Intelligenzspielzeug Snoop im Test

Der Snoop im Test

Es passiert in letzter Zeit extrem selten, dass mir ein Hundespielzeug mehr als ein müdes Gähnen hervorlockt. Alles schon mal gesehen, alles schon mal gehabt.

Und dann war da dieses eine, dass mich reizte, seitdem ich es gesehen hatte: Der Snoop von Planet Dog. Ich sage mal vorab: Die 24 € (ja, das war teuer!) hätte ich mir aber sowas von sparen können.

Intelligenzspielzeug Snoop: Nichts für Moe

Der Snoop ist eigentlich sehr cool. Es ist wie eine Art Leckerlieball, mit einer großen Öffnung, in die Leckerlies gefüllt werden können und einer kleineren Öffnung, aus der die Leckerlies heraus kullern sollen.

Dabei ist das Material, wie alles von Planet Dog, absolut ungiftig, 100% recycelbar, mit Minzgeschmack (und -geruch), 12,5 cm Durchmesser. Der Snoop ist kein Kauspielzeug, das sollte man vielleicht noch wissen.

Der witzige Snoop
Der witzige Snoop

Die Form fand ich erst einmal ungewöhnlich, aber absolut im positiven Sinn. In die große Öffnung lässt sich ein Planet Dog Ball hinein quetschen, was dafür sorgt, das die Leckerlies wirklich nur aus der kleinen Öffnung herausfallen können, dadurch rollt der Snoop aber auch gleichmäßiger.

Da wir wirklich überzeugt von der Firma Planet Dog sind, und auch schon Spielzeug haben was sowas von robust ist, dachte ich mir bei dem Snoop: Perfekt für Moe.

Außerdem ist es mal etwas anderes als ein Leckerlieball, der gleichmäßig kullert. Zwar ist das Moe nicht zu langweilig, aber ein bisschen Anregung kann ja nicht schaden. Oder?

Unser orangener Snoop

Wir haben den Snoop in Orange bestellt. Direkt haben wir ihn mit Leckerchen befüllt und Moe durfte zeigen, was er drauf hat.

Groß, im Vergleich zu einem Ball
Groß, im Vergleich zu einem Ball

Leider ist die ungewöhnliche Form auch genau das Problem. Moe hat nicht verstanden, dass er den Snoop kullern muss und hat ihn stattdessen immer wieder versucht, aufzuheben. Und dabei passierte es: Der Snoop wickelte sich um seinen Unterkiefer. Moe war also kurzzeitig erschrocken und ich durfte ihm das Teil vom Unterkiefer ziehen.

Unglücklich! Stellt euch mal vor, die Zähne wären im Gummi stecken geblieben! Dann hätte ich entweder zum Tierarzt gekonnt oder hätte selber versuchen müssen, das Ding loszuschneiden.

Ok, vielleicht hat Moe sich doof angestellt – dachte ich. Ich ließ ihn also noch einmal ran. Schließlich hat er bisher keine Treibball-Erfahrungen und so ein normaler Leckerlieball verzeiht den einen oder anderen Biss…

Nur ein weiterer Leckerlie-Ball
Nur ein weiterer Leckerlie-Ball

Dieses Mal war Moe wesentlich vorsichtiger und ich achtete auf jede Bewegung von ihm. Stupste er den Snoop nicht mit der Nase, sondern versuchte es mit den Zähnen, unterbrach ich das Ganze.

Schlussendlich passierte es aber doch wieder. Denn: Die Leckerchen kamen so selten aus dem kleinen Loch, sodass Moe immer frustrierter wurde! Irgendwie doof, das Ganze. Da freut man sich seit Langem mal wieder auf ein Spielzeug…

Nun gab es vom Hersteller noch den Tipp, vorne einen Ball hinein zu stecken. So konnte sich Moes Unterkiefer zwar nicht mehr verkeilen – aber dafür hätte ich auch nicht so viel Geld ausgeben müssen, denn der Futterball tut es dafür auch!

Fazit: Wir brauchen den Snoop nicht!

Leider hat der Snoop uns überhaupt nicht überzeugt. Mag sein, dass er bei anderen Hunden, die wesentlich vorsichtiger sind, perfekt geeignet ist. Aber bei einem neugierigen Hund, der auch mal in ein Spielzeug beisst um an die Leckerchen zu kommen, ist das Ding definitiv nichts und ich würde behaupten, der Snoop ist sogar einigermaßen gefährlich.

Zum Spülen lässt er sich ausklappen
Zum Spülen lässt er sich ausklappen

Unter diesen Umständen möchte ich den Snoop auch nicht an ein Tierheim spenden oder an die Tiertafel weiter geben. Wer weiß, was ohne Warnung passiert?

Also: Sollte jemand von euch gesteigertes Interesse an dem Snoop haben, weil ihr wisst, dass euer Vierbeiner damit wesentlich vorsichtiger umgeht (und vielleicht Treibball-Erfahrung hat), darf er sich gerne an mich wenden: me@moeandme.de

Wir geben den Snoop gerne in andere Hände ab, sonst landet er in der Tonne. Und bei 24 € wäre das sehr, sehr schade  – aber letztendlich nicht zu ändern.

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2 Gedanken zu „Intelligenzspielzeug Snoop im Test“

  1. Das ist echt schade, da ich Socke diesen gerne zum Geburtstag geschenkt hätte. Ich war nur etwas unschlüssig wegen der Größe und, ob er etwas für Socke ist. Dein Bericht macht mir jetzt keinen Mut. Aber ich würde ihn wohl gerne ausprobieren, allerdings nicht kosenlos. Wenn sich niemand gemeldet hat, dann können wir uns ja noch nach dem Wochenende austauschen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  2. Oha, dass klingt ja echt alles andere als toll und hört sich echt super gefährlich an….
    Schade, dass du dafür so viel Geld ausgegeben hast.

    Liebe Grüße
    Anna und der Rest der Canistecture Familie <3




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