Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit

Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit

Ich wünschte, in diesem Artikel würde es darum gehen, wie ich meine erste Million mit diesem Blog verdient habe. Das wäre doch auch ein Bericht ganz in deinem Sinne, oder?

Zugegeben: Ich finde es auch immer spannend, wie Leute ihre Brötchen verdienen. Aber da ich mit meinem Blog niemals Millionen verdienen werde (schade eigentlich), bin ich leider der falsche Ansprechpartner.

Außerdem habe ich dir in meinem ersten Artikel in dieser Reihe: „Warum solltest du Hundeblogger werden“ schon grob erzählt, wie viel ich in etwa pro Monat verdiene. Wenn du den Artikel nicht gelesen hast: Es ist nicht wirklich viel. 😉

Heute soll es deswegen nicht darum gehen, wie viel man verdienen kann, sondern: ob man das überhaupt sollte und mit welchen Mitteln.

Dennoch sei eines vorab gesagt: Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er gerne ausprobieren möchte, welche Arten für ihn passen und welche nicht. Dieser Artikel stellt ausschließlich meine persönliche Meinung und meine persönlichen Empfehlungen dar.

Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit
Was würdest du tun?

Finanzieller Reichtum: Was bist du bereit zu tun?

Wie – Geld kommt nicht einfach so? Ich muss etwas dafür tun?

Nun, ich gehe davon aus, dass du so nicht denkst. Die meisten wissen genau, dass sie grundsätzlich erst einmal für ihr Geld arbeiten müssen, bevor es dann, in manchen Fällen, einfach fließt und es nicht nötig ist, jeden Tag 8-9 Stunden dafür zu arbeiten.

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest, ist das nicht so leicht. Es bedeutet Arbeit, sehr viel Arbeit sogar. Denn es umfasst nicht nur das Texte schreiben, Fotos machen, Texte veröffentlichen, sondern sehr viel mehr.

Heutzutage geht nichts mehr ohne Social Media. Wenn du nicht mindestens auf einer Plattform vertreten bist, hast du schon schlechte Karten.

Und genau das ist Punkt 1:

Möchtest du den Social-Media Kram mitmachen?

Eine Zeitlang war ich wirklich leer. Ich hatte keine Lust mehr, bei Facebook oder Instagram mitzumischen.

Die tatsächlichen Informationen, die ich bei Facebook bekam, konnte ich an einer Hand abzählen – stattdessen war viel Werbung, viel geistige Umnachtung und das zehnte Katzenvideo zu sehen (versteht mich nicht falsch – ich finde Katzen toll. Aber irgendwann ist auch mal gut.).

Und dann war Schluss. Ich habe meine Sachen gepackt (im übertragenen Sinne) und meinen Filter angeschmissen. Dabei sind nicht nur einige Leute auf der Strecke geblieben, sondern auch viele, viele Abos von gewissen Seiten.

Seitdem ich meine Zeit deutlich weniger auf Facebook verbringe, habe ich wieder Spaß – und seitdem ich meine Zahlen Zahlen sein lasse, noch viel mehr. Witzigerweise habe ich in letzter Zeit häufig gehört, dass Facebook die Reichweite einschränkt.

Ich habe in den letzten 4 Wochen so viele neue Fans dazu bekommen, dass ich gar nicht weiß, warum genau und meine Reichweite ist richtig in die Höhe geschossen. Nur leider habe ich keine Ahnung, wieso. Vielleicht hat Facebook bemerkt, dass ich keine Lust mehr hatte?

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Social Media – Irgendwann ist es zu viel

Instagram: Auch ein Thema für sich. Ich liebe Instagram, ich mag Fotos anschauen. Nur: Foto ist nicht gleich Foto. Das zehnte Foto, auf dem für ein Outfit, eine Kaffeetasse oder weiß der Geier „beworben“ wird, nervt schnell. Und das ist im Hundebereich leider auch angekommen.

