Herr Wunderlich und seine Eigenarten

Herr Wunderlich und seine Eigenarten

Die Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig. (Ernest Hemingway)

Ich möchte ergänzen: […] sondern nur vorsichtig. Und stur. Und wunderlich.

Über das Altern bei Moe habe ich schon mehrfach geschrieben. Es erschreckt mich, es macht mir Angst. Und es ist doch unaufhaltsam. Oftmals ermahne ich mich, nicht zu übertreiben.

Und dann sehe ich das Herrchen an und weiß: Er hat diese bestimmte Situation gerade auch gesehen und genauso eingeschätzt wie ich.

1. Mir schmeckt es, mir schmeckt es nicht.

Als Moe bei uns einzog, kam er auch direkt in die Pubertät, könnte man sagen. 7 Monate war er jung, auf dem einen Spaziergang piescherte er noch in der Hocke, auf dem nächsten stand er plötzlich, zwar noch wackelig, auf 3 Beinen.

Sein Charakter formte sich. Zwischendurch wurden Regeln immer wieder in Frage gestellt.

Moe war damals schon recht mäkelig. Das, was ihm an einem Tag schmeckte, mochte er am nächsten schon nicht mehr. Allerdings schoben wir dem Ganzen schnell einen Riegel vor.

Mal schmeckt es, mal nicht.
Mal schmeckt es, mal nicht.

Bei Moe klappte das „Dann bekommst du eben nichts“ sehr gut – ich würde das nicht bei jedem Hund empfehlen. Aber bei Moe reichte eine „Kurz-Diät“ von einer ausgelassenen Mahlzeit aus, die nächste schlang er wieder hinunter.

Als er etwa 2,5 – 3 Jahre alt war, hörte das mäkelig sein auf. Moe war zufrieden, mit dem was er bekam. Ich versuchte ihn schon immer abwechslungsreich zu füttern, selbst wenn es Trockenfutter gab. Dann gab es eben frische Möhre dazu, mal etwas Quark oder andere Leckereien.

Auch Nassfutter versuchten wir einige Zeit. Jedoch ist Moe die dauerhafte Fütterung von Nassfutter nicht bekommen. Morgens musste er immer Galle spucken, weil er zu schnell verdaute und die Portionen nicht groß genug sein konnte.

Irgendwann entschloss ich mich zu Barfen. Das funktionierte wunderbar. Moe liebte es und das Galle spucken morgens hielt sich durch ein paar Zusätze und vor allem Gemüse am Abend in Grenzen. Hier zeigte sich die Mäkeligkeit nur bei größeren Fleischstücken, die er nicht gerne kaute oder zum Beispiel ganzem Fisch.

Nun sind wir wieder zurück bei Mäkeln, und auf jeden Fall ist es schlimmer als vorher. Vorab: Medizinisch ist nichts festzustellen. Die Zähne sind super und auch alles andere.

Aber Moe frisst nicht mehr alles. Beziehungsweise, er frisst nicht mehr alles an jedem Tag. Denn es kann durchaus sein, das er heute etwas verschmäht, was er am Abend oder schon am nächsten Tag sehr wohl sehr gerne frisst. Oder eben überhaupt nicht mehr.

Aktuell füttern wir morgens trocken, abends nass. Ab und zu gibt es frisches Hühnchen, mal Kartoffeln oder Gemüse vom Mittagessen.

Salat fand Moe immer unheimlich prima. Er bekam seinen Anteil, ein bisschen Gurke, ein bisschen Blattsalat, Mais und geriebenen Käse. Nun pickt er sich meistens den Käse raus, der Rest bleibt liegen. Füttere ich ihn dagegen mit der Hand, frisst er auch den Rest.

Mäkelig - ich?!
Mäkelig – ich?!

Pansen: Moe liebt Pansen und vor allem auch die getrockneten Stangen. Jetzt nicht mehr. Sind sie im Kong mit ein wenig Joghurt, wird es gefressen. Gebe ich sie ihm pur, will er davon nichts wissen.

Dafür frisst er andere Dinge. Neulich fiel mir eine Olive beim Essen herunter. Moe fraß sie. Auf Schokolade würde er sich gerne stürzen. Er sucht im Gebüsch nach Fressbarem, alles, was ich ihm von meinem Essen abgeben würde, nimmt er dankbar an.

Aber wehe, es landet direkt im Napf. Dann ist es schon gar nicht mehr so interessant. Mittlerweile frisst er auch Hasenköttel – was er sonst nie gemacht hat! Wie gesagt: Keine medizinische Ursache. Seine Blutwerte sind super!

