Bloggen und Social Media: Braucht man das?

Bloggen und Social Media

Neben diesem tollen Blog bin ich auch auf Facebook, Instagram und Twitter vertreten. Ich schreibe bewusst nicht „aktiv“, denn das wäre mehr als übertrieben.

Auf Facebook teile ich meine Artikel. Ungefähr ein Drittel meiner Seitenaufrufe kommen auch genau über dieses Medium. Automatisch wird auch jeder meiner Artikel bei Twitter geteilt, dort bin ich sonst aber wirklich selten vertreten. Entsprechend wenige Follower habe ich dort auch.

Instagram mag ich eigentlich sehr gerne, bin mittlerweile dort aber auch immer weniger zu finden. Warum? Weil ich gerade eine akute „Social-Media-Müdigkeit“ fühle. Und ich frage mich: Brauche ich den ganzen Kram?

Wenn es keinen Spaß mehr macht, sollte man (=ich) es lassen.

Das war, ist und bleibt meine Devise, was diesen Blog angeht: Wenn ich keine Lust mehr habe, dann lasse ich es sein. Würde ich auch in letzter Konsequenz über das Bloggen sagen, wenn ich da keine Lust mehr hätte. Manche würde es sicherlich freuen. 😀

Facebook ist echt ein ganz nettes Medium. Man lernt neue Leute kennen, tauscht sich in diversen Gruppen aus und kommt auf neue Gedanken. Wenn auch oft sehr abstruse. Ich habe ja schon bereits darüber berichtet, was man auf Facebook alles erleben kann.

Social Media oder was?
Social Media oder was?*

Weil das häufig unterhaltsam ist und man sich selber auch gerne dabei ertappt, weil man feststellt: „Ups, das mache ich ja auch gerade!“. Gar nicht schlimm, wie ich finde. Und ja: Man darf auch Artikel teilen, die vielleicht nicht allererste Sahne recherchiert sind. Vor allem, wenn man damit etwas bezweckt.

Aber: Es gibt Sachen, die mich echt richtig nerven, umso häufiger ich sie sehe. Manches habe ich mal kopiert, um festzustellen, ob dieses nervige Verhalten überhaupt einen Sinn und damit einen Erfolg hat. Teilweise war dem so – was mich umso mehr erschreckt hat. Letztendlich muss jeder selber entscheiden, was er wie postet, wie viel, wie oft und warum.

Ich gebe euch heute eine Zusammenfassung der Dinge, die mich im Bereich der Hundeblogger, aber auch der Fotografen und „Marketing-Blogger“ richtig, megamäßig, unglaublich nervt. Dinge, die ich selber ausprobiert habe. Und ich bin sicher: Der ein oder andere von euch auch! 😀

Social Media: Ich bin so geil, teil mich, kommentier mich, gib mir Likes!

Worum geht es bei Social Media? Genau: Um Aufmerksamkeit. (Blog-) Artikel werden nur dafür konzipiert, dass sie die meisten Klicks erhalten, oft geteilt, geliked und kommentiert werden. In der Hundesparte weniger, dafür in anderen Bereichen umso häufiger.

Fangen wir also an:

1. Reißerische Überschriften

„Diese 5 Tipps sorgen dafür, dass dein Hund immer hört!“, „10 einfache Tipps, deinem Hund das Beißen abzugewöhnen“, „Mit diesen Tipps bekommst du 1.000 neue Follower in einer Woche – garantiert!“.

Ich könnte ewig so weitermachen. Überschriften wie „Fellwechsel beim Hund“, „Mein Wochenende“ locken keinen hinterm Ofen hervor und machen nicht das, was sie sollen: Lies den Artikel! Kommentier ihn! Teile ihn!

Ich gebe zu: Ich bin immun geworden gegen diese Art Überschrift. Wenn ich so was lese, denke ich direkt an beliebte Seiten wie heftig.de  – und bin weg. Denn was bietet mir so ein Artikel? Meist nur leere Worthülsen und nichts konkretes und wenn, dann habe ich es garantiert bereits zig Mal gelesen und es ist totaler Schwachsinn.

