Geburtstagssause.

Gestern hatte ich Geburtstag! Ja, als Januar-Kind hat man es nicht leicht. Die Leute haben wenig Geld für Geburtstagsgeschenke, weil alles an Silvester verballert wurde, das Wetter ist meistens gruselig und dieses Jahr haben wir es noch nicht einmal nach Dänemark geschafft. Aber: Kein Grund, traurig zu sein. Denn das Frauchen und das Herrchen versuchen „meinen Tag“ trotzdem immer zu einem ganz Besonderen zu machen.

Geschenke.

Ich bin 7 Jahre alt geworden. Und was wünscht man sich als ober-erwachsener, mega-cooler Hund? Richtig. Eine Krawatte. Aber nicht irgendeine, nee: Mit Totenköpfen sollte die sein. Für die gesellschaftlichen Verpflichtungen und so und weil man als Punk da immer besser ankommt. Wer es nicht glaubt, ausprobieren: Einfach mal beim nächsten Meeting mit Totenkopf  – Accessoires aufkreuzen. Klappt bestimmt. *hihi*

Jedenfalls hat mir Frauchen am Vorabend meines Ehrentages tatsächlich noch eine genäht. Ja, jetzt wo sie eine Nähmaschine hat, nutzt sie die auch – und die Krawatte sieht gar nicht mal so schlecht aus, oder was meint ihr? (Zum größer machen drauf klicken.)

Jedenfalls war das längst nicht alles. Sagen wir es so: Der Gabentisch war gut gefüllt mit Naschigkeiten, und wie ihr wisst, LIEBE ich Naschigkeiten. Außerdem habe ich noch Überraschungspost von eDgar, Toosi und dit Frauchen von Die Struppibande bekommen.

Die haben mir ihr Kalendarium geschickt und eine Karte! Richtig super, darüber hat sich auch das Frauchen freuen können, weil sie noch gar keinen Kalender für dieses Jahr gekauft hat und in der Küche einer fehlte.

Ein Kalendarium von die Struppibande
Ein Kalendarium von die Struppibande

Wollt ihr wissen, wie mein Geburtstagskuchen aussah? Ja, dieses Jahr hatte ich endlich einen! Während das Frauchen die letzten Jahre immer auf selbstgekaufte Naschigkeiten gesetzt hat, wollte sie dieses Jahr endlich mal selber ran und hat deshalb bei Facebook einen Aufruf gestartet, wer ihr wohl ein Rezept für einen tollen Hundekuchen schicken würde.

Da haben einige mitgemacht und Frauchen hatte letztendlich die Qual der Wahl. Am besten gefallen haben ihr die Torte von Steffi (Link zur Torte hier) und von Shiva und Sandra. Für letztere Version hat sich das Frauchen dann auch entschieden, weil: 1. einfacher, 2. weniger Zutaten, also 3. schneller gemacht. 😀 Trotzdem bestehe ich darauf, dass Frauchen den Kuchen von Steffi nochmal nachlegt!!!

Zurück zu meinem Kuchen. Der bestand also aus 500g Hack und 250g geriebenem Emmentaler, alles vermascht und in eine Kuchenform. Dann für 25 Minuten in den Ofen und zack-fertig: Mein Geburtstagskuchen! Ok, fast. Denn obendrauf kam noch Quark und Pferdeleckerlies, mit denen Frauchen eine „7“ gelegt hat. Die Frechheit war allerdings, das ich nur die Hälfte futtern durfte!!! Ok, dafür habe ich heute noch etwas über. 🙂

Aber natürlich war das nicht alles. Aus einem schwedischen Möbelhaus habe ich noch eine Ratte bekommen (zur Erinnerung: Ein richtiger Punk braucht nicht nur Totenköpfe, sondern auch eine Ratte). Außerdem einen Glücksfroschi-Lolli, den Frauchen mir seit geraumer Zeit vorenthält und ein selbstgenähtes Bambi vom Frauchen.

Mal unter uns: Irgendwie ist die Alte in letzter Zeit ein bisschen farbenblind geworden. Erst schenkt sie mir einen selbstgenähten Knochen in Quietschpink (den ich übrigens immer noch nicht zerstört bekommen habe!) und jetzt ein Bambi in Pink / Lila / Weiß! Sie sagt, zu einem richtigen Punk / Rocker passt auch pink und außerdem war das ein günstiger Stoffrest… Na, wenn sie meint.

