Getötete Dobermannhündin in Gifhorn

Neulich erfuhr ich von einer Tat, die so grausam und eiskalt ist, dass es mich immer noch wütend und traurig zugleich macht, wenn ich daran denke.

In meinem Heimatort Gifhorn wurde die Dobermannhündin Shila brutal im Maikampsee ertränkt, indem man ihr die Schnauze und die Pfoten mit Panzertape umwickelte.

Die Täter: eine Frau, ihr Lebensgefährte und ein Freund. Mal davon abgesehen, dass es für so eine Tat überhaupt keine Begründung gibt, ist das Motiv der Haupttäterin ebenso wenig nachzuvollziehen. Sie hatte den Hund nicht stubenrein bekommen, ihn abgegeben. Als der neue Besitzer auch keine Zeit mehr für die Hündin hatte, wurde sie wieder zu ihrer alten Besitzerin gebracht. Natürlich hatte sich das „Problem“ der Stubenreinheit nicht gelöst und so wurde eben der Plan gefasst, Shila zu entsorgen.

Nachdem die Hündin von einem Angler gefunden wurde, setzte ein Ehepaar aus Gifhorn eine Belohnung von 1000€ für denjenigen aus, der den entscheidenden Tipp zur Ergreifung der Täter gibt.

Kurz danach wurden die Täter auch gestellt. Ich hoffe, dass sie eine gerechte Strafe erhalten und nie wieder Kontakt mit einem Tier haben dürfen. Leider ist die Strafe in Deutschland für Tierquäler viel zu gering, 3 Jahre Gefängnis in schweren Fällen. Was sie wirklich verdient hätten, das möchte ich hier lieber nicht schreiben.

Am Sonntag findet um 14 Uhr eine Mahnwache für Shila statt, für die sich schon mehr als 250 Leute angemeldet haben. Treffen ist am Mühlenmuseum.

Liebe Shila, jetzt bist du auf der anderen Seite und hast es dort sicher besser als hier. Ich wünsche dir, dass du deinen Frieden findest.

 

 

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