Konkurrenz unter Bloggern

Mein Schuh, dein Schuh: Konkurrenz unter Bloggern
Mein Schuh, dein Schuh: Konkurrenz unter Bloggern

Am Mittwoch war ich beim Tag des Online Marketings (kurz: TOM). Ich finde solche Veranstaltungen meistens ganz spannend, denn man erhält neue Anregungen, lernt neue Menschen kennen und erweitert seinen Horizont.

So war es nun auch beim TOM. Ein paar interessante Vorträge und Workshops zu sehr unterschiedlichen Themen. Und dann kam ein Vortrag, der für meine Arbeit bei Erdmann & Freunde wichtig war, sich gleichzeitig aber auch auf das Bloggen für Moe & Me übertragen lässt:

Konkurrenz-Monitoring – was treibt mein Mitbewerber?

Zunächst einmal mag ich das Wort „Konkurrenz“ überhaupt nicht. Für mich gibt es wenn überhaupt Mitbewerber. Beim Bloggen gibt es eine Blogger-Gemeinschaft. DIE BLOGGER. DIE HUNDEBLOGGER. Und nicht „Die Konkurrenz“. Einer der Gründe, warum ich aus meinem alten Unternehmen raus bin, war der typische Sprech: „Schlachten müssen geschlagen werden. Wir müssen besser sein als die Konkurrenz.“ Urgs. Sorry, aber bei sowas wird mir echt übel.

Trotzdem finde ich es generell interessant, zu sehen, was die anderen Hundeblogger machen. Nicht aus Konkurrenzgründen. Sondern weil es mich interessiert, was sie für Erfahrungen machen. Was sie erleben. Welche Dinge sie bewegen. Und um dann zu überlegen: Inwiefern betrifft mich das Thema selber? Oder betrifft es mich gar nicht?

Denn aus solchen Denkanstößen können einige gute Blogartikel werden. Eines ist nämlich sicher: Keiner ist so kreativ, sich immer Themen auszudenken, die noch nie da gewesen sind.

Das Rad kann nicht neu erfunden werden. Aber: mich interessiert doch der Mensch hinter dem Blog, die eigene Meinung. Ob ich das Thema nun schon 3 Mal bei anderen gelesen habe, ist doch nicht relevant, SOLANGE es neue Ansatzpunkte gibt. Neue Ideen zu dem Thema.

Wer wohl schneller am Ziel ist?
Wer wohl schneller am Ziel ist?**

Aber ich schweife ab. Der Gedanke des Vortrags war: Wie kann ich also meine Mitbewerber überwachen und besser einschätzen, gegebenenfalls eine Idee vor ihm haben und so vor ihm an der Spitze stehen? Außerdem war eine der Aussagen, man wäre als Unternehmer ziemlich naiv, wenn man glauben würde, man hätte keine Konkurrenz. Und müsste sich dann nicht wundern, wenn man am Ende der Verlierer wäre.

„Jeder hat Konkurrenz, man muss sie nur im Griff haben.“

Das kann so sein, bei großen Unternehmen. Aber mir liegt so ein Gedanke fern – Herzlichen Dank an meine Naivität. Ich habe keine Konkurrenzgedanken. Weder bei Wunderdogs, noch bei Moe & Me.

Noch kann man bei Wunderdogs auch wahrlich nicht von einem Unternehmen sprechen. Im Gegenteil, ich stehe ganz am Anfang und arbeite daran. Moe & Me ist mein Hobby, da liegt es noch weiter weg, von Konkurrenz zu sprechen.

Ich erlebe aber immer häufiger, dass es auch unter Bloggern welche gibt, die diesen Konkurrenzgedanken ganz offen zugeben, die ein Problem damit haben, wenn wieder jemand „an ihnen vorbei zieht“.