Was ich damit kurz und knackig sagen möchte: Überlege dir, wie du deine Social Media Kanäle, wenn du welche nutzt, füttern möchtest.

Instagram ist tatsächlich sehr mächtig (wahrscheinlich nicht so sehr wie youtube, aber definitiv ähnlich) und wenn du dann noch in der glücklichen Situation bist, gut auszusehen und einen hübschen Hund zu haben – perfekt. Social Media wird bei dir mit Sicherheit gut funktionieren und mit einiger Wahrscheinlichkeit wird dir das tolle Kooperationen sowie auch Geld einbringen.

Ich bin auf einigen Kanälen vertreten, meist eher passiv, teilweise aktiv (Instagram vor allem und Facebook) – aber ich habe für mich persönlich entschieden, keine ehrgeizigen Pläne zu verfolgen. Mal poste ich etwas, mal nicht. Je nach Lust und Laune. Das ich so kein Geld verdiene, ist mir bewusst – aber damit kann ich gut leben.

Dazu kommen noch die Zahlen. Es gibt Blogger, denen unterstelle ich einfach mal: Sie haben ihre Instagram-Fans nicht gekauft und diese riesigen Zahlen an Menschen, die ihnen folgen, sind kein Fake. Dennoch gibt es sie: Blogger, die sich ihre Follower erkaufen oder die Bots für sie arbeiten lassen, um damit Fans zu generieren.

Kooperationspartner lassen sich häufig von diesen Zahlen blenden und glauben, dass ein Account, der nur knapp 1000 Fans hat, weniger Einfluss hat. Das mag so sein.

Dennoch möchte ich nochmal betonen: Mir sind 1000 treue, nette Verfolger lieber, als 10.000, die ich mir erkauft habe und die mir nicht folgen, weil sie uns mögen.

Sicherlich werden auch Agenturen das irgendwann lernen – bis dahin solltest du dich aber, wenn du Social Media und speziell Instagram monetarisieren möchtest, um ein stetiges Wachstum bemühen – und dir nicht quasi über Nacht 10.000 Follower dazu kaufen. Aber das ist ein anderes Thema. 😉

Mein Fazit: Entscheide für dich, ob es dir deine Zeit wert ist, Social Media aktiv zu nutzen. Sei dir im Klaren darüber, dass das Arbeit ist, hab ein wenig Durchhaltevermögen – dann lässt sich auch mit Instagram und Facebook Geld verdienen.

Außerdem habe im Hinterkopf, dass sich ein eigener Blog auf Dauer mehr lohnen könnte. Plattformen wie Instagram, Facebook und Co. können sich entschließen, ihre Algorithmen zu ändern (wie es aktuell schon passiert) oder ganz dicht machen. Und dann?

Lieber unabhängig selbst bloggen und Social Media dazu nutzen, als sich nur auf einen Kanal zu versteifen. Sonst ist viele Follower haben auf Instagram auch nur wie reich sein bei Monopoly – du bist schneller ohne Fans als du gucken kannst.

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Sponsoren finden und halten

Kommen wir zu Punkt 2:

Jetzt wird es ganz heikel: Nehmen wir mal an, jemand findet dich richtig, richtig gut (zumindest lässt er das verlauten) und möchte dich gerne mit seinen Produkten ausstatten.

Das Einzige, was du dafür tun musst, ist, diesen Sponsor ab und zu zu erwähnen und die Produkte dann und wann in deinen Instagram Stories zu zeigen. Machst du es – oder lehnst du es ab?

Ich war ein paar Mal in der Lage, dass mich Unternehmen darauf angesprochen haben, eine dauerhafte Kooperation einzugehen. Wie du vielleicht bemerkt hast, bin ich bisher nicht darauf eingegangen, und – wie sollte es auch anders sein – auch dafür habe ich meine Gründe.

