Blogparade „Dog-Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“

Blogparade „Dog-Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“
Blogparade „Dog-Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“

Es war Mitte Juli, als Moe und mich eine Einladung erreichte: Wir wurden von der HundeVersicherung1a gefragt, ob wir nicht Lust hätten, an einer Blogparade teilzunehmen. Das Thema sollte sein: „Dog-Activity – Steigere die Agilität deines Hundes“ und zunächst konnte ich mir nicht vorstellen, wie das zu uns passen soll.

Moe macht zwar dann und wann Sport, aber als Sportskanonen kann man uns echt nicht bezeichnen. Im Titel steht aber: Steigere die Agilität. Ok, dann mal weiterlesen. Es ging und geht bei der Blogparade nicht darum, Hürden zu überspringen oder durch Matschwälder zu laufen, sondern um das „Dog Acitivity Flip Board“ von Trixie.

Das Dog Acitivity Flip Board

Es handelt sich dabei um ein Intelligenzspielzeug, bei dem durch Verschieben von Teilen oder Hochheben von kleinen Hütchen das darunter versteckte Leckerchen zum Vorschein kommen soll.

Das Board besteht aus Plastik, es gibt in der Produktreihe mehrere Schwierigkeitsgrade. Unser Dog Activity Flip Board hat den Schwierigkeitsgrad 2.

Warum Plastik und nicht Holz? Ich weiß, dass einige Probleme damit haben, wenn ein Intelligenzspielzeug nicht aus Holz ist. Das ist so wie bei kleinen Kindern: Manche dürfen eben nur mit Bauklötzen spielen, die anderen haben auch das ganze Plastikspielzeug. Für mich gibt es da keine Entscheidung in die eine oder andere Richtung, ich habe andere Kriterien: Leicht zu reinigen, robust und Moe sollte Spaß daran haben. Dabei ist es mir (fast) egal, aus welchem Material das Spielzeug besteht.

Moe und das Dog Activity Flip Board

Hatte ich schon erwähnt, dass Moe eine Fressbacke ist? 😀 Jedenfalls kennt er Intelligenzspielzeug bereits und ist nicht komplett unerfahren. Unser allererstes war das Hundesolitär, ein Spielzeug, bei dem die Hütchen vom Board hochgehoben werden sollten. Darunter waren die Leckerchen versteckt. Die Schwierigkeit bei dem Hundesolitär war, am Ende sollten nur die Hütchen hochgenommen werden unter denen sich tatsächlich Leckerchen versteckt hielten.

Da wir das Hundesolitär länger nicht im Einsatz haben, war ich gespannt, wie sich Moe bei dem Dog Activity Flip Board anstellen würde.

Der Start: Ich dachte wir fangen mal ganz langsam an und legte nur Leckerchen unter die Hütchen, da er die bereits kannte. Moe würde wahrscheinlich nichts mit den Scheiben anfangen können, die verschoben werden müssen und wahrscheinlich noch weniger mit den Knochen, die als Hebel fungieren.

Das Dog Activity Flip Board ist bereit
Das Dog Activity Flip Board ist bereit

Meiner Meinung nach würde das ein hartes Stück Arbeit werden, denn Moe ist bei solchen Aufgaben meistens übermotiviert. Das mündet dann in Chaos, weil mein lieber Hund anfängt, mit der Pfote zu kratzen, alles umschmeißen will um möglichst schnell an das Futter zu kommen.

Tja, ich irrte mich gewaltig. Aber seht selbst:

Im Nachhinein ärgere ich mich schwarz, Moe so unterschätzt zu haben. Glücklicherweise war er mir nicht böse und hat bei den darauf folgenden Runden auch wieder alles fein aufgeklappt, -geschoben und -gehoben. Klar: Moe neigt dazu, den Knochen anheben zu wollen. Aber umso öfter wir das geübt haben, desto schneller begriff er, dass es sich nicht lohnte.

Das Board überzeugt auf jeden Fall durch Kratz- und Bissfestigkeit, es sieht auch heute noch so aus wie beim Auspacken. Nach jeder Benutzung muss ich es heiß abspülen, da Moe extrem sabbert, aber hey, kein Problem bei Plastik.

Es ist auf jeden Fall eines seiner Lieblingsspiele geworden, allerdings fehlte uns irgendwann die Herausforderung. Eine neue Idee musste her.

Intelligenz vs. Geduld

Ja, man könnte es jetzt dabei belassen. Aber mal ehrlich: Wir haben zu viel Hundespielzeug, das irgendwann nicht mehr benutzt wird, weil der Reiz verflogen ist. Also dachte ich mir: Moe hat ein Geduldsproblem. Ist der Reiz zu groß (vor allem beim Futter oder beim Ball) wird alles andere außer Acht gelassen. Da wäre eine Geduldsübung doch fein, oder?

Ich beschloss also, zwischendrin das Spiel zu unterbrechen, Pausen einzulegen. Ein Hütchen hochgehoben und gefressen? Wunderbar, aber Stopp jetzt. Und Sitz. Alternativ Platz oder andere Tricks, damit es nicht zu langweilig wird. Wichtig dabei: So lange ruhig bleiben, bis ich das Kommando „Such“ gebe und es weiter geht.

Geduldsprobe
Geduldsprobe

Siehe da, der Anfang war hart. Geduld ist eben nicht unsere Stärke und wir haben einige Anläufe gebraucht, bis Moe wirklich aufgehört hat und ich nicht das Dog Acitivity Flip Board wegnehmen musste, um ihn zu bremsen. Nach einigen empörten Fiepsern und lautem Schnaufen hat Moe sein Schicksal akzeptiert. 🙂

Mich macht es sehr glücklich, dass wir das Dog Activity Flip Board nun zum Trainieren benutzen können – und das wir so schnell Fortschritte gemacht haben. Glaubt mir, nicht nur für Moe war das eine Herausforderung! 🙂

Wenn wir unsere Übungen nun machen, ist er danach richtig müde und ausgelastet, also genau das was man sich wünscht, oder? Ich denke, dass Ziel der Blogparade, „Steigere die Agilität deines Hundes“, haben wir definitiv erreicht.

Wie geht es jetzt weiter?

Eine Blogparade macht man ja nicht nur mit sich selber, sondern mit anderen. Deswegen wurden 9 weitere Hundeblogger von der Hundeversicherung 1a ausgewählt, die auch alle das Flip Board zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Am Ende unserer Blogparade gibt es eine Abstimmungsphase, das wird vom 01.10. – 11.10.2015 sein. Die 3 besten Hunde und ihre Bloggermenschen werden mit einem Preis bedacht. Und wir würden natürlich wahnsinnig gerne gewinnen! Moe & ich hoffen natürlich, dass ihr dann fleißig für uns abstimmt, aber wir informieren euch selbstverständlich noch mal, wenn die Abstimmungsphase losgeht.

Stimmt ihr für uns ab?
Stimmt ihr für uns ab?

Sind solche Intelligenzspiele etwas für euch?

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