Do’s und Don’ts als Hundeblogger

Dos und Donts als Hundeblogger

In meinen letzten beiden Artikeln zum Thema Bloggen habe ich dir einmal gezeigt, warum es sich für dich lohnen könnte, als Hundeblogger durchzustarten: Warum solltest du Hundeblogger werden? und ich habe dir Tipps gegeben, wie du deine Schreibstimme findest.

Deswegen soll es heute darum gehen, welche Do’s & Don’ts es gibt, damit du nicht nur loslegen kannst, sondern auch ein paar „Verhaltensvorschläge“ bekommst, um direkt positiv in der Szene aufzufallen. 😉

Dabei gilt natürlich auch hier, wie bei jedem anderen der letzten Artikel: Es ist meine persönliche Meinung und Erfahrung nach fast 8 Jahren Bloggen. Natürlich sollst und darfst du dich ausprobieren und vielleicht auch bei dem ein oder anderen Punkt heftig mit dem Kopf schütteln, wenn du nicht meiner Meinung bist.

Außerdem würde mich nach dem Lesen des Artikels deine Meinung interessieren – vielleicht hast du ja noch Denkanstöße / Tipps, die ich hier vergessen habe.

Do’s beim Bloggen

Ich habe die nachfolgenden Punkte zwar nummeriert, aber es gibt im Grunde keine Wertung. Wie wichtig die einzelnen Punkte letztendlich sind, solltest du für dich entscheiden.

Dos und Donts als Hundeblogger
Benutzerfreundliches Layout – sehr wichtig!

1. Benutzerfreundliches Layout

Mein persönliches Thema. Ich steh total auf Verpackungen und genauso geht es mir auch bei Blogs. Wenn das Design nicht ganz mein Geschmack ist, kann ich darüber hinweg sehen, aber wenn der Blog nicht wirklich benutzerfreundlich ist, bekomme ich schon eine kleine Sinnkrise.

Beispiel gefällig? Wer hat sich ausgedacht, dass hellgrauer Text auf weißem Hintergrund lesbar ist? Das ist einfach nur anstrengend. Genauso die Schriftgröße, die Satzlänge, die Absatzlänge. Das sind alles Komponenten, die man beeinflussen kann und vor allem: sollte.

Achte auf ein benutzerfreundliches Layout. Schau dir dafür deinen Blog in unterschiedlichen Browsern (du weißt schon, Chrome, Firefox, Safari…) an, auch mobil (die meisten Nutzer kommen über das Smartphone oder Tablet). Ein Blogdesign, dass nicht responsive ist, sollte meiner Meinung nach nicht mehr genutzt, bzw. dringend überarbeitet werden.

Du liebst deinen Blog, also investiere ein wenig Zeit in das Design und vielleicht bedeutet das unter Umständen auch, mal Geld für ein Theme (Designvorlage) auszugeben oder du nutzt Plattformen wie Blogger.com, wo du keine bis wenig Programmier-Kenntnisse haben musst.

2. Fotos!

Fotos sind toll. Fotos sind wichtig. Und damit meine ich nicht: Kauf dir eine teure DSLR mit einem riesigen Objektiv. Nö. Deine Handykamera tut es auch, aber bitte: Gib mir Fotos!

Ich liebe es wirklich zu lesen, trotzdem finde ich eine Textauflockerung zwischendurch mit Fotos wunderbar und weniger anstrengend. Dabei müssen das absolut keine Hochglanzfotos sein, vor allem, wenn das überhaupt nicht du bist.

Falls du keine Lust hast, Fotos zu machen oder über ein bestimmtes Thema schreibst, wozu du kein Material hast, ist das nicht schlimm.

Auch dafür gibt es Plattformen, bei denen du kostenlos (unsplash.com) oder kostenpflichtig (fotolia, iStock) an Fotos zu unterschiedlichen Themen kommst. Ich nutze das selbst auch ab und zu (wie in diesem Text), vor allem, weil ich nicht immer die Zeit habe, Fotos zu machen (leider) oder sie thematisch einfach nicht passen.

3. Verlinke andere Blogger.

Wir alle erfinden das Rad nicht neu und es gibt immer jemanden, der über etwas schon geschrieben hat. Das ist auch gut so, denn wir haben (hoffentlich) alle eine eigene Meinung.

Was ich aber richtig doof finde, ist, wenn jemand ganz offensichtlich einen Artikel gelesen hat, selbst dazu etwas schreibt – aber dann nicht verlinkt. Hey, das kostet dich nichts!

