Eine Weste für Moe

Das erste Mal mit Mantel
Das erste Mal mit Mantel

Werbung Bisher habe ich mich strikt geweigert, Moe etwas anzuziehen. Wofür hat der Hund Fell? Aber wenn es dann wirklich kalt wurde, so wie im Moment, hatte ich doch ein schlechtes Gewissen. Moe tobt zwar gerne im Schnee herum, aber bibbert dann auf dem Rückweg, wenn er nass geworden ist. Gerade am Bauch und an den Nieren kann es schon empfindlich kalt werden. Richtig fies ist wird es, wenn wir „Spazieren gehen“ und er sich nicht großartig bewegen kann. Außerdem wird er älter, und da er ab und an, wenn er sich mal verkühlt, Probleme beim Wasser lassen hat, habe ich darüber nachgedacht, wie sinnvoll ein Kleidungsstück für Moe wäre. 

Da kam die Anfrage aus Island (ja, ihr habt richtig gelesen… 🙂 ) von Theo Dog Fashion genau richtig. Wir wurden gefragt, ob wir mal ein Kleidungsstück testen möchten. Eine Weste sollte es werden. Kein Risiko für mich, dachte ich und wir schauen mal, wie Moe damit klar kommt.

Zunächst einmal war ich erstaunt, dass es auch Kleidungsstücke für so große Hunde gibt. In den regulären Geschäften habe ich das bisher noch nicht gesehen. Die Weste für Moe habe ich mir in schwarz ausgesucht. Sie hat Reflektoren-Streifen eingenäht für die bessere Sichtbarkeit im Dunklen. Außerdem soll sie Wasser- und Windundurchlässig sein, sowie schmutzabweisend. Probieren wir die Weste also einmal an.

Sie wird vorne mit Druckknöpfen verschlossen, was ich toll finde. Ein Hundepullover käme für uns zum Beispiel nicht in Frage, weil man ihn über den Kopf ziehen muss und das findet Moe nicht so klasse. An der Weste befindet sich auch eine Kapuze, die Moe aber stört: Da ich das Kunstfell an der Kapuze auch nicht wirklich schön finde, machen wir diese einfach ab. Das geht durch die Druckknöpfe sehr schnell.

Gut finde ich, dass sich die Weste unten am Bauch noch einstellen lässt, damit die Weste enger wird. Leider lässt sie sich nicht so weit zusammen zurren, dass es für Moe reicht, somit hängt sie etwas. Aber das stört nicht, höchstens optisch ein wenig.

Dann haben wir uns bei schönstem Winterwetter zum Testen nach draußen begeben, denn bei Schnee und Ballspielen kann die Weste zeigen, ob sie für Moe wirklich geeignet ist.

Auf geht's!

Moe wurde schön warm gehalten, ich habe den Hand-Test gemacht. Sie hat ihn auch keineswegs gestört beim Spielen. Als jedoch die Sonne heraus kam und er herum tobte, war ihm zu warm. Naja, wir hatten es auch um die 0°C, da würde ich ihm normalerweise auch nichts anziehen.

Die Weste hat insgesamt gut abgeschnitten. Gerade bei Regenwetter und wenn es jetzt noch kälter werden sollte, wird er seine neue Weste tragen. Trotzdem werde ich wohl nie zu den Hundehaltern gehören, die 10 Kleidungsstücke für ihren Hund besitzen. Aber so eine schlichte Weste wird bei uns ihren Platz behalten.

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Wie ist es bei euch? Zieht ihr eurem Hund im Winter etwas an?

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11 Gedanken zu „Eine Weste für Moe“

  1. Ich habe auch einen Mantel von Theo und bin eigentlich ganz begeistert. War zwar teuer, aber bisher kommt Genki sogar trocken aus Eisbächern wieder raus.