Einerseits bin ich mir nicht sicher, ob ich mich aktuell dem Druck aussetzen lassen möchte, regelmäßig Produkte zu erwähnen, weil wir dafür eine Gegenleistung erhalten.

Andererseits müsste ich von diesem Produkt 1000% überzeugt sein, was bei meinen Kooperationen sowieso (fast) immer der Fall ist – aber die meisten Bedingungen schreckten mich dennoch ab.

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Ständig immer alles in die Kamera halten, auch wenn es nicht passt? Nicht unser Ding.

Sämtliche meiner Produkttests auf diesem Blog sind eines: Ehrlich. Ich möchte nicht in die verzwickte Situation kommen, ein Produkt dauerhaft bewerben zu müssen, einfach nur, weil ich dafür Geld bekomme und es deswegen ständig in die Kamera halten muss.

Ob das nämlich so spannend ist, wenn ich jedes Mal erwähne, wie bequem Bett XYZ ist… Ich weiß ja nicht. Außerdem stelle ich mich bei sowas wahrscheinlich ziemlich dämlich an.

Es gibt dennoch Produkte, die ich einfach richtig, richtig gut finde. So gut, dass ich sie immer wieder zeige (meist einfach, weil sie genau zu diesem Zeitpunkt benutzt werden!) und ich sie wirklich mag/nützlich finde.

Unser Bademantel ist so ein Produkt. Wenn ich für jedes Mal zeigen bzw. Link verschicken bezahlt worden wäre – das wäre schon fein gewesen. 🙂

Ein dauerhafter Sponsor von uns müsste sich außerdem gefallen lassen, dass wir gegebenenfalls auch andere Dinge, die ähnlich sind, benutzen und zeigen. Das gestaltet sich leider auch etwas schwierig.

Von daher: Für uns ist es wohl nichts – und wenn ich mir manche Fotos von Moe und mir anschaue, ist es anscheinend auch besser, wenn wir keine Werbegesichter für irgendein Produkt sind! 😀

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Kein Werbegesicht???

Mein Fazit: Jeder muss selbst entscheiden, ob er Lust auf so eine (langfristige) Kooperation in Form eines Sponsors hat (die ja durchaus auch sehr schön sein kann). Wenn du den Sponsor gut findest, die Dinge sowieso nutzt – warum nicht?

Bezahlte Werbung – Affiliate Links – Banner

Ach, was habe ich mich gesträubt. Mein Herz brüllte jedes Mal, wenn mein Freund irgendwas von „Geld verdienen“ faselte. Mein Hundeblog soll Geld bringen? Aber warum denn?

Ja nu. Dieser Blog ist mein Baby. In den letzten fast 8 Jahren habe ich unzählige Stunden hier verbracht. Ich habe recherchiert, habe mir die unterschiedlichen Möglichkeiten angeschaut, auf anderen Plattformen aktiv zu sein.

Ich habe neue Funktionen getestet und eingebaut, ich habe mich durch alte Artikel geklickt und alte Links überprüft, von Seiten, die es längst nicht mehr gibt.

Irgendwann merkte ich, wie viele Websites es im Laufe der Zeit gegeben hat, die ich als kleiner Blogger tatsächlich überlebt habe – weil ich mich in meiner kleinen Moe & Me -Welt so wohl fühle.

Und nur deswegen soll ich jetzt Geld verdienen? Nö.

Moe & Me wird immer mein Baby bleiben, und Babys schlachtet man nicht (es sei denn, man hat einen sehr guten Grund dafür. Ich werde hier nicht die Bibel zitieren, aber ich meine mich da an irgendeinen Absatz zu erinnern – egal.).

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Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit als Blogger

Um auf den Punkt zu kommen: Ich wollte nie Geld mit dem Blog verdienen. Nun verdiene ich Geld. Nicht viel, wie gesagt, so, dass ich kein allzu schlechtes Gewissen habe, wenn ich mich wieder stundenlang hier aufhalte (und dennoch nicht so viel, dass es für einen anständigen Stundenlohn reichen würde – haha).

