Die Top 3 der unmöglichsten Hundehalter

Unsere Top 3 der unmöglichsten Hundehalter
Unsere Top 3 der unmöglichsten Hundehalter

Damit hier keine Verwirrung aufkommt: Ich habe gegen keine einzige der im Folgenden genannten Rassen etwas. Im Gegenteil. Mein Ärger und meine Wut konzentriert sich ausschließlich auf den Hundehalter ­– aus den unterschiedlichsten Gründen.

Platz Nummer 3: Die Bordeaux-Dogge mit „Halter“ an der Schleppleine

Der Sinn einer Schleppleine liegt für mich darin, einem Hund den Freilauf zu ermöglichen, ihn aber trotzdem jederzeit kontrollieren zu können.

Bei einer Bordeaux-Dogge mit einem Lebendgewicht von 60 kg könnte sich das eventuell schwierig gestalten. Es kam also zu folgender Begegnung:

Moe und die Dogge, nennen wir sie Sam, trafen aufeinander. Moe ist bei Hunden, die größer sind als er, eher kleinlaut und verdrückte sich hinter uns. Wir sahen: Der Halter hat Sam an der Schleppleine, auf dem Weg konnte man sich ausweichen, also alles gut.

Aber nicht mit Sam. Der kam wie von einer Tarantel gestochen auf uns zu galoppiert. Der Halter hatte mit seiner Schleppleine keine Chance, den Hund zu bremsen. Und Sam war nicht gut gelaunt, sondern im Angriffsmodus.

Zum Glück  hatte Sam wohl aber Respekt vor uns. Wir standen wie eine Mauer vor Moe und haben diesen Hund angebrüllt. Notfalls hätte ich ihn wohl auch weggetreten, wenn es hätte sein müssen. Irgendwann hatte der Halter seinen Hund dann auch wieder unter Kontrolle und wir konnten vorbei gehen. Natürlich ohne ein Wort der Entschuldigung seitens des Halters.

Seit diesem Vorfall haben wir immer Pfefferspray dabei, obwohl ich nicht sicher bin, ob das wirklich helfen würde. Zum anderen dreht einer von uns immer um, wenn wir uns aus der Distanz sehen. Trotzdem will dieser Halter nicht von seiner Schleppleine lassen und eines weiß ich sicher: Moe hätte keine Chance gegen Sam.

Platz Nummer 2: Die 2 Yorkshire-Terrier an der Flexileine

Der absolute Klassiker, aber genau so eine Dame läuft hier tatsächlich herum: mit 2 Yorkies an der Flexi-Leine, die nur gelernt haben, diese vollständig auszureizen, sich mit anderen Hunden anzulegen und permanent zu kläffen. Klar, die Hunde sind nicht schuld.

Die arme Frau ist auch schon sehr alt und kann sich vielleicht nicht mehr so kümmern, wie es notwendig wäre. Aber trotzdem: Die Hunde sind eine Gefahr für sie, für sich selbst und natürlich auch für andere.

Moe hat sich bisher zum Glück noch nicht ernsthaft gewehrt, wenn er von den Kleinen angegangen wurde. Bisher ziehe ich ihn immer schnell weiter und sorge dafür, dass Moe so wenig Kontakt haben muss wie irgendwie möglich.  Ich hoffe nur, dass auch weiterhin nichts passiert.

Am Strand ist es fein
Am Strand ist es fein

Platz Nummer 1: Der unangeleinte Dackel am Strand

In und um Kiel gibt es einige Hundestrände. Schön, oder? Nicht so schön ist, dass manche Hundehalter der Meinung sind, ein Hundestrand bedeutet, die Hunde können machen was sie wollen.

Folgende Situation: Im letzten Sommer sind wir an einen Strand bei uns in der Nähe gefahren, der etwas weniger steinig ist und für uns ein bisschen Abwechslung bringt als unser „Hausstrand“.

Als wir dort ankamen, war gar nichts los – genau das war unsere Absicht gewesen, wir wollten früh da sein und wenn der große Ansturm und die Mittagszeit kommt, wieder fahren.