Richtig eklig wird es, wenn du ein paar Leute in der Timeline hast oder in ein paar Gruppen bist, die diese wahnsinnig dummen Artikel immer wieder teilen oder zur Diskussion bringen.

Beispiele gefällig? „Friseur kommt vor den Salon, um Mann im Rollstuhl die Haare zu schneiden.“ „Warum dieser Hund jede Woche in die Kirche geht, macht mich fertig.“ „Der Hund zerrt ein Baby über den Teppich. Kurz bin ich zusammen gezuckt und musste dann lachen!

2. Call-to-Action: Leser, mach jetzt VERDAMMT NOCHMAL WAS!!!!1!!eins!!!11!elf!!!!!!!

Was machst du als Leser, wenn du etwas wirklich, wirklich interessant findest und denkst, jemand anderes könnte das auch nützlich finden? Richtig, du teilst die Information. Das war schon immer so. Jeder kann so weit denken.

Komischerweise gehen aber Internetfuzzies (zu denen ich ja irgendwie auch zähle) davon aus: Der Leser ist dumm. Er weiß nicht, was er mit den nun gewonnen Informationen tun soll. Also sag ich ihm das.

Subtile Call-to-Action: WERFEN!
Subtile Call-to-Action: WERFEN!

Dementsprechend kommt unter jeden Facebook-Post die Nachricht an den Leser (egal ob es nur ein Bild ist, ein Artikel oderwasauchimmer): „Feel free to share – Darf gerne geteilt werden.“.

Urgs. Ehrlich? Der Leser ist doch kein unmündiges Kind, dass nichts anzufangen weiß mit euren Dingen! Das Schlimme an der ganzen Sache ist aber etwas anderes: Es funktioniert. Die Taktik geht tatsächlich auf. Und das macht mich irgendwie traurig.

Ich will diese Aufforderung nicht. Und ich behaupte, die wenigsten möchten diese Aufforderung!

Du gehörst auch zu denjenigen, die das unter jeden Beitrag klatschen? Ich mag dich deswegen nicht weniger. Aber ich würde dich um einiges lieber mögen, wenn du es nicht tätest.

3. Mein Blog ist ein Lexikon oder: Dazu habe ich mal was geschrieben.

Ich bin sicher, dass kennt ihr auch, wenn ihr einige Zeit bloggt: Ein Thema wiederholt sich, wird in einem anderen Zusammenhang neu angerissen und man verlinkt auf seinen alten Artikel.

Überhaupt nicht schlimm, denn neue Leser finden so leichter in das Thema, Stammleser können sich den Artikel wieder in Erinnerung rufen und man selber tut ganz nebenbei noch etwas zum Thema Suchmaschinenoptimierung (wenn man gut verlinkt).

Es soll aber Menschen geben, die das bei jedem 3. oder 4. Wort machen. Die ihren ganzen Blogartikel nur darauf auslegen, ihn möglichst gut einzufügen in die Reihe.

Mal ehrlich: Hundeblogger machen so was nicht, oder? Zumindest habe ich es bislang nicht so erlebt (und hoffe, dass es bittebitte so bleibt!). Vielleicht muss da mal jemand mit anfangen. Ich habe auch so ein paar Artikel, die in den Ecken dieses Blogs versauern. 😉

4. Heute trägt mein Hund eine Läufigkeitshose von „hier beliebiges Unternehmen einsetzen“, wir haben die Hundekekse von „hier beliebiges Unternehmen einsetzen“ vernascht und jetzt geht es erst mal mit unserer Kombi von „hier beliebiges Unternehmen einsetzen“ zum Shoppen bei „hier beliebigen Namen einsetzen“.

Anstrengend? Ach was! Die Sponsoren sollen doch sehen, dass man sich kümmert. Egal, ob dann gerade der Fressnapf fotografiert wird, in dem sich die gesunden Äpfel stapeln (Moe würde sich maßlos ärgern, wenn da kein Fleisch hinein käme. FLEISCH!), das neue Halstuch oder…

Ausflug und Spielie sponsored by Frauli
Ausflug und Spielie sponsored by Frauli

Man kann ja mal drunter schreiben, was man so trägt und nutzt. Falls die anderen Hundebesitzer das nachkaufen möchten. Natürlich nur deswegen. Man ist ja so selbstlos…

Ich habe noch nicht ausprobiert, ob das wohl funktioniert. Testen könnte ich das, denn Moe trägt jeden Tag ein anderes Halsband/Leinenset. Aber irgendwie freue ich mich mehr darüber, wenn jemand schreibt: „Das Halsband gefällt mir besonders gut. Woher hast du das?“ – Denn dann, und nur dann, habe ich das Gefühl: Ich schütte euch nicht mit Werbung zu. Du möchtest beworben werden. Und das gefällt mir viel besser.

