Frisbee spielen mit dem Hund

Frisbee spielen mit dem Hund
Frisbee spielen mit dem Hund

Immer nur Ball spielen ist langweilig. Das denkt sich sicher auch Moe und deswegen versuche ich ihm, regelmäßig Alternativen zu bieten. Da er leider nicht ganz gesund ist, können wir nicht jeden Tag schnelle Apportierspiele machen, aber an manchen Tagen muss es einfach sein. Wenn Moe die sprichwörtlichen Hummeln im Hintern hat, machen wir uns auf und gehen auf der Wiese (zumindest bei diesem Wetter) Frisbee spielen*.

Der Anfang – wie lernt der Hund Frisbee spielen?

Als richtiges Spiel kann man Frisbee vielleicht nicht bezeichnen, es ist ja eher eine „Frauchen/Herrchen wirft, Hund fängt“ Aktion. Nichtsdestotrotz erfordert das Spiel eine ganze Menge Konzentration, Koordination und auch Kondition.

Moe hat es sehr leicht gelernt. Da er bereits Erfahrungen damit hatte, Bällen hinterher zu jagen und zu apportieren, war die Frisbee erst einmal nichts Neues – bis es darum ging, die Scheibe in der Luft zu erwischen. Das erforderte Training, nicht nur von Moe, sondern auch von mir. Schließlich musste ich erst einmal üben, damit die Frisbee vernünftig fliegt und Moe sie sich aus der Luft schnappen kann.

Bei Hunden, die noch nicht so weit sind, kann man die Frisbee dadurch interessant machen, indem man selber mit ihr spielt, sie erst einmal auf dem Boden von dem Hund wegrollt und sie dann einfach mal wirft, wenn der Hund Interesse zeigt. Das Fangen kann man zunächst auch mit geworfenen Leckerlie üben.

Welche Frisbee sollte man nehmen?

Das Internet und die Tierfachgeschäfte haben eine große Auswahl, was Frisbees angeht. Im großen und ganzen gibt es 3 unterschiedliche Arten, die alle ihr Für und Wieder haben:

Stoff- oder Baumwollfrisbee: diese ist gut für den Anfang, wenn ihr einen sensiblen Hund habt, der entweder keine Erfahrung hat oder der einfach ungern harte Dinge ins Maul nimmt. Leider haben diese Scheiben keine besonders guten Flugeigenschaften und sind meist auch nicht lange haltbar, deswegen nur gut zum Starten.

Hartplastik: Von diesen Frisbees würde ich (fast) immer abraten. Natürlich fliegen sie prima und gehen nicht so leicht kaputt. Allerdings: werden sie falsch gefangen, kann es zu Zahnfleischverletzungen kommen und der Hund macht auf jeden Fall die Lernerfahrung, dass Frisbee spielen weh tut. Mit Hartplastik wäre ich sehr vorsichtig und würde sie, wenn überhaupt, nur bei einem richtigen Profi einsetzen. Für uns kommen sie definitiv nicht in Frage, denn allein der Gedanke, dass ich Moe mit so einem Geschoss versehentlich abwerfe, reicht mir.

Unsere FrisbeeNaturgummi-Frisbee: Unsere ist aus diesem Material und wir sind sehr zufrieden. Nicht nur, dass sie seit 2011 im Einsatz ist, sie ist auch für Anfänger sehr gut geeignet. Die Scheibe hat diverse Zerrspiele überlebt und hat, bis auf ein paar kleine Zahnspuren, keine weiteren Macken. Sie ist sehr leicht und durch das Gummi flexibel, sodass sie zusammengerollt in die Hosen- oder Jackentasche passt. Sie schwimmt auch, aus diesem Grund haben wir sie im Sommer gerne am Strand dabei. Denn aus dem Meer apportieren macht Moe genauso viel Spaß wie der Frisbee an Land hinterher zu jagen, mit dem Unterschied, dass das Schwimmen besser für seine Gelenke ist.

Welche Hunde können Frisbee spielen?

Bei Welpen und Junghunden würde ich generell auf das Frisbee spielen verzichten, da gibt es andere, tolle Beschäftigungsmöglichkeiten. Da sich diese Hunde noch im Wachstum befinden, sind die Knochen und Gelenke einfach noch zu empfindlich. Bei Hunden mit Gelenkproblemen, so wie bei Moe, und wenn man sich unsicher ist, sollte man einfach den Tierarzt seines Vertrauens fragen. Ansonsten: nichts wie los! Das schnelle Spiel fördert die Kondition und die Motorik, der Hund muss sich ordentlich konzentrieren, damit er die Scheibe in der Luft fängt. Achtet darauf, dass ihr euren Hund am Anfang nicht überfordert: 5 bis maximal 10 Minuten sind für’s Erste genug.

Spielt ihr auch so gerne Frisbee oder kommt das gar nicht für euch in Frage?

Leine und Frisbee passen nur zufällig zusammen

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6 Gedanken zu „Frisbee spielen mit dem Hund“

  1. Hallo ihr beiden,

    Frisbee spielen finde ich im Grunde eine gute Sache für alle Hunde die gerne apportieren oder beherzt Sachen aus der Luft fangen.
    Damit ist Frisbee für Lucy uninteressant.
    Solange sich das Wurfgeschoss bewegt, ist die Aufmerksamkeit geweckt. Aber um Ball oder Frisbee aus der Luft zu fangen ist Lucy viel zu vorsichtig. Und wenn das Objekt der Begierde erst mal am Boden liegt und sich nicht mehr bewegt ist es langweilig. Bälle und Dummys werden zwar aufgesammelt und im Eiltempo überall herum getragen (nur nicht zu mir) aber dann ist eine Hasenspur doch interessanter und da stört ein volles Maul nur.

    Vielleicht bestelle ich das nächste mal einfach einen Gummi-Frisbee mit.
    Ein Versuch ist es sicher wert.

    Moe sieht übrigens sehr professionell aus beim fangen!

    Liebe Grüße, Anja und Lucy




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    • Hmm, ja ich habe schon gehört, dass es Hunde gibt, die Objekte nur interessant finden solange sie sich bewegen… Da ist vielleicht eher eine Reizangel besser.

      Ihr könnt ja mal berichten, ob die Gummifrisbee interessant genug war. 🙂

      Liebe Grüße,
      Nicole




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  2. Pippa findet Frisbee spielen eher doof. Aber Ich (Deco) finde es umso besser 🙂
    Unser ist auch Orange und aus Naturgummi. 🙂
    Von so harten Scheiben halte ich auch gar nichts *motz*

    Wuff, Deco + Pippa




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