Fertig zum Auszug in 3, 2, 1…

Auszug in 3, 2, 1…

So langsam wird es wieder ernst. Am Sonntag haben wir unsere Kündigung abgegeben, am Dienstag wurde unsere Kündigung bestätigt. Das bedeutet: Zum nächstmöglichen Termin dürfen wir hier ausziehen.

Wann das genau sein wird – nun, wenn wir etwas Neues gefunden und der Vermieter einen neuen Nachmieter gefunden hat. Für uns heißt es nun aber: Wohnungssuche! Und ihr könnt euch vorstellen: Mit Hund ist das gar nicht so leicht…

Da ich weiß, dass ich auch einige Kieler Leser habe, frage ich hier einfach mal ganz frech nach: Wir suchen eine 2 Zimmer Wohnung, möglichst in der Nähe von 24235 Wendtorf, ist aber kein Muss. Ach ja: Hund sollte natürlich erlaubt sein… 😉

Das letzte Wochenende (und auch viele Wochenenden davor) haben wir mit Ausmisten zugebracht. Es ist echt unglaublich. Jedes Mal denke ich mir: Noch den Bereich, und dann ist es fertig.

Einfach los fahren - das wäre schön…
Einfach los fahren – das wäre schön…

Mitnichten. Ich habe meinen Kleiderschrank nun schon 3 Mal ausgemistet und finde jedes Mal doch wieder etwas, dass ich eigentlich gar nicht mehr brauche. So als würde sich mein Blick schärfen und ich jedes Mal wieder ein bisschen mehr Abstand gewinne.

Moe stört das ganze Chaos überhaupt nicht. Seine Kiste wurde ordentlich geleert, das fand er kurzzeitig doof – aber als er dadurch wieder alte Bälle wiederfand, war er total beruhigt. Und die Bälle darf er natürlich behalten.

Apropos Bälle: Der ganze Kleinkram. Es ist echt absurd. Wie viele Tesa-Film Rollen ich gefunden habe! Und Prospekthüllen! Unfassbar.

Dafür haben wir auch einiges verkaufen können. Meinen alten Schreibtisch, der mittlerweile als Nähtisch funktionierte, hat einen neuen Besitzer. Ebenso das Gästebett und der Sekretär. Wenn nun endlich alle Billy-Regale & die Vitrine leer ist, werden auch diese hoffentlich schnell neue Besitzer finden.

Wein-, Sekt-, und Weizengläser finden in meiner Schwester einen neuen Abnehmer. Ab Mai hat sie ihre erste eigene Wohnung und kann daher ein paar unserer Dinge gut gebrauchen.

Trotzdem: Wir haben noch immer von allem zu viel. Zu viele Töpfe. Zu viele Teller. Zu viel Besteck. Zu viel Deko. Zu viele ungesicherte Fotos auf CD. Zu viele Musikkassetten, bei denen ich nicht einmal weiß, wie ich diese sichern soll. Stifte, Kulis, Blöcke. Rezepthefte.

Zitat meines Herzmannes: „Am liebsten würde ich einfach losfahren. Alles liegen lassen.“ Nein, so geht es natürlich nicht. Aber das Ausmisten kostet Kraft.

Manchmal räume ich Dinge einfach nur von einem Regal in das nächste. Ich weiß nicht, was ich damit tun soll. Zum Wegschmeißen zu schade, behalten kann ich es nicht, verkauft bekomme ich es nicht.

Wo es mir leicht fällt, mich zu trennen: Bei Schuhen. Aber: Was machen wir mit unseren ganzen Pflanzen, die im Wintergarten stehen?

Wenn man bei uns herein kommt, denkt man sich: Hier steht ja kaum etwas herum. Wenn man aber tiefer geht, merkt man, wie viel wir eigentlich noch haben.

Ihr seht: Wir stecken noch mittendrin im Chaos. Sollte es also zwischendurch hier auf dem Blog ruhiger werden, liegt es daran, dass wir uns gerade durchkämpfen.

Chaos - und wir mitten drin.
Chaos – und wir mitten drin.

Wundert euch also nicht. Sobald sich das Chaos etwas gelegt hat, werden wir auch wieder fleißiger, tiefgründiger, interessanter bloggen. Ganz bestimmt. 🙂

Ach ja: Falls jemand einen Tipp hat, wie man das Chaos schneller beseitigt; immer her damit!

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