5. Gruppendynamik ausnutzen und polarisieren

Manchmal mache ich das ganz gern: Ich schreibe einen Artikel und bin gespannt, ob es darauf Reaktionen gibt. Mir geht es dabei nicht darum, mir irgendwas aus den Fingern zu saugen, um dann eine Reaktion zu provozieren.

Trotzdem bin ich mir sehr bewusst darüber, was ich schreibe. Und wenn es dann um einen Urlaub in Dänemark geht, bei dem die Leute einfach unterschiedlicher Meinung sind, dann ist mir bewusst, dass das zu Diskussionen führen kann.

Die anschließende Diskussion war übrigens nicht mein Anliegen. Tatsächlich ging es mir darum, mich gewissermaßen zu outen: Ja, ich fahre gerne nach Dänemark. Und ja, wir fahren dieses Jahr wieder hin. Mehr nicht.

Mich interessierte aber, wie andere Kieler das sehen. Wer von den Kielern in das doch so nahe Nachbarland fährt und wohin genau. Deswegen postete ich den Artikel in ebendieser Gruppe. Holla die Waldfee! Was dort für eine Diskussion entstand, damit hätte ich nicht gerechnet.

Man kann gegen Dänemark und deren Politik sein. Alles in Ordnung. Aber wenn jemand mal die Freundlichkeit hätte, mir zu erklären, wie aus einem harmlosen, dennoch vielleicht diskussionswürdigen Urlaub in Dänemark eine Diskussion über ein Gesetz zur Sodomie mit Tieren werden kann? Und eine Diskussion über eine Nichtverlängerung eines Hundestrandes in Kiel?

Ganz schnell wurde es persönlich und ich war kurz davor, mir eine Tüte Popcorn zu schnappen und mich einfach nur davor zu setzen. Unglaublich.

Damit hatte ich nicht gerechnet, vor allem aber nicht mit der scheinbar unerschöpflichen Zeit der Leute. Manche hatten tatsächlich den ganzen Tag für Diskussionen Zeit. Das wurde selbst mir als Zuschauer schnell zu viel.

Was ich daraus mitgenommen habe: Menschen diskutieren in Gruppen wahnsinnig gern und in Gruppen gibt es selten sowas wie Netiquette. Manche benehmen sich wie die Axt im Walde und es ist egal, mit welchem Thema man startet: Am Ende schreibt jeder irgendwas zu irgendeinem Thema, dass ihn gerade interessiert. Hauptsache, es hat im Entferntesten was mit Hunden zu tun.

Fazit: Ich kann ohne Social Media. Aber dann wäre es nicht mehr so lustig.

Selbst wenn ich mich manchmal schwarz ärgere, wenn ich wieder irgendeinen geteilten Dünnsinn lesen muss: Eigentlich bin ich gerne in den Social Media Kanälen online. Ich filtere nur stärker.

Wenn mir jemand permanent irgendwelche Tierbabys vorsetzt, ist er mich schnell los. Ebenso, wenn ich merke, dass der geistige Anspruch auf Höhe meiner Füße ist.

Wir sind dann zwischendurch mal weg.
Wir sind dann zwischendurch mal weg.

Es geht ohne Social Media. Es geht ohne Facebook. Aber es wäre nur halb so lustig. Und deswegen ertrage ich weiterhin alle „Darf gerne geteilt werden“ und „Heute gehen wir mit Halstuch XYZ Gassi.“.

Weil es wie ein Autounfall ist: Es ist grausam, aber man kann einfach nicht wegschauen.

