Moes Krankenakte – geschlossen?!

Moes Krankenakte
Moes Krankenakte

Der letzte Stand von Moes Krankheit war Folgender: Eine Ausschlussdiät soll gemacht werden (könnt ihr hier nachlesen). Zu dem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher, ob ich das wirklich machen möchte. Zu zeitintensiv, zu kostspielig, zu unsicher, ob es wirklich seinen Nutzen hat.

Dennis und ich haben uns also entschlossen, abzuwarten. Da Moe ganz leicht auf Futtermilben, bzw. Schimmelpilze reagiert hatte, hatten wir die kleine Hoffnung, dass es nach dem Umzug besser werden würde.

Wir beschlossen, ein paar „Regeln“ aufzustellen:

1. Es wird nur noch draußen gefüttert. Ausnahmslos.

Der Tierarzt sagte uns, Futtermilben können nicht nur vom Trockenfutter kommen (das Moe ja sowieso nicht mehr bekommt), sondern auch von unserem Brot, Müsli etc. Daher sollten wir Moe in Zukunft nur noch draußen füttern. Haben wir gemacht. Bei Regen bekommt Moe sein Futter unter dem Vordach vor der Küche, bei schönem Wetter auf der Terrasse oder er muss sich sein Fleisch „zusammen suchen“, weil wir es auf dem Rasen verteilen. Zum Glück hat Moe eine gute Spürnase, sonst hätte es das ein oder andere Mal schon echt eklig werden können. 😀

Das hat auch noch 2 positive Nebeneffekte: Moes Nase wird beim Suchen beansprucht und er sabbert nicht mehr die Küche voll.

Was steht heute auf dem Speiseplan?
Was steht heute auf dem Speiseplan?

2. Die Leckerchen sind zu 90 % ohne Getreide

Obwohl ich die Ernährung seit Januar so weit auf Barf umgestellt hatte, hat Moe weiterhin immer mal wieder Kekse mit Getreide bekommen. An sich war das auch nicht schlimm, er hat sie gut vertragen. Allerdings kann ich nicht ausschließen, dass sie nicht auch der Grund für die trockene Lefze und die helle Nase waren.

Daher gibt es jetzt nur noch 2 Sorten mit Getreide und diese auch nur maximal einmal pro Woche. Alternativ habe ich ein paar gute Snacks gefunden, die nur aus getrocknetem Fleisch bestehen – schmecken noch viel besser und stauben auch nicht so. 😉

3. Alte Leckerchen werden weggeschmissen und nicht gefressen

Ok, das ist vielleicht für den ein oder anderen von euch eklig, aber für uns relativ normal gewesen: Wenn man häufig mit Leckerlies in der Jackentasche rumläuft, dann bleibt da auch mal was drin. Ja. Soll nicht. Und vielleicht sollte man auch nicht darüber nachdenken, die seinem Hund ein paar Wochen (oder halbes Jahr) später noch zu geben. Wir lutschen vielleicht auch nicht mehr an einem Bonbon, dass ausgepackt in der Tasche herum flog. Andererseits: Die Kekse waren trocken und sahen noch gut aus. Also rein damit in den Hund. Moe hat es nicht gestört. „Ist ja Futter.“ Sorry Moe, das ist nun vorbei.

Die alten Leckerchen wurden rigoros aussortiert und es kommt eher weniger mit als zu viel. Wenn doch was über bleibt, wird es zu Hause wieder ausgepackt oder verwertet. 😉

4. Keine großen Experimente

Was die Kekse angeht, habe ich Moe immer gerne etwas Gutes getan. So ein bisschen Abwechslung kann ja nicht schaden, dachte ich mir. Vielleicht falsch gedacht. Mittlerweile haben wir nur 2 Sorten, die er dann und wann bekommt, das eine sind die Bosch Cakes ( da reicht auch einer pro Woche, die sind schön groß 🙂 ) und die Lachs und Reis Kekse von Mera Dog. Beide verträgt er ganz prima und sie sind nur für zwischendurch in Maßen gedacht.

Bin ich gesund?
Bin ich gesund?

Krankenakte: zu oder offen?

Ich kann es ehrlicherweise noch nicht abschließend sagen. Der letzte Zwischenfall ist jetzt gute 2 Monate her und seitdem waren wir nicht mehr beim Tierarzt. Moe hat kein Antibiotika gebraucht, er hat gesundes Fell, die Nase ist glänzend und dunkel, die Lefze ist komplett verheilt und er müffelt nicht. Für mich sind das alles gute Zeichen.

Natürlich werde ich weiterhin beobachten, aber bisher gibt es absolut keinen Grund, eine Ausschlussdiät zu starten und ich hoffe, dass dieser Kelch an uns vorbei gegangen ist.

Pferd meiden wir im Übrigen trotzdem: Falls wir doch eine Ausschlussdiät machen müssen, sollte es eine Fleischsorte sein, die Moe noch nie bekommen hat. Da ich Känguru ein bisschen dekadent finde, sparen wir uns das Pferdchen auf. Man weiß ja nie. 😉

Auf Pony hab ich sowieso keinen Appetit.
Auf Pony hab ich sowieso keinen Appetit.
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