Und ich frage mich: Wie lebt ihr damit? Wie lebt ihr mit diesem Druck, ständig die Zahlen checken zu müssen, enttäuscht zu sein, wenn ein anderer Blogger wieder eine Kooperation bekommen hat, die man selber gerne gehabt hätte? Wenn einem vielleicht gerade die zündende Idee fehlt und der andere den besten Blogartikel aller Zeiten schreibt? Wie könnt ihr Nachts schlafen, wenn ihr euch solche Gedanken macht?

Was für mich persönlich wichtiger ist als „Schlachten zu schlagen“, die Konkurrenz vom Markt zu drängen oder überhaupt darüber nachzudenken, was andere planen könnten, ist etwas mit Herzblut und Begeisterung zu machen.

Und damit fahre ich sehr gut, vor allem GEHT es mir gut. Wenn man den Druck heraus nimmt und erst einmal nur daran denkt, was man selber von sich erwartet, woran man Spaß hat, sind Zahlen und Positionen egal.

So gesehen wird es immer Mitbewerber geben. Man muss nur sehen, was man daraus macht und wie sehr man sich davon beeinflussen lässt – sowohl privat als auch beruflich.

Ich denke, es gibt nur eines, das bei kleinen Unternehmen den Unterschied macht. Ob es erfolgreich ist oder nicht. Und genau das ist das wirkliche USP (Alleinstellungsmerkmal, ein Hoch auf Marketing–Sprech): Da ist jemand mit Feuereifer bei der Sache, er brennt für das, was er tut und er kann andere für sein Thema begeistern.

Und genau so sollte man auch bloggen. Egal ob als Hundeblogger, Lifestyle- oder was auch immer -Blogger: Mit Herz für die Sache und ohne Ellenbogen. Ich bin überzeugt davon, dass man ohne Konkurrenzgedanken wesentlich leichter und stressfreier durch das Leben kommt. Man erspart sich so vieles, wenn man nicht auf Biegen und Brechen etwas erreichen will, sondern auch mal rechts und links schaut, sich entspannt, sich Leute mit ins Boot holt, statt GEGEN sie zu arbeiten.

Ich glaube daran, dass es miteinander statt gegeneinander wunderbar klappt. Und freue mich auf immer neue (Hunde-) Blogger, die die Gruppe aufmischen und neuen Wind bringen.

Konkurrenzgedanken finden wir doof.
Konkurrenzgedanken finden wir doof.

Wie denkt ihr darüber: Interessiert es euch, was andere Blogger machen, lasst ihr euch davon beeinflussen?

*Fotolia: #77788034 – Rottweiler puppies playing with a sneaker © Rita Kochmarjova
**Fotolia: #76417919 – Two funny beagle dogs running © ksuksa

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19 Gedanken zu „Konkurrenz unter Bloggern“

  1. Guten Morgen liebe Nicole! 🙂
    Ein sehr interessanter und für den ein oder anderen bestimmt auch sehr zum Nachdenken anregender Beitrag.
    Da ich selbst nicht blogge, kann ich vielleicht nicht all so viel dazu schreiben, wie jemand, der genau (sagen wir mal) „mittendrin“ steckt, allerdings fände ich es absolute schade, wenn es wirklich nur darauf ankomme würde, wer hat die meisten Leser, welcher Beitrag ist der Beste und wer erhält die meisten Kooperationen. 🙁
    Vielmehr sollte es doch zusammenbringen und verbinden, immerhin bloggt man doch aus dem selben Grund (zumindest sollte es so sein), nämlich der gemeinsamen Liebe zum Hund, seinen Erfahrungen und Erlebnissen mit seinem Liebling.
    Ich persönlich finde es total schön, wenn sich Hundeblogger bei dem ein oder anderen Beitrag auch mal zusammentun und etwas gemeinsam schreiben. 😉
    Ebenso würde ich ähnliche Beiträge nicht als :“Der schreibt mir jetzt was ab oder klaut meine Ideen sehen“, sondern viel mehr: „Toll, ich konnte mit meinem Beitrag inspirieren und zum Nachdenken anregen, sodass auch andere Blogger dazu schreiben“. Heißt ja nicht, dass dadurch haargenau der gleiche Beitrag entsteht, denn trotzdem hat ja jeder seinen eigenen Schreibstil und jeder legt dann schwerpunktmäßig woanders sein Hauptaugenmerk darauf.
    So zumindest würde ich es sehen, würde ich selbst bloggen, sodass ich deine Einstellung und Meinung dazu voll und ganz teile 😉
    Unsere Gesellschaft wird meiner Meinung nach eh immer mehr zur Leistungsgesellschaft, sodass wenigstens das Hobby und die Freizeit (was der Blog ja bei den meisten ist) ein Ausgleich sein und Freude bereiten und nicht auch da schon wieder nur der Leistungsgedanke zählen soll.

