Ist mein Hund verwöhnt?

Übertreibt es das Frauchen?
Übertreibt es das Frauchen?

Neulich habe ich einen sehr interessanten Artikel bei der lieben Kerstin von 2&4 unterwegs gelesen. Da ging es um das Thema, ob man vielleicht ein bisschen zu sehr übertreibt was den eigenen Hund angeht. Ich habe mir also angefangen, meine Gedanken darüber zu machen.

Was bedeutet Übertreiben?

Laut Definition bedeutet Übertreiben: Über das Ziel hinaus schießen, mehr tun, als gut oder nötig ist.
Und was bedeutet das nun in der Hund-Mensch-Beziehung? Da scheiden sich sicher die Geister.

Fragt man meinen Vater, an welcher Stelle ich bei Moe übertreibe, würde als erstes kommen: Ein Hund gehört nach draußen und nicht in die Wohnung.

Also, meine Übertreibung Nummer 1: Moe hat seinen Schlafplatz IM Haus. In einem Körbchen, manchmal auf der Couch, ab und und zu im Bett. Aber immer bequem, nicht zugig und schon gar nicht ungepolstert.

Übertreibung Nummer 2: Moe besitzt Spielzeug. Ja, damals hatten die Hunde nichts. Vielleicht mal einen Ball, wenn sie Glück hatten. Moe hat eine ganze Menge, einfach, weil ich unheimlich gerne teste, Moe auch seine Erfahrung sammeln lassen möchte und weil wir Spaß daran haben! Er spielt einfach gerne. Und ich kann ihm das ermöglichen.

Übertreibung Nummer 3: Ich achte auf Moes Ernährung und Gesundheit. Unglaublich, aber wahr, manche Menschen sehen das als Übertreibung. Wenn man sich überhaupt mit dem Thema Futter auseinander setzen muss, reicht doch bei Stiftung Warentest reinschauen, oder? Die sind genauso zuverlässig wie der ADAC, und das, was die sagen, wird schon stimmen.

Übertreibung Nummer 4: Ich habe Moe gerne so oft wie möglich um mich herum und beschäftige mich mit Hundethemen. Dieser Blog ist eine Art, mich auszuleben. Ich lese Bücher zum Thema Hund, ich rede gerne über diverse Themen rund um den Hund, ich lese andere Hundeblogs und wenn ich spende, geht es an die Tiertafel oder das Tierheim. Ja, und so manchmal ziehe ich Hunde einfach den Menschen vor. Außerdem würde ich auch gerne in Zukunft etwas mit Hunden machen.

Übertreibe ich es?

Der beste Platz im HausJa, vielleicht. Man kann sicher immer weniger machen. Für mich ist es aber wichtiger, glücklich zu sein und dem Hund auch gerecht zu werden. Und Moe geht es gut, da bin ich mir ziemlich sicher. Wir sind sicher nicht das perfekte Rudel, ab und zu gibt es Ärger. Aber wir halten immer zusammen. Moe wird sicher nicht übermäßig von mir betüdelt, er darf Hund sein und auch mal seine 5 Minuten haben. Genauso genieße ich es aber auch, wenn er abends mit mir auf der Couch liegt.

Bei der Wohnungsauswahl war uns wichtig, dass Moe keine Treppen steigen muss und Auslauf hat, beim Urlaub achten wir darauf, dass er meistens dabei sein kann, bei Ausflügen schauen wir, dass wir alle etwas davon haben. Ja, alles dreht sich um den Hund. Aber nicht nur. Und so lange wir eine Balance haben, ist alles gut und ich kann für mich sagen: Ja, ich übertreibe. Manchmal. 🙂

Wie steht es bei euch, übertreibt ihr?

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Kommentieren

10 Gedanken zu „Ist mein Hund verwöhnt?“

  1. Nun ja, wenn man diese Maßstäbe ansetzt, dann wird bei uns genauso übertrieben, wie bei euch. Aber auch wir finden das beide vollkommen in Ordnung und würden es nicht anders haben wollen!
    Liebe Grüße
    Lotta mit Anhang




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  2. Das ist nur eine Sache der Definition 😉
    Ich habe auch einen Schlafplatz in der Wohnung. Darf aber so gut wie nie aufs Sofa und ins Bett schon gar nicht. Habe aber auch meine Draußenzeit.
    Spielzeug habe ich auch, aber das kommt auch eher selten zum Einsatz… ist leider in der Schublade versteckt.
    Ohh ja auf das Futter wird hier auch viel wert gelegt 😉 zum Glück!
    Und bei Punkt 4 ist meine Vi wohl genau so wie du 😉

    Schlabbergrüße Bonjo




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  3. Also, wenn das schon übertreiben ist, dann übertreiben wir es genauso wie du!
    Ein sehr schöner Artikel und wir stimmen dir einfach in allem überein. Für uns sind es halt keine Hunde, sondern Familienmitglieder!

    Liebe Grüße
    Abby und Anhang




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  4. Ich schließe mich Abby an. Charly ist für uns eine vollwertiges Familienmitglied. Er darf ins Haus, auf die Couch, aber nicht ins Bett. Spielzeug ist bei uns weggesperrt und kommt nur mit meiner Erlaubnis zum Einsatz.

    Ich finde nicht, dass Moe zu sehr verwöhnt wird. Er gehört einfach zur Familie.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  5. Ich habe mich bewusst für das Zusammenleben mit einem Hund entschieden. Und das tue ich dann auch, mit allem drum und dran. Wenn jemand das übertrieben nennen mag, bitte schön, mir egal… 😉

    LG Andrea mit Linda




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  6. Ich finde Deinen Beitrag wunderbar und wir machen es hier genauso. Übertrieben oder nicht. Wir lieben unseren Hund.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  7. Als ich die Überschrift zu deinem Post gelesen hatte, musste ich etwas schmunzeln. Ich stimmt dir und den vorigen Kommentaren voll und ganz zu! Molly ist ein vollwertiges Familienmitglied und wir genießen das in vollen Zügen. Ob wir es übertreiben? Nunja, ich denke diejenigen die keinen Hund haben, denken das sicher mal… Ich finde wir übertreiben nicht 🙂 Wir lassen Molly Hund sein, sie darf sich im Dreck wälzen, sie darf buddeln und flitzen wie sie will… Aber ich gestehe schon auch, dass ich die abendlichen Kuschelrunden doch sehr mag und wir unser Herz an unseren kleinen Rennmops vergeben haben 😉

    Liebe Grüße Rebecca „mit der gerade an mich gekuschelten Molly“ ♥




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  8. Wir haben uns auch definitiv für ein Leben mit Hund entschieden.
    Für manche Menschen bedeutet das Grenzen setzten und Abstriche machen, für uns heißt es Vollkommenheit, Glückseeligkeit !
    Ich kann und will mir ein Leben ohne meine zwei verrückten Jagdnasen nicht mehr vorstellen. Und ja – auch ich bekomme immer mal zu hören das ich in Sachen Hunde und Hundehaltung / Erziehung am Übertreiben bin.

    Sowas nenne ich einfach Ansichtssage 😉
    Gruß, Carola mit Deco ´+ Pippa




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