Kaffeebaum Kauwurzel für Hunde| Werbung

Kaffeebaum Kauwurzel für Hunde von Canophera
Kaffeebaum Kauwurzel für Hunde

Werbung Als wir im Januar auf der DogLive waren, wurde ich bei einem Stand auf etwas Neues auf dem Hundemarkt aufmerksam: Die Kaffebaum Kauwurzel von Canophera.

Dabei handelt es sich, platt gesagt, um ein Stück Holz, dass keine Ecken und Kanten hat und nicht splittert, sodass der Hund sich beim Kauen nicht daran verletzen kann.

Ich kam mit dem einen Geschäftsführer von Canophera ins Gespräch und berichtete darüber, dass Moe zum Beispiel die Torgas Kauwurzel links liegen lassen würde und ich nicht sicher wäre, ob Moe dann die Kaffeewurzel überhaupt beachten würde.

Da die Torgas Kauwurzel eher ein großer Klumpen ist und Moe Stöcker gerne zerkaut, hatte ich die Hoffnung, dass er den Kaustab lieben würde. Zudem ließ ich mir ein bisschen was über die Kaffeebaum Wurzel erzählen und was das Produkt überhaupt ausmacht. Ich fand es klasse, dass ich mir kostenlos einen Kaustab mitnehmen und Moe damit überraschen durfte.

Die Kaffeewurzel im Einsatz
Die Kaffeewurzel im Einsatz

Die Canophera Kaffeebaum Kauwurzel für Hunde

Gegründet wurde das Unternehmen Canophera 2012 von Sebastian Klafka und Benjamin Lemm. Die beiden sind nicht nur wahnsinnig sympathisch, sie hatten bei ihrem Besuch in Vietnam auch eine clevere Idee: Statt weiter die Natur zu zerstören und Bäume zu fällen, um daraus Möbel, Kauartikel oder ähnliches herzustellen, setzen sie auf nachhaltig angebaute Hölzer und bisher ungenutzen Holzressourcen, die zum Beispiel beim Anbau von Kaffee entstehen.

Dabei wird für ihre Produkte kein Baum „extra“ gefällt: Die Kaffeebäume auf den Plantagen werden alle 25 -30 Jahre erneuert, jeder gefällte Baum wird durch einen neuen ersetzt. Und statt diese Bäume, wie bisher, einfach nur zu verbrennen, setzen die beiden Jungs von Canophera darauf, den Rohstoff zu bewahren – und weiter zu verarbeiten.

Immer rein in die Schnute
Immer rein in die Schnute

Und nicht nur das: Da ihre Kooperationspartner ausschließlich Kleinbauern sind, erwirtschaften sich diese durch den Holzverkauf ein zusätzliches Einkommen und die Arbeitskräfte erhalten einen fairen Lohn.

Was hat das aber alles mit Hunden zu tun? Da das Kaffeebaum Holz härter ist als unsere Hölzer, kann zum einen ein Knochen imitiert werden, zum anderen splittert das Holz nicht – es zerfasert. Die kleinen Stückchen, die sich dort ablösen, sind sehr fein und unbedenklich für den Hund.

Die Kaffeebaum-Wurzel wird aber auch noch anders verwendet: Als Sitzstange für Vögel, als Kletteräste oder Höhle für Reptilien.

Den Canophera Kaustab gibt es in 3 unterschiedlichen Größen, der kleinste ist geeignet für Hunde bis 10 Kilo, der in Größe L ist geeignet für Hunde ab 30 Kilo. Die Preise liegen zwischen 8 € (Größe S) und 12 € (Größe L).

Ganz schön hart
Ganz schön hart

Was sagt Moe zu der Kaffeewurzel?

Bei der ersten Begegnung mit der Kauwurzel war Moe relativ leicht zu begeistern: Juchu, ein Stück Holz, das ich sogar im Körbchen beknabbern darf! (Normalerweise darf er keine Äste von draußen mitnehmen. 🙂 )

Leider blieb es dann auch genau bei diesem einen Mal. Moe kaute ungefähr 15 Minuten auf der Kaffeewurzel herum, bevor es ihm zu langweilig wurde. Wie jedes Spielzeug habe ich den Kaustab dann weggelegt und sie ihm an einem anderen Tag noch einmal angeboten – keine Chance. Moe fand die Kaffeebaum Kauwurzel nicht mehr attraktiv genug, augenscheinlich ist ihm auch zu schwer.

Ein kleines Wasserbad
Ein kleines Wasserbad

Nun hatte ich den Tipp bekommen, die Kaffeewurzel mal über Nacht in Wasser einzulegen, da dies den Geschmack intensivieren würde und der Hund dadurch mehr Lust hätte, darauf herum zu knabbern. Leider auch das ohne Erfolg. Aber ich hatte so etwas schon vermutet: Die Torgas Kauwurzel haben wir damals mehrere Tage zu den stinkenden Kaninchenohren gelegt, damit sie den Geruch annehmen würde – aber das war Moe auch piepegal.

Fakt ist: Moe kaut nicht gerne hart und Moe braucht Erfolge: Entweder dadurch, dass etwas kaputt geht (so wie bei kleineren Ästen und Zweigen, die er locker zerkaut) oder dadurch, dass es ihm schmeckt (halbierte Geweihstücke) und / oder er es fressen kann. Wenn beides nicht gegeben ist, so wie bei der Kaffeebaum Wurzel, dann mag er es nicht.

Es hätte so schön sein können...
Es hätte so schön sein können…

Vielleicht würde es bei einem kleineren Stück Kaffeewurzel tatsächlich anders aussehen, vielleicht hätte ich die Größe S nehmen müssen, einfach, um Moe damit vertraut zu machen. Auf der Canophera-Website gibt es noch den Tipp, die Wurzel für ein paar Tage im Garten liegen zu lassen, das werden wir auf jeden Fall noch einmal ausprobieren. Manchmal kaut Moe gerade im Garten besonders gern und nicht so sehr in der Wohnung.

Das andere Hunde sehr überzeugt sind von dem Kaffeebaum-Stab, zeigen Genki und Momo. Die beiden finden es super, auf dem Kaffeeholz herum zu nagen und ich hatte echt gehofft, das Moe das ähnlich sehen würde.

Schließlich ist das Holz echt ungefährlich und da Moe mit zunehmendem Alter Zahnstein bekommt, hätte ich mich gefreut, dass so ein bisschen eindämmen zu können. Zudem muss ich bei Moe deutlich auf die Kalorien achten und da wäre so ein kalorienarmer „Snack“ perfekt gewesen.

Was machen wir jetzt mit unserer Kaffeewurzel?
Was machen wir jetzt mit unserer Kaffeewurzel?

Stattdessen kaut er lieber auf Tau herum und das finde ich echt ziemlich doof, da die Fäden entweder in seinen Zähnen hängen bleiben oder ich sie ihm nach dem großen Geschäft aus dem Hintern ziehen muss (ja, nicht schön!).

Habt ihr vielleicht noch eine Idee, wie ich Moe den Kaustab schmackhaft machen könnte? Und wie sieht es bei euren Hunden aus: Kauen sie gerne auf Hölzern herum?

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