Natürlich kann es immer passieren, dass 2 Blogger die gleiche Idee zur gleichen Zeit hatten – ist mir auch schon oft genug passiert. Aber, wann immer du kannst und wann immer es passt: Verlinke doch mal andere!

Der Vorteil ist, dass deine Leser so auch andere Blogs kennen lernen und du selbst sicherlich mal die ein oder andere Verlinkung zurück bekommst. Und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm: Du hast so auf jeden Fall jemanden glücklich gemacht. Karma, baby! 🙂

Dos und Donts als Hundeblogger
Überschriften und Zitate – mag ich.

4. Überschriften

Ein Thema, bei dem ich jedes Mal kaputt gehe. Ich hasse Überschriften und Textanfänge. Trotzdem ist die Überschrift wahnsinnig wichtig. Achte darauf, dass sie zum Inhalt passt und nicht irreführend ist.

Wenn du möglichst viele Leser haben möchtest, nutzt du am besten Worte wie „schockierend“, „sensationell“ oder ähnliche Superlative. Wenn du großartige Leser haben möchtest und einen festen Leserstamm, dann: TU DAS BITTE NICHT.

Ich persönlich klicke definitiv nicht, wenn mich die nächste Clickbait-Überschrift (so werden diese Überschriften genannt) anspringt. Und du solltest dich da auch raushalten – überlass das lieber den Marketing-Fuzzys und der Bild-Zeitung.

Oder würdest du vielleicht lieber klicken, wenn ich diesen Artikel anders genannt hätte: „SENSATION: Diese Do’s & Don’ts beim Bloggen werden dich SCHOCKIEREN! Vor allem Punkt 4 hat mich zu TRÄNEN GERÜHRT!“ – dann ändere ich den Titel vielleicht noch schnell. 😉

Verpack deine Texte mit einer wunderbaren Überschrift die freundlich ist, eine Einladung, deinen Text zu lesen – aber keine Sensationslust schürt (zumindest: Mach es nicht zu deiner Kernaufgabe, immer solche Überschriften rauszuhauen – mal ist das ja auch ganz witzig.).

5. Impressum und Datenschutz

LAAAANGWEILIG! Oder? Nee, stimmt schon. Trotzdem leider wichtig, wenn man einen Blog betreibt. Vor allem muss das Impressum vollständig sein („Adresse auf Anfrage“ geht eben nicht) und eine Kontaktmöglichkeit, neben deiner Adresse, musst du angeben. Das ist doof und blöd, ich weiß.

Aber wenn du dich entscheidest, zu bloggen, stehst du sowieso gefühlt immer mit einem Bein im Knast – eine Abmahnung wegen eines fehlenden Impressums kannst du aber vermeiden.

Eine Datenschutz-Seite muss es auch geben. Hier bin ich sicher nicht der beste Ansprechpartner, aber es gibt genug Seiten, die darüber informieren und aufklären. Wenn du dich mal durchackern möchtest: Hier geht es zum neuen BDSG.

6. Backup nicht vergessen!

Es kommt irgendwann die Zeit, da hast du schon viele Texte geschrieben, viele Bilder hochgeladen und du stellst fest: Was ist, wenn das plötzlich alles weg ist?

Es ist sososo wichtig, ein Backup deines Blogs zu machen. Mach das regelmäßig, stell dir eine Aufgabe, einen Timer, was auch immer dich daran erinnert.

Ich bin da selbst extrem schludrig und habe letzten Monat das erste Mal seit 3 Jahren ein Backup gemacht. Ich wäre echt am Arsch gewesen, wenn irgendwas in der Zeit passiert wäre. Also: Regelmäßig Backups machen!

7. Kritik und andere Meinungen zulassen

Kritik tut weh. Immer. Und andere Meinungen will man vielleicht gar nicht so gerne hören. Trotzdem ist es wichtig, diese zuzulassen und auch manchmal erst mal sacken zu lassen.

Ich habe damals einen Artikel zum Thema Wurmkuren geschrieben, weil Moe diese regelmäßig bekommen hat. Für mich war das schick und ich dachte, das machen alle so – bis die ersten Kommentare kamen.

Dos und Donts als Hundeblogger
Andere Meinungen können wehtun – aber auch helfen (wenn man nicht zu stur ist).

Ganz offensichtlich haben sich andere viel kritischer als ich mit dem Thema auseinander gesetzt und ich habe mal wieder nur ganz oben am Eisbergzipfel gekratzt. Wie unangenehm! Wie dumm ich mich fühlte! Und auch: Wie angegriffen.

