Fotoprojekt: Seifenblasen

Fotoprojekt Seifenblasen

Ich glaube, bisher habt ihr es noch nicht so richtig mitbekommen, dass ich so eine klitzekleine Fotoleidenschaft entwickelt habe. 🙂 Manchmal stelle ich mir selber kleine Aufgaben, Fotoprojekte, die ich umsetzen möchte. So wie das Projekt Seifenblasen, das schon seit Winter geplant war und jetzt endlich zur Ausführung kam. *yeah*

Da die Fotos jetzt auch keine herausragenden Meisterwerke sind, aber zu mir, zu uns, zu dem Blog gehören, werdet ihr jetzt, in unregelmäßigen Abständen, in den (zweifelhaften) Genuss meiner Projekte kommen. Sofern sie denn Moe betreffen, werde ich euch die Ausbeute zeigen (wenn gewünscht, dann auch die anderen, ohne Moe. 😉 ).

Fotoprojekt: Seifenblasen

Huch, was ist das denn?
Huch, was ist das denn?

Ich hatte mir also schon im Winter in den Kopf gesetzt, Seifenblasenfotos von Moe zu machen. Dafür braucht es in meinen Augen ein spezielles Licht (am liebsten Sonnenuntergangsstimmung), wenig bis kein Wind, freie Fläche, damit im Hintergrund nichts stört, und ein gut gelaunter Hund. Ach, und natürlich Seifenblasen, ohne die geht nichts. 😉

Während ich also tapfer den Lauf der Sonne verfolgte, mir überlegte, welche Zeit denn am Besten geeignet wäre und das nötige Equipment im Kaufmannsladen besorgte (namentlich die Seifenblasen), kamen mir auch direkt Zweifel an dem Projekt.

Sonne gut und schön, aber woher die freie Fläche nehmen? Oder doch was mit Hintergrund? Wenn ja, was? Bei einem Nachmittagsspaziergang fand ich dann diese eine Wiese. Hach, die war super schön. Löwenzahn, so weit das Auge reicht und der Hintergrund weit, weit weg. Die Sonne, tja, die war ein Problem, aber so ungefähr würde es passen.

Eines der wenigen brauchbaren Fotos
Eines der wenigen brauchbaren Fotos

Eines der größten Probleme war: Der Wind. Den gibt es hier an der Ostsee ja quasi immer. Und nur, weil ich ihn nicht mehr wirklich bemerke (es sei denn, es püstert in Windstärke 12 😉 ) heißt das nicht, dass er nicht da ist. Jawoll. Und dann versucht mal, im Mai an der Ostsee einen windstillen Tag zu finden, an dem auch alles andere passt.

Trotzdem wagte ich es an dem einen Abend. Der Wind war mäßig, Moe war gut drauf, die Sonne schien auch abends um 20:30 Uhr und zwar in einem perfekten Winkel und Licht. Hach. Doof nur, dass Löwenzahn um diese Zeit auch schon wieder schlafen geht und nicht mehr viel von der gelben Blütenpracht zu sehen war. Aber irgendwas ist ja immer.

Zum Glück sind sie weg!
Zum Glück sind sie weg!

Was ich auch noch nicht wusste: Moe findet Seifenblasen ziemlich merkwürdig/uncool. Meine Erwartungshaltung war, dass es schwer sein würde, ein Foto von Moe im Sitzen zu bekommen.

Ich ging davon aus, dass den Seifenblasen hinterher gejagt werden würde, dass er Spaß daran hätte, diese zum Platzen zu bringen. Pustekuchen. Moe war teilweise überrascht von den Seifenblasen, teilweise (wenn sie in seine Nähe kamen), fand er sie einfach nur eklig.

Schade Schokolade. So hatte ich nicht die riesige Ausbeute an Fotos, die ich mir erhofft hatte und der Wind war auch sehr schwierig. In solchen Momenten wünscht man sich schon einen Assistenten, denn pusten, fokussieren und abdrücken ist mehr als schwierig.

Voll eklig, diese Seifenblasen.
Voll eklig, diese Seifenblasen.

Das Ende vom Lied: Ein paar nette Fotos, Seifenblasen-Matsche an der Kamera, ein Hund, der später doch noch seinen Spaß hatte und ein abgeschlossenes Fotoprojekt. Kann man sicherlich besser machen. Man. Nicht ich. 😉

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