Blogparade: Begegnungen mit Nicht-Hundehaltern

Blogparade: Begegnungen mit Nicht-Hundehaltern
Blogparade: Begegnungen mit Nicht-Hundehaltern

Als wir letzte Woche Montag mit der Blogparade zum Thema „Begegnungen mit anderen Hundehaltern“ gestartet sind, waren wir wirklich neugierig, welche Erfahrungen ihr bei dem Thema gemacht habt. Witzigerweise hattet ihr bereits ziemlich ähnliche Erlebnisse, teilweise sogar die gleichen.

Heute ist der zweite Teil, das Gegenstück, an der Reihe: Unsere Liste mit den merkwürdigsten, nervigsten, blödsten Begegnungen mit Nicht-Hundehaltern. Mit dabei natürlich wieder Rebecca und Sabrina.

Vorurteile von Nicht-Hundebesitzern

1. „Große Hunde gehören in die Hände von erfahrenen Besitzern.“ – Stimmt meiner Meinung nach nicht ganz. Es hat doch nicht mit der Größe des Hundes zu tun, sondern immer mit der Einstellung des Besitzers und der Rasse/der Charaktereigenschaften des Hundes: Wie sehr will ich mich mit dem Hund beschäftigen? Soll er ruhig sein, lebhaft, aus einer Arbeitslinie? Was will ich gemeinsam mit meinem Hund unternehmen, welchen Tagesablauf habe ich? Das sind doch die wirklich wichtigen Fragen.

2. „Können Sie Ihren Hund überhaupt halten? Sie sind doch so klein!“ Moe wiegt 35 Kilo und ja, ich kann ihn halten. Wobei die Frage wäre: Hochhalten? Das kann ich nicht so lange. 😉

3. „Ein Hund ist absolut Keimverseucht und wenn ich einen Hund hätte, dann würde er weder in die Küche, noch ins Schlafzimmer, geschweige denn aufs Sofa kommen.“ – Stimmt, ein Hund macht Dreck. Aber mal ehrlich: Wir Menschen sind auch Keimverseucht. Die einen mehr, die anderen weniger. Wir machen auch Dreck.

Wer von euch Mädels lange Haare hat, weiß, wovon ich spreche. Und wenn mein Freund mit dreckigen Stiefeln durch den Flur latscht – ja, dann macht er auch Dreck. Wegen dem zweiten Teil der Aussage: Wir haben auch immer gesagt, dass Moe weder auf die Couch noch ins Bett darf. Moe war da anderer Meinung und nu ist es gut, wie es ist. 🙂

4. „Als Hundebesitzer ist man nicht mehr unabhängig. Urlaub ist gestrichen.“ – Das ist natürlich Quatsch. Wir waren schon sehr häufig mit Moe im Urlaub. Klar achtet man darauf, dass das Urlaubsziel auch für den Hund angenehm ist und das man nicht in den Flieger steigen muss. Oder bringt den Hund für die Zeit dann bei einem Hundesitter unter.

Das ist aber doch auch nötig, wenn ein Familienmitglied Flugangst hat oder z.B. nicht gerne am Strand ist (gibt es solche Menschen überhaupt? 🙂 ). Also: Weder der Urlaub ist gestrichen, noch ist man weniger unabhängig. Es ist alles eine Frage der Planung.

5. „Erst kommt der Hund, dann kommt der Mensch.“ – Oh ja, endlich ein Vorurteil, dass ich so voll und ganz bestätigen kann. Erst wird sich um den Hund gekümmert, dann um sich selber. Wichtig ist, das Moe immer etwas zu essen hat und das ich mich bestmöglich um ihn kümmere. Das hat einen Grund: Er kann nicht für sich selber sorgen und ist auf mich angewiesen.

6. „Jagdhunde schnappen immer nach Fahrrädern.“ – Ich habe es noch nie, und ich wiederhole das gerne nochmal, NIE erlebt, dass Moe nach einem Fahrrad geschnappt hätte. Oder nach irgendwas anderem, dass ihm auf dem Fahrradweg /Fußweg begegnet wäre. Moe erschreckt manchmal, wenn solche Hohlpfosten nicht klingeln können und mit einem Affenzahn an uns vorbei brettern. Aber schnappen? Hinterher laufen? Ist noch nie passiert und da lege ich auch meine Hand ins Feuer: Das wird nie passieren.

7. „Einen Rottweiler, auch wenn es ein Mischling ist, würde ich nie zu meinen Kindern lassen.“ – Vorurteile, was die Rasse angeht, bin ich gewohnt. Ich akzeptiere es auch, wenn jemand seine Kinder beschützen möchte. Und ich bin auch äußerst vorsichtig, wenn Moe Kindern begegnet, die ihn streicheln wollen. Aber pauschalisieren ist so ein großer Quatsch: Moe liebt es, von Kindern gestreichelt zu werden und ist äußerst geduldig.

Trotzdem würde ich ihn nicht mit Kindern alleine lassen. Denn Kinder neigen dazu, Hunden, auch durchaus unabsichtlich, weh zu tun. Und ganz ehrlich: Ich möchte das nicht erleben, dass Moe gequält wird und dann die Konsequenzen für MEIN VERHALTEN tragen muss, weil ich nicht aufgepasst habe. Aber pauschal zu sagen, ich lasse meine Kinder nicht zu Rottweilern (oder anderen Hunden) halte ich grundlegend für falsch.

8. „Oh Gott, ein Rottweiler ist da drin? Der sieht aber gar nicht böse aus!“ – Was zur Hölle erwartet ihr, wie Moe aussehen sollte? Wie ein Rottweiler auszusehen hat? Wie im TV, mit Stachelhalsband und gefletschten Zähnen? Ja, dann ist ja gut, dass Moe ein Rottweiler-Mischling ist. Schäferhund und Drahthaar gleichen das aus. 😉

Das waren meine Top 8 der Vorurteile, die mir begegnet sind. Generell finde ich die eher harmlos. Natürlich merkt man manchmal eine Grundanspannung bei Nicht-Hundebesitzern, wenn sie Moe das erste Mal sehen. Großer Hund, schwarzer Kopf – das kann einschüchtern. Aber so lange es die richtigen Leute einschüchtert, ist mir das nur Recht.

Vorurteile finden wir doof!
Vorurteile finden wir doof!

Welche Vorurteile begegnen euch von Nicht-Hundebesitzern?

Hier kommt ihr zu den Beiträgen von Sabrina und Rebecca!

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