Man stelle sich also einen großen, breiten Sandstrand vor, außer uns niemand da. Während wir unsere Strandmuschel aufbauten, kam ein Pärchen in den Vierzigern daher, mit einem Dackel. Natürlich ohne Leine. Was mich aber viel mehr nervte, war die Tatsache, dass sie sich direkt neben uns häuslich niederließen. Auf unsere Aussage, ob sie ihren Hund bitte bei sich behalten könnten, wenn sie denn schon neben uns sitzen bleiben möchten, kam ein:

„Wir sind am Hundestrand, da sollen die Hunde doch frei laufen können!“

Dürfen sie auch. Wenn es denn kontrolliert ist, der Hund abrufbar ist und niemanden stört.

Aber wenn ein unangeleinter Hund in unserer Strandmuschel herumspringt, Moe besteigt und in unserer Tasche wühlt, könnte das eventuell unangenehm werden. Für den Dackel und die Besitzer. Leider kam es dann auch genau dazu. Moe war an der Leine. Der Dackel will hinten andocken und zack- lag der kleine Hund unter meinem und wurde mächtig angeknurrt. Unter Fiepen lief der Dackel kurz weg – nur um sich 5 Minuten später wieder todesmutig Moe zu stellen.

Jeder vernünftige Hundehalter wäre spätestens da eingeschritten. Aber nicht dieses Pärchen. Der Kommentar dazu lautete, warum wir mit einem gefährlichen Hund an den Hundestrand gehen würden.

Kurz überlegten wir, unsere Sachen zu packen und zu verschwinden, aber der Klügere gibt nach und so zogen wir ein paar Meter weiter.

Dieser Dackel (und auch noch ein paar weitere Hunde) versauten im Übrigen auch anderen Leuten ihren Strandtag. Da wurde nass über Decken gerannt, unkontrolliert Taschen geplündert und kleinen Kindern der Ball weggeklaut.

Wir haben also gelernt: ein Hundestrand ist der perfekte Ort für Hundehalter, die ihren Hund „mal Hund sein lassen“ wollen. Und: wir gehen im Sommer weiterhin an den Strand mit Moe, allerdings zu anderen Uhrzeiten und an andere Strände.

Übrigens: Eine schöne Liste mit den Do’s und Dont’s für den Strand (und auch für den See) und eine Übersicht der hundefreundlichen Seen Deutschlands findet ihr bei Fiffibene.

Habt ihr auch eine Top-3 Liste mit unschönen Hundebegegnungen?

Hauptsache gut drauf. ;-)
Hauptsache gut drauf. 😉

PS: Wir haben bei HundeReisenMehr ein Interview gegeben. Schaut mal vorbei! 🙂

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19 Gedanken zu „Die Top 3 der unmöglichsten Hundehalter“

  1. Hallo ihr zwei,

    haha, sehr nett. Hund-mit-Halter-an-der-Flexileine-Begegnungen zählen auch zu unseren Top 3. Klasse ist, wenn der Flexi-Hund zusätzlich noch ein Spielzeug im Maul hat. Deshalb trainiere ich in der HuSchu intensiv fremde Hunde blocken. Was man oder frau nicht alles macht, um das Unvermögen fremder Hundehalter aufzufangen 🙂

    Sonnige Grüße senden euch die Quasselstrippe mit Herta und Paule




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  2. Hallo ihr zwei,

    ihr sprecht uns aus der Seele! Wir kommen aus Berlin und haben tagtäglich solche Begegnungen. Wir ärgern uns auch immer wie wild, aber letztendlich ändert sich ja doch nichts… Es bringt auch einfach nichts mit den Leuten zu reden, haben wir auch schon alles durch. 😉

    Daher machen wir das auch so wie ihr, einfach schnell vorbei und dann ist die Welt wieder in Ordnung. 😉

    Rückblickend sind solchen Geschichten allerdings recht lustig, ich musste bei deinen auf jeden Fall gerade schmunzeln. 🙂

    Liebe Grüße,

    Balou & Jule




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  3. Hallo Moe und Zweibeiner,

    oh jaaa! Flexileinen sind ein rotes Tuch für mich. Ständig hängt einer mit der Flexi um meine Leine gewickelt – ich bin an der 2m Leine und dicht bei Frauli. Wenn dann der Flexihund unten landet und ich ihm zeige, was ich davon halte, bin ich die gefährliche Töle. Menno… Die sollen mich in Ruhe lassen, dann lass ich sie auch in Ruhe. So einfach ist das.

