Getötete Dobermannhündin in Gifhorn

Neulich erfuhr ich von einer Tat, die so grausam und eiskalt ist, dass es mich immer noch wütend und traurig zugleich macht, wenn ich daran denke.

In meinem Heimatort Gifhorn wurde die Dobermannhündin Shila brutal im Maikampsee ertränkt, indem man ihr die Schnauze und die Pfoten mit Panzertape umwickelte.

Die Täter: eine Frau, ihr Lebensgefährte und ein Freund. Mal davon abgesehen, dass es für so eine Tat überhaupt keine Begründung gibt, ist das Motiv der Haupttäterin ebenso wenig nachzuvollziehen. Sie hatte den Hund nicht stubenrein bekommen, ihn abgegeben. Als der neue Besitzer auch keine Zeit mehr für die Hündin hatte, wurde sie wieder zu ihrer alten Besitzerin gebracht. Natürlich hatte sich das „Problem“ der Stubenreinheit nicht gelöst und so wurde eben der Plan gefasst, Shila zu entsorgen.

Nachdem die Hündin von einem Angler gefunden wurde, setzte ein Ehepaar aus Gifhorn eine Belohnung von 1000€ für denjenigen aus, der den entscheidenden Tipp zur Ergreifung der Täter gibt.

Kurz danach wurden die Täter auch gestellt. Ich hoffe, dass sie eine gerechte Strafe erhalten und nie wieder Kontakt mit einem Tier haben dürfen. Leider ist die Strafe in Deutschland für Tierquäler viel zu gering, 3 Jahre Gefängnis in schweren Fällen. Was sie wirklich verdient hätten, das möchte ich hier lieber nicht schreiben.

Am Sonntag findet um 14 Uhr eine Mahnwache für Shila statt, für die sich schon mehr als 250 Leute angemeldet haben. Treffen ist am Mühlenmuseum.

Liebe Shila, jetzt bist du auf der anderen Seite und hast es dort sicher besser als hier. Ich wünsche dir, dass du deinen Frieden findest.

 

 

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8 Gedanken zu „Getötete Dobermannhündin in Gifhorn“

  1. Ein grausames Verbrechen meiner Meinung nach. Ich bin entsetzt über soviel Brutalität.Diese Menschen sind völlig verroht und ich hoffe, daß sie empfindlich bestraft werden. Hoffentlich berichtet die Presse darüber, wie das Urteil ausgefallen ist.
    Die Täter verdienen außer Verachtung auch eine hohe Bestrafung.




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  2. Es ist unvorstellbar, zu welchen Taten Menschen fähig sind.
    Im Interesse meiner eigenen Freiheit kann ich nur hoffen, dass ich niemals solchen Menschen persönlich begegnen werde.
    Unvorstellbar.




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  3. gebt mir bitte bitte die Namen von diesen Drecksäcken.
    Ich möchte dafür sorgen, dass dieses Pack seines Lebens nicht mehr froh wird.

    Übrigens, ich kann mir gut vorstellen warum das Mäuschen nicht stubenrein war. Mit dieser geschundenen Kreatur ist man sicherlich nicht spazieren gegangen, weil dieses Pack wohl keine Zeit gefunden hat. So als Arbeitslose hat man doch einen sehr engen, ausgefüllten Tag!?
    Wohin, außer bei der Heizung an der die Süsse den ganzen Tag festgebunden war, hätte Sie denn hinmachen sollen ?

    Dieses abartige, zutiefst verachtenswerte Drecksauentrio gehört meiner Meinung nach auch ersäuft !




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  4. Oh Uwe, du sprichst mir so aus der Seele mit deiner „Wortwahl“, aber leider ist das schlimmste Schimpfwort nicht schlimm genug für diesen Abschaum!




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  5. ich hoffe von ganzem herzen als dobi besitzerin das, nicht nur geschrieben wird sondern das etwas zeichensetzendes passiert !!!! die wut die ich verspüre!!! so wird es vielen gehen diese ohnmacht ich hoffe es passiert was würde dafür auch spenden………ihr auch ???




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  6. Ich habe den Zeitungbericht teilweise gelesen,das sollte man mal mit den Leuten machen,aber leider wird Tierquälerei nicht hart genug bestraft,es ist ja nur eine Sachbeschädigung,es wird zeit das sich die Gesetzt ändern und Tiere als Lebewesen angesehen werden und nicht als sachen.Wie eklig muss ein Mensch sein einem Tier soas anzutun,dann hätte sie den hund auch ins Tierheim geben können oder man wendet sich an die Dobermann nothilfe.




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