Das meiste Geld kommt über Affiliate Links, bei denen ich auch das beste Gefühl habe, sie zu nutzen.

Ich erzähle euch von Dingen, die ich sowieso benutze, ihr klickt, wenn es euch interessiert und kauft (vielleicht sogar etwas anderes) ein, ihr bezahlt den gleichen Preis, ich bekomme eine Mini-Mini-Provision. Fertig.

Seit einiger Zeit habe ich zusätzlich in meine ganz alten Artikel Banner-Werbung eingebaut.

Ich wollte einmal ausprobieren, wie und vor allem: Ob das funktioniert – gleichzeitig weigere ich mich immer noch standhaft, in jeden Artikel Bannerwerbung einzubauen.

Ich hasse es selbst total, wenn man auf eine Seite kommt und einem ständig irgendwas entgegen blinkt – das will ich hier nicht haben (und schon gar nicht diese Pop-Up-Dinger, die sich auf dem Smartphone fast gar nicht wegklicken lassen).

Bringt Bannerwerbung Geld? Ja. Ein wenig.

Fühlt sich Bannerwerbung gut an? Am Anfang überhaupt nicht. Mittlerweile kann ich erst einmal damit leben – ob das allerdings dauerhaft bleibt, weiß ich nicht.

Denn leider habe ich keine Kontrolle darüber, was dort angezeigt wird (Google analysiert deine Cookies, wenn du dich also vorher, sagen wir, über Medikamente informiert hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dort irgendwas zu dem Thema angezeigt wird).

Was du nun mit diesen Informationen anstellst? Du könntest zum Beispiel mit Affiliate-Links anfangen. Am Anfang lohnt es sich nicht, und du musst diese Links auch pflegen, damit sie immer aktuell sind. Aber nach einer gewissen Zeit, bzw. mit einer gewissen Reichweite, kannst du deinen ersten Euro verdienen. 🙂

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Affiliate-Links sind einfach eingebaut und lassen sich gut nutzen.

Für mich sind Affiliate-Links die beste Art, Produkte zu empfehlen, den Leser aber selbst entscheiden zu lassen, ohne Mehrkosten für die ein oder andere Seite.

Im besten Fall sind am Ende beide glücklich: derjenige, der gekauft hat – und ich. Weil ich wieder ein paar Cent mehr über habe, um damit Moe ein paar Kekse zu spendieren. 🙂

Unabhängigkeit: Warum sie für mich so wichtig ist.

Auf der einen Seite steht das Finanzielle – klar, jeder von uns braucht Geld. Auf der anderen Seite steht aber immer die Frage: Was bist du bereit, dafür zu tun – und was nicht.

Für mich ist ganz klar, dass ich meine Unabhängigkeit wahren möchte. Ich will selbst entscheiden, wann, zu welchem Zeitpunkt und vor allem: WIE ich mein Geld verdiene – oder eben nicht. Das ist der große Vorteil, den ich habe.

Ich habe einen Job, mit dem ich Geld verdiene – bei dem es aber ganz genauso läuft. Wir haben das große Glück, nur Kunden annehmen zu müssen, die uns Spaß machen – weil wir unsere finanziellen Ansprüche weit zurück geschraubt haben.

Geld zu haben ist toll. Aber ich möchte mich dafür nicht aufgeben oder verkaufen müssen. Ich mag nicht einen festen Plan haben, nachdem ich heute Produkt X in die Kamera halten muss und morgen Produkt Y.

Das bin einfach nicht ich. Für mich hat das dann auch nichts mehr mit Spaß zu tun – ein Grundkriterium für mich, damit ich 100% geben kann und mit Freude blogge oder Social Media nutze!

Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit
Wir machen so, wie wir Spaß haben.