Ich schiebe seine Mäkeligkeit und gelegentlichen Essensaussetzer nun gekonnt auf das Alter. Und wenn er heute mal wieder etwas nicht mag, mache ich mir erst Gedanken, wenn es sich dabei um Käse handelt – denn da würde Moe nie „Nein“ sagen. 😉

Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen. (Ephraim Kishon)

2. Das Grummeln in der Nacht

Moe kann man schon getrost als Wachhund bezeichnen. Er registriert alles und jeden, der das Grundstück betritt (es sei denn, es ist mitten in der Nacht und er schläft – dann kann wirklich alles passieren!).

Moe hat schon immer gut aufgepasst. Männer mit schwarzen Kapuzenpullis, die ein Käppi aufhaben oder betrunken sind, werden aus der Distanz angeknurrt. Auch stämmigere Männer werden in der Dunkelheit als Feind erkannt und direkt gewarnt.

Moe passt auf
Moe passt auf

Neu ist, das er seine Antennen nun auch ohne menschliches Dazutun geschärft hat. Neulich waren wir morgens auf unserer normalen Runde unterwegs, als Moe sich plötzlich steif machte. Es war niemand zu sehen, auch kein Tier. Aber irgendwas beunruhigte Moe.

So sehr, dass er plötzlich laut und tief anfing zu brummeln. Und nicht aufhörte. Er wurde lauter und lauter. Alle Versuche, ihn anzusprechen, scheiterten.

Aber wirklich: Es war nichts zu sehen, nichts zu hören. Moe machte auch keine Anstalten, sich in die Büsche schlagen zu wollen und etwas zu jagen – stattdessen, fing er an zu Bellen. Als ich ihn dann nochmal ansprach und seine Seite streichelte, schaute er mich an – und dann war gut.

Ich habe keine Ahnung, was er da gesehen, gerochen oder gefühlt hat. Am Nachmittag gingen wir die Strecke nochmal, keine Reaktion.

3. Ich lieb dich. Ich lieb dich nicht.

Moe war schon immer bei uns, aber er war lange nicht der typische Kuschelhund, der auf dich herauf steigt und sich an dich drückt. Moe war manchmal ein Kontaktlieger, aber er hätte nie seinen Kopf auf meinem Bauch abgelegt oder sich an mich gekuschelt beim Schlafen.

Nach einer gewissen Zeit änderte sich das. Ich habe auch darüber schon einmal geschrieben: Wie viel Nähe braucht ein Hund?

Wie ich damals schrieb, machten wir auch hier viele Stadien durch. Was seit unserem Einzug immer häufiger wurde und was nun sehr merkwürdige Dimensionen angenommen hat, ist: Moe hat anhängliche, normale und einsame Tage.

Jeder hat doch mal komische Tage, oder?
Jeder hat doch mal komische Tage, oder?

Der normale Tag:

Der normale Tag findet (ausgenommen der Beschäftigungs-, Futter- und Gassizeiten) im Körbchen oder auf dem Teppich schlafend statt. Moe bekommt normale Aufmerksamkeit, natürlich wird er ab und zu gestreichelt.

Da ich aber auch Arbeiten muss, kümmere ich mich nicht permanent um ihn, sondern lasse ihn in Ruhe – und er mich. Dabei bleibt er aber im selben Raum.

Der einsame Tag:

Moe beschließt, meist schon morgens, das er heute nicht viel mit uns zu tun haben will. Er verlässt das Büro, verkriecht sich im Schlafzimmer in sein Körbchen und kommt nur hervor, wenn ich ihn rufe.

Wenn ich am Schlafzimmer vorbei komme, schaut er mich einfach nur an. An diesen Tagen lässt er sich nur wenig motivieren, Training ist unmöglich.

Der anhängliche Tag:

„STREICHELN! AUFMERKSAMKEIT! MirIstLangweiligLassMichAufDeinenSchossGibMirNaschiStreichelMich!

Die anhänglichen Tage sind anstrengend. Moe ist unruhig, es sei denn, er bekommt seine Aufmerksamkeit. Auf Kopfarbeit lässt er sich nicht ein, er kann sich nicht konzentrieren. So lange ich ihn streichle, ist alles gut.

Höre ich auf, werde ich angestubst. Sitze ich am Platz, wird gefiept und an meinem Arm gestubst. Auf den Gassigängen bleibt er dicht bei mir. Er sucht Nähe, will in mich reinkriechen. Und ich habe keine Ahnung, woran das liegt.

