Moe hat ein neues Geschirr

Bevor wir uns einen Hund zulegten, informierten wir uns, was wir wohl so brauchen würden. Ich las in mehreren Büchern, dass ein Geschirr für den Hund besser sei, da ein Halsband zu sehr auf die Nackenmuskulatur drückt, wenn der Hund zu sehr zieht. Außerdem steigt bei starkem Zug zeitweilig der Augeninnendruck, was zu einem Glaukom (Grüner Star) führen kann. Andererseits kann das Halsband wenn nötig immer am Hund bleiben ohne das es ihn zu sehr stört, was ja wegen der Tasso- und Steuermarke wichtig ist.

Ein Brustgeschirr war also bei Moe vorteilhaft weil er gerne mal zieht, vor allem wenn es eilig ist. Darum ließen wir uns beraten, denn nur ein gut sitzendes Geschirr kam für uns in Frage. Leider kannten wir uns nicht sonderlich gut aus und ließen uns von der Verkäuferin erklären, wie so ein Geschirr zu sitzen hat.

Der Vorteil an unserem ersten Geschirr: es war aus relativ robustem Nylon, es hat nichts abgequetscht oder gescheuert da es gepolstert war. Leider war aber auch genau diese Polsterung von Nachteil, denn bei Regen oder Schnee saugte es sich komplett voll und hing gerade im Brustbereich extrem runter. Allerdings stand das Brustgeschirr auch im trockenen Zustand vorne von der Brust ab, während die Gurte rundherum sonst gut saßen. Die Verkäuferin meinte auf unsere Nachfrage, ob das so sein soll nur mit: „Naja, der ist ja erst 7 Monate, der wächst da noch rein“. Gesetzt dem Fall, wir hätten Moe gemästet, wäre er da vielleicht wirklich rein gewachsen. So aber blieb das Geschirr im Brustbereich immer locker. Was denn auch mal dazu führte, dass Moe aus dem Wald gelaufen kam und sich ein Bein aus dem Geschirr selbstständig gemacht hatte.

Daraufhin stiegen wir komplett auf Halsband und Leine um, was aber auch nicht die optimale Lösung war. Vor allem nachdem Moe regelmäßig im Auto mitfahren sollte, mussten wir uns Gedanken um ein neues Geschirr machen. Bei anderen Hunden hatte ich schon oft das Julius K9- Geschirr gesehen und recherchierte dazu im Internet. Ich fand heraus, dass diese Geschirre ursprünglich für die Rettungshunde- und Polizeiarbeit konzipiert wurden, was bedeutet, dass wert darauf gelegt wurde, ein möglichst robustes Material zu verwenden. Außerdem bieten die Geschirre von Julius K9 die Möglichkeit, Packtaschen anzubringen und der vordere Teil des Geschirrs ist reflektierend. Also ließen wir uns ein zweites Mal beraten, dieses Mal allerdings von einer kompetenten Verkäuferin und verließen uns zusätzlich auf unser Gefühl. Der Vorteil des Geschirrs ist auch dass es sich so gut an den Hund anpassen lässt.

Bisher sind wir sehr zufrieden, es wirkt äußerst robust und dreckig ist es auch noch nicht, obwohl wir damit bereits auf einer schlammigen Wiese und am Strand waren. Mir gefällt auch der Haltegriff am Geschirr, der gerade beim Busfahren Moe Sicherheit gibt. Aber wir werden es natürlich noch weiter ausgiebig testen und dann nochmal berichten!

 

 

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