Ohrenpflege beim Hund

Ohrenpflege beim Hund
Ohrenpflege beim Hund

Nicht nur das Fell eines Hundes soll und muss gepflegt sein, sondern auch der Rest des Hundes. Dazu gehören unter Anderem die Ohren. Bakterien, Pilze und im schlimmsten Fall eine Ohrenentzündung- muss alles nicht sein. Moe hat sehr große, lang behaarte Hängeohren, die 2-3 mal pro Monat von mir gereinigt werden.

Bei der Ohrenpflege hat sicherlich jeder so seine eigenen Methoden. Ich weiß auch, dass es Hunde gibt, die es gar nicht mögen, wenn man ihnen an die Öhrchen geht. Moe ist da absolut kein Problemfall, im Gegenteil, er genießt die Zeit richtig. 

Mein Equipment besteht aus 1) entweder normalen Taschentüchern, die ich etwas feucht mache oder aus Feuchttüchern (Drogeriemarkt) und 2) Wattestäbchen. Warum ich die brauche, erkläre ich gleich.

Mit den Tüchern mache ich das Hundeohr erst einmal grob sauber, dazu gehört der Teil außen, die kleinen Härchen auch (deswegen ist es gut, wenn das Tuch feucht ist- so löst sich der Ohrenschmalz besser) und das empfindliche Innenohr. Man kann auch ein Ohrenpflegemittel in das Ohr träufeln, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das besonders angenehm ist, zumindest für Moe. Deswegen reinige ich alles mit den Fingern, das klappt auch sehr gut (meine Hände sind aber auch recht klein, so komme ich an fast alle Bereiche gut ran).

Dann geht es dann die Wattestäbchen. Bevor es gleich die empörten Ausrufe gibt, dass mit den Wattestäbchen das Ohrenschmalz noch mehr ins Ohr gedrückt wird: ich reinige damit NICHT das Innenohr in der Nähe des Gehörgangs! Das Risiko wäre auch mir viel zu groß.

Mit den Wattestäbchen reinige ich nur die kleinen Bereiche vorne  und oben im Ohr, an die ich vorher mit einem Tuch nur schwer rangekommen bin. Also ist das quasi nur feintuning. 🙂

Bisher haben wir nie Probleme mit Moes Ohren gehabt. Im Sommer müssen wir sie, wegen dem Sand und dem Meerwasser, häufiger reinigen, aber das kommt ihm nur sehr gelegen.

Wie ist das bei euch mit der Ohrenpflege? Lassen sich eure Hunde das gern gefallen? Nehmt ihr Ohrenpflege-Tropfen und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Saubere Ohren!

 

 

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7 Gedanken zu „Ohrenpflege beim Hund“

  1. Ich habe da mit Luna und dem Milow einfach nur Glück, die habe beide fast haarlose (innen natürlich) Stehohren und so gut wie nie was drin. Ganz anders unser alter Rocky, der ein Hovawarth mit dich bepelzten Schlappohren war. Bei dem Armen hatte sich eine Hefepilz in beiden Ohren eingenistet und das war etwas fürs ganze Leben. Den ist er nie wieder ganz los geworden und die Ohrenpflege hat er gehasst wie die Pest. … Lag aber auch mit daran, dass ihm die Löffel eh schon weh taten und er auch später vor jeder Berührung fürchterliche Angst hatte! Ein Beispiel, wie wichtig eine regelmäßige Kontrlle und Pflege der Hundeohren sein kann, wir waren damals leider ‚etwas‘ zu nachlässig …

    Toller Artikel!

    Tierliebe Grüße
    Severine, Luna und der Halunke




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  2. Genauso sieht unser Ohrenpflegeprogramm aus. Dabei schauen wir wöchentlich in die Ohren, riechen daran, ob ein Maggigeruch uns entgegenströmt.
    Und einmal im Jahr lassen wir die tief wachsenden Haare vom TA entfernt. Die sichtbaren Haare entferne ich…

    Ein wirklich interessater Beitrag.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  3. Ich mache das genauso wie du 🙂 Queen mag das nicht so gern aber dafür sind sie auch meist nicht so dreckig und es geht schnell. Spezielles Reinigungsmittel findet Queen noch viel schlimmer als meine Baby – Tücher daher benutzen wir dieses Mittel nicht. Liebe Grüße
    Sabrina und Queen




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  4. Charlys Ohren sind immer sauber. Was mich selbst oft wundert, denn er hat die allseits gefürchteten Schlappohren. Ich hoffe, sie bleiben so pflegeleicht.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  5. Sehr toller Artikel!
    Wir haben mit Molly´s Ohren gar keine Probleme, trotzdem schauen wir 1mal die Woche nach. Wir machen das wie du bei Moe, mit Tücher und „außen“ mit Wattestäbchen. Ich würde behaupten, dass Molly nicht wirklich begeistert ist, aber sie macht alles geduldig mit. Danach gibt´s dann auch immer ein Leckerlie 😉

    Liebste Grüße, Rebecca mit Molly




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  1. Fellpflege beim Hund | Hundeblog Moe and Me

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