    Wir wünschen dir und Moe einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende! 😉
    Jule & Chilli




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  2. Hallo Nicole,

    interessanter Artikel.
    Vielleicht sieht das jemand anders, der versucht mit seinem Blog Geld zu machen, aber ich sehe in anderen Blogs keine Konkurrenz. Selbst wenn sie das gleiche Thema abhandeln (Hunde, Katzen, Aquaristik…) sind doch alle unterschiedlich und selbst bei ähnlichen Artikeln gibt es Unterschiede. Und das ist auch gut so, denn jeder sieht die Dinge anders. Natürlich findet man als Blogger auch Inspiration bei der „Konkurrenz“ (die ich so auch noch nie gesehen habe) und manchmal hat jemand einen tollen Artikel, den man selber schreiben wollte, aber es eben noch nicht getan hat. Sowas kommt vor. Es gibt ja sowas wie diesen doofen Spruch: Konkurrenz belebt das Geschäft. Das trifft auch aufs Bloggen zu, auch wenn man da meiner Meinung nach nicht von Konkurrenz sprechen kann.
    Ich kann also voll und ganz nachvollziehen, was du mit deinem Artikel ausdrücken willst
    Grüße
    Martin




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  3. Hallo Nicole,
    ein toller Post 🙂 Wirklich klasse.

    Und Ja, ist sehe es wie du – wenn ich ans bloggen denke oder mir andere Blogs durchlese etc. habe ich nie den Druck oder den Gedanken hier muss ich besser sein… schneller,weiter,höher einfach besser – so ein Quatsch !

    Für mich ist das Bloggen eine Spaß Sache, ja auch ein Hobby.
    Aber natürlich habe ich auch Momente wo ich mehr schreibe, dann wieder weniger und manchmal habe ich einfach keine Ideen.
    Aber so ist das.

    Aber Konkurrenz ?! Nöö – ich freue mich eher für denjenigen der was testen darf oder vielleicht eine neue Blog-Idee hat.

    Ich mache mir da kein Druck – das Leben besteht auch noch aus etwas anderem außer Bloggen und Internet. Und eine Karriere als Bloggerin strebe ich bestimmt nicht an *kicher*

    LG, Carola




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  4. Wieder ein Artikel, der zum Nachdenken bei manchen anregen sollte 🙂

    Als ich angefangen habe zu bloggen war mir gar nicht so bewusst das einige da einen Wettstreit bereiben da ich in eine Bloggerwelt, in diesem Falle Hundebloggerwelt, eingetaucht bin, in der ich mich herzlich willkommen und tatsächlich sehr wohl fühle!
    So ein Miteinander habe ich eigentlich auch gar nicht erwartet aber so macht das Bloggen doch gleich doppelt Spaß!
    Und den Spaß sollte man dabei echt nicht verlieren. Denn ich denke dass dann die Artikel, die von allen von uns mit viel Liebe geschrieben werden, leiden würden.
    Zudem habe ich so Menschen, zumindest erstmal virtuell, kennen gelernt, von denen ich sonst nie gehört hätte 🙂

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy




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  5. Sehr schöner Artikel, der sich eigentlich auf vieles im Hundealltag anwenden lässt. Welcher Hund ist schneller, besser erzogen, längeres Fell, bessere Abstammung… Uns statt einfach nur Freude an sich selbst zu haben wird auf den Nachbarn, die Konkurrenz geschielt, was hat der was ich (noch) nicht habe…

    Naja, also ich kann nur sagen, das ich gerne in der Dogblogger-Community unterwegs bin, und es für mich kein Konkurrenzdenken gibt. Warum auch?! Jeder hat doch schon allein durch seine Persönlichkeit und die seines Hundes ein einmaliges Alleinstellungsmerkmal.

