Hunde belohnen-aber richtig

Hunde belohnen-aber richtig
Hunde belohnen-aber richtig

Habt ihr euch auch schon öfter gefragt, ob ihr euren Hund richtig belohnt? Häufig genug, zu oft? Und habt ihr euch schon einmal darüber Gedanken gemacht, welches die richtige Form der Belohnung ist, ob Leckerlis wirklich die einzige Möglichkeit sind? Oder habt ihr vielleicht sogar einen Hund, der sich weder mit Leckerlis noch mit Spielzeug „bestechen“ lässt?

Ich persönlich habe mir zu dem Thema bisher nicht so wirklich Gedanken gemacht, vielleicht weil ich das Meiste eher intuitiv angehe, so auch das Belohnen. Ich weiß, das Moe draußen eher ungern gestreichelt wird, das heißt, das ist für ihn keine Belohnung. Leckerlis oder ein tolles Spielzeug schon.

Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, geht nicht nur auf die unterschiedlichen Belohnungsformen ein, sondern auch auf den Zeitpunkt und den Unterschied von Belohnung und Verstärkung.

Hunde belohnen-aber richtig von Sabrina Reichel ist aus dem GRIN-Verlag und klärt auf knapp 60 Seiten auf, wie man seinen Hund typgerecht belohnen sollte und warum man negative Belohnung, also Strafe, nicht einsetzen sollte.

Für mich war das Buch dahin gehend sehr aufschlussreich, als das ich nun Dinge, die ich als selbstverständlich erachte, als Belohnung einsetze. Ein Beispiel: ich gehe mit Moe an den Strand. Ich weiß, das er am Liebsten sofort ins Meer rennen möchte, fordere aber noch die ein oder andere Übung von ihm ab. Die Belohnung ist dann das anschließende Schwimmen im Meer.

Ein guter Tip ist auch das Erstellen einer Belohnungsliste: ich finde heraus, was mein Hund als Belohnung empfindet und benutze das.

Leider ist das nicht immer möglich, da Moe beispielsweise das Jagen als Belohnung empfindet. Dafür kann man jedoch eine Alternative finden: wir haben dafür die Reizangel. So kann ich Moe mit dem Jagen belohnen, nachdem er eine von mir gestellte Aufgabe zu meiner Zufriedenheit erledigt hat.

Ich kann das Buch wirklich empfehlen, mir selber hat es die Augen geöffnet und neue Möglichkeiten der Belohnung gezeigt.

 

 

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2 Gedanken zu „Hunde belohnen-aber richtig“

  1. Genau mit dieser Belohnungsthematik habe ich mich auch mal intensiv beschäftigt. Bei den meisten Hundehaltern steht die Belohnung als Synonym für Leckerchen. Dabei gibt es Unmengen an Belohnungen: Eine meiner drei Hunde liebt Schlamm. Dann darf sie eben mal ein ausgiebiges Schlammbad nehmen, wenn sie davor eine Aufgabe korrekt ausführte. Die andere will rennen, rennen, rennen. Also: erst der Job, dann der Lauf. Und die Dritte? Darf als Belohnung natürlich ein Nickerchen machen…..




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    • Interessante Belohnungsformen, die ihr für euch gefunden habt! Aber du hast Recht: Es gibt viel mehr, was den Hunden Spaß macht und womit sie sich bestätigt fühlen, als nur durch ein Leckerlie.

      Liebe Grüße
      Nicole




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