Aber: Ich habe gelernt. Nicht nur, dass es andere Meinungen gibt und ich nicht der Nabel der Welt bin, sondern auch: Das Wurmkuren eben keine Prophylaxe sind. Das war wichtig! Sonst würde ich vielleicht heute noch herumlaufen und Moe alle 3 Monate eine Tablette geben (ok, so häufig war es nu nicht, aber du verstehst das Prinzip).

Kritik ist wichtig um zu wachsen. Andere Meinungen sind manchmal Türöffner im Kopf. Und nein: Du musst nicht alles akzeptieren und alle Meinungen übernehmen. Aber kurz nachdenken, wertfrei – das solltest du.

8. Erlaube dir, kreativ und anders zu sein.

Für alles gibt es Regeln, Do’s und Don’ts Listen, wie diese hier. Und trotzdem: Entscheidend für dich sollte sein, dich ausprobieren zu dürfen, egal was andere sagen.

Sei so, wie du bist. Probiere aus, was dir gefällt und erlaube dir, anders zu sein!

Egal ob es beim Text ist, beim Blogdesign, bei deinen Fotos. Dir ist das vielleicht gar nicht aufgefallen, aber bei meinem Schnee-Beitrag diese Woche habe ich mich das erste Mal so richtig mit einer Galerie-Funktion auseinander gesetzt und überlegt, wie ich meine Fotos zukünftig besser im Design unterbringe. Sowas macht mir Spaß!

9. Schreibe nicht für die Zahlen, sondern für dich und deine kleine Community

Das ist so ziemlich das Schwerste: Einen Anfang finden und dabei blieben. Vor allem, wenn man das Gefühl hat, das keiner die Artikel liest.

Ich hatte es damals einfach: Ich musste mich an niemandem messen, weil ich niemanden kannte, der bloggt. Ich hatte kein „Vorbild“, ich hatte kein Ziel mit diesem Blog. Auf Facebook war ich nicht aktiv (ich hatte noch StudiVZ, oha!) und musste/wollte meine Artikel gar nicht großartig verbreiten.

Wer heute mit einem Hundeblog anfängt, hat meist ein Ziel. Trotzdem solltest du das einen Moment mal vergessen, nämlich dann, wenn du schreibst.

Über die Schreibstimme habe ich ja schon erzählt und ich glaube ganz fest daran: Wenn du für die Menschen schreibst, die du magst – egal, wie wenige es auch sind – werden andere folgen.

Vielleicht dauert es länger, wenn du dich zum Beispiel dagegen entscheidest, andere Leute durch extrem viele Artikel-Teilungen in den einschlägigen Facebook-Gruppen zuzuspamen, aber: Es wird passieren.

10. Lese andere Blogs – nicht nur Hundeblogs, sondern vor allem andere Nischen, die dich interessieren.

Weißt du, welche Blogs ich im Moment total gerne lese? Es sind Blogs, die sich mit der Psychologie von Kindern und/oder Erwachsenen auseinander setzen, typische Mamiblogs und welche zum Thema Design und Van-Life/Reisen.

Also: Wenig Hundeblogs – diese lese ich morgens vor allem beim Kaffeetrinken, weil ich so am Besten in den Tag starte (und mir diese Blogs so ein heimeliges Familiengefühl geben – deswegen gibt es auch hier nur eine Handvoll Perlen.).

Nicht die Hundeblogs sind es, sondern die anderen, die dafür sorgen, dass ich mich mal außerhalb bewege und neuen Input bekomme – nicht immer nur Hund, sondern auch wirklich und bewusst mal andere Themen wahrnehme. Andere Blogdesigns, andere Schreibstile. Das finde ich echt spannend!

Don’ts beim Bloggen

Kannst du noch? Wunderbar! Dann kommen wir nun zu meinen ganz persönlichen Don’ts beim Bloggen.

1. Mach es dir nicht zu kompliziert.

Bloggen ist kein Hexenwerk – und dein Blogname sollte das erst recht nicht sein. Ich weiß, wie schwer es ist, sich einen Namen auszudenken und du musst dabei nicht ultra kreativ sein. Dennoch sollte man deinen Blognamen schreiben, buchstabieren und sich merken können! Umlaute sind keine gute Idee, in der Kürze liegt die Würze. Dann passt das schon.

Übrigens: Checke unbedingt vorher, ob es einen Namen gibt, der so ähnlich oder, schlimmer noch, genauso ist wie deiner. So etwas kann häufig Probleme bringen.