    Außerdem finde ich, das auch hier das Miteinander zählt. Wanderpakete, Monatspfotos 😉 Blogbällchen, Wichteln… das alles bringt doch gleich doppelten Spaß beim bloggen.

    Liebe Grüße, Anja und Lucy




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  6. Hallo Nicole,

    ich freue mich,heute mal ein paar Worte auf deinem Blog zu einem ähnlichem Thema zu hinterlassen. Und da haben wir es schon: ein ähnliches Thema und ich finde es großartig. Denn es zeigt, dass man nicht alleine mit seinen Gedanken ist.

    Ich bin es arbeitsbedingt gewohnt, an Kennzahlen gemessen zu werden und ich habe daran meine Freude. Ich weiß, woran ich bin und woran ich arbeiten sollte und das ist gut so!

    Ich denke einfach, dass der Druck der Außenwelt immer größer wird, liest man doch immer mehr von dem großen Wurf. Alle Welt erzählt, wie gut es ihnen geht aber man liest nie davon, wie man kämpfen muss.
    Es ist jeder nur noch auf der Suche nach dem USP.

    Wie damit umgehe? Ich lese es, freue mich und mach weiter-für mich.

    Liebe Grüße und ich liebe deinen Blog!




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  7. Liebe Nicole,
    erstmal finde ich es super, dass du auf deinem Blog auch über solche Themen schreibst. Themen, mit denen wir im Privat- und Berufsleben täglich konfrontiert sind, die erstmal nichts mit unseren vierbeinigen Liebsten zu tun haben, obwohl es ja auch unter Hundehaltern und nicht nur unter Hundebloggern ganz schön viel Konkurrenz gibt. Ich beantworte einfach mal deine Fragen: ich bin total froh, in der Hundeblogger Gruppe zu sein. So weiß ich immer über neue Blogposts bescheid, komme mit dem ein oder anderen sogar in Kontakt und durften sogar schon Gastbeiträge schreiben oder mich an anderen gemeinschaftlichen Aktionen beteiligen. Das nennt man dann Vernetzung oder Networking- und da bin ich absoluter Fan von. Beruflich und privat komme ich ohne meine Netzwerke nicht aus, ich profitiere davon, kann selber etwas geben, lerne nebenbei noch viele nette Menschen kennen, mit denen ich etwas gemainsam habe. Das alles ist total bereichernd, beflügelt meine Kreativität und nicht zuletzt auch meine Laune. Ich habe gerade bei den Dogbloggern an Konkurrenz noch nicht einmal gedacht, was allerdings daran liegen mag, dass mein Blog sehr neu und noch sehr klein ist, ich kein Geld damit verdienen muss und will (ich würde natürlich aber auch nicht nein sagen, wenn mir jemand was geben würde). Müsste ich mein Geld damit verdienen, würde die Sache vielleicht anders aussehen. Beruflich und privat ist Konkurrenz schon ein Thema. Leider kann ich mich davon nicht ganz frei sprechen wobei meine Einstellung auch eher der von dir Nicole entspricht. Gemeinsam kann man mehr bewegen, es macht mehr Spaß und setzt mehr Energie frei. Und um deine zweite Frage zu beantworten: Klar, interessiert es mich, was die anderen Dogblogger machen. Ich staune über tolle Kooperatione, kreative Ideen, andere Meinungen und wunderschöne Fotos. Ich lerne und staune und bin froh dazu zu gehören.
    Herzlichst Patricia mit Cosmo