Sicher. Jeder hat mal schlechte Tage. Aber bei Moe wechselt das aktuell so fix, das ich nicht sagen kann, woran es liegt. Die normalen Tage sind selten geworden. Ein – bis zweimal die Woche hat Moe die einsamen Tage. Er hat viele anhängliche Tage, in unterschiedlichen Ausprägungen.

So kenne ich ihn wirklich nicht und ich muss mir noch eine Strategie überlegen, wie ich ihn Zukunft mit diesen Tagen verfahre. Am Besten wäre es wohl, für das Arbeiten auf die Couch umzuziehen und nur noch mit einer Hand zu tippen – die andere muss schließlich streicheln…

4. Die Entdeckung der Langsamkeit

Drei Mal am Tag gehen wir vor die Tür. Morgens, Mittags, Abends bekommt Moe seine Runden. Er beharrt auf diesen Runden, er ist pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

Verschiebt es sich bei uns einmal zeitlich, weil z.B. ein Telefonat noch aussteht, wird Moe unruhig. Er darf natürlich in den Garten, aber das reicht ihm nicht. Seine Zeit, bitte, Frau und Herr Personal, los geht’s!

Unsere Gassirunden unterscheiden sich genauso, wie die Aktivitäten, die wir dabei ausführen. Manchmal gehen wir einfach nur stumpf durch die Landschaft. Moe darf schnüffeln, alles ist fein.

Manchmal tricksen wir. Manchmal apportieren wir. Manchmal versteckt sich einer von uns Zweibeinern, Moe darf suchen (riesige Party! Er liebt das.).

Und manchmal passiert es auf diesen Gassirunden, dass Moe vergisst, was eigentlich gerade passiert. Er bleibt stehen und… träumt. Nur zum Verständnis: Er steht nicht in Vorstehhaltung da und fixiert. Nein.

Er hat diesen leeren Blick drauf. Wenn man ihn dann vorsichtig anspricht, schaut er sich perplex um, so als würde er sich fragen: Äh, was war gerade nochmal der Plan?

Man ist jung, solange man sich für das Schöne begeistern kann und nicht zuläßt, daß es vom Nützlichen erdrückt wird. (Jean Paul)

Die Strecken werden langsamer begangen. Während Moe damals fast immer Power hatte, wird es nun gemütlicher. Nicht unbedingt in den ersten zehn Minuten, aber auf jeden Fall nach Vollendigung des Geschäfts. Als würde er sich sagen: Wozu das Gerenne? Lieber den Moment genießen.

Das Altern ist unaufhaltsam.

Leider kann ich es nicht aufhalten. Herr Wunderlich wird uns sicherlich noch häufiger überraschen, wird Eigenheiten an den Tag legen, die wir so nicht von ihm kennen.

Herr Wunderlich ist wunderlich
Herr Wunderlich ist wunderlich

Ich bin gespannt, wie häufig ich noch sagen werde: „Das hat er ja noch nie gemacht!“. Hauptsache, er bleibt noch lange bei mir – dann darf Moe auch noch wunderlicher werden.

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9 Gedanken zu „Herr Wunderlich und seine Eigenarten“

  1. Wie viel in Deinem Beitrag erinnert mich an Dingo und Lady … und wie vieles erlebe ich gerade wieder mit Damon. Der Zwerg wird jetzt tatsächlich schon elf und seine Macken und Mucken werden ausgerpägter aber auch variabler 😉
    Ich genieße die Tage mit ihm und bin auc froh, wenn ich mich noch recht lange über ihn wndern kann.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara




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  2. Charly ist im Gegensatz zu Moe noch ein Jüngling. Trotzdem hat er auch seine wunderlichen Tage. An manchen Tagen beachtet er mich kaum, an anderen will er nur bei mir sein. Genau wie Moe! Ich weiß also nicht, ob das am Alter liegt.