Wenn du gerne Dinge bewirbst und dir das (dauerhaft) Spaß macht: Leg los! Aber: Sei authentisch, sei echt und frag dich zwischendurch ganz kurz, ob du das wirklich möchtest.

Es gibt genug Menschen, die das wunderbar machen, die sich mit einem Unternehmen eins zu eins identifizieren können – leider gibt es aber mindestens genauso viele, denen ich es einfach nicht abkaufe und die nur lieblos irgendwas vor die Kamera halten (schau dir dafür auch unbedingt „Perlen des Influencer-Marketings“ bei Facebook an oder das kurze Interview hier.).

Fazit: Geld oder Unabhängigkeit?

Letztlich (und das wusstest du mit Sicherheit schon, bevor du diesen ganzen Text gelesen hast!) muss jeder für sich abwägen, was er mit seinem Blog macht und was nicht. Dafür kann es keine Regeln geben.

Ich bin in der glücklichen Lage, auch mal eine Pause einlegen zu können. Ich kann heute entscheiden, dass ich die nächsten 4 Wochen nicht mehr blogge – ohne, dass ich gleich Konkurs anmelden muss oder in eine Sinnkriese stürze.

Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit
Frei entscheiden zu können ist mir wichtiger als Geld.

Diese Unabhängigkeit möchte ich mir auf jeden Fall bewahren. Sie ist das Wichtigste für mich. Sobald dieser Blog eine Belastung wird, bin ich raus – und das meine ich tatsächlich so.

Mir macht dieser Hundeblog so einen Spaß, weil ich keinen Druck verspüre und trotzdem bekomme ich dafür immer wieder Anerkennung.

Die ganzen E-Mails, die ich bekomme. Die entstandenen Freundschaften. Das GU-Buch „Lifehacks Hund“, an dem ich mitarbeiten durfte. Die miDoggy Academy, bei der ich dabei sein darf. Diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften. Interviewanfragen. Bewerbungen um einen Praktikumplatz (ja, ich musste auch schmunzeln).

Für so einen kleinen Hundeblog, der mal in einer Nische gestartet ist, ist das schon ganz schön viel.

Diese kleine Reihe wäre nun eigentlich am Ende…

…falls du nicht noch Fragen hast. Wenn dir irgendetwas zum Thema Bloggen (oder anderes!) unter den Nägeln brennt, du irgendetwas genauer wissen möchtest: Frag mich!

Stell mir deine Frage, gerne an me@moeandme.de oder unter diesen Beitrag als Kommentar. Dann werde ich nochmal genauer auf das Thema eingehen.

Ich hoffe, dir hat die kleine Reihe gefallen und wer weiß: Vielleicht fällt mir in der Zukunft noch mehr ein, was ich dir hier noch nicht erzählt habe. 🙂

Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit
Schreibt uns! 🙂

*Die Fotos Nummer 1, 5 und 9 stammen von der Fotoplattform Unsplash.

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8 Gedanken zu „Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit“

  1. Hallo Nicole,

    Du hast wirklich alles erwähnt, was erwähnenswert ist – und auch dieser beitrag war wieder toll. Ich habe mich sehr früh dazu entschieden, keine Werbung oder Kooperationen zu machen – mein klener Blog ist privat und so soll er auch bleiben.
    Es ist jetzt ja nocht mehr ganz so schlimm wie noch vor einigen Jahren – da wurde auf 15 Blogs das gleiche produkt vorgestellt und ich habe einfach die meisten dieser Blogs dann aus meiner Leseliste gekickt.
    Ich freue mich über Erfahrungsberichte – egal ob Spielzeug, Futter oder sonstiges – aber manches ist ja kein Erfahrungsbericht, sondern einfach eine Produktvorstellung … damit kann ich dann auch nichts anfangen. Mir ist nicht esonders wichtig, ob ein halsband toll aussieht – mir ist wichtig, wie nimmt es Dreck auf und wie kirege ich den Dreck wieder weg 🙂 Ob das Spieli niedlich ist, eher unwichtig – wie sind die Überlebenschancen, wenn zwei Hunde daran zerren 🙂
    Ich mag Deinen Blog sehr und bin froh, dass Du Dich für dezente Möglichkeiten zum Geldverdienen entschieden hast.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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    • Liebe Isabella,