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  8. Liebe Nicole,

    toll, dass du das Thema mal anschreibst. Und deine Einstellung finde ich klasse. Ich selbst stelle immer häufiger fest, dass ich mich beim Bloggen tatsächlich extrem unter Druck setze. Warum? Weil ich mir verdammt viel Mühe gebe, aber die Leserzahlen auch nach 3 Jahren nicht so sind, wie ich das gerne hätte. Da frage ich mich natürlich, woran das liegt und überdenke jedes Detail. Dass mich das beim Bloggen hemmt und ich dadurch die Leichtigkeit verliere, liegt auf der Hand. Das ist das böse Übel mit dem Perfektionismus. Deswegen kommt aber kein Konkurrenzgedanke bei mir auf.

    Dennoch würde ich lügen, wenn ich sage, dass ich nicht nach rechts und links gucke, was die anderen Hundeblogger so machen. Das wiederum mache ich so wie du ohne Hintergedanken, weil jeder andere Schwerpunkte setzt und auch andere Stärken hat. Darum finde ich das Wort „Mitbewerber“ auch viel schöner. Denn jeder hat seinen ganz individuellen USP.

    Danke für diesen schönen Beitrag!

    Silvana & Cabo




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  9. Ein sehr interessanter Artikel, den ich erst mal auf mich wirken lassen muss. Denn solche Gedanken kenne ich nicht, da mein Blog wahrklich außerhaöb jeder Konkurrenz läuft.

    Ich denke aber, dass ich auch darunter leiden würde. Leider bin ich sehr emphatisch und nehme viele Dinge auch persönlich.

    Neidisch bin ich eigentlich selten, denn oft erscheint das Schöne nur schön und dahinter ist es gar nicht schön. Nein, ich möchte mit niemanden tauschen und sein Leben leben…
    Ich hätte gerne nur ein schöneres Layout für meinen Blog, daher schaue ich mich schon mal bewundernd um, ohne neidvolle oder böse Gedanken.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  10. Ach herrje, so ernst nehme ich das Bloggen nicht Mal, dass ich mir je über sowas Gedanken gemacht hätte, oder irgendjemanden als „Konkurrenz“ gesehen hätte. Es ist ja immernoch ein Hobby. – Nagut, auch bei Hobbies kann es Konkurrenzdenken und Wettbewerb geben, zum Beispiel allen voran beim Sport, aber das Bloggen ist für mich eher ein Hobby wie „Bücher lesen“. Da erfreut man sich daran, aber ob Person XY mehr Bücher liest als ich, oder schneller, ist mir ehrlich gesagt egal. Man kann sich höchstens austauschen, Tipps über besonderes gute Bücher geben, oder ähnliches. Und so ähnlich ist es ja auch beim Bloggen. Da habe ich eher das Gefühl, dass es ein Miteinander, als ein Gegeneinander ist. Kann sein, dass es in anderen Bloggersparten vielleicht anders ist, aber gerade bei den überschaubaren Hundebloggern sehe ich das so.
    Ich muss jetzt schon zugeben, dass ich sicherlich Mal den ein oder anderen Blog ein Produkt habe vorstellen sehen, bei dem ich gedacht habe „Oh, das hätte ich jetzt aber auch gerne bekommen, warum bekomme ich immer nur die merkwürdigen Anfragen?“ (Und ja, dann fragt man sich auch Mal „Ist mein Blog denn so schlecht? Allerdings schreibe ich auf meinem Blog ja selten wirklich Artikel, sondern erzähle nur kurz von Erlebtem, da finde ich selbst schon, dass ich garnicht mit den großen Blogs mit eher tiefgründigeren Themen mithalten könnte) , aber solche Gedanken gehen bei mir nicht wirklich mit Konkurrenzdenken einher.




