Ein neues Objektiv für die Hundefotografie

Frauchen hat ein neues Objektiv
Frauchen hat ein neues Objektiv

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich total mit der Fotoleidenschaft infiziert. Natürlich ist Moe der Leidtragende, aber so lange die Belohnung stimmt, ist ihm das meistens egal, bzw. wenn er richtig gut drauf ist, kann er posen wie ein Weltmeister.

Ich stand jetzt vor der Entscheidung, ein Objektiv zu kaufen. Seitdem ich die Kamera habe, sauge ich wirklich jedes Fitzelchen Fotowissen auf, das es irgendwo gibt: Youtube, Bücher, Blogs, alles was ich irgendwo finden kann.

Klar, das Kit-Objektiv erfüllt seinen Zweck. Aber so 100 % glücklich war ich damit nicht, wenn es zum Beispiel um die Unschärfe im Hintergrund ging.

Und ich muss darunter leiden.
Und ich muss darunter leiden.

2 Objektive wurden mir immer wieder empfohlen, das eine war ein Telezoom (Danke an Ricarda für die Empfehlung, das kommt auf jeden Fall noch) und das andere ein Festbrennweitenobjektiv (eine Empfehlung von Caro). Ich habe mich für Letzteres entschieden und ich erkläre euch auch gleich, wieso.

Festbrennweite vs. Telezoom

So habe ich da gestanden und überlegt. Was will ich denn nun, was möchte ich hauptsächlich fotografieren. Tja. Eigentlich beides. Ich habe unendlich viele Videos und Tutorials geschaut, bis meine Augen eckig wurden und konnte mich dennoch nicht entscheiden.

Will ich Flitzefotos? Moe in Bewegung, richtig schön nah dran? Sieht ja immer super aus. Oder doch lieber das Portraitobjetiv, die Festbrennweite, die so ein herrliches Bokeh (unscharfer Hintergrund) macht? Hach.

Fokus auf der Nase
Fokus auf der Nase

Beides hat was für sich. Und wenn man sich so umschaut und sich einige Meinungen einholt, dann gibt es ja noch sooooo unendlich viel mehr, was man sich an Objektiven, Filtern etc. kaufen kann. Zum Glück ist mein Budget begrenzt. 😉

Schlussendlich habe ich mich für die Festbrennweite entschieden, für das Nikkor 50 mm* und zack – ich habe es nicht bereut.

Große Liebe

Anders als bei meiner Canon damals passt jetzt alles: Ich habe die Zeit, mich mit der Kamera auseinander zu setzen. Mir macht es riesig Spaß und ich fotografiere zu 90% manuell – ich nutze aber den Autofokus.

Als ich das Objektiv am Dienstag bekam, musste ich es gleich ausprobieren. Die ersten Fotos waren schnell gemacht. Was mir direkt auffiel: Ich muss relativ weit weg vom zu fotografierenden Objekt sein, das war kurz gewöhnungsbedüftig. Auf dem ersten Foto sind deshalb nur Moes Augen drauf. 😀 Aber mittlerweile klappt es ganz gut und ich habe so langsam begriffen, wie weit ich weg sein muss, damit Moe mit seiner ganzen Schnute drauf ist.

Nur die Nase ist doch auch mal nett
Nur die Nase ist doch auch mal nett

Aber dieser Hintergrund! Ich freue mich jedes Mal ganz dolle, wenn ich diese herrliche Unschärfe sehe. Und damit kann man so schön spielen! Klar, es gehen auch noch viele Fotos in die Hose, aber das macht ja nichts.

Was mir neben dem großartigen Bokeh auch super gefällt (sorry, ich musste das nochmal sagen 😉 ) ist die Lichtstärke. Selbst an relativ dunklen, regnerischen Tagen (so wie heute) macht das Objektiv einen richtig guten Job. Und: Es ist klein und leicht.

Bei Bewegung eher mittelprächtig
Bei Bewegung eher mittelprächtig

Bei schnellen Bewegungen ist das Objektiv eher mittelprächtig. Der Autofokus arbeitet nicht so wahnsinnig schnell und manchmal fokussiert er auch einfach falsch. Da müsste ich dann manuell fokussieren, aber bei manchen Motiven klappt das auch nicht so gut (bei Moe z.B.).

Alles in allem bin ich mehr als glücklich mit meiner Entscheidung und werde jetzt erst mal fleißig mit der Festbrennweite üben, bevor ein Tele einzieht.

Youtube & Co.

Wie ich ja schon schrieb, haben mir ein paar Menschen im Internet geholfen, noch sicherer zu werden. Sowohl in meiner Entscheidung, als auch im Umgang mit meiner Kamera. 🙂

Ein schöner Rücken...
Ein schöner Rücken…

Einen Kanal-Tipp habe ich von Silvana vom Kalte Schnauze Blog bekommen. Dabei handelt es sich um Benjamin Jaworskyj. Der macht wirklich unglaublich gute Videos, gerade für Anfänger wie mich.

Im gleichen Atemzug habe ich Pavel Kaplun entdeckt und finde seine Art total liebenswert und mag ihm einfach die ganze Zeit zuhören. 🙂 Außerdem hat auch er tolle Tipps, die das Fotografieren erleichtern.

Einer meiner liebsten Blogs derzeit zu dem Thema ist wandelbar photography. Nicht nur, dass Marie einfach ganz zauberhaft ist, sie hat auch ein paar Tipps parat, die super günstig sind aber geniale Effekte ins Bild zaubern.

So und zum Abschluss gibt es noch ein herrliches Outtake-Foto: So sieht Moe aus, wenn man das böse K-Wort (Katze *flüster*) in den Mund nimmt. Ich muss jedes Mal lachen, wenn er sich die Lefze so einklemmt.

Wo ist die Katze?
Wo ist die Katze?

Natürlich richtet sich mein letzter Satz wieder an euch: Habt ihr noch Tipps zu Tutorials, irgendwelchen Kanälen auf youtube, Bücher etc.? Dann gerne immer her damit! Ich habe noch Platz in meinem Hirn für mehr Informationen. 😉

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