatte ein Handtuch und den Kuschelesel parat.

Scheint gemütlich zu sein!
Scheint gemütlich zu sein!

Zuerst wollte ich ihn noch einen alten Schal umbinden, da ein leichter Druck ja beruhigende Wirkung haben soll. Aber da ihm ja eh immer zu warm ist wollte ich ihm das ersparen. Vielleicht probiere ich es dieses Silvester mal aus. Also saßen wir Beide nun auf dem Küchenboden, der hatte Fliesen und war zumindest für Bonjo angenehm kühl.

Warum ausgerechnet die Küche? Weil diese ein Durchgangszimmer ist, also ohne wirkliches Fenster und der innenliegenste Raum in unserer Wohnung. Der Anschlussraum ist das Esszimmer und das geht zum Garten und nicht zur Straße wo die ganze Nachbarschaft knallert.

Also, es war 24 Uhr und wir Beide saßen nun auf dem Fußboden und hörten Musik. Bonjo nahm das zum Glück auch dankend an und lag quasi auf meinem Schoß. Ich beruhigte ihn immer wieder, ignorierte ihn aber auch wenn er zu aufdringlich wurde, erzählte ihn was und versuchte ihn mit dem Esel abzulenken. Trotzdem horchte er ständig auf, hechelte und war sehr unruhig. Aber er bellte nicht! Im Gegensatz zu den Vorjahren war er relativ ruhig.

Ein kleines Nickerchen...
Ein kleines Nickerchen…

Und da wusste ich, wir sind auf dem richtigen Weg. Was aber darunter sehr gelitten hat sind meine Beine! Ich sag nur 65 Kilo auf meinem Schoß… aber das ist es mir wert!“

Die Idee, sich einen Raum zu suchen ohne Fenster, finde ich super. Wir haben diese Möglichkeit nicht, werden aber unsere Fenster durch Rollläden komplett abdunkeln können. Ich hoffe, dass das hilft uns so gut wie euch!

error: Content is protected !!