Die Wurmkur

Wo ist denn nu der Wurm?
Wo ist denn nu der Wurm?

Alle 6 Monate, wenn wir sowieso wegen der Analdrüsen zum Tierarzt müssen, lassen wir uns auch eine Wurmkur mitgeben. Wenn ein Hund viel draußen unterwegs ist und in Kontakt mit Kleinkindern, sollte er vier Mal im Jahr entwurmt werden. Für uns reichen zwei Mal im Jahr aus, vorausgesetzt, Moe holt sich nicht irgendwo Würmer. Das ist bisher aber nicht passiert. Bei der Wurmkur gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: die klassischen Entwurmungstabletten, eine Paste und mittlerweile auch ein Spot-on. Das ist allerdings eher für kleinere Rassen geeignet und ich würde es auch nur benutzen, wenn ich die Tabletten gar nicht in den Hund bekommen würde. 

Entwurmungsmittel sollen ja da helfen, wo der Wurm sitzt- im Darm. Da sehe ich dann nicht so den großen Sinn, dem Hund ein Entwurmungsmittel auf die Haut zu geben. Zum Glück geht es bei Moe auch halbwegs mit den Tabletten: Maul auf, Tablette tief reingeschoben und Maul zuhalten. Ein bisschen die Kehle massieren und wenn er dann geschluckt hat, Maul loslassen. Das ein oder andere Mal hat er es aber auch schon geschafft, uns zu veräppeln. Da war das Schlucken nur eine Täuschung und er hatte die Tablette irgendwie in die Lefze gestoppt – wahrscheinlich von mir vorher nicht tief genug hinein gestopft. Jedenfalls ist es großartig, wenn der Hund sich nach der Wurmtablette schüttelt und die Wohnung aussieht wie Sau und der Hund selber aussieht als hätte der Tollwut – mit weißen Bläschen rund um’s Maul.

Da die Entwurmungstabletten nur akut gegen Würmer sind und keinesfalls, wie ein Impfschutz, vorbeugend helfen, sollte man auf Reisen immer welche dabei haben.  Dafür gibt es beim Tierarzt welche auf Vorrat, die auch eine breite Palette an Würmern bekämpfen.

 

Folge uns bei Pinterest

Kommentieren

6 Gedanken zu „Die Wurmkur“

  1. Warum entwurmst du überhaupt? Wie du schon geschrieben hast, die Wurmkur hilft nur, wenn der Hund Würmer hat, ansonsten ist es einfach eine Ladung Chemie. Lilly wird gar nicht entwurmt. Wir geben 2-3 mal eine Kotsammelprobe beim TA ab und bislang war immer alles in Ordnung. Wenn ich jetzt allerdings einen Hund hätte, der alles mögliche frisst oder einen Jagdhund, dann sieht die Sache natürlich anders aus. Aber bei allen anderen Hunden sehe ich keine Notwendigkeit. Zumal eine Wurmkur mehr schadet als hilft. Lilly bekommt prophylaktisch Kokosraspeln, Knobi, tägl. eine Möhre und ab und zu ein Rinderohr mit Fell. Das schmeckt und ist gesund bzw. hilfreich in Bezug sich gar nicht erst den Wurm ins Haus zu holen 😉

    Liebste Grüße




    0
  2. Hi,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Du hast da jetzt tatsächlich etwas angestoßen, denn ehrlicherweise bin ich davon ausgegangen, dass der Tierarzt schon weiß, warum er zur Entwurmung rät und gerade mit dem Thema habe ich mich noch nicht kritisch auseinander gesetzt. Das werde ich aber nun tun, also hab vielen Dank das du mich darauf aufmerksam gemacht hast. 🙂

    Liebe Grüße!




    0
    • …der TA rät dazu weil es ihm Geld bringt 😉

      Ich stimme Lilly´s Frauchen zu. Ich bekomme auch keine Wurnkur, wir geben immer eine Probe ab und das kostet 10€. Eine Wurkur würde locker bei meinem Gewicht 50€ kosten.

      Schlabbergrüße Bonjo




      0
  3. Also ich verstehe Deinen Artikel auch nicht so ganz. Fundiert stelle ich mir anders vor. Lillys Frauchen hat auch schon das meiste dazu gesagt. Nur soviel:

    Man darf sich nichts vormachen, der Wurm zieht auch nicht von alleine aus. So harmlos, wie es der Begriff WurmKUR suggerieren mag, ist es nicht. Wir sprechen hier von Gift. Ob sich das nun laut Herstellerangaben nicht negativ auf den Hundeorganismus auswirken mag – nun, ich mag mich nicht unbedingt darauf verlassen…

    Ferner ist es so, dass ein Wurm verschiedene Entwicklungsstadien durchläuft und um eben ALLE Würmer (zur Vorbeugung gegen Mittel-Resistenzen) zu erwischen, gibt es vorgeschriebene Entwurmungsintervalle. Das hat mit Kleinkinderkontakt oder auch nicht, nicht das geringste zu tun. Also wenn schon konventionell entwurmen, dann auch richtig. Sonst schadet es mehr, als das es nützt.

    In der Regel ist es auch eher so, dass erwachsene Hunde weniger unter Würmern zu leiden haben. Und bei einem begründeten Verdacht auf Wurmbefall würde auch ich eher dazu raten, durch eine Kotprobe Klarheit zu erzielen, um dann anschließend gezielt gegen diesen einen Befall zu entwurmen, sofern er sich als begründet herausstellt.

    LG Andrea




    0
  4. Ah, ich seh grad, Du hast auf Lillys Kommentar schon geantwortet. Falls es Dich näher interessiert, Lillys Frauchen und ich haben dazu schon auf den eigenen Blogs gepostet. Vielleicht hilft Dir das weiter…

    LG Andrea




    0

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*