Der Trixie Dog Activity Memory Trainer im Test – Teil 2

Der Trixie Dog Activity Memory Trainer im Einsatz
Der Trixie Dog Activity Memory Trainer im Einsatz

Im Dezember haben wir euch den Trixie Futterautomat schon einmal vorgestellt. Das war dieses tolle Teil, mit dem der Hund sich sein Futter selber erarbeiten kann. Wir hatten uns vorgenommen, euch mal wieder zu berichten wie das Training bei uns läuft, nachdem wir auf Frischfütterung umgestiegen sind.

Obwohl Dennis regelmäßig mit Moe übt, war die Idee zum Blogartikel wieder völlig weg, bis ich den Memory Trainer letzte Woche bei „3 Engel für Tiere“ auf Vox im TV sah. Da war doch noch was! Ja richtig. Ich wollte euch mal den aktuellen Trainingsstand zeigen. Im TV hat die Tiertrainerin Nicolle Müller das Intelligenzspielzeug gezeigt, der Hund, der damit trainiert hat, hat es auch super schnell verstanden.

Das Verständnis war auch bei Moe damals schnell da, Buzzer drücken- es gibt ein Leckerlie. Also das gleiche Prinzip wie beim Klickern. Nun sollte der Buzzer aber auch einmal in einem anderen Raum liegen. Da der Knopf per Funk mit dem Futterautomaten verbunden ist, kann er maximal 40 m weit vom Automaten entfernt liegen. Bei uns ist die Distanz mittlerweile Flur – Arbeitszimmer. Aber seht selbst:

Man sieht ganz schön, dass Moe die ganze Geschichte sichtlich Spaß macht. Vor allem leckt er sich direkt über die Lefzen, wenn der den Knopf gedrückt hat – mmmmh lecker Futter!

Da wir barfen, wird der Dog Activity Memory Trainer bei uns mit kleinen Keksen befüllt. Selbstverständlich wird die Keksmenge vom Futter abends wieder abgezogen.

Fazit

Das Beste ist, dass Moe nach der Trainingseinheit wirklich platt ist. Es ist ja auch eine ganz schöne Leistung, den Knopf zu drücken, zum Futterautomaten zu laufen, fressen und wieder zurück zu gehen. Wenn wir dann endlich umgezogen sind, werden wir den Memory Trainer auch mal im Garten austesten und den Knopf im Haus verstecken- mal sehen, wie Moe sich dann anstellt. Uns sind nur 2 negative Dinge an dem Memory Trainer aufgefallen: Zum Einen ist das Gerät relativ laut. Unsichere Hunde können damit vielleicht nicht umgehen und sind eher abgeschreckt. Für sensiblere Hunde also eher nicht so geeignet. Außerdem kann es passieren, dass mal ein Keks / Futterbrocken im Gerät hängen bleibt, sodass unten dann nichts heraus fällt.

Das ist vor allem in der Anfangsphase ärgerlich, wenn der Hund lernen soll, dass es für jedes Mal Knopf drücken mit Geräusch etwas Leckeres gibt. Dagegen kann man aber etwas tun: Die Kugel, die in dem Gerät mit Keksen befüllt wird, hat eine Einstellungsmöglichkeit, wie groß das Ausgabeloch ist. Somit würde ich bei den ersten Trainingssitzungen die Einstellung sehr groß machen, auch wenn dann vielleicht mehr heraus kommt als gewünscht. Dafür wird der Hund eben jedes Mal belohnt. Und: kleinere Kekse wählen. Wenn das beachtet wird, läuft alles. 🙂

Wir haben auch schon zu hören bekommen, dass so ein Automat total schwachsinnig und überflüssig ist, weil man sich als Besitzer dann nicht mehr mit seinem Hund beschäftigt. Das sehe ich absolut nicht so. Ich glaube schon, dass Moe sehr wohl in der Lage ist, zu erkennen, dass ich den Knopf auslege, den Automaten befülle etc. Natürlich, die Hauptarbeit liegt bei ihm. Aber der Futterautomat soll ja auch nicht das gemeinsame Spiel ersetzen sondern eine Ergänzung sein.

Bisher hat sich die Anschaffung für uns absolut gelohnt, auch wenn der Preis mit 49,90 € relativ hoch ist. Moe steht immer mit glänzenden Augen da, wenn der Futterautomat aus dem Schrank geholt und befüllt wird. 🙂

Hier geht es noch mal zum ersten Teil unseres Tests. Chaostrickser Alfi hat den Futterautomat übrigens auch getestet und für gut befunden. Schaut mal hier.

Habt ihr auch Intelligenzspielzeuge im Einsatz oder ist euer Hund intelligent genug? 🙂

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4 Gedanken zu „Der Trixie Dog Activity Memory Trainer im Test – Teil 2“

  1. Boah, bei dem ganzen Rumgerenne hast du ja die Kalorien schon wieder abtrainiert bevor du fertig bist mit dem Essen! Das ist ja ein ganz schön fieses Teil – ganz nach meinem Geschmack, da wird einem nicht so schnell langweilig! 😉
    Liebe Grüße
    Lotta




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  2. Also dass der Besitzer sich dann nicht mehr mit seinem Hund beschäftigt, kann ich nicht bestätigen. Ich muss daneben stehen, weil Herr Puck sich sonst den Knopf schnappt und einfach zum Automaten trägt und somit die Wegeanzahl auf eins verkürzt…. -_-
    😀




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