    Hundestrand hab ich noch nicht erlebt. Wir gehen immer so weit abseits, dass wirklich niemand in Sicht ist, so kann ich ganz rumtoben und Frauli kann sich entspannt zurücklehnen. Ständig aufpassen müssen, dass die Tasche nicht geplündert wird und ich genervt werde, das ist nicht grade erholsam. Aber wir haben nur Seen und keine Hundestrände, da geht man halt einfach hin und lässt sich nieder.

    Flauschige Umpfötelung

    Shiva Wuschelmädchen




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  4. Kiel ist ein Dorf! Platz 3 habe ich genau so erlebt…. Und der Besitzer war am Ende stinkauer, weil ich zuerst seinen Hund zusammengesch… habe und dann ihn höchstselbst.

    Platz 2: kennen wir alle.

    Platz 1: Paul war‘s nicht. Aber das hätte er genauso sein können. Und genau deshalb waren wir so gut wie nie am Kieler Hundestrand. Das war mir einfach zu nervig. Wenn da andere Hunde waren, dann wollte Paul dahin. Da aber nicht jeder Hund ein Kumpel zum Spielen ist, war das einfach nur nervig. Ableinen ging nicht, denn dann wäre genau das passiert, was Du beschreibst. Chaos hoch 3 und viele verärgerte Hundebesitzer. Anleinen ging aber noch viel weniger, weil dann da ein zähnefletchender Dackel unserer Sachen verteidigte. Und in den zwei Situationen, in denen es wirklich zu einer echten Rauferei kam, ist das auch direkt beim Tierarzt geendet….




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  5. Ich glaube (fürchte) wir haben sie alle – Die Top 3 der unmöglichsten Hundehalter, oder sogar die Top 30. Bei mir würden alle 3 Plätze von Hundehaltern belegt werden, die ihre Hunde nicht an die Leine genommen haben, obwohl sie sahen, dass ich Genki anleine und obwohl ich ihnen verbal und deutlich gesagt habe, dass mein Hund agressiv reagieren könnte – Und die es immernoch nicht für nötig erachtet haben einzugreifen, als sie gesehen haben, dass Genki genau das getan hat. Platz 1 belegt vermutlich die Corgibesitzerin, bei der es plötzlich meine Aufgabe war mich zwischen Genki und den schanzwedelnde, naive Corgis zu stürzen, Genki wild um sich schnappend im Schwitzkasten, pinkelt mir bei der ganzen Aktion auch noch auf dem Arm und als die Hundebesitzerin gefühlte 10 Minuten endlich im gemütlichen Tempo angetrippelt kam um ihren Hund einzusammeln, war ihre einzige Reaktion zu fragen. „Ist das ein Rüde? Mag der keine anderen Hunde?“ – „Uhm. nö?“ und einfach weiterzugehen.
    Gefolgt wird das von dem Terrierbesitzer, der genau sah, dass ich Genki nicht nur anleinte, sondern, als ich sah dass er keine Anstalten machte seinen freilaufenden Hund, der fröhlich auf uns zugetrabbt kam, anzuleinen, auch noch versuchte auf ein Feld auszuweichen, aber anstatt irgendwas zu unternehmen meinte mich blöd anmeckern zu müssen. Die klären das doch unter sich…blah blah… Leinenagression… blah blah…nicht so ein Geschiss machen… blah blah. Und Platz drei wird mit Sicherheit auch mit einer so ähnlichen Geschichte belegt, denn davon habe ich mehr erlebt als mir lieb ist.

    Mir in Taschen wühlende Dackel, Flexileinenhunde, mit all dem würde ich klar kommen. Aber diese Hundebesitzer, die immer und immer wieder die Gesundheit meines und ihrer Hunde mit ihrer Sturrheit/Dummheit gefährden – das kann ich garnicht ab.




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  6. Oh je, ich hoffe, dass ihr ganz viele nette Hundehalter auf euren Gassirunden trefft und die drei oben genannten Exemplare wirklich Ausnahmen sind. Herzliche Grüße von Herr Bohne, der auch ein ganz netter ist 🙂




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  7. Hallo ihr beiden.
    Was da super hilft sind „Krätzmilben“. Momo hat die seeeeehr oft. Wir waren immer gerade eben oder gestern beim Tierarzt und der hat da so eine Vermutung… Wir warten noch auf die Ergebnisse… Aber der Bauch (den sieht man nicht sofort ;-)) ist schon ganz blutig gekratzt…
    Flöhe gehen vermutlich auch, aber wenn der andere mit „Spot on“ versorgt ist, schreckt das vielleicht nicht genug!
    Bei der Bordeauxdogge wird’s vermutlich nix bringen und wenn man immer di gleichen Leute trifft ist wohl eine chronische aber ansteckende Erkrankung sinnvoller, aber den Dackel am Strand wird man los!!!
    Gerade typische Flexileinen Frauchen wird man so los.
    Liebe Grüße, Tina.