*Fotolia: Light brown terrier with glasses looking at laptop #80992620 ©acfrank

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13 Gedanken zu „Bloggen und Social Media: Braucht man das?“

  1. Hey Nicole,

    danke für den Beitrag – wahrscheinlich gehöre ich selbst irgendwie zu den verhassten Social Media Affen, wenn auch nur in einem gewissen Rahmen. Ich selbst liebe es zB die PfötchenBox auf dem Blog zu promoten und mache daraus auch eine ganze Story. Ich finde Werbung auf Blogs eigentlich auch gar nicht schlimm – kann aber verstehen, wenn du damit manchmal ein großes Problem hast. Wahrscheinlich habe ich deinen Beitrag auch etwas anders aufgenommen, als du ihn gemeint hast – denn du hast ja selbst Testberichte und Shop Vorstellungen.

    Allerdings komme ich mir zB selbst irgendwie immer dumm vor, wenn es an der Zeit ist (noch nichtmal unbedingt auf dem Blog, da kann ich das ja noch selber bestimmen, sondern eher im Job) eine Call-To-Action einzubauen. Da frage ich mich immer: Kommt das nicht mega nervig?!

    Das mit den reißerischen Überschriften ist mir auch schon sehr oft aufgefallen – leider ist es ja bei Hundebloggern so, dass es Lebewesen sind – das heißt, mit 5 Tipps zum Traumhund, ist und bleibt einfach das eine: Eine reißerische Überschrift. Das mag bei Blogtipps, Fashiontipps oder ähnlichem besser funktionieren, finde aber, dass es gerade beim Thema Lebewesen (Hunde oder auch Kindererziehung) mehr als abstoßend wirkt. Das wäre ja so wie: „5 Tipps, wie Du Deinen Freund zum Heiratskandidaten machst“ oder „Mit diesen 5 Methoden wird Dein Kind zur Intelligenzbestie“ – völlig sinnlos. xD

    Dagegen finde ich ausführliche, tiefgründige Beiträge zum Thema Hundeerziehung, Hundepsychologie oder ähnlichem viel interessanter und klicke dort dann auch viel eher rauf.

    Liebe Grüße
    Nicole von http://www.bluetenschimmern.com




    0
  2. Hallo Nicole,

    wieder einmal surfen wir auf der gleichen Welle. Einerseits hasse ich Facebook, Twitter und Instagram, andererseits ertappe ich mich, wie ich „stundenlang“ davor hänge und mich trotzdem amüsiere…
    Was ist putzig finde, ist das mit den Verlinkungen innerhalb des eigenen Blogs. Ab und zu mache ich das auch und grade vor 10 min hab ich einen veröffentlich, da hab ich glaube sogar 3 Verlinkungen innerhalb meines eigenen Blogs gesetzt. Aaaaaah!
    Mit den Überschriften geht es mir wie dir. Je reißerischer, desto schneller weg. Meine sind zwar oft lahmarschig, aber ich schreibe auch nur über unser kleines eigenes Leben und nichts anderes. Da kann ich nicht viel draus zaubern. Ich könnte eine reißerische Überschrift setzen und wenn dann doch nur nette kleine Anekdoten aus dem Alltag kommen, ist das kleine X oben links (rechts bei Windows) gedrückt, als ich Luft holen kann.
    Hmmm…. Werbung… ich weiß, was du meinst. Ich hab auch manchmal das Gefühl, dass es überhand nimmt. Aber man lässt sich dazu hinreißen. Also nicht generell, aber ich mache zum Beispiel leidenschaftlich gerne Werbung für eine liebe Bloggerfreundin, die so bezaubernde Sächelchen macht. Shiva und ich haben schon eine stolze Sammlung und ich erwähne das auch immer mal gerne.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva




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  3. Liebe Nicole,
    ich freue mich, dass das Fazit deines Artikels ist, dass du es noch ein bissl aushälst auf FB und Co, da ich deine Artikel auch immer darüber mitbekomme und dann lese 😉 Ich bin auch oft genervt, mache das ganze aber auch noch hauptberuflich für ein Unternehmen und deshalb komme ich ohnehin nicht drum herum, kann dich aber sehr gut verstehen. Bin meistens froh, wenn abends der Rechner aus ist und ich dann mit dem Hund raus kann und Social Media Social Media sein lasse.