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  11. Interessantes Thema! Wobei ich andere Blogs gar nicht als Konkurrenz sondern auch eher als Ideenpool…
    Was für mich eher zutrifft ist, dass ich viele Artikel bewundere, weil ich immer denke: *so möchte ich auch mal schreiben* aber als Gefährdung eher nicht.
    Ich will mich gar nicht messen und Zahlen interessieren mich auch nicht – alle hier würden sicher Tränen lachen über meine Besuchszahlen und trotzdem schaffe ich es fast immer irgendwie an die Kooperationen zu kommen, die ich mir wünsche – nur an einer beiße ich mir die Zähne aus aber ich geb nicht auf ?
    Ist halt nur ein Hobby und wenn ich mir da auch noch Stress machen würde, würde ich bald nen Blog über das Leben in der Geschlossenen schreiben ?




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  12. Ein wirklich interessantes Thema. Ich sehe es wie meine Vorredner, mein Blog ist meine Spielwiese. Dort tobe ich mich aus und mache was ich will. Klar schaue ich nach rechts und links. Freue mich über eure tollen Blogs und Beiträge und lasse mich auch mal inspirieren. Aber eben auch nur inspirieren. Meine Texte und Fotos sind immer noch mit meiner persönlichen Note versehen. Und ich denke genau das ist es, was all die tollen Blogs ausmacht. Dass jeder sein Ding macht und wie du schon geschrieben hast, man kann das Rad nicht neu erfinden aber man kann es zu seinem eigenen machen. Zusätzlich muss ich sagen, dass dieses Miteinander, wie wir es unter den Hundebloggern erleben, nicht selbstverständlich ist. Vielleicht weil wir eine Nische sind, vielleicht, weil wir besonders nett sind ;-). Aber in anderen Bloggerbereichen, ich sag nur Mode und Lifestyle, da geht es mitunter heiß her und ich kann durchaus nachvollziehen, dass dort ein gewisser Druck herrscht. Auch wenn ich das sehr schade finde und mir vorstellen könnte, dass mir das Bloggen so keinen Spaß machen würde. Glücklicherweise habe ich einen Hundeblog 😉

    Liebste Grüße




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  13. Hallo meine Liebe,

    was für ein schöner und wahrer Artikel.
    Das Gefühl, dass einige Blogger sich mit anderen vergleichen und dann neidisch werden, wenn Kooperationen angeboten werden, hatte ich in letzter Zeit auch des Öfteren und finde es auch sehr schade!
    Gerade bei uns Hundebloggern hatte ich das Gefühl, dass (so schleimig es Vllt klingen mag) wir alle eine große eingeschworene Gemeinschaft waren.

    Mir persönlich ist es absolut egal wie viele Leser ich habe – was du ja auch schon mitbekommen haben dürftest 😉 Hauptsache es macht Spass. Und was hätte ich nicht alles ohne die anderen Blogs gemacht – gerade jetzt bei Abbys Erziehung bin ich über so viele Artikel so dankbar!

    Liebe Grüße
    Abby und Diana




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  14. Ein wirklich toller Artikel. Deine Worte regen zum Nachdenken an. Leider ist Konkurrenzdenken schon bei Kindern zu sehen. Ich finde es schade, wenn sich die Gendaken nur mehr darum drehen, was der Andere geschrieben hat und ob er mehr Leser hat. Brrrr. Ich freue mich über jeden Artikel und gucke natürlich nach links und rechts. Und bin so schon oft inspiriert worden. Aber Konkurrenzgedanken kommen dabei nicht auf. Ich freue mich auch immer wieder, wenn jemand eine Kooperation an Land gezogen hat. Da kommt frischer Wind in die Bloggerwelt.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  15. Hi Nicole,
    vor ein paar Monaten habe ich mich selbst noch gestresst: Oh mein Gott die haben alle viel mehr Seitenaufrufe als ich und und und.
    Dann konnte ich plötzlich nicht mehr und habe mal einen Gang rausgenommen.

    Der Gedanke ein „Business“ zu betreiben, neben dem Job (der mich am Tag 12h in Schach hält), das geht so nicht und führt zu Burnout.

    Deswegen ist mein Blog heute wieder einfach mein Hobby, ohne Ambitionen.