    P.S.
    Ich muss hier mal kurz die Flexileine verteidigen. Wir laufen auch damit, weil mein 7,5 kg Hund die Schleppleinen dieser Welt nicht zieht. Aber wir können damit umgehen. Haben damit sogar die Hundeschule absolviert und Momo zieht weder an der Leine, noch gehorcht er nicht etc. Was man braucht ist ein definitives Stoppsignal und ein bisschen vorausschauendes Denken und Sehen (und keinen Sandstrand). Dann funktionieren die Dinger super!!!




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  8. Das sind ja mal Geschichten, die wir auch in der einen oder anderen Weise erlebt haben. Zum Glück ist Socke – auch an der Leine – ein sozielverträglicher Hund, der in derartigen Situationen souverän bleibt –

    Ich versuche mich von solchen Pauschalierungen frei zu machen, da ich glaube, mich beeinträchtigt dies bei zukünftigen Kontakten. Vielmehr versuche ich unvoreingenommen in eine Hundebegegnung zu gehen, um es Socke auch leichter zu machen. Wir haben hier auch so ein paar Leute, die sollten den Umgang mit ihrem Hund besser in den Griff bekommen, was wohl nur Wunschdenken ist. Zum Glück kann ich ihnen aus dem Weg gehen.

    Die Geschichte mit dem Hundestrand ist eine Unverschämtheit. Ich wäre auch gegangen und hätte mich sehr geärgert…..Vermeiden kann man so etwas aber nie. Dazu gibt es zu viele Menschen, die gedankenlos und respektlos sind.

    Ich wünsche Euch wenige solcher Hundebegegnungen ..

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  9. Oh, die freilaufenden Hunde – wie ich das liebe! Die sind bei uns auch vertreten. Und dann kommen noch die dazu, die immer meinen, man müsste zwei Hunde, die an der Leine sind, unbedingt umeinander herumtanzen und sich ausgiebig beschnuppern lassen. Chaos!
    Liebe Grüße
    Lotta




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  10. Ich liebe dieses Thema. Freilaufende Hunde und ihre uneinsichtigen Halter kommen bei uns auch zahlreich vor. Die Flexileine ist eigentlich eine tolle Sache, wenn man sie zu händeln weiß. Das Ereignis auf dem Hundestrand würde mich auch sauer machen. Wenn Moe sich ernsthaft gewehrt hätte, wäre er als agressiver Hund abgestempelt worden.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  11. Also zu den unmöglichen Hundebesitzern am Strand hab ich folgenden Vorschlag. Bringt Moe bei ein tiefes Loch zu buddeln (macht Ihm bestimmt Spaß) und rein mit den Besitzern (eventuell mit Hund?!). Zu das Loch und fertig 🙂




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  12. hallo aus der schweiz

    bin per zufall auf eure seite gestossen.

    ich habe zwar eine schleppleine, aber brauche sie nur für übungen in neuem gelände.

    hey und jaaa ich habe einen sam ?? sprich eine bordeaux dogge ?….aaaber, bei hundebegegnungen muss ich desöfteren meinen alex beschützen – weil hier jeder das gefühl hat (vor allem die besitzer) ihr hund hat alles recht der welt meinen anzuschnauzen oder in die schranken zu weisen. da hier im dorf die lieben hofhunde frei laufen wann und wo sie wollen, dazu nicht mit kurznasen sozialisiert wurden (aber meiner der muss aus sicht anderer alles sofort können und das obwohl meiner zarte 7 monate alt ist) muss ich mein riesenbaby vor anderen hunden beschützen! nämlich auch deswegen, dass er ein guten junge bleibt und nicht das gefühl bekommt sich bei jeder gelegenheit wehren zu müssen oder sofort auf angriff, weil die superhunde hier nichts anderes gezeigt haben.