    Ich wünsche euch, dass ihr noch viele glückliche Jahre miteinander verbringen könnt.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  3. ohhhh….. jaaaa…. in Vielem erkenne ich meinen HerzAntonHund (ca 17)…. manchmal vergißt er wohl, dass ich im Arbeitszimmer bin und bellt sich die Seele aus dem Leib im Erdgeschoss. Rufen nutzt nichts, ich muss ihn dann holen…. Manchmal wenn wir im Wohnzimmer auf der Coach sitzen und ich ihn rufe, läuft er an uns vorbei in die Küche, weil er nicht weiß, wo das Rufen herkommt. Er hört die KLingel nicht mehr und bellt, wenn ich aufstehe und zügig nach oben gehe…. er steht oft rum und weiß nicht mehr, was gerade der Plan war…. aber: er hat immer Hunger (vergißt wahrscheinlich, dass er schon hatte 😉 ) und dabei bekommt er viel für seine Größe, selbstgekocht, nur Möhre, Kartoffeln und Fisch mit einem speziellen Darmpulver, abgestimmt mit Tierärztin und Tierheilpraktikerin wegen seiner chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (seit gut 3 Jahren hat er die und seit knapp einem haben wir die endlich einigermaßen im Griff…) und er schläft viel und die Träume werden intensiver…. ach ja Träume…. dazu hatte ich ja neulich bei Dir kommentiert, das muss ich noch mal suchen ,denn danach habe ich mit der Tierheilpraktikerin gesprochen und die hat mir Interessantes/Wichtiges dazu gesagt…. Liebe Grüße und alles Liebe und noch viele Jahre für Herrn ♥ Wunderlich




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  4. Diese wunderlichen Tage hat Shiva auch schon. Sie ist vor kurzem 5 Jahre alt geworden, aber hat auch ihre „ich krieg in dich rein“-Tage und die „bleib mir bloß vom Pelz“-Tage… Ich hab auch noch keine Strategie entwickelt. Das Träumen kann Fräulein auch sehr gut. Spreche ich sie an oder schnippse auch nur mit den Fingern, steht sie in Hab-acht-Stellung und will Aktion.

    Das kenne ich aber auch schon von Rocky und Jenny. Jenny war eine Träumerin, das fing auch etwa mit 5-6 Jahren an und bei Rocky begann es etwas später. Aber alle beide hatten diese lustigen Wechsel zwischen Partymodus und Träumerei. Das gehört wohl zum Erwachsenwerden dazu… Ich bin gespannt, wie Moe sich weiter entwickelt und was mein Wuschelmädchen noch für mich so in Petto hat.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva




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  5. Ich habe mich sehr amüsiert, was aber eher an der Art liegt, wie Du Moes wundersame Art mit zunehmenden Alters beschreibst. Ich finde es spannend zu erleben, wie Socke sich im Alter verändert, was sie mal wieder für sich neu entdeckt und wie sich das Leben als Hundehalter ändert. Worauf muss ich achte und worauf muss ich Rücksicht nehmen?

    Aber über allem steht bei mir die Gewissheit, dass Sockes Zeit endlich ist. Dies beschäftigt mich – gerade nach dem Tod von Carlson – so sehr und macht mich unendlich traurig. Daher lieber ganz sonderbar und wunderlich, aber immer noch an meiner Seite…..

    Viele nachdenkliche Grüße
    Sabine mit Socke




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  6. Sich im Alter verändern, davon können auch wir ein Lied singen 😉 Besonders wenn es um meine liebe Keana geht, welche jetzt im April bereits 9 Jahre alt wird. Und nicht, dass sie irgendwie langsamer oder träumerischer wird, wie es eben bei anderen Hunden mit fortgeschrittenem Alter der Fall ist.

    Sie ist in den letzten Jahren einfach so viel mehr verrückter geworden, als sie es jemals als Welpe gewesen war! Sie hat mit ungefähr 6 Jahren damit begonnen beim Spielen regelmäßig an meinen Kleidern zu zerren und zu reißen und seit kurzem klaut sie sogar noch ständig meine Handschuhe, wenn wir im Garten spielen! 😀 ;)Und als Baby, da hatte sie echt nichts angestellt. Naja, bis auf die abgebissenen Fersen meiner Schuhe vielleicht 😛

    Aber könnte auch sein, dass es Hovawarts einfach auf andere Weise zeigen, dass sie älter werden 😉 Denn Joy wäre bestimmt auch noch verrückt, hätte sie diese Probleme mit den Gelenken nicht 🙁

    Wie sehr ich mich danach sehne, dass mir meine gute Freundin noch für viele weitere Jahre die Kleider kaputt machen wird und sich die Handschuhe klaut! Denn jetzt ärgert es mich vielleicht, aber ich weiß ganz genau, das ich es irgendwann vermissen werde.

    Liebe Grüße,
    Cornel @ Joy, Keana




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  7. Auf deinen Bildern sieht Moe aber noch gar nicht so alt aus. Die Schnauze ist noch ganz dunkel und er wirkt topfit. Ein bisschen eigenbrötlerisch werden wir doch alle mit dem Alter, und das macht erst unseren Charme aus. Moe ist schon eine besondere Persönlichkeit.




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