    Mein Blog ist so toll gewachsen im vergangenen Jahr und leider hat mich meine „Pause“ wieder in den Zahlen zurückgeworfen, aber dafür blogge ich wieder ausnahmslos gerne. Nur eben etwas weniger.

    Ich sehen andere Blogger auch eher als Kollegen als als Konkurrenz. Es sind schon einige tolle Kontakte daraus entstanden.

    Mag dieses Konkurrenzdenken nicht und weigere mich da mit einzusteigen, weil es mich einfach unglücklich macht.

    Ich denke, wenn ich die Zeit und Möglichkeiten hätte das beruflich zu machen, würde ich vielleicht anders denken, aber da ich in naher Zukunft damit kein Geld verdienen möchte, warum stressen?

    Wenn die eigene Existenz davon abhängt, ist es vielleicht nochmal was anderes.

    Viele Grüße von Kollegin zu Kollegin 😉
    Mieke




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  16. Wieder ein toller Artikel. Ich bin weit weg vom Schuss und doch mitten drin. Konkurrenzgedanken habe ich nicht, denn im Ausland lebend stehe ich außen vor. Ich habe Sandys Blog gestartet um einfach auf dauer eine Erinnerung zu haben. Es ist mein Hobby, wenn ich deshalb schlecht schlafen würde…, nein danke. Hier bei mir gibt es nicht so viele Hundebesitzer und den ein oder anderen Tipp habe ich schon von der Bloggergemeinde bekommen. Sowas finde ich toll. Miteinander lässt sich mehr schaffen als gegeneinander. Natürlich schaue auch ich nach Ideen, denn man hat nicht immer eine parat. Da aber jeder anders ist, kommt auch immer eine persönliche Note mit rein. Mir ist es egal ob ich viele oder wenige Leser habe, ich freue mich über die die bei mir vorbei schauen und mir einen lieben Gruß dalassen und diesen auch so meinen. Das ist mir viel mehr Wert als Nr. 1 bei Google.
    LG Vanni mit Sandy




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  17. Hallo Nicole und Moe!
    Wow! Sehr interessantes Thema.
    Ich muss gestehen, ich bin in diesen Fällen sehr naiv. Wenn mir was gefällt, schreibe ich darüber. Ich schreibe nicht ab, auch wenn ich merke, dass manches von anderen mit in meine Gedanken einfließt. Wenn ich 2 Wochen später einen Beitrag lese, denk ich mir manches Mal: „Huch, was hab ich mir da nur grade wieder gedacht?“. Ich bin und war schon immer sehr spontan. Wenn mir jetzt grade was einfällt, dann sollte ich es auch jetzt grade machen. Früher hatte ich immer ein kleines Notizbuch dabei, heute muss mein armes iPhone einen unendlichen Akku haben, weil ich zigmal am Tag irgendwas notiere. Aber ich schweife ab…
    Konkurrenz? Niemals! Freunde, Partner, Mitschreiberlinge, manchmal auch Ideengeber. Klar denke ich manchmal „warum zum Teufel ist mir das nicht eingefallen?“ aber ich freue mich über den Blogbeitrag und nutze die Inspiration für einen eigenen Beitrag, der aber niemals besser sein soll. Er ist anders, weil der Autor ein ganz anderer ist.
    So, jetzt hab ich den Faden verloren…

    Flauschige Grüße

    Sandra & Shiva




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  18. Hallo Nicole,

    Und genau deswegen lese ich gerne deinen Blog 🙂 man merkt beim lesen deine Einstellung dazu. Genau so merkt man aber auch das Konkurrenzdenken von andern Bloggern in ihren Beiträgen. Was ich wirklich schade finde. Es gibt einige Blogs, die ich genau deswegen nicht mehr lese. Leider habe ich im Berufsleben viel mit solchen Menschen zu tun, die nur daran denken in allem der beste zu sein und das mit allen Mitteln. Und ich bin garnicht so und versuche mich davon auch immer zu distanzieren. Auch ich bin lieber für das miteinander als gegeneinander 🙂

    LG Viktoria und Holly




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