    Die Diskussionen in Gruppen, gerade in Hundegruppen, lese ich nur noch sporadisch, wenn ich richtig Langeweile habe, da das ja meist in regelrechten Fanatismus ausartet und ich bewundere jeden, der die Nerven hat dort selbst Blogartikel zum Thema Ernährung oder Erziehung einzustellen.

    Ich finde es übrigens auch gar nicht schlimm, wenn du erwähnst wo eure Sachen herkommen, da ich wahnsinnig gerne für meinen Hund einkaufe 😉

    Liebe Grüße
    Michelle




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  4. Mir geht es genauso. Manchmal nervt mich Facebook und dann klicke ich mich schnell raus. Manchmal ist es aber auch einfach nur zum Lachen. Facebook kann aber noch viel mehr sein. Das sieht man an meinem letzten Post. Ich habe so viele liebe Antworten und Tipps bekommen. Mit so viel Hilfsbereitschaft hätte ich nie im Leben gerechnet.

    Dafür bin ich unendlich dankbar.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly




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  5. Schöner Artikel, ich finde ihn sogar irgendwie witzig und gebe zu, deiner Ansichten zu sein. Außer bei dem mit dem Lexikon. *hi hi* Morgen erscheint bei uns ein Artikel mit genau dem, was dich an manchen Artikeln offensichtlich so sehr nervt – massig vielen Verlinkungen. In unserem Sommerrückblick wird es viele Verlinkungen geben. 😀 Aber allgemein halte ich mich damit auch zurück, also in anderen Artikeln. Dann verlinke ich lieber zu Blogger-Kollegen die auch sehr interessante Dinge zum Thema niedergeschrieben haben. 🙂
    Manchmal habe ich auch weniger Lust auf die Social Media Kanäle als an anderen Tagen aber im Großen und Ganz kann man doch nicht ohne, und sei es nur zur eigenen Belustigung! 😉




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  6. Volle Zustimmung. Mich nervt auch vieles fürchterlich. Und ich verstehe auch nicht, warum manche Blogger JEDEN Artikel mit Fragen enden lassen müssen. „Habt ihr euern Hund auch lieb? Krault ihr ihn auch gern? Auch auf der Couch? Ich bin gespannt auf eure Erlebnisse!“ Furchtbar. Ich arbeite in Marketing und Werbung und blogge seit 9 Jahren. Entsprechend groß ist inzwischen mein Überdruss gegenüber allem Marktschreierischen. Das Schlimme aber ist: Wer sich gänzlich verweigert, ist raus. Es ist ist viel viel schwerer, Reichweite zu generieren ohne Produkttests, denn die helfen auch bei Google enorm. Wer Buddys in Unternehmen hat, hat auch Unterstützer für den Blog. Zum Netzwerken gehört heute auch das Netzwerken mit Marketingabteilungen und natürlich die Präsenz in den Sozialen Medien. Ich habe darauf wenig Lust, muss dann aber in Kauf nehmen, dass ich weniger Leser habe. Nicht so schön, aber da muss man dann durch.
    Viele Grüße
    Heidi & Panini




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  7. Danke für diesen herausragenden Artikel, liebe Nicole!
    Einer der Gründe, weshalb wir uns nun gegen einen Blog und für eine informative Homepage entschieden haben.
    Im Rausch der Zahlen (Seitenaufrufe, Follower, Likes,…) möchte ich die Zeit mit meinen Lieben nicht aus den Augen verlieren. Das ist so viel mehr wert als eine Endlosdiskussion.