Nach der Bescherung und noch vor dem Kuchenverzehr (ja, ehrlich wahr! Herrchen sagte, wir müssen uns den Kuchen erstmal verdienen. Keine Ahnung, was er damit meint!) sind wir eine große Runde gewandert. Natürlich hatte das Frauchen ihre Knipse dabei und natürlich müsst ihr jetzt die Bilderflut ertragen. Sorry schon mal dafür.

Ausflug.

Die Runde führte uns ausnahmsweise mal nicht am Strand entlang, sondern rund um den Barsbeker See. Dort sind wir im Herbst schon einmal lang gelaufen und wir wollten schauen, ob die Rinder noch da sind (hmmm, lecker Kuhfladen!).

Herrchen und ich gehen voraus
Herrchen und ich gehen voraus

Auf dem Weg gab es wahnsinnig viel für mich zu schnüffeln. Hasen- und Rehspuren, ich wusste gar nicht, wo ich meine Nase als Erstes hinhalten sollte. Rehe haben wir sogar gesehen, aber die waren zu weit weg. Jedenfalls so weit, dass sich Jagen sowieso nicht gelohnt hätte. 🙂

Nase in den Wind
Nase in den Wind

Natürlich sind wir nicht nur stumpf durch die Gegend gelaufen mit der Nase am Boden. Nee. Ich bin durch Matschpfützen gehüpft, wir haben Suchspiele gemacht und sind zwischendurch immer wieder gelaufen oder auf dem Eis ausgerutscht. Das war ein Spaß!

Seit gestern habe ich leider auch einen neuen Spitznamen: Hoppsbert. Weil ich „angeblich“ angehoppelt komme, wenn das Frauchen mich ruft und ich mir denke, dass es Leckerchen geben könnte. Dabei strahle ich dann angeblich auch immer über beide Backen. Ganz ehrlich: Soll sie froh sein, dass ich überhaupt von der Spur ablasse und komme! Andere brauchen dafür jahrelanges Schleppleinen-Training!

Hoppsbert
Hoppsbert

Tiere.

Also. Die Rehe und Häschen waren schon einmal tabu. Aber das gilt ja nicht für die Rinder, oder? Und so ein großer Hund wie ich kann sich sein Abendessen auch mal selber jagen. Mitnichten, meine Lieben. Es waren nämlich keine Rinder da! Trotzdem haben wir Tiere gesehen. Jede Menge Vögel, die aber zu schnell und zu weit weg fürs Frauchen und ihre Kamera waren.

Pferde haben wir gesehen. Schafe. Und etwas – Totes. Ja. Da war wohl der Maulwurf hungrig, anders kann ich mir nicht erklären, wie das Skelett eines so großen Flattermannes neben einen Maulwurfs-Hügel kommt. Oder doch Wölfe? Eine Katze kann das ja wohl nicht gewesen sein, oder was meint ihr? (Empfindsame sollten jetzt schnell weiterscollen und das Foto NICHT vergrößern.)

Zum Glück war das schon auf dem Rückweg und es fing auch langsam an zu tröpfeln. Uuuuund zu Hause wartete ja auch der Kuchen. Also ging es auch flugs dorthin zurück und wir machten uns einen perfekten, gammeligen, kuscheligen Nachmittag / Abend. Ja, das war so ziemlich perfekt, auch wenn es nicht Dänemark war. Aber wie heißt es doch so schön: Zuhause ist es immer am Schönsten. Jawoll.

Heimweg.
Heimweg.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen wunderbaren kuscheligen Sonntag, habt es fein!

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8 Gedanken zu „Geburtstagssause.“

  1. Lieber Hopsbert! Wir wünschen Dir natürlich alles erdenklich Liebe und Gute nachträglich zu Deinem Ehrentage. Wir meinen, das war ja wirklich eine Megasause anlässlich Deines Geburtstages und auch, wenn es nicht Dänemark war, können wir erkennen: ES WAR TOLL!!!

    LG Andrea und Linda und P.S.: Mit Deiner Krawatte siehst Du mehr als obercool aus. Die Linda ist sehr verliebt in Deinen Anblick… 😉




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  2. Lieber Moe,

    wir gratulieren Dir recht herzlich nachträglich zum 7. Ehrentag. Ein toller Geburtstag mit einem tollen Kuchen, tollen Geschenken und einem Spaziergang. Was will Hund mehr. Ich finde das wunderbar und wünsche Dir von Herzen viel Gesundheit, Freude und Spaß im neuen Lebensjahr.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  3. wuff wuff

    also die Torte hätte ich auch gerne probiert…. und gegen einen tollen Spaziergang habe ich auch nie etwas einzuwenden…

    Ich hoffe, du kannst noch von gaaaaaanz vielen Wurftagen berichten.

    schlabberGrüße von Shila




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