Fellpflege beim Hund

Eine Übersicht unserer Pflegeprodukte
Eine Übersicht unserer Pflegeprodukte

Nach unserem Ohrenpflege-Artikel wird es jetzt auch mal Zeit, sich mit unserer Fellpflege zu beschäftigen.

Mein Equipment ist da, würde ich mal sagen, ganz bescheiden. Folgende Sachen sind bei uns im Einsatz:

1. Der FURminator

Den FURminator haben wir schon in zweiter Generation und dieser ist ganz neu. Normalerweise soll er, laut Hersteller, ein Hundeleben halten. Ich hatte aber das Gefühl, dass unserer nach 5 Hundejahren sehr stumpf geworden und die Haare vor allem herausgerissen hat. Genau das soll er aber nicht. Der FURminator soll die lose Unterwolle und das tote Deckhaar vorsichtig heraus kämmen und kleinere Verfilzungen lösen. Das klappt bei Moe auch sehr gut. Seit wir den Neuen haben, macht ihm auch das Gebürstet werden wieder Spaß.

Ob man den FURminator mag oder nicht, da scheiden sich die Geister. Linda und Andrea vom newspinscher-Blog waren von ihm ja nicht so angetan und schlagen stattdessen den Groomy vor. Der scheint mir bei Moes Fell aber nicht ganz ausreichend und einen Gummistriegel haben wir auch im Einsatz. Ich denke, es ist eine Sache der Felllänge, vielleicht ist es bei kurzhaarigen Hunden gar nicht nötig. Bei Moe kommen wir ohne aber gar nicht an die Unterwolle heran.

Ob Moe, wie versprochen, tatsächlich um 90% weniger haart, weil wir den FURminator im Einsatz haben, mag ich nicht beurteilen. Ich tippe mal auf nein. Aber: wenn wir ihn nicht benutzen, ist es hier zu Hause katastrophal. Da fliegt der halbe Hund durch die Wohnung und landet in allen Ecken. Für uns gehört er also definitiv zum Standardequipment.

2. Der Gummistriegel

Wie vorher schon erwähnt, haben auch wir einen Hundestriegel. Der ist schon echt antik, ich habe ihn damals in so einem Set bei einem Discounter gekauft, zusammen mit der abgebildeten Bürste (3.), Kamm (4.) und Flohkamm (5.). Der Gummistriegel bürstet die Schuppen und den Staub aus dem Fell und sorgt dafür, das Moe endlich wieder glänzt. Wir nutzen ihn vor allem dann, wenn Moe wieder Probleme mit den Analdrüsen hatte, denn dann bekommt er ordentlich Schuppen im Fell. Die Massage genießt er ganz besonders und vor allem am Bauch holt man so vorsichtig noch eine ganze Menge loses Fell heraus. Dort nutze ich den FURminator nämlich nicht, weil Moes Fell dort sehr dünn ist und ich Angst habe, ihn zu verletzen.

3. Die Bürste

Die Bürste kommt seltener zum Einsatz. Oft nutze ich sie mit der dünneren Seite, um Moes Rute vorsichtig durchzukämmen. Mit dem FURminator komme ich da schlecht durch und Moe mag es auch nicht so sehr, am Schwanz gekämmt zu werden. Deswegen ist die Bürste eine gute Sache: sie ziept nicht so sehr und entwirrt die langen Haare.

4. Der Kamm

Auch der Kamm kommt, so wie die Bürste, selten zum Einsatz. Auch eher für die Rute und für die vielen langen Haare an Moes Oberschenkeln hinten. Dort ist das Fell sehr dicht und mit der Bürste oder dem Kamm kommt man da sehr gut durch.

5. Der Flohkamm

Zum Glück haben wir den Flohkamm bisher nicht oft gebraucht. Moe hatte erst ein einziges Mal Flöhe und das ist auch schon sehr lange her. Trotzdem sollte ein Flohkamm, genau so wie eine Zeckenzange, in keinem Hundehaushalt fehlen.

6. Die Nagelfeile

Ok, das gehört vielleicht nur indirekt zur Fellpflege, aber ich baue es mal mit ein. 🙂
Ja, wir haben eine Nagelfeile für Moe. Und das nicht, weil er so schickimicki-etepetete ist. Sondern weil er 1. die Krallenschere, die wir mal hatten, abgrundtief gehasst hat- ich übrigens auch, nachdem ich mir immer die Finger geklemmt habe und 2. weil Moe sich seine Krallen selber abläuft. Warum also die Feile? Ganz einfach: die Daumenkralle splittert leider recht häufig bei Moe und deshalb feilen wir sie in Form, damit er nicht irgendwo hängen bleibt. Das erträgt er auch wie ein Mann.

Generell hat Moe sehr brüchige Krallen. Falls jemand also einen Tipp hat, was man außer Biotin zufüttern kann (das hat als Kur nicht geholfen) wären wir sehr dankbar.

DaumenkralleWie ihr auf dem Bild sehen könnt, fehlt bei Moe eine Kralle. Die hat er sich damals beim Spielen herausgerissen und sie ist zwar nachgewachsen, aber ganz klein geblieben.

7. Das Hundeshampoo

Moe wird im Jahr vielleicht zwei Mal unter die Dusche gestellt. Anfangs habe ich ihn dann mit normalem Babyshampoo gewaschen. Dank eines Produkttests sind wir auf das Hundeshampoo von Dr. Schaette umgestiegen und das finde ich wirklich gut. Es trocknet die Haut nicht aus, der Hund riecht super und es ist auch schnell wieder ausgespült. Sollte es das MHD mal überschreiten bzw. es wirklich mal leer werden, kaufen wir das auch wieder nach. Das Shampoo findet ihr hier.

8. Die Pfotenpflege

Auch unsere Pfotenpflege stammt aus besagtem Produkttest und ist eine Creme. Moe hält von Sprühflaschen gleich gar nichts und damit hatte das Produkt eine gute Chance. Es fettet nicht und schützt die Pfoten im Winter. Aber auch bei unserer Wandertour in Schweden, als es die ganze Zeit über Stock und Stein ging, war es dabei und hat gut gegen rissige Ballen geholfen. Die Pfotenpflege erhaltet ihr hier.

Was gehört bei euch zur Pflegeroutine? Oder geht ihr sogar zum Hundefrisör? Lasst es uns wissen!

Da glänzt das Fell wieder!

* Dieser Beitrag beinhaltet Affiliate-Links.

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