Traumland, Traumhund: Das perfekte Leben mit Hund

Traumland, Traumhund: Das perfekte Leben mit Hund

Nach einem Wochenende wie dem letzten kommen oftmals Gedanken in meinen Kopf. Gedanken, die mich kurz innehalten und überlegen lassen: Was wäre eigentlich, wenn…?

Wie ihr bereits wisst, sind wir auf Wohnungssuche. Auch das Wochenende haben wir aktiv damit zugebracht und eine Wohnung gefunden, die wir uns gut vorstellen könnten für die Übergangszeit.

Aber nicht nur das: Wir neigen beide dazu, zu planen. Weiterzudenken. Sich auszumalen, was man wie machen wird. Wie es aussehen könnte. Wie man die Wohnung weiter nutzen könnte. Wir sehen keine Probleme, nur Lösungen. Und genau das ist das Problem.

Alles abschütteln und los gehts
Alles abschütteln und los gehts

Bisher haben wir noch nicht einmal eine Rückmeldung, ob wir überhaupt zu einem Besichtigungstermin kommen dürfen. Wir haben aber schon alles geplant – ja, wir sind quasi schon eingezogen. Wir waren sogar vor Ort und haben mal durch die Fenster geglubscht – die Wohnung ist nämlich bei uns um die Ecke.

Und als mir bewusst wurde, dass wir sicherlich nicht gleich die erste Wohnung nehmen würden, bzw. das vielleicht die Wohnung schon vergeben ist, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: Was wäre eigentlich, wenn mal alles nach Wunsch laufen würde? Wenn alles perfekt wäre?

Wie würde mein Traumleben mit Vierbeiner aussehen?

Eigentlich fällt es mir gar nicht so schwer, zu beschreiben, wie es aussehen könnte: Das perfekte Leben.

In einem perfekten Leben wäre Moe zunächst einmal nicht krank. Er könnte sich bewegen wie jeder gesunde Hund, er könnte springen, rennen und nach Herzenslust seinem Ball hinterher jagen.

Moe hätte keine Probleme mit den Analdrüsen. Wir hätten ihn nicht kastrieren müssen. Er hätte keine brüchigen Krallen, keine Getreideallergie.

Moe würde nie weglaufen. Deswegen bräuchten wir auch keine Leine. Artgenossen würde er entweder aus dem Weg gehen oder mit ihnen spielen. Streit würde er nicht anfangen, aggressiv wäre er schon gar nicht.

Jagdtrieb hätte Moe auch keinen. Ich könnte ihm jederzeit 100 % vertrauen. Seine anderen Macken, wie sich im Bett ordentlich breit machen, betteln, fiepen, wenn ihm etwas nicht passt – dürfen bleiben.

Das perfekte Leben mit Hund
Das perfekte Leben mit Hund

Aber: Er würde mich nachts nicht mehr wecken. Zumindest nicht, weil er schon wieder vor 10 Minuten aus dem Bett gegangen ist, weil ihm warm war und er jetzt bitteschön wieder hinein möchte.

Moe würde nicht erwarten, dass ich ihm irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr morgens die Bettdecke anständig hinlege, damit er ins Bett hüpfen kann. Und er würde mich verdammt noch mal nicht so unfreundlich mit einem Nasenstüber wecken!

Durchfall gäbe es einfach nicht mehr. Egal, was Moe fressen würde: Durchfall ist gestrichen. Auch die gelegentliche morgendliche Übelkeit bei Moe.

Da wir die Welt schon bereist und alles gesehen hätten, würden wir wieder in Strandnähe leben. Dieser Strand würde ganz uns gehören. Ab und zu würde ich mit meinem kleinen Bagger am Strand entlang tuckern, um die Steine von rechts nach links und den Sand von links nach rechts zu fahren.

Der Strand hätte kristallblaues Wasser. Wir würden immer und jeden Tag am Strand sein, egal bei welchem Wetter. Im Frühjahr und Sommer wäre es angenehm warm (auch das Wasser), im Herbst hätten wir richtig schönes Nebelwetter und ab und zu Sonne, im Winter Schnee.

Moe könnte tun und lassen, was er möchte. Jeden Tag.
Moe könnte tun und lassen, was er möchte. Jeden Tag.

Ich würde meine Angst überwinden und endlich tauchen lernen. Moe würde seine Angst überwinden und auf dem Board beim Stand-Up Paddling stehen.

In meiner Idealvorstellung hätten wir zusätzlich zu Moe noch ein paar weitere Vierbeiner, die ihr Leben bei uns genießen könnten. Auf jeden Fall ein Pony. Und einen Esel. Und Schweine. Vielleicht auch eine Ziege, wobei ich denke, dass die mit Strand und Meer nicht so viel anfangen könnten…

Im Meer gäbe es Schildkröten, Fische, Delfine. Aber keine Quallen. Die Krebse würden einen großen Bogen um unseren Strand machen.

Es würde keine Begrenzungen mehr geben. Moe könnte ins Haus gehen, wann er möchte – er könnte aber auch den ganzen Tag am Strand sein.

Unser kleines Häuschen hätte eine Holzterrasse, von der man auf das Meer schauen kann (kennt ihr die Serie „Revenge“? Emily Thornes Haus. Genau so.) und natürlich würde auf der Terrasse mein Schaukelstuhl stehen.

Ich könnte vom Bloggen und Fotografieren leben, müsste mich aber auch nicht großartig anstrengen, um „mein Tagesziel“ zu erreichen – weil es das nicht mehr gäbe. Es wäre immer ausreichend von allem da: Liebe, Geld, Essen.

Ich hätte Zeit zum Lesen. Was ich möchte, wann ich möchte. Das Internet wäre natürlich stabil und ich könnte so viele Serien schauen, wie ich lustig bin.

Nachbarn hätten wir keine. Freunde würden wir einladen, wenn wir Lust dazu haben. Einmal im Monat würden wir in die nächste Stadt fahren, um Vorräte zu kaufen.

Ladet uns ein, wenn ihr das perfekte Plätzchen gefunden habt!
Ladet uns ein, wenn ihr das perfekte Plätzchen gefunden habt!

Sollte jemand von euch vor mir diese wunderschöne Strand-Ecke mit Haus entdecken – sagt mir Bescheid.

Oder tut euch den Gefallen und zieht dort selber ein. Ich bin mir sicher: Es wird perfekt! 🙂

Wie würde euer perfektes Leben mit Hund aussehen?

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