Gastartikel: Hot Spots beim Hund

Hot Spots erkennen und behandeln
Hot Spots erkennen und behandeln

Wisst ihr, was Hot Spots beim Hund sind? Moe hatte zum Glück noch nie so etwas Fieses und ich hoffe auch, dass es ihm erspart bleibt. Aber im Falle eines Falles wusste ich bisher gar nicht, wie ich so etwas behandeln sollte, bzw. wie ich vorbeugen kann, damit Moe so etwas nicht bekommt.

In unserem heutigen Gastbeitrag erhaltet ihr Tipps rund um den Hot Spot – und was dagegen zu tun ist.

Gastartikel: Hot Spots beim Hund erkennen und behandeln

„Mit dieser Hautentzündung ist nicht zu spaßen: Der sogenannte „Hot Spot“ sorgt bei Hunden für große Schmerzen und muss schnell behandelt werden, bevor er von Eurem Vierbeiner durch Nagen und Lecken vergrößert wird.

Hot Spots sind nässende, kreisrunde Wunden auf der Haut des Hundes und gut am Sekret zu erkennen, welches das Fell um die Wundränder herum verklebt.

So entstehen die „heißen Flecken“

Die unangenehmen Hautentzündungen werden unter anderem durch Allergien, Parasitenbefall (z.B. Flohbisse) oder kleinere Hautverletzungen verursacht. Manchmal sind es sogar die Hundehalter selber, die einen Hot Spot verursachen:

Wer bei der Fellpflege eine Hundebürste mit spitzen Bürsten benutzt – und dabei zu feste drückt – verletzt möglicherweise die Haut seines Lieblings und darf sich in den folgenden Tagen nicht wundern, wenn aus der kleinen Wunde ein großer Hot Spot entsteht.

Denn durch Nagen und Lecken an der Wunde wächst die betroffene Stelle Stunde für Stunde an und verursacht dem Hund immer größere Schmerzen.

Trotzdem solltet Ihr Eure Fellnase regelmäßig bürsten! Denn auch ungepflegtes, verfilztes Fell begünstigt die Entstehung der schmerzhaften Hautkrankheit.

Tipps zur Behandlung

Hot Spot beim Hund
Hot Spot beim Hund

Ihr solltet auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, wenn Ihr Euch mit Hot Spots wenig bis gar nicht auskennt! Dort wird die betroffene Stelle sauber ausrasiert, die Haut desinfiziert und eine Salbe aufgetragen, wodurch die Wunde schneller abtrocknet.

Damit Euer Vierbeiner die Wunde nicht mehr belecken kann, ist eine Halskrause leider oft unumgänglich.

Zurück zuhause könnt Ihr mit kühlen Umschlägen das Leid Eures Hundes ein wenig lindern. Angeblich soll eine Behandlung mit Silberwasser ebenfalls positive Heilungseffekte hervorrufen, allerdings sollte die Behandlung nur in Absprache mit Eurem Tierarzt geschehen!

Hot Spots verhindern

Wer einmal einen Hot Spot-Befall mitgemacht hat, wird spätestens danach alles dafür tun, weitere heiße Flecken zu vermeiden! Am besten erreicht Ihr das durch regelmäßige, gründliche Fellpflege.

Zecken, Milben und Flöhe haben im Fell Eures Lieblings nichts zu suchen und sollten so schnell wie möglich erkannt und entfernt werden! Das Gleiche gilt für Filz und Knoten, die weder schön aussehen, noch der Gesundheit Eures Hundes zuträglich sind.

Speziell in warmen Sommermonaten braucht das Hundefell ganz viel „Luft“! Ein gut durchgelüftetes Fell ist weniger anfällig für Hot Spots und sorgt bei Eurem Hund garantiert für Wohlbehagen!

Einen angenehmen „Lüftungseffekt“ erzielt Ihr durch ausgiebiges Bürsten des Fells. Verwendet dabei aber auf keinen Fall Hundebürsten mit spitzen Borsten!

Vorbeugen mithilfe des Staubsaugers

Cofix Hundebürsten
Cofix Hundebürsten

Eine schnelle und schonende Methode das Fell zu lüften, ist die Anwendung des Cofix® „Hundestaubsaugers“.  Dabei wird ein abgerundeter Bürstenkopf auf den Staubsaugerschlauch gesteckt und das Fell gründlich abgesaugt. Auch Parasiten, Schmutz und Schuppen lassen sich mithilfe eines Hundestaubsaugers schnell und einfach entfernen.

Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, dass ein Hot Spot irgendwann mal wieder entsteht, aber durch die Vorbeugungsmaßnahmen lässt sich das Risiko deutlich minimieren.“

Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Cofix®. Die Bildrechte liegen bei Cofix®.

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7 Gedanken zu „Gastartikel: Hot Spots beim Hund“

  1. Kim hatte das leider immer mal wieder. Bei ihm war es allerdings eine allergische Reaktion auf Medikamente oder Impfungen. Kaum verabreicht, konntest Du auf den Hotspot warten… 🙁 weshalb wir das Problem dann natürlich nicht wiederum schulmedizinisch behandeln konnten.

    Linda ist Gott sei Dank bisher davon verschont geblieben.

    LG Andrea und Linda




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  2. Lilli hatte auch schon einmal sehr tiefen Hotspot, verursacht durch ein Antibiotikum! Es hat 6 Wochen gedauert, bis er ganz ausgeheilt war. Wir waren aber auch nicht beim TA, weil ich es gut in den Griff bekommen habe: Haare gut schneiden/rasieren. Jeden Tag mehrfach desinfizieren, damit die Bakterien keine Chance haben. Möglichst trocken halten. Und dann ganz viel Geduld!!!




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  3. Hallo liebe Nicole,
    ein Hotspot, also ein sogenanntes Ekzem ist vor allem eins: der Versuch des Hundeorganismus Schadstoffe loszuwerden. Die Haut ist ein Entgiftungsorgan, das beim Hund allerdings aufgrund der wenigen Schweißdrüsen nicht sehr effektiv ist. Und da diese beim Hund nicht sehr wirkungsvoll sind, kommt es zu Hauterscheinungen, über die im Körper übermäßig angesammelte Gifte versuchen, sich einen Weg nach außen zu bahnen. Sehr typisch sind hier Hautekzeme/Hotspots.
    In der Regel verweise ich in Kommentaren eher nicht auf meine Artikel, tue das jetzt aber trotzdem mal, da ich das für ein wichtiges Thema halte, welches häufig sehr falsch verstanden wird. Vielleicht kann der ein oder andere auch die im Artikel erwähnte Reinigungskur anwenden, die laut dem verstorbenen Dr.Wolff „immer und in jedem Fall bei einem akuten Ekzem hilft“. http://www.lucieshundefutterblog.de/hauterkrankung-dermatitis/
    Liebe Grüße
    Anke




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  4. Danke für die Aufklärung. Ich wusste bis heute nicht, was ein Hotspot ist. Hoffentlich bleibt Charly davon verschont.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  5. Zum Glück hatte ich noch nie so einen Hot Spot, denn ich weiß ja nicht so wirklich, ob ich Frau Zweibein erlauben würde, mich einfach abzusaugen… 😉
    Liebe Grüße
    Lotta




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