    Danke, danke, danke 🙂




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  8. Liebe Nicole, wenn man auf Seite 1 bei Google rankt, kann man sich tatsächlich viele deiner verhassten Nervallüren mancher Blogger, sparen. Aber was ist mit Erstlesern, mit Bloggern die damit Geld verdienen wollen und darauf angewiesen sind, dass Beiträge geteilt werden, und, und, und?! Obwohl ich dich sehr gut verstehen kann, finde ich, dass im Socialmediabereich ertragbarere Sachen vorherrschen, als auf vielen Hundeblogs. Da werden fachlich fehlerhafte Erziehungstips gegeben oder es wird wie in diesem Post schwarz-weiß gedacht ohne Gründe zu hinterfragen. Das finde ich persönlich schlimmer. Beides jedoch beeinflußt Leser gezielt…aber wir sind ja hoffentlich klug genug um uns unsere eigene Meinung darüber zu bilden;-).
    LG Danni




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  9. Puuh, also alles, was Du schreibst verstehe ich nicht, weil ich nur blogge und nicht auf Facebook, instagram pp. zu finden bin. Manchmal würde ich schon gerne wissen, was man dort so findet, aber meist bin ich froh, dass ich nichts damit zu tun habe. Es scheint ja auch ganz schön stressig zu sein.

    Das mit den Links auf alte Beiträge mache ich auch und ich habe mir noch nie Gedanken gemacht, ob das stört oder nicht. Mich stört es nicht und man muss den Links ja nicht folgen.

    Deinen Kommentaren entnehme ich, dass die Vorlieben, Wünschen und Meinungen sehr unterschiedlich sind. Insoweit ist es glaube ich ganz wichtig, dass man es so macht, wie man es selber mag. Nur so wird man die Freude daran behalten und ehrlich bleiben können. Und recht machen kann man es eh nicht allen….

    Viele erstaunte und liebe Grüße
    Sabine mit Socke




    0
  10. Bloggen und Social Media gehen ja mittlerweile Hand in Hand. Wenn man Reichweite möchte, muss man schon in den großen Drei ( FB, G+ & Tw) vertreten sein. Ich kann deinen Artikel in Teilen voll und ganz unterschreiben, gerade was die Überschriften und die Werbung angeht. Jedoch ist mir auch bewusst, dass einige ihr Geld damit verdienen und daher für den Sponsor ihre Werbung setzen müssen. Es ist eine Gradwanderung.

    Wie Diskussionen ausarten und gerade persönlich auch beleidigend werden können, habe ich auch selber am eigenen Leib erfahren, als ich ein Bild von Luna postete, wie sie als Fliegehund im Kornfeld hüpft. Ob ich mir „bewusst sei, dass ich damit suggeriere, dass es OK ist einen Jagdhund im Kornfeld hüpfen lasse“ oder „das da die Giftstoffe des Todes versprüht werden und quasi mein Hund vergifte“ und und und… obwohl die Leute selber Fotos von Hunden in Feldern posten, wissen es manche immer besser und drucken sich ihre „Fachzertifikate“ wahrscheinlich aus dem Netz aus, weil sie 20 multiple choice Fragen beantworten haben.

    Ich habe feste Blogs die ich regelmäßig lese und kommentiere. Social Media nutze ich zum Teilen der Artikel und antworte auch gerne auf Fragen, ignoriere aber die Trolle.

    Danke für deinen guten Beitrag!

    Liebe Grüße

    Jérôme




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  11. Hallo Nicole,

    ja, so ist das wohl insgesamt im Internet. Diese ganzen Clickbait Titel finde ich auch grausam und klicke schon aus Prinzip nicht drauf. Am meisten fällt mir das bei Facebook und YouTube auf. Wie oft verspricht der Titel eine wahnsinnige Enthüllung, etwas, das einen „mind blow“ auslöst oder eine Information, die dein Leben verändern wird und wie oft ist dann einfach nichts dahinter? Alles nur, damit wir draufklicken und am besten noch teilen. Andererseits ist es so wie du schreibst, „langweilige“, aber ehrliche Titel erregen weniger Aufmerksamkeit.

    Das hat zur Folge, dass interessante Artikel oder Videos, die aber einen ehrlichen Titel haben, häufig weniger Aufrufe bekommen. Das Trash-Zeug aber wird geteilt und geteilt. Wenn man sich als User dessen erstmal bewusst ist, kann man lernen damit umzugehen. Wenn man differenzieren kann, was ernst gemeint ist und was einfach nur Aufmerksamkeit will, aber im Endeffekt nichtssagend ist, hat man letztendlich viel mehr davon. So wie du es beschreibst: man muss eben stärker filtern.

    Übrigens: wieder mal wunderschöne Bilder!




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