Moe – ein (Super-)Hund packt aus

Hallo, ich bin’s, der Moe.

Mit Erschrecken haben Frauchen und ich festgestellt, dass ich mich in diesem Blog noch nicht einmal persönlich vorstellen konnte! Da das echt nicht so bleiben kann, habe ich diesen Artikel verfasst, den Frauchen jetzt abtippen wird während ich mir ein kleines Nickerchen gönne ( aus dem Nähkästchen plaudern ist echt anstrengend!). Sogar den Titel habe ich mir ausgesucht, und glaubt mir, es war ein hartes Stück Arbeit, Frauchen davon zu überzeugen, dass es genau dieser Titel sein muss!Wo war ich stehen geblieben? Ach genau, ich wollte mich einmal vorstellen. Ich bin ein Deutsch-Drahthaar-Rottweiler-Schäferhund-Mix mit einem Schuss Geheimmixtur, denn diese wunderschönen Ohren und entzückenden Augen bekommt man nicht einfach so.

Ich bin mittlerweile fast 1 Jahr und 9 Monate alt, zumindest in Menschenjahren. Meine Hobbys sind Bällchen jagen (wie es sich für einen richtigen „Jagdhund“ gehört), Papprollen zerlegen, Socken apportieren und zerbeißen, Dummys finden und träumen.

Bälle sind wirklich der Wahnsinn, ich danke dem klugen Menschen, der diese erfunden hat. Das Spielen macht mir aber am meisten mit Herrchen Spaß, Frauchen kann absolut nicht werfen und dann landet das Ding in irgendwelchen Büschen, oder was noch schlimmer ist, hinter ihr. Dann kommt meist das Kommando: „Such!“ Ich meine, ich bin ja nicht blöd. Wenn sie zu dusselig ist, einen Ball zu werfen, können wir auch was anderes spielen!

Auf diese kluge Idee ist sie dann auch gekommen und hat einen Dummy angeschafft. Jetzt darf ich mir ein paar Mal in der Woche mein Frühstück hart erarbeiten, zumindest denkt sie das. Erst leint sie mich im Wald an, läuft dann weg um den Dummy zu „verstecken“ und kommt dann glücklich wieder angelaufen. Dann darf ich sie an der Leine durch den Wald zu dem Dummy ziehen und ich bekomme endlich einen Teil meines Frühstücks.

Wichtig ist Herrchen und Frauchen auch, das ich Kontakt zu anderen Hunden habe. Sie wollen keinen entwicklungsgestörten Hund, sagen sie. Ein paar von den Hunden, die ich treffe, sind auch echt nett. Die versuchen sogar immer wieder, mich zu einem Spiel zu animieren. Meistens mache  ich aber nur mit, wenn ein paar hübsche Mädels mit bei sind. Sonst lohnt sich der Aufwand nicht.

Manche Hunde regen mich aber tierisch auf, bei denen vergesse ich dann auch das ein oder andere Mal meine gute Erziehung. Zum Beispiel bei Huskys, die kann ich gar nicht haben. Ich kann nicht mal genau sagen, woran es liegt. Oder Möpse, furchtbar sind die! Die knurren einen schon auf einen Kilometer Entfernung an! Frauchen mag die ja, sie hat mir erklärt, dass die armen Hunde nicht richtig atmen können. Ja klar, und ich zeige denen einfach nur gerne mein makelloses Gebiss.

Rottweiler dagegen ( vor allem meine Freundin Stella) finde ich super. Auch Boxer sind lustig, die springen immer so komisch in der Gegend herum. Genrell kann ich mit großen Hunden eher was anfangen als mit kleinen. Wenn die kommen, lege ich mich erstmal ganz flach auf den Boden, damit die sich herantrauen und im letzten Moment springe ich auf und zeige denen, wie groß ich bin. Das macht mir richtig Spaß! Aber neulich haben wir einen kleinen Hund kennengelernt (einen Chihuahua namens Balu) den ich gerne als Kumpel gehabt hätte. Frauchen hätte den auch direkt adoptiert, obwohl sie immer sagt, dass das keine richtigen Hunde sind und sie Angst hätte, aus Versehen mal auf so einen drauf zu treten.

Was gibt es sonst zu berichten? Natürlich, das Wichtigste: mein Lieblingsessen! Am liebsten mag ich Pansen, Vanilleeis, Lunge, aus der Hand geklauten Schinken, Hundekekse, Leberwurst und Dönerreste. Großartig ist es auch, wenn Frauchen mir einen Kong fertig macht, wobei ich mir jedes Mal denke, das sie sich die Umstände sparen und alle Leckereien in meinen Napf packen könnte. Würde wahrscheinlich nicht anders schmecken. Aber man sollte seinen Menschen ja auch geistig beschäftigen, damit der keinen Unsinn macht wenn man mal nicht da ist.

Deswegen kauft mir Frauchen auch soviel Spielzeug das ich dann suchen oder apportieren soll. Sie freut sich auch immer sehr, wenn ich einen neuen Namen für ein Spielzeug gelernt habe (jetzt mal im Ernst: Walter ist echt ein bescheuerter Name für einen Plüschhund! Die Ausrede: „Es stand aber so auf der Packung!“ lasse ich nicht gelten.).

Sonst sorge ich natürlich dafür, dass ich genügend Schlaf bekomme und immer einen wunderbar flauschigen Platz habe, gerne gepolstert durch das ein oder andere Kleidungsstück von Herrchen und Frauchen.

Das war’s erstmal von mir, ich denke, ihr habt jetzt einen kleinen Eindruck bekommen wie es in meiner Welt aussieht und ich hoffe, das es irgendwann mal jedem Hund so gut geht wie mir.

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