Geburtstagshund Moe: 9 Jahre

Hundegeburtstag 9 Jahre

Heute ist ein Feiertag für uns, denn unser über alles geliebtes Mufflon hat Geburtstag! Wie jedes Jahr freuen wir uns, vor allem nach innen, denn für große Partys sind wir nicht zu haben.

Die letzten Jahre habe ich immer sehr rührselige Worte für Moe gefunden und ganz ehrlich: Umso älter Moe wird, desto trauriger stimmt mich das. Ich weiß, dass die gemeinsame Zeit immer begrenzter wird und frage mich manchmal, ob wir die Zeit, die wir haben, wirklich gut genug nutzen – oder ob wir sie einfach verstreichen lassen.

Die letzten Jahre waren vollgestopft mit Arbeit. Vieles kam zu kurz und ja: Manchmal auch Moe. Letztendlich bringt es aber nichts, sich darüber Gedanken zu machen. Ich kann es nicht mehr ändern. Vieles würde ich anders machen, könnte ich jetzt noch mal anfangen. Längst nicht alles könnte ich anders machen.

Heute ist trotzdem Grund zur Freude, denn hey: Moe ist neun Jahre alt!

Hundegeburtstag 9 Jahre
Geburtstaaaaaag!

Zu diesem Anlass habe ich mir überlegt, dass ich euch ein paar Dinge erzähle, die ihr garantiert noch nicht über Moe wusstet. Here we go:

1. Moe und die Geschichte von der Moenika.

Ihr erinnert euch vielleicht: Wir wurden mal gefragt, ob Moe ein Mädchen ist, weil Moe ja die Abkürzung von Monika ist (Wenn nicht: Hier geht es zum Beitrag und in der aktuellen „Partner Hund“ könnt ihr ihn auch lesen.). Das hat bei mir den Lachflash des Jahres verursacht, ehrlich. Ich konnte nicht mehr und manchmal ersetzt Monika auch den ein oder anderen Spitznamen.

So gesehen habe ich aber keine Monika im Bekanntenkreis, bzw. nicht mehr – ich hatte mal eine Arbeitskollegin, die so hieß. Der Name wäre also vielleicht irgendwann wieder in der Versenkung verschwunden, wenn wir nicht so eine schicksalshafte Begegnung gehabt hätten.

Kurz vor Weihnachten ging ich mit Moe eine Bonusrunde im Yachthafen. Ich musste den Kopf freikriegen und Moe schreit sowieso immer als erstes „Hier“, wenn es rausgeht.

Wir kamen an einem Postkasten vorbei. Vor diesem hielt eine Dame mit ihrem Auto. Sie stieg aus und Moe, immer begeistert von Menschen, dachte, er wäre gemeint und sie hätte nur für ihn gehalten (das Trottelchen).

Moe fing also an zu fiepen und sich wie irre zu freuen. Die Dame, bei der ich mich gerade entschuldigen wollte, vergaß ihren Brief und streichelte Moe.

Die Beiden schienen sich zu kennen – oder? Nein. Da war einfach irgendwie eine gewisse Chemie. Moe fand die Dame klasse. Sie fragte mich, wie er denn heißen würde. Als ich ihr die Antwort gab, kam nur: „Ach. Dann heißt er ja fast so wie ich. Ich bin die Monika.“

Glücklicherweise konnte ich mein Lachen in einem Huster verstecken – und ich lache heute noch. Monika und Moe – was hätte das für ein Paar abgegeben…

2. Die lebenden Warzen

Jeder, der sich eingehend mit Moe beschäftigt (sprich: Ihn krault) kommt früher oder später damit an. „Moe hat da eine Zecke!“

Hundegeburtstag 9 Jahre
Wie soll sie nur heißen? 😉

Nein. Das zwischen seinen Schulterblättern und an seiner Hinterpfote sind keine Zecken. Es sind riesige Warzen. Beide stören ihn nicht, sind nicht bösartig (hoffe ich zumindest) und definitiv nicht lebendig. Auch das hoffe ich.

Allerdings kam mir schon das ein oder andere Mal der böse Gedanke, ihm auf die Warze am Hinterbein ein Gesicht zu malen. Einfach so. Sie ist so riesig!

3. Moe ist Linkspföter

Etwas, das wir erst seit Kurzem tatsächlich bemerkt haben, aber es ist wahr: Moe ist Linkspföter!

Mir ist ja durchaus bewusst, das auch Hunde ihre starke Pfote und ihre schwache Pfote haben (wirklich?!), aber bei Moe habe ich das erst kürzlich so richtig bemerkt.

Moe schläft meist an meinen Füßen. Wenn wir am Wochenende etwas länger schlafen, krabbelt er normalerweise auf mich drauf, bzw. lässt sich liebevoll mit seinen 34 Kilo auf mich plumpsen.

Das hat er nun schon länger nicht mehr gemacht. Stattdessen ist Herrchen der Leidtragende. Aber was ist passiert, das ich Moes Liebe nun nicht mehr spüren kann?

Ganz einfach: Herrchen und ich haben die Bettseiten gewechselt. Jetzt schlafe ich links und Herrchen rechts. Für Moe also genau umkehrt, was bedeutet: Er müsste mit der rechten Pfote als erstes auf mich steigen, um sich fallen zu lassen. Und das geht als Linkspföter eben nicht.

Nun kann ich mir überlegen: Will ich wieder tauschen? Fehlt mir das Wecken von Moe? Hmm… Nein. Ich kuschle lieber so mit ihm und lass ihn das Herrchen wecken.

4. Moe und die unsichtbaren Leckerlies

Ich gebe es zu: Ich bin manchmal echt ein mieses Frauchen. Wenn mich der Hafer piekt, kann ich richtig kiebig werden und andere nerven.

Auch Moe muss manchmal darunter leiden. An guten Tagen spielt er einfach mit und wird selbst frecher. Das sind die Tage, an denen wir uns auf dem Teppich wälzen und uns gegenseitig zwicken (ich merke gerade, wie komisch sich das anhört. Aber es ist alles liebevoll, wirklich! – Ok. Ich habe es versaut. Wir sind merkwürdig.).

An schlechten Tagen lässt er sich darauf nicht ein. Dann wird es doof für mich und ich ärgere Moe auf andere Art und Weise. Kennt ihr das Video mit den unsichtbaren Hundeleckerli? Das klappt mit Moe auch. Jedes Mal. Und ich lach mich ömmelig – bis mich das schlechte Gewissen packt und er dann doch ein „echtes“ Leckerlie bekommt.

Aber heute, und das ist versprochen, gibt es keine unsichtbaren Leckerlies.

Heute gibt es was Besseres:

Hundegeburtstag 9 Jahre
Pizzaparty!

Sollte die was werden – was ich inständig hoffe, denn es ist gleichzeitig mein Geburtstagsgeschenk für Moe – teile ich auch gerne das Rezept mit euch. 🙂

In diesem Sinne: Happy Birthday, Mufflon – auf die nächsten 99 Jahre!♥

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