Dos und Donts als Hundeblogger
Kopieren statt selber denken?

2. Kopieren statt selber denken? Doofe Idee.

Andere kopieren geht einfach gar nicht. Weder der Blogname, oder schlimmer noch: Die Texte sollten geklaut sein. So etwas kommt immer heraus!

Außerdem gibt es Mittel und Wege, so etwas zu überprüfen. Da ich selbst meine Erfahrungen mit Textklau gemacht habe, rate ich dir: Lass es. Schreibe entweder deine eigenen Texte oder, wenn dir nichts einfällt, schreibe an einem anderen Tag.

3. Bilderklau ist kein Kavaliersdelikt!

Ich sehe es immer wieder und auch hier: Es ist mir schon selbst passiert, dass Fotos einfach benutzt werden. Das geht nicht! Frag, wenn du ein Foto nutzen willst oder kauf es. Aber klaue es nicht!

Übrigens: Die Begründung, bei Google wäre das Foto ja verfügbar, und deshalb müsste man als Quelle nur Google angeben, ist falsch. Im schlimmsten Fall musst du viel Geld bezahlen, wenn du erwischt wirst und hast nur Ärger.

Mache deine eigenen Fotos oder greife auf andere (kostenlose oder kostenpflichtige) Varianten zurück. Bitte auch hier beachten, dass einige Plattformen/Fotografen genannt werden möchten (siehe oben – Punkt 2).

Nochmal: Bilderklau ist kein Kavaliersdelikt und jeder Urheber ist in der Lage, mal zu überprüfen, ob die Bilder irgendwo verwendet werden. Schütze dich und dein Portemonnaie – tu das nicht.

Dos und Donts als Hundeblogger4. Sei nicht neidisch.

In der Hundeblogger Szene vielleicht noch nicht so weit verbreitet wie in anderen Bloggerkreisen, aber dennoch gibt es das Thema immer wieder: Neid und Missgunst.

Wann haben wir aufgehört, uns für andere zu freuen? Ich habe ehrlich keine Lust mehr zu hören, Person XY hat es nicht verdient. Doch! Jeder hat es verdient!

Wir tun doch alle irgendwie, irgendwas dafür, dass etwas passiert. Und wenn dann jemand für seine Mühen etwas bekommt – lass ihn!

Freue dich mit oder wenn du das nicht kannst: Ignoriere es und geh deinen Weg. Aber halte dich doch nicht auf mit diesen negativen Gedanken – das bringt dir nichts und der betreffenden Person ist es wahrscheinlich sowieso herzlich egal, was du denkst!

5. Spam andere Blogger nicht zu!

In den Tipps für neue Blogger liest man immer, sie sollen sich vernetzen. Bei anderen Bloggern kommentieren, damit diese auf einen aufmerksam werden – alles richtig.

Aber bitte, bitte: Lass nicht irgendeinen lieblosen Kommentar, dafür aber die ewig lange URL zu deinem Blog da! Solche Dinge finde ich wahnsinnig traurig und ehrlich: Ich weiß selbst immer nicht, wie ich darauf reagieren soll.

Eigentlich würde ich das am Liebsten löschen, weiß aber, dass das auf der anderen Seite nicht fair ist. Schließlich kannst du ja ein wunderbarer Mensch sein, der ganz toll bloggt!

In fast jedem Kommentarbereich kannst du deine URL zum Blog angeben. Dann wird dein Name verlinkt – das sollte doch ausreichen, oder?

Schreib deinen Blog gerne kurz bei der Verabschiedung nach deinem freundlichen Kommentar dazu (also zum Beispiel: Liebe Grüße, Nicole von Moe & Me) – fertig! Schreibe nicht: „Hey, hab gerade deinen Blog entdeckt. Super Artikel. Schau mal bei mir vorbei, ich bin noch neu: https://moeandme.de“.

Total lieblos! Das mag keiner bei sich lesen und eigentlich mag ich den Kommentar nicht mal veröffentlichen. Also: Lass das. Bitte.

Dos und Donts als Hundeblogger
Quadratisch, praktisch, niedlich – ich als Roboter.

6. ICH BIN KEIN ROBOTER!

Noch mal zu den Kommentaren, allerdings auf deinem eigenen Blog: Ich mag gerne mal kommentieren. Aber hey, mach es mir doch nicht so schwer. ICH BIN KEIN ROBOTER! Diese Captcha Codes bei den Kommentaren, die gehen echt gar nicht. Keiner mag Captchas!

