Hat Moe eine Hüftgelenksdysplasie (HD)?

Neulich hatten wir also diesen Tierarzttermin vor dem es mich schon etliche Tage zuvor gegraust hat. Moe sollte in Narkose gelegt werden um festzustellen, ob er von der Hüftgelenksdysplasie, kurz HD, betroffen ist.

Angst hatte ich vor allem vor der Narkose, gar nicht mal so vor dem Ergebnis. Moe ist schließlich absolut fit und aufgefallen war uns in letzter Zeit nur, dass der rechte Hinterlauf nicht ganz rund läuft. Da er sich aber nicht „beschwert“ hat wenn man seine Hinterläufe bewegte und auch sonst keine Ermüdungserscheinungen gezeigt hat, gingen wir davon aus, dass schon alles in Ordnung sein würde.

Wir wollten dennoch Klarheit, um mit ihm endlich Agility machen oder einfach nur Fahrrad fahren zu können.

So kamen wir beim Tierarzt recht nervös an, Moe durfte morgens nichts fressen, was mal wieder zur Folge hatte, dass er sich unterwegs erbrechen musste. Ging also schon gut los.

Warten mussten wir zum Glück nicht lange und nach ersten Belehrungen ( der Hund sollte nicht nach Hause laufen etc.) wurde er in Narkose gelegt, gegen die er sich erst heftig wehrte. Es war ein ziemlich komisches Gefühl, Moe bewusstlos zu sehen, vor allem weil seine Augen weiterhin offen waren und ich nicht sicher war, ob die Narkose schon wirkte.

Dann ging alles ganz schnell: der Tierarzt hob Moe hoch als würde er nichts wiegen ( zur Erinnerung: Moe wiegt 30 Kilo….) und weg waren sie.

Uns blieb nur noch das Warten und das gegenseitige Beruhigen, das  schon nichts sein würde. Kurz darauf wurden wir ins Behandlungszimmer gerufen und uns wurde anhand von Röntgenaufnahmen erklärt, dass unser Hund unter schwerer HD leiden würde. Das war natürlich heftig, denn wir hatten nicht damit gerechnet. Die Konsequenz daraus ist jetzt, das Moe nur noch selten Ball spielen darf, Agility werde ich wohl nicht mit ihm machen können und Umziehen müssen wir auch so schnell wie möglich. Ich hoffe nur, dass er noch lange Zeit schmerzbefreit leben und toben kann.

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