    Fell hält Hunde übrigens nur bedingt warm, dafür ist ja eigentlich eher die Unterwolle zuständig und die ist bei Hunden je nach Rasse ganz unterschiedlich (nicht) vorhanden. Genki hat zB so gut wie keine. Deshalb ärgere ich mich immer etwas, wenn er im Winter etwas an hat und dann von irgendwelchen vorbeilaufenden Leuten Sprüche wie „Wozu hat ihr Hund denn was an? Der Arme, der hat doch Fell!“ kommen. Ja, „der Arme“, dem wurde von Menschen die Unterwolle weggezüchtet. Manche vergessen dass ein Hund eben doch kein Wolf ist. 🙁

    Ich weiss nicht wie’s bei Moe aussieht, da er ja ein Mischling ist. Rottweiler haben, glaube ich, auch nicht wirklich Unterwolle, aber Schäferhunde haben die auf jeden Fall. Dann kann man sich mit Hundekleidung auch getrost zurückhalten oder ganz drauf verzichten, aber manche Hunde(rassen) brauchen im Winter Bekleidung.




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    • Da hast du vollkommen Recht. Moe hat einiges an Unterwolle, allerdings nicht am Bauch. Deswegen fröstelt er manchmal sogar im Sommer, wenn er aus dem Meer kommt.

      Gerade bei kurzhaarigen Rassen finde ich Pullis etc. auch sinnvoll.

      Viele Grüße,
      Nicole




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  2. Hallo Ihr zwei,

    wirklich ein toller Blog – und ein guter Beitrag !
    Auch wir sind Mäntelchen Besitzer – da Pippa einfach null Unterwolle hat.
    Ich finde es dann auch nicht schlimm dem Hund etwas anzuziehen… aber wenn wir mal was loswerden dürfen – wir finden den Mantel für Moe zu klein.
    Ein Mäntelchen sollte bis hinten zum Rutenansatz gehen und nicht auf der Hälfte des Rückens enden !
    Habt Ihr euch ausversehen vermessen oder soll es so sein ?
    Wuff, Deco + Pippa




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    • Hmm, nee das Problem ist ein Anderes. Der Mantel geht schon bis zum Rutenansatz. Damit er jedoch auch gut am Bauch passt, musste ich ihn etwas zusammenschnüren, sodass er sich hinten beim Sitzen etwas hochgezogen hat. Moe hat auch schon 5XL da an. 🙂

      Aber du hast Recht, so ganz optimal sitzt er nicht, dafür ist er unten am Bauch leider zu groß.

      Viele Grüße!




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  3. Huhu 😉
    Einen schicken Mantel habt ihr da bekommen, sogar mit süßem Fell *grins*
    Der Punktemann friert auch im Winter und gerade wenn Schnee liegt oder es draußen Minusgrade hat, bekommt auch er seinen Mantel angezogen. Sonst fängt er das Schlottern an den Beinchen an 😉
    Wichtig finde ich bei so einem Mantel, dass er „untenrum“ zu ist, also die Bodenkälte nicht aufsteigen kann und der Bauch (da wo meist die Unterwolle fehlt) geschützt ist.

    Viele gepunktete Grüße
    Katharina




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  4. Ja, mein Charly bekommt auch einen Mantel übergezogen. Denn leider gehört er zu den Hunden, wie Genki, die nur sehr wenig Unterwolle haben. Was man ihm auf den ersten Anblick aber nicht ansieht. Aber kaum weht ein kühles Lüftchen, wird er zum Zitteraal.
    Der Mantel steht Moe aber sehr gut. Nur, wenn Blicke sprechen könnten, würde er …….

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  5. Da Lilly auch keinerlei Unterwolle besitzt, trägt sie im Winter ab O oder -1°C auch einen Mantel und bei Regen eine Regenjacke. Unsere „Ausrüstung“ ist allerdings von Hurtta. Auf jeden Fall sind wir auch sehr zufrieden damit und gerade Lilly merkt man an, dass sie MIT Jacke (bei entsprechender Witterung) deutlich mehr Spaß hat 🙂

    Liebste Grüße




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  6. Wirklich ein schöner Beitrag 🙂 Ich habe auch schön darüber nachgedacht, Queen einen Mantel zu kaufen. Mir geht es allerdings in erster Linie darum, die Gelenke etwas warm zu halten, aber leider enden alle Mäntel weit über den Ellbogen. Wahrscheinlich nötig, um ausreichend Bewegungsfreiheit zu ermöglichen 😉




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