Captchas sollen vor Spam schützen – dafür gibt es aber wirklich andere Plugins, die das mindestens genauso gut, wenn nicht sogar: BESSER, machen.

Es gibt genug, die sich von Captchas so genervt fühlen, dass sie nicht kommentieren wollen – allein schon, weil sich so ein Code auf dem Smartphone ganz bescheiden lesen lässt. Wenn du also die Möglichkeit hast, den Captcha zu deaktivieren, mach das. Sofort.

7. Verkaufe dich nicht.

Jeder hat seinen Wert. Diesen sollte man (er-)kennen. Es gibt Blogs, die nur von Kooperationen leben, was wunderbar ist. Das darf und sollte jeder so machen, wie er das möchte. Ebenso die Entscheidung, ob du Geld einnimmst für Kooperationen oder nicht – darum geht es mir nicht.

Was ich aber hochgradig unseriös finde, sind Produktvorstellungen, bei denen man sich denkt: Huch – hat die Person nicht neulich erst getönt, dass sie Unternehmen oder Produkt XY ganz furchtbar findet – und macht nun Werbung dafür?

Meinungen können sich ändern, meine Meinung ändert sich auch häufig. Dennoch sollte man sich treu bleiben und du solltest dich nicht verkaufen (müssen). Bleib dir selbst treu.

Außerdem solltest du auch bei Kooperationsanfragen auf deinen Bauch hören – und dich schon mal gar nicht erpressen lassen.

Vor allem große Agenturen neigen dazu, dich unter Druck setzen zu wollen, wenn sie das Gefühl haben, sie könnten das bei dir machen – lass dich darauf gar nicht erst ein. Du bestimmst deinen Wert, es ist dein Blog. Verkaufe dich nicht (und wenn: Sorg dafür, dass die Bezahlung exorbitant gut ist. 😉 ).

Das du die Richtlinien für Kooperationen beachten solltest, brauche ich dir sicherlich nicht zu erzählen – außerdem wäre das ein ganz klares DO!

8. Gib nicht zu schnell auf – alles dauert seine Zeit.

Bloggen kann am Anfang echt hart sein – vor allem, wenn man das Gefühl hat, es kommt absolut kein Feedback. Gib trotzdem nicht auf, mach weiter!

Teile deine Artikel, nimm an Blogparaden teil, wenn du Lust dazu hast. Kommentiere bei anderen, wenn du andere Texte magst. Poste deine Artikel in der miDoggy Community, denn da gibt es viele hundeverrückte Menschen.

Und: Gib dir Zeit. Eine Leserschaft kommt irgendwann und es wird immer Menschen geben, die genau das lieben, was du schreibst. Hab Geduld!

Dos und Donts als Hundeblogger

9. Don’t feed the troll.

Du bist einige Zeit dabei – und schon kommen sie aus ihren Löchern. Die Trolle. Die Menschen, die kein Leben haben und gerne andere Leute ärgern.

Lass diese am besten in Ruhe. Lösch die Kommentare oder veröffentliche sie erst gar nicht, ignoriere sie. Trolle haben nur Spaß, wenn sie Reaktionen bekommen.

10. Schreibe nicht, wenn du eigentlich keine Lust dazu hast.

Das sage ich aus bitterer Erfahrung: Wenn du eigentlich keine Lust hast, aber schreiben musst (weil Beständigkeit das A&O beim Bloggen ist, weiß ja jeder), lass es trotzdem sein.

Es bringt nichts, sich zu zwingen und wenn du keine Idee hast, gestresst bist, mach lieber etwas anderes, zum Beispiel ein Spiel mit deinem Vierbeiner oder dreh eine Runde draußen, um einen frischen Kopf zu bekommen.

Danach kannst du es ja noch mal versuchen – oder du nimmst einen anderen Tag, wenn du Zeit UND Lust dazu hast.

Eine ganz schön lange Liste…

…und ich hätte sicherlich noch viel mehr Punkte gefunden. Dennoch reicht das, glaube ich, erst einmal aus für einen Überblick.

Bloggen ist nicht kompliziert. Bloggen macht unheimlich viel Spaß. Bloggen kostet Zeit. Bloggen ist eine wunderbare Erinnerung. Bloggen ist Leute kennenlernen, über sich selbst mehr erfahren, Anteilnahme, Empathie, Neugierde, Chaos, Tränen. Bloggen ist toll.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Bloggen!

Nächste Woche geht es weiter mit Teil 4: Finanzieller Reichtum vs. Unabhängigkeit.

*Fotos: unsplash.com (Bild 1-5), Roboter: Fotolia

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