      ich sehe das ähnlich wie du: Man muss schon seine Nische finden und schauen, was zu einem passt. Einfache Produktvorstellungen habe ich damals auch gemacht, einfach, weil ich es noch nicht besser wusste. Letztendlich ist es ja auch durchaus verlockend – man bekommt etwas kostenlos (so doof das jetzt auch ist) und freut sich einfach darüber. Wenn das aber dann auch 15 weitere Leute bekommen… Nu ja.

      Ich wünschte, ich hätte noch einen zweiten Hund und könnte manche Dinge mit Beiden testen lassen. Ich glaube, das wäre seeehr spannend. 😀 So muss ich leider den Part übernehmen…

      Danke dir für deine lieben Worte!

      Viele Grüße
      Nicole

  2. Ich bin so dankbar und mehr als froh, dass ich mit dem Bloggen mein Geld nicht verdienen muss. Ich bin froh, dass das erfolgreiche Bloggen für mich nicht nötig ist und, dass es mein Hobby sein darf. Ich bin froh, nicht von der Gunst der Leser und Partner abhängig zu sein…..

    So wie es ist, ist es gut….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    • …und das ist dein gutes Recht. Jeder darf zum Glück seinen Blog so führen, wie er das mag und möchte. Ich glaube, würde ich von einem Tag auf den anderen meine Leser verlieren, wäre ich auch extrem traurig, deswegen sollte man bei allem, was man tut, auch 100% dahinter stehen. Sei es, das man Geld verdienen möchte oder eben nicht.

      Und wie du schon sagst: So wie es ist, ist es gut.

      Hab vielen Dank für deine Meinung!

      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Servus, mein Blog ist mein Hobby und mein Herz hängt daran. Ich teste mit Lady gerne Produkte, aber es landen nur die auf meinem Blog von dem ich selbst überzeugt bin. Habe einiges schon return geschickt da diese Mist waren. Zu Beginn war ich ein reiner Hundeblog aber mittlerweile schreibe ich auch gerne rund um Thema Familie. Auch das gehört zu meinem Leben und möchte ich mit anderen teilen. Einige Leser habe ich dadurch verloren, aber viele andere gewonnen.😉 mir ist wichtig das ich meinen Interessen treu bleibe und Spaß am Schreiben. Ich mag keine Fristen, denn es gibt Tage da krieg ich keinen gescheiten Satz raus. Ach… dazu könnte ich noch viel mehr schreiben 😂😂 liebe Grüße Claudia

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    • Liebe Claudia,

      genau so ist es. Wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt und das tut, was einem Spaß bringt. Wenn deine Themen nicht nur Hundgelagert sind, ist das dein gutes Recht und ich finde es super, dass du eine andere Komponente mit rein bringst. Hauptsache, du hast Spaß – die Leser kommen von allein.

      Liebe Grüße
      Nicole

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  4. Danke für die tollen Einblicke. Magst Du mal erzählen, wie Deine Anfänge als Bloggerin waren? Vom Launchen bis zum ersten eigenen Artikel? Was sollte man unbedingt bedenken?

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    • Liebe Cornelia,

      vielen Dank für deine Anregung.

      Puh, das war irgendwie gar nicht sooo spannend, als das ich mich wirklich daran erinnern könnte. Das Technische hat damals mein Freund gemacht, ich habe den ersten Artikel geschrieben – und das war es auch schon. Also sehr weit weg, von dem, was ich heute mache und machen würde.

      Aber vielleicht mache ich da mal so eine Art „kleine Anleitung“. Vielen Dank für die Anregung!

      Liebe Grüße
      Nicole

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