Fotoprojekt Dänemark: Hinter den Tannen

Fotoprojekt Dänemark: Hinter den Tannen

Ein Urlaub kann unterschiedliche Auswirkungen haben. Entweder, man liegt ramdösig am Pool/auf der Couch, man geht spazieren, oder, wie in meinem Fall, man versucht irgendwelche Dinge fotografisch umzusetzen und macht daraus das nächste Fotoprojekt.

Hallo! Siehst du mich?
Hallo! Siehst du mich?

Bevor wir das letzte Mal nach Dänemark fuhren, wusste ich schon grob, wie die Natur draußen aussehen würde. Immerhin waren wir bisher immer in der Nähe untergekommen und selbst, wenn ich genau diesen Abschnitt noch nicht kannte: Ich ahnte, es würde viele Tannen geben. So war es bisher immer.

Ich wollte also ein kleines Fotoprojekt mit Moe in, unter und bei den Tannen haben. Schließlich war es kurz vor Weihnachten, es passte also ganz gut (doof, dass ich die Fotos erst jetzt zeige, andererseits ist das Wintergefühl hoffentlich noch ein bisschen da. 🙂 ).

Besser?
Besser?

Moe und die Tannen: Wo sind sie denn nu?

Ich hoffte auf einen richtig schönen Tannenwald, wie in den letzten Jahren – und wurde enttäuscht. Da war nichts mit Wald. Dafür Heide, so weit das Auge reichte. Auch superschön und dort habe ich auch wahnsinnig viele Fotos machen können – aber nicht passend zu meinem Fotoprojekt!

Ich kann auch die Diva! Kopf in Nacken, schön gucken.
Ich kann auch die Diva! Kopf in Nacken, schön gucken.

Ich hielt also die Augen auf. Auf dem Nachbargrundstück standen 2 Tannen. Unterwegs im Naturschutzgebiet fand ich auch noch den ein oder anderen Nadelbaum. Und so kam ich denn doch noch auf die Kosten.

Zum Glück: Sonst wäre ich aber gemeinsam mit Moe zu „unserem“ Nadelwald gefahren. Der wäre immerhin nur 20 Minuten Fahrt entfernt gewesen. 😉

Da setze ich mich aber nicht rein. Das piekt!
Da setze ich mich aber nicht rein. Das piekt!

Nächste Schwierigkeit: Moe in die Tannen zu setzen. Man konnte es richtig in seinem Kopf rattern hören: „Äh, was soll ich denn da drin? Da siehst du mich ja gar nicht richtig? Wie willst du mich denn fotografieren?“

Der Hühnerbrust sei Dank, Moe ging doch in die Tannen. Ich bekam meine ersten Fotos und war zufrieden.

In der Heide, hinter den Tannen
In der Heide, hinter den Tannen

Natürlich reichte es mir aber nicht. Und so gingen wir auch die nächsten Tage auf die Suche nach weiteren Nadelbäumen – immer, wenn wir einen sahen, durfte Moe sich damit auseinander setzen. Mal davor. Mal hinein, mal dahinter.

Moe macht seinen Job als Model mittlerweile außerordentlich gut. Wenn die Bezahlung stimmt und er gut drauf ist, ist es echt unglaublich! Nur das Stehen für Fotos müssen wir noch etwas üben. Dafür haben wir immer noch kein Kommando, und während das Kopf ablegen mittlerweile super funktioniert, ist das Stehen immer noch Seltenheit.

Ein Foto mit Seltenheitscharakter: Moe steht!
Ein Foto mit Seltenheitscharakter: Moe steht!

Für das Stehen auf Fotos habe ich mittlerweile aber auch einen Trick: Geworfene Leckerlies. Dann lauert Moe zwar ein bisschen (siehe oben), aber ich finde, es verleiht dem Foto irgendwie etwas Besonderes.

Und damit kommen wir auch schon zum letzten Foto der Tannen-Reihe. Vielleicht schaffe ich es noch einmal, hier bei uns im Wald vorbei zu schauen, denn irgendwie habe ich Lust, „Moe in den Tannen“ fortzuführen.

Reicht, oder?
Reicht, oder?

Aber ein Lieblingsbild zu bestimmen, fällt mir trotzdem schwer. Habt ihr denn ein Lieblingsfoto aus der Reihe?

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9 Gedanken zu „Fotoprojekt Dänemark: Hinter den Tannen“

  1. Wow, Nicole, das sind wirklich schöne Bilder! Mir gefällt das Vierte (?) also die „Diva“ besonders gut, finde es aber gar nicht so divenhaft.

    Ich war jetzt auch schon ein paar Mal in der Ecke Dänemarks und muss gestehen, Nadelbäume sind mir da nicht besonders ins Auge gestoßen, aber jetzt wo ich so drüber nachdenke, gab es auf den Grundstücken der Ferienhäuser definitiv die ein oder andere. Habe wohl nur nicht drauf geachtet.

    Hast du einen besonderen Trick, damit Moe Richtung Kamera guckt? Wenn ich versuche Marley zu fotografieren, schnüffelt er entweder am Boden, dreht mir den Rücken zu oder fängt an sich zu kratzen. Da helfen auch die verrücktesten Geräusche nicht, offenbar bin ich einfach unspannend. Leckerchen machen mich natürlich interessanter, aber dann befindet sich immer mindestens einer nicht in der passenden Position (Hund, Leckerlie, Ich bzw. die Kamera)…

    Viele Grüße aus dem weißen Berlin
    (wir würden euch ja gerne Schnee in den Norden schicken!)
    Angie + Marley




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    • Hallo ihr Zwei,

      Um es mal kurz zu fassen und nicht den Rahmen zu sprengen: Moe ist ein Stück weit auf die Kamera konditioniert. Mittlerweile weiß er, wenn ich den Kasten hole, gibt es ultraleckere Leckerlies für wenig Arbeit. So habe ich mir meinen „Fotografen-Hund“ ranerzogen, denn vor 3-4 Jahren wollte Moe auch nicht unbedingt fotografiert werden.

      Liebe Grüße
      Nicole




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  2. Mein absolutes Lieblingsbild ist *in der Heide, hinter den Tannen*. Da guckt Moe so süß! Ich finde aber, dass alle Fotos supergelungen sind. Da hat sich die Suche nach den Tannen doch wirlich gelohnt.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  3. Ich finde es toll, dass Du dir so gezielt nach Motiven Ausschau hältst. Das merkt man den Bilder an. Tolle Bilder. Ich bin ja eher die spontane Knipserin, was man den Bildern auch anmerkt. ;o)

    Ich mag das Divenbild am Liebsten. Moe hat den Kopf so schön geneigt und schaut etwas verträumt….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  4. Muss noch was dazu schreiben. Habe gestern eine Reportage über Dänemark gesehen im Fernsehen wo ein Reporter herausfindet was „Hügge“ ist. War total lustig. Weißt Du es ach? LG Claudia




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