    und ja, ich nerve mich tödlichst über flexileinen-hunde die links..rechts…nach vorne schnappen können wie sie wollen u d der/die besitzer es für ok empfinden wenn ihr hund meinen anschnauzt und das obwohl meiner bei fuss läuft und mich fragend ankuckt, was den die olle hundepeitsche hat.

    dies mal aus der sicht einer sam-halterin ??

    klar…meiner schnauzt auch mal, aber dies nur, wenn er nicht mit nötigem respekt behandelt wird. sei es von anderen hunden die ihm angst machen oder halter die laut herumschreien weil sie ihren nicht im griff haben.

    eine gute nacht wünsch ich und viel spass mit eurem wauzel




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  13. Ganz ehrlich, bei mir währt Ihr an erster Stelle unter den Top 3 der unmöglichsten Hundehalter. Den Hund zu kastrieren und sich dann zu wundern, dass er nicht nur durch die Folgen psychisch krank wird und andere Hunde sich auch nicht mehr zurück halten können, weil er jetzt am Hinterteil eine andere Note von sich gibt… da schüttelt es einen.

    Auch ein Hund hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und man kann in all diesen Stories zwar herauslesen, dass ihr euren Hund liebt, aber keinen Hinweis, warum ihr ihm so eine Kastration angetan habt.

    Andere Halter mögen zwar ihre Hund nicht immer so unter Kontrolle haben, wie sich andere das wünschen, aber solange die Hunde nicht bissig sind oder Schäden verursachen, ist hier ein Vertrauensvorschuss gegenüber dem Hund ganz allein Angelegenheit ihrer Halter.

    Sein eigenes schräges Verhalten oder die eigene Angst als Maß aller Dinge zu machen ist schon etwas fragwürdig.

    Man kann nur hoffen, dass die Halter von Moe mal schlau werden und ihm eine Hündin zur Seite stellen, die nach kürzester Zeit lernen würde, andere Hunde von ihrem „Freund“ abzuhalten – ohne dass es zu Beißereien kommt. Das geht nämlich und sorgt auch, dass die Angst des Rüden sich allmählich verringert.

    Gruß
    Frank




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    • Hallo Frank,

      danke für deinen Kommentar- interessant, dass du uns zu den unmöglichen Hundehaltern zählst, aber dir nicht die Mühe machst, einmal zu recherchieren.

      Moe wurde nicht „einfach so“ kastriert. Im Gegenteil. Ich habe auch mehrfach darüber geschrieben, dass ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht habe und wir es letztendlich tun mussten, denn es gab einen medizinischen Grund. Bei Moe war permanent die Prostata vergrößert, was dazu führte, dass der Harnleiter regelmäßig blockiert wurde und er keinen Urin mehr absetzen konnte. Wir konnten uns zwischen einer ständigen Antibiotika-Gabe und anderen Mitteln oder der Kastration entscheiden – merkwürdig, dass wir uns ausgerechnet für die Kastration entschieden haben. Und nun kommst du und sagst mir, ich habe Moe ohne nachzudenken, „verkrüppelt“. Das war ganz sicher nicht so, wenn es nach mir ginge, wäre Moe immer noch intakt. Manchmal hilft Nachfragen weiter…




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      • Hallo Nicole, nachfragen brauche ich da nicht, weil ich nach Deiner Erklärung bei meiner Meinung bleibe. So ahnungslos, wie Du mir dem Thema „Antibiotika“ ungehst…

        Eine „ständige Antibiotika-Gabe“ kann es nämlich nicht geben, weil sie bei richtiger Dosierung die entsprechenden Bakterien abtöten würde und danach unsinnig wäre. Hätte so eine Behandlung von Anfang an keinen Sinn gemacht, wäre sie nicht einmal erwähnt worden. Somit war die Kastration nur der einfachere Weg – aber weitreichenderen Folgen, als ihr es in eurer Unwissenheit erahnen konntet.

        Ich dagegen sehe meinen Hund als Teil von mir und wenn ich mit ihm zum Arzt muss, frage ich mich bei Behandlungsvorschlägen, ob ich mir selbst das auch antun lassen würde… und schon wäre eine Kastration, Amputation etc. vom Tisch – denn es gibt immer eine Alternative (solange das entsprechede Körperteil nicht schon vorher abgerissen und zerstört wurde). Würde jeder, der beim urinieren Probleme hätte, gleich kastriert werden… boah… Ich kann nur sagen, der arme Hund.




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